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Betreff: Phils Kritik zu: Mastermind Creations Inventa Magna alias Sky Lynx

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Registriert: 2/11/2008
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red_folder.gif erstellt am: 18/3/2019 um 16:48 New 

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red_folder.gif erstellt am: 18/3/2019 um 16:48 New 

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Mehr Bilder gibt's durch Klick auf die Grafik oben

Vorwort: In der originalen Transformers Serie gab es eine klare Regel: Transformers mit Tieren oder Monstern als Alternativmodus (oder, Gott bewahre, Primärmodus) haben entweder primitiv und dumm zu sein (wie die Dinobots) oder sind gleich stumme Haustiere (wie die meisten von Soundwaves Kassetten). Die einzige Ausnahme von dieser Regel war der mächtige Sky Lynx, der nobelste, mutigste, mächtigste und schlauste Krieger der Autobots (und außerdem stets bescheiden, nur dass ihr es wisst). Sky Lynx durfte trotz einem nicht-humanoiden Robotermodus schlau sein und wurde zu einem der populärsten Charaktere der dritten Staffel. Nun ist dieser Sky Lynx hier von einem Drittanbieter, Mastermind Creations, nicht von Hasbro oder Takara-Tomy. Somit darf er nicht offiziell Sky Lynx heißen. Stattdessen heißt er Inventa Magna, was Latein ist für „Große Entdeckung“ oder „Große Erfindung“. Beide Übersetzungen gefallen dem noblen, bescheidenen Sky Lynx.

Magna - Luchs: Mastermind Creations hat ein wenig geschummelt und verkauft ihren Sky Lynx auf zweimal. Als erstes war Magna erhältlich, der Luchs Teil von Sky Lynx. In seinem Primärmodus ist Magna eine große Roboterkatze (wobei für einen Luchs die spitzen Ohren fehlen) mit blauem Torso, weiß-roten Beinen, einem goldenen Kopf und zwei roten Schwänzen. Anders als bei der G1 Version des Luchses ist dieser hier mehr als nur eine Kiste auf Beinen. Alle vier Beine sind voll beweglich, inklusive doppelten Kniegelenken und neigbaren Knöcheln, ebenso die beiden Schwänze. Magna hat außerdem eine biegbare Hüfte. Der Kopf ist ebenfalls beweglich und das Maul öffnet sich, um die darin verborgene Laserkanone zu offenbaren. Und mit Hilfe zwei kleiner Batterien im Kopf kann man dann noch die Augen zum Leuchten bringen.

Magna hat außerdem einen Austauschkopf dabei, der anstatt mattem Gold in glänzendem Chrom daherkommt. Dieser Kopf ist näher dran am G1 Original und hat ebenfalls leuchtende Augen zu bieten. Welchen Kopf man bevorzugt ist natürlich reine Geschmackssache. Was kann ich hier sonst noch sagen? Magna gefällt mir im Katzenmodus sehr gut. Ich glaube nicht dass ich die originale G1 Figur sehr oft in diesem Modus hier hatte, aber Magna ist cool. Somit hier keine Beschwerden, eine tolle Roboterkatze.

Magna – Transporter: Magna verwandelt sich in einen Quader. Ich weiß, eigentlich ist es ein Transporter, ein Kettenfahrzeug zum Transport von Space Shuttles zur Startrampe, aber sein wir ehrlich: es ist ein Quader. Der Luchs klappt die vier Beine ein, Kopf und beide Schwänze verschwinden im Torso, und wir haben einen Quader. Somit... ja. Er sieht in Kombination mit dem Shuttle gut aus (siehe unten), aber für sich selbst? Ist halt ein Quader. Machen wir am besten einfach weiter.

Inventa – Vogel: Die zweite Komponente von Sky Lynx kam unter dem Namen Inventa heraus und ist ein Vogel. Also mehr so eine Art fliegender Dinosaurier, denke ich, aber weder Cartoon noch Comics haben hier je was genaueres gesagt. Inventa ist ein riesiger Vogel, der ganz klar zu einem Space Shuttle wird, aber mehr dazu später. Der Vogel selbst ist riesig, hat einen beweglichen Hals und Schwanz, sowie bewegliche Flügel. Dies ist einer der größten Unterschiede zum G1 Original, dessen Flügel fixiert waren. Inventas Flügel können hoch- und runterflattern und die blauen Teile können aus- oder einklappen, um diverse verschiedene Flügelpositionen nachzustellen.

