
Story: Das Heft beginnt mit Bludgeon, der über seine Niederlage in Heft 80 auf dem Planeten Klo und seine bevorstehende Rückkehr nach Cybertron nachdenkt. Er offenbart dem Leser in seinen Gedanken, dass er nicht vorhat nach Cybertron zurückzukehren, um die Autobots zu besiegen und den Beginn einer glorreichen Decepticon Herrschaft einzuleiten. Sein Ziel ist es in der Schlacht zu sterben und die verpasste Gelegenheit, die sich ihm auf Klo bot, nachzuholen, um einen glorreichen Tod im Kampf zu sterben und in als Legende weiterzuleben. Diese Entscheidung hat auch damit zu tun, dass Bludgeon eine Vision seine Todes hatte. Wie genau er diese hatte wird dem Leser (noch?) nicht erläutert. Während Bludgeon mit seinem Schiff, der Warworld, und deren tödlicher Ladung, nach Cybertron fliegt, sind auch Galvatron, Starscream und Shockwave an Bord der Arche auf dem Weg nach Cybertron. Galvatron beschließt, dass ein frontaler Angriff auf Cybertron sinnlos wäre. Stattdesen beschließt er die Arche mittels Autopilot als Ablenkungsmanöver direkt auch Cybertron zu fliegen zu lassen und das letzte Stück, unter der Deckung der Arche, aus eigener Kraft zu fliegen. Dabei plant er Starscream, von dem er denkt, dass dieser immer noch durch Megatrons Behandlung, handlungsunfähig ist, an Bord der Arche zu lassen und ihn so in seinen Tod fliegen zu lassen. Galvatron setzt es sich als Ziel Ultra Magnus zu töten, da er bereits einmal einen Ultra Magnus getötet hat. Derweil sitzt Ultra Magnus im Hauptquartier der zivilen Verteidungskräfte von Cybertron und leitet einen Feldeinsatz der Wreckers, welche einen Decepticon Stützpunkt in den Badlands angreifen und hoffen dort Soundwave und seine Neo Decepticons zu finden. Soundwave hat jedoch einen anderen Plan. Er weiß das neben den Wreckers auch die Aerialbots im Feld sind, jedoch unterwegs zu einem anderen Ziel. Die Wreckers finden den Stützpunkt leer vor, doch in dem Moment wo sie begreifen, dass sie in eine Falle gelockt wurden, explodiert der Stützpunkt auch schon. Sie überstehen die Explosion aber ohne größere Schäden, denn sie waren nicht Soundwaves Ziel. Dieser hat es auf die Aerialbots abgesehen und wartet versteckt mit Monstructor darauf, dass die Aerialbots in Reichweite kommen. Nachdem Prowl und sein Team jedoch Runamuck festgenommen haben und vermuten, dass Soundwave eben größere Pläne hat, als einfach nur die Wreckers in eine Falle zu locken, befiehlt Ultra Magnus den Aerialbots ihre Mission abzubrechen. Soundwave bedauert es, dass er die Aerialbots nicht ausschalten konnte, beschließt jedoch seinem eigentlichen Plan, Megatrons Standard wieder auf leben zu lassen, dennoch nach zugehen. Dazu befiehlt er seiner neuen Kassette Wingthing den anderen bescheid zu geben. Die Zeit für Monstructors Amoklauf seie nah. Die Erzählung wechselt wieder zur Arche. Dort empfängt Galvatron