DerSisch - 27/9/2013 um 10:14
So, zum ersten muss ich mich leider entschuldigen, aber Kapitel 11 ist noch nicht komplett, denn die Grippe (und tierische Kopfschmerzen) hat mich in ihrem Griff, das darunter meine Kreativität oder Lust zum Schreiben klar fehlt, sollte klar sein, ich will auch nicht einfach irgendwas hinklatschen, ich weis ich hatte bei einigen Kapitel schon einen Qualitätsverlust, aber so gesehen waren das auch größtenteils nur "Brückenpassagen", die zu den Handlungssträngen nun mal gehören. Aber ich lass euch nicht im Stich, was ich bisher geschafft hab seht ihr hier unten, es ist so gesehen Kapitel 11/ Part 1 von 2, hoffe so kann ich euch etwas vertrösten.
Kapitel 11: Schneeblind
Ihr Puls ging mittlerweile wieder regelmäßig. Er war kein Arzt oder Sanitäter, er hatte eine standardisierte Ausbildung in Erster Hilfe gehabt und das eine oder andere über Gefechtsverletzungen beigebracht bekommen. Er hoffte, dass dies genügte. Er wollte nicht an das Gemetzel dort draußen denken, so viele Tote, einige davon, sogar viele davon hatte er gekannt. Dimitri hatte seine Patientin auf eine Trage des Sanitätsdecks gelegt und ihre Wunden verbunden, etwas Morphium verabreicht und sie Stück für Stück aufgewärmt, damit sie keinen Schock erlitt. Sein herz raste in seiner Brust. Er merkte erst jetzt wie nahe er dem Tode doch gewesen war und er hoffte inständig, dass er näher am Leben als dem Tod war. Er hatte sine Wunde so gut es ging gekittet, einen Sanitäter zu finden wäre schon schwer genug gewesen, einen lebenden Sani, dass war fast unmöglich. Vermutlich waren er, Marko und Alexandra die einzigen, die dieses Gemetzel überlebt hatten. Draußen wehte ein Schneesturm, er wollte nicht daran denken, was all das angerichtet hatte. Seine Gedanken waren bei Marko, sie waren Freunde. Doch wie konnte er einfach alles im Stich lassen? Aus Angst, die hatte er auch, doch war er deshalb mutiger als Marko, vermutlich nicht, nur dümmer. Dann fiel es wie Schuppen von seinen Augen, die Station musste doch ein funktionierendes Funkgerät haben! Er konnte jemanden warnen! Wer ihm glauben würde, war eine andere Geschichte… „Wo… Wo bin… ich?“, fragte eine fast flüsternde, erschöpfte Stimme, gereizt durch die Kälte in ihrer Lunge. Dimitri schaute auf das Krankenbett: Alexandra kam zu sich. „In Sicherheit. Glaube ich… Mein Name ist Dimitri, ich hab sie hierher geschafft“, erklärte er ihr: „Bleiben sie ganz ruhig, alles wird gut. Ruhig…“, flüsterte er ihr zu, erst jetzt merkte er, dass er kaum noch eine Stimme hatte, seine Stimmbänder waren durch die Kälte immer noch gereizt und mehr als ein Flüstern bekam er nicht zu Stande. Sie nickte ihm kaum merklich zu, als Antwort. „Bleiben sie hier… Ich… ich hoffe… ich hole Hilfe“, sagte er, doch in seiner flüsternden Stimme war kein Optimismus zu erkennen.
Er ging mit großer Vorsicht durch die Station, er hatte seine AK schussbereit in Hüfthöhe und lugte um jede Ecke, er wusste, sie würde ihm im Ernstfall nichts nutzen, aber ganz unbewaffnet herumzulaufen, wäre Verrückt gewesen, in seinen Augen jedenfalls. Im Kommandoposten sollte es ausreichende Kommunikationsmöglichkeiten geben, wer weis, vielleicht funktionierte das Funkgerät noch? Es war den Versuch wert, doch als er um die Ecke bog, da wusste er, dass von der Kommandozentrale nichts übrig war, der komplette Komplex war zerstört, komplett ausgebrannt. Er näherte sich dennoch, mit äußerster Vorsicht. Überall lagen verkokelte Maschinenteile, zerstörte Konsolen und aufgebrochene Computerteile. Er erschrak, als er ein metallisches Klopfen hinter sich hörte und ein großer Schatten fiel auf ihn herab…
Er erfror. Er wusste es. Seine Gelenke waren steif und er spürte nichts mehr an seinem Körper. War es eine Fehlentscheidung gewesen, Dimitri alleine zu lassen? Egal, jetzt war es zu spät umzudrehen. Und stapfte weiter durch den schienbeinhohen Schnee, er versank immer und wieder, es war ein Wunder, dass er noch nicht gestolpert war. Durch den Schneesturm sah er kaum weiter als eine Armspanne. Doch es war beängstigend still, er hörte selbst das Pfeifen des Windes kaum, bis sich ein anderes Geräusch in einmischte. Ein Triebwerksgeräusch. Und es näherte sich ihm. Er blickte nach oben, es hatte keinen Sinn, sie würden ihn nicht sehen und er sie nicht. Es war ein vertrautes Geräusch, also ein militärischer Jet. Sie würden ihn nicht bemerken. Sie würden nicht erfahren was passiert war. Sie würden ihn nicht finden. Er täuschte sich…
Eine Kolonne aus acht Fahrzeugen verließ indes die verschneiten Ebenen Russlands und fuhr mit Höchstgeschwindigkeit durch die mit spärlichem Gras bewachsene Landschaft. Sie kamen ihrem ziel immer näher. Der Anführer der Kolonne war ein sandfarbener, militärischer Truck, über dessen Ladefläche eine Plane gespannt war, direkt hinter ihm fuhr der gepanzerte LKW mit dem Flak- Ausleger. Ihm folgte ein hellblaues Auto, ein großer Mischlaster, ein Kampfpanzer, der zwei Geschützrohre statt nur eines besaß, sowie ein BTR der russischen Armee, auch ein leicht verrosteter Pick- Up war hinzugestoßen und das Schlusslicht bildete ein Bagger (an dessen Schaufel nach wie vor einige, in den Ecken gelegene, blutige Farbspritzer waren). Überwacht wurde die Kolonne von zwei Kampfhubschraubern unterschiedlicher Bauart, einem Havoc und einem Pave Low, sowie einem schnell davonfliegenden Kampfjet.