Das bringt uns direkt zu einem von Inventas wenigen Schwachpunkten: die Flügel sind mit nur je einem kleinen Klinkengelenk mit dem Torso verbunden. Ich bin nicht sicher wie langlebig dieses Gelenk sein wird, da es im Vergleich zu den großen Flügeln, die es halten muss, doch recht klein ist. Bisher keine Probleme, soviel soll gesagt sein, aber ich bin nicht sicher, dass es so bleiben wird. Ein weiterer potentieller Schwachpunkt ist die Unterseite des Space Shuttle Cockpits, die dem Vogel auf der Brust liegt. Diese ist in beiden Modi nur mit sehr kleinen Zapfen befestigt, hier also unbedingt vorsichtig sein, speziell wenn man sie bei der Transformation abziehen muss.

Inventa steht auf zwei voll beweglichen Vogelbeinen mit einzeln beweglichen Krallen. Dies gibt Inventa einen soliden Stand, trotz seines toplastigen Designs, hier also keine Beschwerden. Noch eine Sache aber zu Beinen und Schwanz: beide haben so kleine Abdeckplättchen an den Gelenken, um die Schrauben zu verstecken. Diese gehen gerne mal ab. Scheint auch ein bekanntes Problem zu sein, denn Inventa hat Ersatzplättchen dabei. Kein großes Problem, aber wenn ihr mal was kleines blaues oder rotes zu Boden fallen seht, nur um in irgendeiner Ecke auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden: es gibt Ersatz.

Inventas Kopf ist sehr schön gemacht, inklusive schön skulptierter Zähne und einer Laserkanone im sich öffnenden Maul. Auch hier braucht man zwei kleine Batterien (eines Typus den man hier in Deutschland in keinem Baumarkt kriegt) um die Augen leuchten zu lassen. Unterm Strich somit für den Volgemodus: insgesamt sehr schön gemacht, aber er wirkt hier und da etwas zerbrechlich. Also bitte etwas Vorsicht walten lassen.

Inventa – Shuttle: Inventa transformiert sich in ein Space Shuttle, ein Fahrzeug welches für die Generation der in den 80ern und 90ern Großgewordenen Entdeckergeist und Abenteuer symbolisierte. Die Ähnlichkeit ist sehr gut und anders als beim G1 Original gibt es hier auch ein Fahrgestell. Außerdem öffnet sich die Ladeluke, die außerdem noch einen ausklappbaren Greifarm enthält. Viel mehr kann ich hier kaum schreiben, somit unterm Strich: ein exzellenter Shuttle Modus. Keinerlei Beschwerden.

Kombiniertes Shuttle: Die beiden Komponenten von Inventa Maga können sich auch im Fahrzeugmodus kombinieren, einfach indem man das Shuttle oben auf den Transporter draufsetzt. Hier gibt es zwei Verbindungsstücke an der Unterseite des Shuttles, die auf der Oberseite des Transporters einklicken. Das hintere Verbindungsstück sieht recht fragil aus, aber die Verbindung ist sehr solide, keine Beschwerden. Man kann das Gesamtfahrzeug problemlos am Shuttle hochheben, obwohl das Transportmodul deutlich schwerer ist.

Ich glaube wir haben Sky Lynx im Cartoon kein einziges Mal als zwei separate Fahrzeuge gesehen, somit war das hier sein eigentlicher Fahrzeugmodus. Ein Space Shuttle, welches mit einer großen Kiste unten dran durch den Weltraum fliegt. Persönlich habe ich es immer mehr als Frachtmodul denn als Bodentransporter gesehen, aber das hält jeder wie er will. Unterm Strich: ich liebe den Look in diesem Modus, auch wenn hier sicherlich einiges an Nostalgie mit im Spiel ist.