vom Computer, das sich in Hangar 9 ein Eindringling befinde. Galvatron geht der Sache auf den Grund und findet im Hangar eine Mark V Wachdrohne vor, welche Galvatron angreift. Starscream offenbart Galvatron, dass er nicht länger handlungsunfähig ist und das es nun Galvatron seie, welcher an Bord der Arche stirbt. Galvatron gelingt es jedoch ohne größere Mühe die Drohne zu zerstören, Starscream öffnet jedoch von der Brücke aus den Hangar, wodurch Galvatron ins All gesogen wird. Starscream eröffnet, mit den Waffen der Arche, das Feuer auf Galvatron, bevor er diesen jedoch erwischen kann meldet Schockwave, dass sie Cybertron bedenklich Nahe gekommen sind. Daraufhin befiehlt Starscream den Kurs zu ändern, während Galvatron mittlerweile dabei ist auf Cybertron zu stürzen. Es gibt einen Schnitt und wir befinden uns im Kern von Cybertron, der Primus Kammer. Hot Rod und den Dinobots ist es endlich gelungen eben diese zu finden. Sie erstaunen im anbetracht der Abbildes ihres in Heft 75 verstorbenen Schöpfers. Hot Rod sieht mehr als die Dinobots. Er hat das Gefühl, bereits zuvor an diesem Ort gewesen zu sein. Er sieht sich selbst, in allen bis heute existenten Transformer Universen, in denen er vorkam. Hot Rod bleibt jedoch nicht viel Zeit, das gesehene zu verabeiten, denn Swoop weist ihn darauf hin, dass sie von den Dämonen umzingelt wurden, die unter der Oberfläche von Cybertron leben. Hot Rod und die Dinobots stellen sich den Dämonen, merken aber das sie die zahlenmäßige Überlegenheit ihres Feindes nicht durch ihre Stärke ausgleichen können. Sie ziehen sich hinter das Primus Abbild zurück und stellen fest, dass die Dämonen ihnen dorthin nicht folgen. In diesem Durchgang findet die Gruppe uralte Überreste von cybertronischen Lebensformen. Als Hot Rod eine berührt, verfällt diese zu Staub. Der Gruppe erscheint Grimlock, doch Hot Rod merkt sofort, dass Primus in Grimlocks Körper steckt. Primus erklärt Hot Rod, dass es nun Zeit ist zu reden. Doch bevor dieser damit beginnt und dem Leser Fragen beantwortet, die dieser teilweise schon vor Heft 81 hatte, wechselt die Szenerie wieder zu Ultra Magnus. Dieser befindet sich in Iacon auf einem Dach, das wahrscheinlich zum Hauptquartier der Zivilen Verteidigung gehört. Er unterhält sich mit Cosmos, welche um Cybertron herumfliegt, in der Hoffnung auf seinen Sensoren irgendetwas ungewöhnliches entdecken zu können, da die planetaren Langstreckensensoren nach wie vor nicht funktionsfähig sind. Es sieht so aus, als ob Cosmos kein Glück hätte, bis er merkt, dass er direkt auf ein riesiges Objekt zu fliegt. Die Warworld. Das Schiff zerstört Cosmos mit einem einzigen Schuss. Ultra Magnus hat jedoch größere Sorgen, als er plötzlich unter Beschuss steht. Und mit Galvatron, der auf Ultra Magnus zustürmt und erklärt, dass sich die Geschichte nun wiederholen würde, endet das Heft.