„Starscream! Soundwave übermittelt uns Zieldaten zur Kampf- Unterstützung!“, funkte Thundercracker seinen Anführer an. „Das weis ich auch!“, erwiderte Starscream mit genervter Stimme. Die drei Kampfjets flogen schnell und tief genug um nicht von einem Weitstrecken- Sender erfasst zu werden. Sie waren mittlerweile im deutschen Luftraum und näherten sich Soundwaves Position. „Und, was machen wir?“, wollte Skywarp wissen, dessen Energon schon bei dem Gedanken an einen weiteren Kampf anfing zu kochen. Es herrschte ein kurze Pause, obwohl sie in ihren Alternativmodi waren, wusste Thundercracker das Starscream intensiv nachdachte. „Sollen sie alleine klar kommen… Oder… Vielleicht?“ grübelte er leise. „Also was nun?“, wollte Skywarp ungeduldig wissen. Starscream wog seine Optionen ab, die Aussicht einige Autobots zu zerstören war erheiternd und gewiss auch nützlich, aber es bestand auch die Möglichkeit das Soundwave, ohne seine Unterstützung, deaktiviert werden konnte, aber auch die Dreads standen auf der Abschussliste, diese treuen Anhänger von Megatron zu entfernen bevor er die Macht übernahm, war eigentlich zu verlockend, die Frage wie er es vor Megatron rechtfertigen sollte, hingegen war schwerer zu klären. Aber dann würden sich die Reihen der Autobots vermutlich nicht lichten oder nur einen oder zwei der Bots ausschalten. Er konnte natürlich warten, bis einige der loyalen Cons zerstört worden waren und dann eingreifen, wenn die Autobots geschwächt waren, aber die Autobots waren vermutlich auch nicht ohne Unterstützung hier und das war ein zu großes Risiko, mal ganz davon abgesehen das Soundwave vermutlich sofort eine Mitteilung an Megatron schicken würde, wenn er sich und seine Seeker zurückhalten würde, das hingegen bedeutete dann, dass sein Überraschungsvorteil gegen Megatrons verpuffte wie ein Milliliter Energon in dem Magazin einer Nukleon- Schockkanone. „Wir greifen ein, ein oder zwei Überflüge…“, antwortete Starscream. „Wieso das?“, fragte Skywarp. „Dann kann sich keiner beschweren… bis auf dich“, erklärte Starscream.
Brennende Metallhaufen fielen vom Himmel und explodierten beim Aufprall, Das Feuern von Sturmgewehren und Pistolen war zu hören, hinzu kam der Ton von schreienden Stimmen, die sowohl Befehle als auch Anbetungen an einen Gott sein sollten. Manche waren auch Schreie des Todes oder des Schmerzes. Havoc schritt durch die Feuerbrunst und gab einen Schuss nach den anderen ab, um die Gewehre verstummen zu lassen, irgendwo ging in einem der Fahrzeuge eine Munitionstrommel hoch und etliche Schüsse knallten als Querschläger in alle Richtungen. „Äh… Starscream, wo… bist du?“, funkte Havoc, während ein Dutzend Salven einfach an seiner Panzerung abperlten. Sein rechter Arm hob die Gatlingkanone und bestrich damit großzügig die Deckung der italienischen Soldaten vor sich. Mit seiner linken Hand gab er vereinzeltes schweres Feuer ab, während seine Granat- und Raketenbatterien an den Schultern zusätzlich an Feuerkraft beitrugen. Er empfing nur Rauschen. Hinter ihm gingen Panzer- Einheiten in Schussposition und eröffneten mit höchster Präzision das Feuer, sein Energon- Überschild absorbierte die Feuerkraft der ersten fünf Schuss, der sechste Schuss fand eine Lücke im Schild und beschädigte seine Panzerung etwas, dennoch drehte sich Havoc schnell um, jedenfalls so schnell es ihm möglich war. Als er die sechs aufgereihten Panzer vor sich sah, ging er auf die Knie und stützte seinen vornüber gebeugten Oberkörper mit seinen kolossalen Armen ab, seine Kanonen hatte er weit genug nach oben gezogen, damit sie den Erdboden nicht berührten, zwar war die Aussicht darauf das sich der Lauf mit Dreck verstopfte und damit eine Ladehemmung oder einen Rohrkrepierer hervorrief ziemlich gering, aber er hatte es sich zu Gewohnheit gemacht. Dann fuhr die Kanone auf seinem Rücken aus, sie hatte noch Ähnlichkeit mit dem 105mm- Geschützt des AC- 130, aber war in einer stark veränderten Aufhängung und besaß zu beiden Seiten gepanzerte Energonkanister, die die Waffe mit hoher Schusskraft versorgten, das Kanonenrohr senkte sich und den kreischenden Befehlen der Panzercrews zu urteilen, wollten diese nicht, dass diese Kanone einen Schuss abgab. Der Kanonenlauf vergrößerte sich und lila Energiespulen erschienen an den Rändern der Waffe, Beschleunigungskammern fuhren aus. Die zweite Salve der italienischen Panzer traf Havoc, doch die stark gepanzerten Schultern absorbierten das meiste der Schusswirkung und in diesem eingegraben Zustand verruckte das Geschützrohr auch nicht mehr. Die Kanone lud sich indes auf und lila Blitze zündelten aus der Mündung der Waffe. Die aufgebaute Energie entlud sich schlagartig und es roch stechend nach Ozon und Metall. Die sechs Panzer vor Havoc reagierten alle gleich auf die enormen Kräfte der Explosion die in ihrer Mitte freigesetzt wurde. Zuerst verdrang die Detonationswelle die Luft und erschuf für eine Sekunde ein Vakuum, die elektrische Ladung des Projektils erschuf einen begrenzten EMP- Schock von zwanzig Metern Durchmesser. Dann schälten sich die Panzerplatten der zugewendeten Seiten des Panzers ab, gefolgt von den anderen Platten, die Schrauben lösten sich und die Sprengkraft fraß sie wie im Zeitraffer auf, wie eine Raupe ein Blatt zerfraß lösten sie die Platten gefolgt von der Verstrebung, der Elektronik, der inneren Panzerung, den Ketten, den Rädern, den Instrumenten und schließlich auch der Crew in der Sprengung auf. Die Zeit verging wie in Zeitlupe, doch nach einer Sekunde waren die Panzer komplett atomisiert und nichts deutete auf deren Verbleib hin, bis auf den rauchenden Krater im Erdboden von zwanzig Metern Durchmesser. Havoc entlastete seine Servos wieder richtete sich wieder auf, seine Geschützwaffen brachten hingegen schon wieder den Tod. Wie auf Cybertron…
- Cybertron (47 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Luftraum über dem Nordkomplex (Richtung West, ca. zweitausend Meter über der Erdoberfläche)
Die Schlacht um Iacon tobte seit nunmehr über siebzehn Stunden mit unverminderter Härte, der Perimeter verschob sich dabei immer weiter nach Norden, auf der Iacon Road wurde nach wie vor gekämpft auch wenn der Kampf zu Gunsten der Decepticons verlief. Die Verteidigungsanlagen der Autobots wurden Stück für Stück auseinandergenommen und langsam überrannten die Bodenstreitkräfte mit ihrer gepanzerten Unterstützung die Linie und den Autobots blieb nichts auf ihre letzten Linien zurückzuweichen. Vor zwei Stunden waren die Bunkerkomplexe Alpha und Gamma gefallen, um Beta wurde nach wie vor gekämpft, aber auch dort erlangten die Decepticons, durch das Eingreifen der Dreads und den Einsatz von Decepticon- Defenders die Oberhand. Ein großer Zug aus Flüchtlingen verstopfte die Nebenstraßen und versuchte auf die Ausläufer der Iacon Road zu fliehen, dabei wurden sie nur zu oft in anhaltende Kämpfe verwickelt, sie schwärmten nach Norden, zu den vier großen Raumhäfen Iacons. Einer der Gründe weshalb die Autobots noch nicht besiegt waren, waren die zwei Verteidigungsanlagen, die die Alten vor unzähligen Äonen erbaut hatten: Meterox und Metaix, die durch den Stadtteil Metroplex verbunden waren. Diese gepanzerten, hochaufschießenden Bauten waren mit weitreichenden Abwehrgeschützen bestückt, daher hatten die Autobots einen Vorteil. Weiter im Osten kämpften Starscreams Armada aus Seekern gegen die Autobot- Arialbots unter dem Kommando von Silverbolt und Jetfire, doch das schwere Luftkorp nahm nicht daran teil, vier Bomberstaffeln und einige schwere Lufteinheiten nahmen den Weg von Westen aus, ihr Ziel war es den Autobots mindestens eine ihrer Verteidigungsanlagen abzuknöpfen, bevor die schweren Einheiten, die auf der Iacon Road verschifft wurden, sie erreichten.