Inventa Magma: Und damit kommen wir nun endlich zu Inventa Magnas Primärmodus, der eine Art geflügelten Roboter-Dino darstellt. Die Vogel-Komponente klappt die Beine ein, die Luchs-Komponente den Kopf, und die zwei verbinden sich. Die Unterseite des Shuttle-Cockpits, die dem Vogel auf der Brust lag, wickelt sich hier als zusätzliche Stabilisierung um die Front des Luchs und das Ganze hält sehr solide zusammen. Der resultierende Roboter sieht spitze aus und genaue wie Sky Lynx in der Cartoon Serie. Groß, mächtig, und auf wunderbare Weise schräg. Ein Space Shuttle Dino Vogel auf vier Beinen, was könnte man denn noch mehr wollen?

Natürlich behält Inventa Magna die volle Beweglichkeit seiner beiden Komponenten in diesem Modus, also können Beine, Hals, Flügel und Schwanz in alle möglichen Positionen gebracht werden. Somit... ja, eigentlich kaum was Neues, das ich hier noch schreiben kann, was ich nicht schon weiter oben erwähnt hätte. Also, außer einer Sache: das hier ist Sky Lynx! Das schräge Alien-Dinovogel-Roboterding mit dem riesigen Ego! Und er ist brillant!

Bemerkungen: Wie schon anfangs erwähnt gehörte Sky Lynx zur Stammbesetzung in der dritten Staffel des Transformers Cartoons und er war definitiv einer meiner Lieblinge. Springer nannte ihn gerne „Commander Bescheidenheit“, war er doch niemand, der das eigene Licht unter den Scheffel stellte. Zumeist hatte er aber auch guten Grund für seine Prahlerei. Mehr als einmal musste der gefürchtete Predacon Combiner Predaking als sein Prügelknabe herhalten und er scheute sich auch nicht, sich mit dem mächtigen Trypticon anzulegen. Obwohl er als mindestens genauso intelligent wie jeder humanoider Autobot gezeigt wurde, musste er sich in der Episode „Call of the Primitives“ aber trotzdem den sog. „Primitiven“ anschließen.

Inventa und Magna hatten jeweils ein Comic dabei, welches zeigt wie sie von „Cyclops“ (Shockwave) erschaffen wurden, um dann auf eine Mission auf einen fremden Planeten geschickt zu werden, wo sie von einer Truppe Biest-Modus Transformers angegriffen wurden (den Beast Wars Predacons). Erst mit Hilfe einer weiteren Gruppe (den Beast Wars Maximals) konnte Inventa Magna seine Feinde in die Flucht schlagen. Das lässt mich übrigens hoffen, dass wir von Mastermind Creations vielleicht auch bald Beast Wars Figuren sehen werden. Noch erwähnenswert: in den Comics werden Magna und Inventa als separate Individuen gezeigt, während Sky Lynx im Cartoon immer ein Typ mit zwei Körpern war.

Ich hatte kurz überlegt Magna und Inventa separat zu rezensieren, das aber schnell wieder verworfen. Denn sein wir ehrlich, niemand wird sich einen der beiden als Einzelfigur kaufen. Entweder ist man Fan von Sky Lynx und kauft beide, oder man legt sein Geld woanders an. Der Vollständigkeit halber soll gesagt sein, dass für mich Magna die bessere Einzelfigur ist, aber das nur am Rande.

Als riesiger Sky Lynx Fan war es für mich eigentlich nie eine Frage, dass ich mir diese Figur(en) hier holen würde. Der einzige Grund, warum ich es nicht selbst getan habe war, dass mein Geburtstag dazwischenkam und mir meine geliebte Frau ihn als Geschenk präsentierte (wie übrigens auch schon G1 Sky Lynx). Ich hätte ihn mir aber so oder so geholt. Natürlich ist er nicht billig, da beide Komponenten zusammen mal locker die 200€ knacken, aber für mich ist er das wert. Die Figuren sind nicht perfekt, da es ein paar kleine Schwachstellen gibt, die man beim Posieren und Transformieren im Auge behalten muss, aber sie sind trotzdem sehr gelungen. Somit unterm Strich hier: wer Fan von G1 Sky Lynx ist oder auf ungewöhnliche Roboterdesigns steht, für den ist dieses schräge, fliegende Dino-Roboter-Ding definitiv einen Blick wert. Beachtet nur das Preisschild.

Gesamtnote: 1-



Ihr besitzt diese Figur? Bewertet sie auf TFU!

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