Destiny kommt langsam immer mehr in Fahrt. Nachdem der Storyarc relativ unspektakulär begonnen hat und Heft 92 ziemlich viel von einer Sidestory hatte, geht es nun immer schneller auf das Finale zu. Bludgeon und Galvatron erreichen Cybertron und Hot Rod trifft Primus. Wie immer kriegt es Furman ziemlich gut hin all diese Storys parallel laufen zu lassen und so viel Inhalt in ein einzelnes Heft zu packen. Nachdem Hot Rod bereits in Natural Selection einen eigenen Sub-Plot hatte, ist Destiny nun mehr oder weniger ganz ihm gewidmet. Er muss sich sein Spotlight jedoch diesmal mit direkt 2 Bösewichten teilen. Denn auch Bludgeon und Galvatron wollen ihre Geschichte erzählt haben. Die Art und Weise, wie Hot Rod damals schon in den alten Marvel Heften und auch jetzt in Regeneration One, charakterisiert wird, gefällt mir sehr gut. Die Vorbereitung auf seine Verwandlung in Rodimus Prime erfolgt auch wesentlich besser als im Movie von 1986. Auch wenn es wieder nur eine Frage der Zeit, bis Rodimus Prime dann Optimus Prime ersetzen wird, so kommt dieser Hot Rod viel würdiger rüber, als sein Movie Gegenstück. Es gefällt mir allgemein, wie die Comics in der Regel das Unerfahrende und nicht das Wilde seines Charakters in den Vordergrund setzen. Hot Rod hat zwar natürlich seine wilden Momente, die ihm letztendlich zu seinen Namen brachten, aber es kommt alles viel natürlicher, als im Movie und der dritten Staffel des Cartoons. Bludgeon ist ebenfalls ein interessanter Charakter, das er gut dargestellt wird und eine größere Rolle spielt, hat letztendlich natürlich auch damit zu tun, dass er einer von Furmans bevorzugten Charakteren ist. Nur in diesem Heft verwirrt er mich ein wenig. Genau gesagt die erste Seite. Wo hat Bludgeon seinen Tod gesehen? Wie hat er diesen gesehen? Ist es wirklich eine Vision oder nur eine Fantasie, die in Bludgeons Kopf entstanden ist. Es kann natürlich sein, dass ich irgendwo was übersehen habe, aber diese Szene auf der ersten Seite wird meiner Meinung nach nicht gut erklärt. Der dritte der Hauptakteure ist Galvatron. Dieser wurde in Heft 67/69 von Unicrons Herolden aus seiner alternativen Zukunft, in der er Rodimus Prime tötete und Unicron Cybertron verschlungen hatte, in die Gegenwart entführt, wo er für Unicron die Transformer beschäftigen sollte, bis Unicron Cybertron erreicht hätte. Nachdem er Unicron in Heft 75 betrogen hatte und Optimus Prime Unicron im selben Heft besiegte, schlich Galvatron sich an Bord der Arche, die in Heft 76 von Starscream und Schockwave gestohlen wurde. Nachdem er in Heft 78 an Bord der Arche auf Megatron trifft, droht Galvatron seinen Verstand zu verlieren. Er fängt sich jedoch, verbündet sich mit Megatron, nur um kurz darauf hin durch Ratchets Einsatz auf der Erde abzustürzen. Er überlebt die Landung jedoch und macht sich auf zu nächsten Menschensiedlung, um diese zu zerstören. Er wird jedoch von Fortress Maximus aufgehalten und für tot gehlaten. Erst als 2012 Megatron von Optimus Prime getötet wurde, erwachte Galvatron aus dem ewigen Eis, in dem er seit 1991 gefangen war. Er stahl auf der Erde die Arche und flog nun eben nach Cybertron. Seine Versessenheit auf Ultra Magnus ist dabei eine Anspielung auf die Marvel UK Comics, in denen Galvatron und Ultra Magnus immer wieder epische Duelle austrugen. Soweit ich weiß, gewann Ultra Magnus das letzte Duell, weswegen man in den Werbesprüchen zu Heft 93 auch Dinge liest wie "Die Rückrunde des Jahrhunderts!" und ähnliches. Allem in allem gefiel mir die Story sehr gut, da es nun nach den eher langsameren Heften 91 und 92 nun endlich mal vorwärts ging. Was ich schade fand, dass diesmal Optimus Prime nicht vorkam und das sich Jihaxus nach Heft 91 noch kein zweites Mal blicken lassen hat. Sein Plan, vorrausgesetzt er verfolgt nicht den selben aus den G2 Comics, da er ja theoretisch derselbe Charakter ist, ist der Plan, über den der Leser bis jetzt am wenigsten weiß. Ich bin sehr gespannt auf Heft 94.