Die Bomber- Formation näherte sich schnell und die Autobots regierten langsam auf den neuen Angriff, anscheinend hatte das Kommando der Autobots die Quantität von Megatrons Angriff unterschätzt, genau so wie seine breit angelegte Strategie. Dennoch schnitt Flak- Feuer durch ihre Reihen. Abstürzende Bomber schlugen in flammenden Explosionen auf und vernichteten Dutzende Gebäude und deren Insassen, andere explodierten noch bevor sie den Boden berührten und warfen flammende Vorhänge über die Stadt, jene die in der Formation noch explodierten, erschufen Druckwellen und beschädigten die umgebenen Bomber. Die zugespitzten Flieger waren durch ihre hohe Geschwindigkeit und moderate Panzerung geschützt, ihr einziges Problem war, dass sie bei hoher Geschwindigkeit schlecht zu lenken. Doch einer der Bomber hatte dieses Problem nicht, denn er war kein gewöhnlicher Bomber, bemannt von Decepticons. Er war ein Decepticon. Sein Name war Havoc und er flog in der Mitte der Formation, seine gen Boden ausgerichteten Geschütze, vier an der Zahl, gab Feuer auf die Flakbatterien ab. Das moderate Feuern dieser Sprenggranaten ließen ihn ihm Flug erzittern. Dann sahen sie es: Das grau lackierte Verteidigungsgebäude, es war fast doppelt so groß wie die umgebenen Gebäude und die turmartigen Aufbauten zu beiden Hauptflügeln, während die Mitte abgesenkt war und das Kommandozentrum beherbergte. Lange, gepanzerte Ausläufer am Ende waren wie ein Bunkertunnel und erlaubten es den Autobots unterirdisch Munition zuzuführen. Die Batterien auf den Flügeln richteten sich in Richtung des Angriffs, die turmartigen Ausläufer drehten sich und legten Raketenladungen ein. Havoc hoffte das die Dreads gute Arbeit geleistet hatten, bei ihrer Mission gegen die Energieversorgung, ansonsten würde dies jetzt der kürzeste Angriffsflug überhaupt werden…
Offburn sah den Angriff auf dem Kommandopult kommen, auf seinen Befehl hin arbeiteten die Autobots die Meterox bemannten alles um die Geschütze in Richtung ihres neuen Ziels zu legen. Als der ranghöchste Autobot auf dieser Station hatte er sogar das Kommando über die Verteidigung über den ganzen Bereich, so befanden sich hunderte Autobots unter seinem Kommando. In seinem Kommandothron tippte er einige Koordinaten ein, er ging die Daten wiederholt durch, während die Geschütze sich auf den Bomberangriff lenkten. „Was hast du vor Megatron… Du würdest doch deine Bomber nicht so verschwenden… Oder? Was hast du für einen Plan?“, fragte er sich langsam und nachdenkend, so leise, das bloß er es hört. „Was hast du vor?“, fragte er wieder flüsternd. Dann sah er alle Anzeigen auf grün, die Geschütze warteten auf sein Kommando. Doch gerade als er bestätigen wollte, wechselten die Anzeigen, alle Anzeigen auf rot, ein Notalarm ertönte. Das Licht erlosch. „Notstrom aktivieren!“, befahl er. „Kommandant Offburn, wir haben keine Anzeige mehr!“, schrie einer der Autobots in den Kommandozentrale. Das war also dein Plan, dachte Offburn, während die Bomber sich näherten. Er fragte sich nicht einmal, wie es Megatron geschafft hatte, wie er die Energieversorgung unterdrückte, bei all den Notaggregaten. Selbst wenn er die Hauptschalter vernichtet hätte, würden die Sekundären Energieversorgungen sie sofort ersetzen, sollten selbst diese Ausfallen, so würden die Tertiären einschalten und es gab noch Aushelf- Batterien. Doch all das fragte sich Offburn nicht, er konnte lediglich daran denken, dass Megatrons Plan funktionierte. Er war perfekt getimt. Während um ihn Panik ausbrach, hörte Offburn genau wie die Bomber über Meterox setzten und er hörte das Pfeifen der fallenden Sprengbomben. Dann löste sich die Festung Meterox in ihre Atome auf, ihre Existenz wurde von einem Augenblick zum anderen einfach ausgelöscht. Während die übrigen Bomber und darunter Havoc wendeten und zurück flogen, während in der ganzen Stadt die Lichter erloschen und Nacht und Dunkelheit Iacon umhüllte. Die Dreads hatten Erfolg gehabt und für vier Minuten floss kein Tropfen Energon durch ganz Iacon, bis die Sekundären Energieversorgungen die meisterhafte Sabotage umgehen konnten und die Stadt wieder mit Energie versorgten. Der Bodengewinn der Decepticons in diesen vier Minuten war gigantisch. Meterox war komplett ausgelöscht, Metaix schwer beschädigt durch die Langstrecken- Artillerie der Decepticons und Dutzende Bunkerkomplexe waren überrannt worden. Mittlerweile gehörten über dreiviertel von Iacon den Decepticons. Was konnte die Decepticons jetzt noch aufhalten?
Er war offiziell verrückt. Und paranoid. Und ganz nebenbei machte er gerade einen großen Fehler, darin war er sich sicher. Und das er verrückt war, wurde ihm mit jedem Meter den er fuhr immer offensichtlicher. Was hatte Joules gesagt? „…am besten bei dem Restaurant wo du uns mal eingeladen hast…“ Also sein Ziel stand fest, mit wem hatte er bloß geredet, er hatte es eindeutig gehört. Mal ganz davon abgesehen, dass er mittlerweile sogar Zweifel hegte, dass es wirklich Joules Merel gewesen war, er klang so gehetzt so… erschöpft. Das schob er aber auf seine Paranoia, die er in den letzten zwei Tagen angestaut hatte. „Ich kann es dir nicht erklären, vertrau mir…“, hatte er noch gesagt. Wie lange waren die beiden schon Kollegen, es wäre falsch, zu sagen das Merel sein Freund war, er war ein guter Arbeitskollege und hin und wieder eine gute Gesellschaft, wenn er nicht mit seinem Pessimismus um sich schlug. Aber richtige Freunde waren die beiden nicht. „…vertrau mir…“, hatte er gesagt. Vertrauen. Dieses Wort kam Alex ziemlich unbedeutend vor, in Anbetracht seiner letzten Erfahrungen. Dennoch war er hierher gefahren, er bog gerade auf den Parkplatz des Gasthofes ein und schaute sich jetzt schon nach seinem Ziel um, wie war es noch? „…ein gelber Citroen. Steig ein, der bringt dich an einen sicheren Ort, hast du verstanden?“, das war es, das war es. Ein gelber Citroen? Alex kannte keine Person, die einen gelben Citroen fuhr, und Merel fuhr auch keinen, sein Auto war auch komplett zerstört, erinnerte er sich. Auch die Wortwahl war seltsam, „…der bringt dich an einen sicheren Ort“, er hatte es so gesagt, als ob ihn das Auto abholen würde. Oder ein Freund? Das war verrückt, wieso kam nicht einfach Joules? „…hab ich dich je angelogen? Nein, hab ich nicht…“, hatte er auch noch gesagt. Verdammt, dachte sich Alex, da hatte er wirklich Recht gehabt. Auf dem Parkplatz war noch kein Auto, das auf seine Beschreibung passte. Er hielt an und lehnte sich zurück. „…Und werf am besten dein Handy weg…“, hatte Merel noch gesagt. Alex’ Handy lag noch auf dem Beifahrersitz.
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So, würde mich natürlich trotzdem über Kritik freuen, aber gerne auch Genesungswünsche^^
DerSisch - 6/9/2013 um 17:49
Okay! Das es so schnell geht hätte ich jetzt nicht gedacht! Aber wie versprochen, der Cybertron Abschnitt, der nicht mehr ins 10. Kapitel gepasst hat (Lesen auf eigene Gefahr!):
- Cybertron (51 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Iacon Road, N2
Es herrschte der Tod, egal ob sich die Autobots und Decepticons mit Neutronengewehren, Plasmakanonen oder im direkten Kampf mit Klinge, Schwert oder Axt maßen. Soundwave marschierte selbstsicher durch die die wogende Masse der Zerstörung, stets neben ihm seine Minions. Er sah sehr wohl die Blitzschläge auf der rechten Flanke und wusste von wem sie stammten, doch viel wichtiger war jetzt die Autobots zu brechen, er hatte keinen Zweifel daran, dass Megatron einfach durch diese Verteidigung schneiden würde, egal was es auch kosten mag, daher tat Soundwave es genauso wie sein Meister. Ein Autobot warf sich auf ihn, doch statt ihn einfach zu erschießen, packte ihn Soundwave am Kragen und schleuderte ihn zu Boden, dort angekommen überließ er ihn Ravage und Frenzy, der Autobot der keine zwanzig Meter von ihm stand und die Zerstörung in Form von Raketen und Festgeschossen brachte war wichtiger. Warpath, einer der stärksten Autobots, vermutlich sogar der, dem man im Kampf am wenigsten begegnen mochte. Mit seinen zwei schweren Projektilkanonen (eine pro Arm), seinen Mehrfach- Raketenbatterien in den Schultern, den Koaxialwaffen (in Form von einläufigen Neutronen – Maschinengewehren) für seine Handwaffen und der in seiner Brust platzierten Panzerkanone war er extrem schwer bewaffnet, seine Panzerung war dick und er gehörte zu den größten Autobots die es gab, er überragte Optimus Prime und wurde eigentlich nur von Springer übertroffen (falls man mal von Fortress Maximus absah), der aber um einiges schlanker war, Warpath war hingegen massiv, schwere Panzerketten säumten seine Arme und er riss mit seinem Geschützfeuer ein halbes Dutzend Decepticons gleichzeitig auseinander. Soundwave wusste was er war: Ein Symbol, für die Autobots, dass sie tatsächlich noch gewinnen konnten. Also war es Zeit ihnen das zu nehmen, um Magnus würde sich seine Unterstützung kümmern…
Magnus ließ seinen Hammer erneut niederfahren, der Hammer, umgeben von einem todbringenden Energiefeld krachte gegen die Überreste des Oberkörpers von Devastator und zerschmetterten die Panzerung, die Arme kuppelten sich ab und auch eines der Beine, ein Teil des Rumpfes warf sich auf Magnus, doch dieser bekam, gerade noch so, den Hammerstil zwischen sich und den Angreifer, der Decepticon krallte nach ihm und er spürte wie ein anderer Anstalten machte auf ihn zu schießen, er würde es nicht so weit kommen lassen, er stieß den Con von sich ab und drehte sich um die eigene Achse, und holte so Schwung für den Schlag, er traf mit seinem Hammer, der von Blitzen begleitet wurde, genau das Kinn des Feindes und riss seinen Kopf nach hinten, um ganz sicherzugehen, machte er einen Rückhandschlag, gefolgt von einem Stoß mit dem Hammerkopf gegen die Brust des Feindes, dann ließ er seinen Hammer zu dem einen Decepticon wandern der auf ihn angelegt hatte. Elektrische Ströme brachen aus dem Hammerkopf und rasten einen Dutzend Meter weit, bis sie sich durch die Panzerung des Decepticons fraßen, dessen elektrische Systeme wurden sofort überladen, doch noch war er nicht deaktiviert. Mit zwei schnellen und weiten Schritten kam Magnus in Schlagreichweite und haute den Decepticon in Ersatzteile. Autobots kamen jubelnd angelaufen und nahmen den Kampf wieder auf, Ultra Magnus hob seinen Hammer gen Himmel und die unbändige, elektrische Ladung fauchte um den Hammerkopf. Es roch nach Ozon und verbrannten Lack, geschmolzenen Metall und Feuer. Die Decepticons vor ihm machten bedächtige Schritte zurück, doch Magnus sah an der Art, wie sie es taten, dass dies keine Geste des Rückzugs war, sondern um etwas viel schlimmeren Platz zu machen. Doch Magnus Photorezeptoren erblickten nichts Derartiges. Bis er zum Himmel blickte. Und das Verderben auf die Stadt niedergehen sah. Megatron hatte wirklich alles mobilisiert was er hatte. Und so auch die neusten Schöpfungen der Decepticons, Ergebnisse von Schockwaves neusten Arbeiten, die erste Feldprobe dieser neuen Früchte, seiner Arbeit. Die großen Decepticons, sechs an der Zahl, in ihrer schweren und fast undurchdringlichen Panzerung, die spitz zuließ, die an jedem Arm schwere hydraulische Zacken trugen, die mit Plasmawellen- Entladern bestückt waren und die getragen wurden von gleich sechs Vektorschub- Düsen kamen vom Himmel. Es waren Todesengel. Blutige Metzger. Sie bohrten sich mit ihren Zacken in den Boden, dort wo sie auftrafen entstanden Mikroerdbeben ungeheurer Stärke und Druckwellen wie von einer Raketenexplosion. Die Ladung der sechs Raptors forderte den Autobots zwei Dutzend ihrer Art, andere wurden verletzt. Als sie die Zacken aus dem Boden befreiten, machten sich die Raptors sofort weiter an das Energonvergießen und holten mit ihren Waffen aus und schlugen wie mit stumpfen Schwertern mit äußerste Brutalität gegen umstehende Feinde und holten weitere blutige Ernte ein. Magnus umfasste seinen Hammer fester und rannte dem nächsten Raptor entgegen. Die Feinde waren nicht länger nur vor ihnen, sie waren mitten unter ihnen gelandet.