Zeichnungen: Heft 93 hat einen Zeichnerwechsel aufzuweisen. Andrew Wildman hat den Stift weitergegeben an Guido Guidi. Dieser ist schon sehr lange für IDW am Werke und ist somit durchaus erfahren. Zuvor war er bereits für Dreamwave beschäftigt, wo er an den Armada und Energon Comics arbeitete. Für IDW hat er neben diversen Covern die Hearts of Steel Reihe gezeichnet, eine der beiden Beastwars Reihe, fast alle All Hail Megatron Hefte, diverse Hefte der Ongoing Reihe, 2 Spotlights und die Flashbackteile, die im alten Marvel US Stil gehalten waren, aus den Annuals der Reihen Robots in Disguise und More Than Meets the Eye. In der Szene gibt es Leute, die ihm nachsagen, er hätte keinen eigenen Zeichenstil, könne dafür aber gradezu perfekt alle "großen" Zeichner imitieren. Ich persönlich war erst ales andere als begeistert, als ich hörte das Wildman aufhört die Regeneration One Hefte zu zeichnen. Generell habe ich nichts dagegen, dass IDW verschiedene Zeichner beschäftigt. Aber innerhalb einer Reihe bevorzuge ich es, wenn sie beim selben Zeichner bleiben. Vorallendingen Regeneration One, welches sich ja ganz groß auf die Segel geschrieben hat, dass das Team, dass auch damals die letzten Marvel US Hefte gemacht hat, nun an dieser Fortsetzung arbeitet. In diesem Sinne ist es nochmal ein wenig ärgelicher, dass Wildman nicht mehr weiter macht. Nun aber, da ich das Heft gelesen habe, muss ich sagen, dass ich es nur noch halb so schlimm finde. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich nämlich sagen, dass der Zeichner immer noch derselbe ist. Guidi kriegt es perfekt hin Wildmans einmaligen Regeneration One Stil, der für mich eine Mischung aus dem klassischen Marvel Stil und IDWs aktuellem Transformerstil darstellt, zu imitieren. Die Zeichnungen sehen klasse aus und wie bereits gesagt bleibt Guidi Wildmans Stil treu.



Das Panel das mir am meisten gefiel ist ganz klar das, wo Hot Rod auf seine anderen Ichs trifft:

Natürlich sind die Hot Rods im Regeneration One Stil gezeichnet, behalten aber alle etwas vom Flair ihres ursprünglichen Universums.
Die Farben sind alle sehr schön gemacht. Wie bereits in den vorherigen Heften wird teilweise auf die Farbpalette, die damals den Leuten bei Marvel zur Vefügung stand, zurückgegriffen, um verschiedene Effekte beizubehalten, um die Marvel Atmossphäre aufleben zu lassen. So zum Beispiel Starscreams Kopf, der nach wie vor blau anstatt schwarz ist.

Die Zeichnungen sind sehr gelungen und trotz Zeichnerwechsel sieht Regeneration One nach wie vor Klasse aus.
Schlusswort: Ich war sehr zufrieden mit dem Heft. Regeneration One ist sowieso die Reihe, die mir von den aktuellen am meisten gefällt. Ich bin sehr gespannt auf Heft 94 und das im September erscheinende Heft 0. Mit Heft 94 werden viel Fragen beantwortet und die Idee, die sich im Kopf des Lesers entwickelt, wie der letzte Story Arc, das große Finale der Transformers Saga, aussehen könnte, wird spätestens mit Heft 95, wenn nich sogar schon mit Heft 94 und/oder Heft 0, ziemlich deutlich werden. Ich bin gespannt, welche Pläne Soundwave noch im geheimen verfolgt und ob wir in diesem Story Arc nochmal Circuit Smasher in Action sehen. Weil auch mit diesem hat Furman noch einiges vor. Außerdem kann ich es nicht erwarten zu sehen, wie das Problem mit den zwei Primes, die es spätestens nach Heft 95 geben wird, gelöst werden soll. In diesem Sinne sage ich, dass ich mich schon auf August freue.
Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind nach wie vor willkommen.