Vor lauter Zielen vor ihm brauchte Warpath nicht einmal zu zielen, er fühlte die Vibration in seiner Schulter wenn er eine Rakete abfeuerte, er hörte das Zischen des Antriebs. Er spürte den Ruckstoß seiner beiden Projektilkanonen vom Bolt 3.2 „Runway“ -Schema, er spürte jede Entladung der explosiven Leuchtspurgeschosse, jedes so groß wie einer seiner Finger. Das konstante Knattern seiner Neutronen- Maschinengewehre. Dafür war er geboren, er schämte sich für solche Gedanken, immerhin starben hier Cybertronier, früher vielleicht einmal Brüder oder entfernte Verwandte, durch einen schrecklichen Krieg entzweit. „BOOM!“, schrie er, als er sah wie eine seiner Raketen einen Decepticon mitten in der Brust traf und detonierte, und es Metallschrott regnete, sofort legte sich eine weitere Rakete in seinen Schulterwerfer. „KA- BOOM!“, schrie er, als eine weitere einen Decepticon in einen vielfarbigen Metallsturm verwandelte, der harmlos an seiner Panzerung abperlte, dann hörte er ein seltsames Krächzen und blickte kurz nach oben, sofort legte sich eine seiner Raketen in Zielerfassung und raste davon, doch Laserbeak war zu schnell und tänzelte den Flugkörper aus, sofort lenkte sich Warpaths Aufmerksamkeit wieder auf den Boden, nur um zu sehen das ihn gleich fünf Decepticons angriffen, er schüttelte sie ab, doch er wusste aus Erfahrung, sie waren nur die Ablenkung. Rumble warf sich auf ihn, seine Pneumatischen Hämmer brachen die Panzerung seines linken Beines auf und er verlor kurz den halt und schwankte, sofort traf ihn ein frequentierter Energiestoß aus Frenzys Hand, genau an der verletzten Stelle, er entlastete sein linkes Bein, indem er sich hinkniete, es war keine bewusste Entscheidung, einfach ein Reflex eines Autobot- Defenders. Er merkte erst kurz danach, dass es genau das war, was der Gegner wollte, die beiden Minions waren so schnell, verschwunden wie aufgetaucht, das doch metallische Fauchen rechts von ihm ließ ihn aufmerken, der schwarze, metallische Panther Ravage warf sich auf ihn, unfähig ihn abzuwehren, ließ Warpath die Attacke kommen, Ravage kletterte mit großer Eleganz auf seine Schulter und verbiss sich in einen seiner Raketenwerfer, seine Klauenfüße kratzten an seiner Panzerung und Warpath schüttelte sich, doch er wusste: Nur Ablenkung, Soundwave würde irgendwo hier sein. Er hob seine beiden Waffenarme und deckte über einhundertachtzig Grad Schussfeld ein, mithilfe der angebrachten Zielsensoren an seinen Waffen. Dann stieß Laserbeak herab und mit seinem Schnabel, in dem ein Melter- Brennstrahl eingebaut war, schnitt ihm entlang seines Gesichts in seinem Sturzflug, er verpasste Warpath eine unangenehme Narbe über die linke Gesichtshälfte und störte sein Sichtfeld, zwar nur zwei Sekunden aber es genügte.
Soundwave machte einen kurzen aber schnellen Sprint, mit wenigen Schritten war er direkt vor Warpath, der von Ravage und Laserbeak bedrängt war, er hob seinen Plasmakarabiner und die andere Hand hatte eine Dunkelenergon- Axt mit Griff gebildet, die Axt sauste hinab und hakte tief in Warpaths andere Schulter, der Karabiner entfachte sofort sein Feuer, sofort darauf zog Soundwave seine Waffen ein und warf sich zurück, Warpaths Erwiderung kam schnell, doch nicht schnell genug, er warf sich vorwärts und eröffnete das Feuer, einige Schüsse streiften Soundwaves Schulter und Bein Panzerung, aber es genügte nicht annähernd, Soundwave aktivierte seine Lautsprecher und auf einen mentalen Befehl hin, ließen sowohl Ravage als auch Laserbeak von dem beschädigten, aber lange noch nicht besiegten Autobot ab. Die Töne überschlugen sich und während die eine Hand wieder die Axt formte wanderte die andere zu Warpaths Kopf, die Lautsprecher dröhnten immer lauter und lauter, die Bässe überlagerten sich und bildeten eine neue Melodie, Toninterferenzen wurden hinzugespielt und Tonschreie erhoben sich. Ein schriller anhaltender Ton vibrierte in den Lautsprechern und sorgte für eine melodisches Chaos und eine Überschneidung von hunderten Tonhöhen und erschaffte katastrophale Interferenzen in Warpaths internen Leitungen und Prozessor.
Magnus erschlug den dritten Raptor und der vierte warf sich auf ihn, er hatte mehrere Schäden, der Hauptservo seines linken Beines war ernsthaft angeschlagen, sowie mehrere unterstützende Servos und Leitungen seiner Hüftregion deaktiviert. Der Raptor machte ernst und stieß mit seiner Dreiecks- Klaue mitten in Magnus Schulter, erst jetzt merkte der Autobot- Kommandant das er müde war, er war zu langsam gewesen, Schmerz durchfuhr ihn, doch er stellte die Leitungen so gut es ging ab, er packte seinen Gegenüber: „Das willst du also?! TOD UND VERDERBEN?! SCHMERZ UND GEWALT?!“ In den Rezeptoren des Decepticons war nur Hass, und er holte mit seinem anderen Arm aus. Magnus nutzte seine letzten Reserven und schmetterte seinen Feind zu Boden, dort angekommen stellte er seinen Fuß auf ihn, damit er sich nicht erheben konnte, und er versuchte es. Ultra Magnus umfasste seinen Hammer, mittlerweile glühte das Energiefeld nur noch, statt sich zu überladen, aber es genügte als er ihn gen Boden schmetterte. Dann sah er ihn. Soundwave, der Kommunikations- und Bodenstreitkraft- Kommandant der Decepticons, Megatrons Augen und Ohren. Und dann erkannte Magnus den armen Autobot der ihm ausgeliefert war: Warpath. Und die Axt des Cons senkte sich…
… Soundwave ließ keine Gnade walten, so etwas kannte er nicht und schnitt durch obere, rot lackierte Panzerung, die innere Panzerung, Verstrebungen, Energieanschlüsse und Energonleitungen, durch den Hauptschaltkreis. Und es war ein sauberer Schnitt, stellte Soundwave fest. Er umschloss den Kopf des Autobots mit seiner freien Hand, während die Axt wieder zurückfuhr, die Melodie war verstummt. Er erhob seien Hand, in ihr, der Kopf von Warpath, ein Kopf so groß dass er ihn nicht einmal mit vier Händen umschließen hätte können.
Die Autobots zogen sich unter Sperrfeuer zurück, die Verteidigung der Iacon Road hielt noch zwanzig weitere Stunden, jedoch immer an verschiedenen Stellen, da die Decepticons unbeirrt vorrückten. Die Autobots führten die Verteidigung so heldenhaft unter Magnus, dass es eine Erwähnung in den Archiven wert gewesen wäre, der mit geronnenem Energon befleckte, staubige und abgekämpfte Magnus schritt durch die Linie der Verteidiger, machte ihnen Mut und war Dreh- und Angelpunkt der Verteidigung. Seine Entschlossenheit war großartig. Doch selbst zusammen mit Optimus Prime hätte er die Iacon Road nicht länger halten können. Die Hauptader der Stadt fiel nach zwanzig Stunden und zehn Minuten in die Hände der Decepticons, die diese sofort nutzten um ihre schweren Kriegsgeräte schnell und unbehelligt in den Kampf um die nördlichsten Ausläufer der Stadt zu bringen. Warpaths abgeschlagener Schädel, achtlos von Soundwave nach der Demonstration der Macht der Decepticons fallen gelassen, wurde zerstört als eine gigantische Bestie mit ihren hausbreiten Fuß darauf trat. Der Name der Kreatur war Trypticon.
DerSisch - 26/8/2013 um 19:16
OK, da ich gemerkt habe das ich kurz vor 15000 Klicks auf dieses Thema bin, habe ich mich entschlossen, sollte es vor dem planmäßigen Relais des 11. Kapitels kommen (an dem ich momentan noch fleißig schreibe), dass genau die obig genannte Zahl erreicht wird, ich dann (also wenn ich es merke^^), schon einen Teil der Geschichte rausbringe und zwar einen "Cybertron"- Abschnitt, der so gesehen in einer der früheren Fassungen des 10. Kapitels rein sollte, aber dann wegfiel, als ich mich entschloss erst noch den "Cybertron (Ironhide)"- Abschnitt reinzuschreiben, da dieser an dieser Stelle mehr Sinn machte.
Also liegt es an euch: Klicken und lesen, vergesst nicht, Kapitel 10 ist noch so gut wie neu!
DerSisch - 25/8/2013 um 14:31
So, erstmal, danke für eure Geduld mit mir. Jetzt drängt sich die Frage auf: Wieso hab ich so lange gebraucht. Nun, da spielten mehrere Faktoren zusammen: Zum einen stehe ich kurz vor meiner Abschlussprüfung (also eigentlich ist die Morgen, zum frühen Nachmittag--> Prämittag?  ) Dann natürlich auch mein Beruf, denn ich schlecht vernachlässigen kann, zudem kam noch ein kleinen Unfall dazwischen, der mit meiner rechten Hand zu tun hatte, ums kurz zu machen, ich konnte gut eine Woche meine Hand nicht richtig bewegen, jetzt ist es aber wieder in Ordnung, so einigermaßen jedenfalls. Noch ein Faktor war, dass ich wenig zufrieden mit den beiden ersten Fassungen des Kapitels war, bei dem einen kam ich nicht richtig aus dem Tran (was die Geschcihte einfach langweilig gemacht hätte) und die zweite Fassugn war einfach... naja, lassen wir das. Jetzt also Kapitel 10, Version 3.0. So kam es also das ich länger als gewöhnlich brauchte um das Kapitel zu schreiben. Aber ohne weitere Erklärungen und ausflüchte und mit der Hoffnung auf possitives und verzeihendes Feedback: 10. Kapitel: „Das Spiel ist vorbei!“Manchmal läuft ein Leben auf eine einzige irrwitzige Entscheidung heraus, der CIA Agent Thomas wusste, dass es dieser Augenblick in seinem Leben jetzt war. Er hatte seinen Granatwerfer angelegt, er schätzte die Entfernung zu dem Rettungsfahrzeug vor ihm und neigte seinen Werfer entsprechend. Viele bevorzugten es mit dem Visier zu feuern, doch Thomas machte es lieber ohne, es war eine Marotte. Die Granate flog aus dem Lauf als er den Abzug durchzog und näherte sich Meter um Meter dem Heck des Krankenwagens. „TREFFER!“, schrie Thomas und ein kleiner Jubel durchzog das Fahrzeug. Es war ein sauberer Treffer, die Sprenggranate war mitten im Heck gelandet und so ein Treffer bewirkte eigentlich, dass jetzt der hintere Teil des Fahrzeugs entweder komplett fehlte, oder zu mindestens die Türen abgerissen wären. Normalerweise. Denn als der Rauch der Detonation sich lichtete, war dort kein Loch, das Rettungsfahrzeug war noch unbeschädigt, bis auf einige Verfärbungen durch Explosionsrückstände und einen Haufen Kratzer im Metall der Außenhülle. Der Jubel brach sofort ab, Thomas traute seinen Augen nicht. Selbst ein gepanzertes Fahrzeug hätte zu mindestens eine Delle davon getragen, oder eher gesagt einen kleinen Sprengkrater, aber hier sah es so aus, als ob die Granate einfach keinen Zentimeter eingedrungen war. Sie waren noch acht Meter entfernt und näherten sich, Thomas würde einfach weiterschießen bis das Ding in seine Einzelteile zerlegt war, er schaltete den Milkor um auf Vollautomatik und bereitete sich auf den Rückschlag der Waffe vor, denn er kompensieren musste. Nach einem Einzelschuss war dies kein Problem, aber so musste er stärker gegenhalten. „Halt das Reservemagazin bereit, verstanden?“, informierte Thomas seinen Nebenmann. Der Wagen vor ihnen beschleunigte kaum merklich, er fuhr vermutlich schon mit Höchstgeschwindigkeit und bei diesem Tempo war es nur zu leicht einen Unfall zu bauen, sie mussten ihn aufhalten bevor er noch andere in Gefahr brachte, indem er auf eine befahrene Straße auswich. Der Rettungswagen legte sich in eine Kurve und stieß durch die Leitplanke am Straßenrand und verlor dabei kaum an Geschwindigkeit oder Kontrolle. Egal wie stabil dieses Fahrzeug war, der Fahrer müsste doch einfach benommen sein, nach so einem Aufprall. Dem war nicht so, Thomas verlor die Geduld, der Rettungswagen fuhr weiter durch den Wald und seine Reifen lockerten und festigten an verschiedenen Stellen den Erdboden und er hinterließ deutliche Spuren. Angriffteam 3 ließ nicht locker, Thomas lehnte sich wieder aus dem Fenster und legte an, der Fahrer, wer er auch war, hatte dazu gelernt, er fuhr nicht mehr nur geradeaus, sondern lenkte hier und da mal links mal ein Stück weit nach rechts und das nicht nur um einen Baum, einem Baumstumpf oder Geröll auszuweichen. „Dann eben auf die clevere Art…“, murmelte Thomas und legte auf einen sich nähernden Baum an. Die Granate verließ das Werferrohr mit dem charakteristischen Ploppen und flog über den Rettungswagen hinweg und sprengte den Stamm des Nadelbaums. Holzsplitter flogen in alle Richtungen und der ganze Wald scheuchte auf. Der Baum legte sich schwankend auf die linke Seite, die falsche Seite. „Willst du Holzfäller spielen? Mann! Du könntest uns auch umbringen!“, blaffte Johnson, der Fahrer. Verdammt, wo er recht hatte, hatte er recht. In der Hektik hatte er das ignoriert. „Beweg einfach dieses Fahrzeug zu dieser Schrottmühle!“, befahl Thomas brüsk und lehnte sich wieder hinein. Sie waren hartnäckig, dass musste er ihnen lassen, aber der Treffer hatte ziemlich geschmerzt. Es wäre so einfach gewesen den Kampf zu ihnen zu tragen, Ratchet wusste das er kein Kämpfer war, aber mit diesen Menschen wäre er fertig geworden ohne ihnen größere Blessuren zu bescheren. Er musste nicht einmal seinen Modus wechseln, ein oder zwei gut platzierte Ramm- Manöver und er würde sie vom Hals haben, aber das wiederum würde bedeuten Optimus’ Befehle zu ignorieren. Sie sollten verdeckt operieren und auch wenn diese Flucht alles andere als verdeckt war, so sollten sie den Menschen keinen Anlass geben einen Krieg gegen sie zu führen. „Aber sie dürfen auf uns schießen!“, hätte er fast geschrieen, sie hatten wirklich besseres zu tun als hier vor den Menschen wegzulaufen. Die Decepticons würden für die Grauen büßen die sie auf Cybertron begangen hätten, die Tode, die Verwundeten, die Zerstörungen. Ihre Kultur wäre gestorben hätte Optimus sie nicht in die Sterne geleitet. Auf der Suche nach einer neuen Heimat. Aber auch die Decepticons wollten eine neue Welt in Anspruch nehmen und das wollte Optimus nicht zulassen. Das hatte Ratchet verstanden aber sich von den Menschen behindern zu lassen war ebenfalls ein Fehler. Aber Optimus war bereit ihn zu zahlen… Mit Höchstgeschwindigkeit hatte der Konvoi durch die geschwungenen Straßen gejagt. Die Alpen thronten vor ihnen auf. Es war ein toller Anblick, Wilder hatte ihn schon gesehen, vom Flugzeug aus, doch jetzt hier, in einem Auto/ Alien/ Roboter war es dann noch einmal was anderes. Die Erschöpfung der letzten Tage beanspruchte ihn, ihm war übel und er hatte Kopfschmerzen, sein ganzer Körper schmerzte. Er wollte ihm sagen: Leg dich hin und schlafe! Aber dafür war Wilder einfach zu aufgedreht. „Wo geht’s jetzt eigentlich hin?“, fragte er Cliffjumper. „Nach Deutschland, dort treffen wir uns mit den anderen“, antwortete Cliffjumper, dabei flackerte das Display des Radio bei jedem seiner Worte etwas auf. „Anderen? Ich meine ihr habt das schon mal erwähnt aber… Wie viele gibt es eigentlich von euch?“ „Mittlerweile… Viel zu wenige. Aber wir treffen uns mit den anderen Mitgliedern der Ark“, erklärte der Autobot, in seiner Stimme schwang eine tiefe Traurigkeit mit. „Wir sollten die Regierung einschalten. Ich meine, die könnten Truppen schicken und dann…“, warf Mike ein, wurde sofort aber wieder unterbrochen. „Ihr wollt denen also erzählen das riesige Roboter, die sich in Autos, Kampfjets und weis was sonst noch verwandeln können sich auf ihrem Planeten bekämpfen, das nur die schwersten Waffen ihrer Armee uns wirklich beschädigen können und das wir auf deren Seite sind?“, fragte Cliffjumper mit viel Sarkasmus in der Stimme. „Nun ja… Wenn man’s so hört…“, gab Mike widerwillig zu. „Siehste. Und selbst wenn, Es würde nur noch mehr Leben kosten. Das will Optimus nicht“, sagte Cliffjumper, doch Wilder merkte plötzlich wieder auf: „Warte. Optimus? Ihr habt ihn schon mal erwähnt, du sagtest ein anderes Team, wie viele gibt es von euch?“ „Nicht mehr so viele“, sagte Cliffjumper traurig und ließ seine Worte erst einmal so im Raum stehen, nach einigen Augenblicken fügte er hinzu: „Optimus Prime, unser Anführer, führt das erste Team in Deutschland, dort sind die Decepticons ebenfalls aktiv, wir sind im Norden mit der Arc gelandet.“ „Der Arc? Also Arche?“, fragte Wilder nach. „Ja, unserem Raumschiff. Es war das letzte Schiff der Autobots, was Cybertron verließ und hat hunderte Überlebende an Bord.“ „Moment! Hunderte?!“, stellte Mike entsetzt fest. „Ja, aber die meisten sind in Stasis.“ Mike nickte, etwas beruhigter. Wilder beugte sich vor, als wolle er seinem Gegenüber ins Gesicht sehen, obwohl sein Gegenüber ihn ja quasi umschloss. „Und… Wie viele gibt es von diesen… Decepticons?“ „Leider zu viele…“, antwortete Cliffjumper, ohne weiter darauf einzugehen. Optimus parkte am Straßenrand, nahes eines kleinen Waldweges. Er ging die aktuellen Positionen seines Teams durch, dort, nördlich von ihm trafen sich Arcee und Brawn gerade mit Ironhide. Bumblebee fuhr zu dem Restaurant, niemand verfolgte ihn. Wheeljack war auf dem Weg zu Ironhide, Optimus würde sie noch vor ihm erreichen. Ratchet war verschwunden. Das besorgte Optimus mehr als alles andere, er hatte seinem Sanitäts- Offizier schon mehr als einmal versucht zu kontaktieren, doch es hatte ihm immer nur statisches Rauschen geantwortet. „Ironhide, der Doktor sagte, dass die Decepticons in die Universität eindringen würden um die Forschung zu stehlen, wir müssen sofort dorthin und wir müssen auch den anderen Wissenschaftler des Teams in Sicherheit bringen.“ „Verstanden Optimus. Ich kümmere mich um diese Universität, Arcee und Brawn werden Doktor Kurz in Sicherheit bringen, ich hab das ungute Gefühl das die Decepticons bereits auf seinen Fersen sind, so etwas spüre ich in meinen Kolben“, antwortete Ironhide. Die Sendung wurde von etwas Rauschen unterlegt, was Ironhides Akzent verstärkte. „Gut, ich fahre so schnell wie möglich zu deiner Unterstützung. Das Procedere gilt weiterhin: Wenn möglich, offenbart euch den Menschen nicht, erregt keine zusätzliche Aufmerksamkeit und bringt euch und die Menschen nicht in Gefahr.“ „Verstanden, Optimus.“ „Soundwave, Missionsziel erledigt, treffe dich in der Stadt, wie sieht’s bei Cranky und Crowy aus?“, fragte Catalyst über seine gesicherte Funkverbindung zu Soundwave. „Antwort: Missionsziel noch nicht erfüllt. Feststellung: Melde Energiesignaturen am Rande der Stadt“, antwortete die kalte Roboterstimme von Soundwave. „Autobots?“, fragte Catalyst. „Positiv. Feststellung: Vier Signaturen auf direkten Kurs zu Missionszielen.“ „Es hieß doch Funkstille!“, beschwerte sich der zugeschaltete Crowbar harsch. „Auf Kampf vorbereiten. Mission abbrechen und an meiner Position neu formieren. Eintreffen in fünf- Komma- drei Minuten. Fahrzeit von Catalyst bis zum Eintreffen: zwanzig- Komma- neununddreißig Minuten“, erklärte Soundwave tonlose Stimme. „Catalyst, abbrechen, am besten spielst du Empfangskomitee für Megatron und triffst dich mit Starscream und den Seekern. Wir erledigen das hier“, befahl Crankcase, endlich wachgerüttelt in der Erwartung eines Kampfes. „Habe verstanden. Lasst uns was übrig.“ Havoc erreichte den Treffpunkt, aber dort war nichts. Nichts bis auf die Spuren eines Kampfes, oder besser gesagt Kämpfen. Einmal am Boden und einmal in der Luft. Was sollte er hier und wo waren Starscream, Thundercracker und Skywarp? Havoc kreiste noch zweimal, während er versuchte einen Kom- Kontakt herzustellen. Bis er eine Alarmmeldung bekam. Er war in einer menschlichen Zeilerfassung und wurde kontaktiert. „Unbekanntes Flugobjekt, identifizieren und Genehmigung, sonst schießen wir“, schallte es in seinen Ohren. „Hier… Havoc… Bist du… das Starscream?“, fragte er langsam und dachte es handle sich um einen Spaß des Luftkommandanten. Es gab keine Antwort, jedenfalls keine Verbale. Zwei Suchkopfraketen rasten ihm entgegen, er aktivierte sofort die Flares und gab maximalen Schub. Die Raketen explodierten hinter ihm, doch er wurde wieder unter Beschuss genommen, er sah auch von wo: Eine Staffel menschlicher Flugzeuge und einige militärisch aussehende Bodenfahrzeuge. Und sie schossen auf ihn! Havoc legte sich in eine Kurve, er war langsamer als die Jets und hatte keine geeignete Bewaffnung gegen sie, nicht in diesem Modus, aber er wollte sich zuerst um die feindlichen Bodenziele kümmern. Es waren ein halbes Dutzend Fahrzeuge, drei Raketenfahrzeuge und drei Schützenpanzer, er ließ den Tod herabregnen. Zuerst schoss die 105mm Kanone, der Rückschlag fühlte sich gut an, dann gab er eine fünf- Schuss- Salve aus der 55mm Kanone ab. Seine Schüsse lagen gut im Ziel und die Fahrzeugkolonne verwandelte sich in brennende auf den Dächern und Seiten liegende Wracks. Dann wurde er getroffen, er registrierte wie mehrere Außenplatten seiner Panzerung nachgaben und einige abflogen, die Detonation schleuderte ihn kurz nach links und rechts, er hatte die feindlichen Flieger ganz vergessen! Seine Gatlingkanone feuerte hin und her und deckte mit anhaltendem Feuer einen großen Bereich der Luft ab, leider nützte das wenig, wenn die Jäger sich direkt hinter ihm befanden. Mehrere Einschläge trafen ihn, ein gewöhnlicher AC- 130 wäre sicher schon längst trudelnd zu Boden gestürzt, doch wenn Havoc eins war, dann nicht gewöhnlich. Er setzte zum Sturzflug an, während sich seine Panzerung verschob, sich aus Flügeln und Heck Beine und Körper bildeten, der Bug sich auseinander klappte und einen gepanzerten Oberkörper bildete. Mit schepperndem Krachen landeten die schweren Füße auf dem Boden und zerrissen den Boden unter ihnen. „Das Spiel… ist vorbei!“, sagte Havoc und richtete seine Kanonen gen Himmel auf die anfliegenden Jäger. Crankcase flog im hohen Bogen zwei Dutzend Meter, bis er schließlich gegen eine Häuserfassade kollidierte und sie ast komplett durchschlug. Glas splitterte und Steinsbrocken fielen zu Boden, Staub rieselte aus dem Putz und bedeckte seine matte schwarze Lackierung. „Hrah! Das tat weh!“, schrie er seinen Frust heraus. Die Fleischlinge die in seiner Nähe waren ergriffen panikerfüllt die Flucht, mehrere kreischten und andere stießen Gebete aus, dass sie diesen Tag überleben wollten. Einige hatten kleine Schnittverletzungen und leichte Blessuren, ein alter Mann humpelte davon, in seinem rechten Bein ragte ein großer Glassplitter. Crankcase hörte die Entladung von Soundwaves Plasmakarabiner, sowie das schnelle, leicht elektrisch klingende, Knattern zweier Neutronen- Sturmpistolen, hin und wieder ein kurzes Einsaugen der Luft, gefolgt von einem bestialischen Husten, wenn eine schwere Plasmakanone abgefeuert wurde. Er erhob sich ächzend und sah durch die Staubwolken die Silhouette seines Gegners: ungefähr so groß wie er, muskelbepackt, starke Arme und hufenartige Füße, die das enorme Gewicht mit guter Standfestigkeit und Laufgeschwindigkeit paarten. „Dann ist das Spiel also vorbei. Gut. Dann machen wir doch ernst, Brawn, richtig?“, sagte Crankcase und formte mit seiner einen Hand eine Neutronenkanone, mit der anderen griff er zu seinem Rückenhalfter und zog eine zweite, identische Waffe heraus. Der Autobot marschierte ihm entgegen, in den Händen zwei Dualpistolen, diese Waffen waren gefährlich, notierte sich Crankcase, aber Brawn im Nahkampf zu begegnen, war ebenfalls keine gute Idee, er musste seine größere Beweglichkeit ausnutzen, sowie seine höhere Feuerkraft und seine Granaten, zudem musste er den Kampf schnell beenden. „Echt? Kein Wort? Enttäuschend“, erklärte er und legte an. Brawn ebenfalls. Schüsse halten durch die Straßen… sechs Minuten zuvor…„Okay! Das Ding ist verladen, können wir jetzt abhauen? A-B-H-A-U-E-N!“, beschwerte Rumble sich lautstark, während Soundwave die Kofferraumklappe schloss. „Jeah! Ich bin dafür, ich will nicht schon wieder abgeschossen werden!“, pflichtete Frenzy bei, der das Getue der Menschen imitierte und auf dem Beifahrersitz die Arme hinter dem Kopf verschrank. Das kehlige Krächzen von Laserbeak ertönte, keiner der beiden anderen Minions wusste genaueres damit anzufangen, nur Soundwave verstand vermutlich den cypertronischen Metall- Falken. „Positiv, Planung: Suche nach der geeignetsten Route, wird berechnet“, erklärte Soundwave, so emotionslos wie eh und je. „Man, hol dir’n Navi!“ beschwerte sich Frenzy, so schrill und gesprächig wie immer. Der Motor drehte hoch und der silberne SUV legte den Rückwärtsgang ein. Der SUV fuhr mit halsbrecherischer Geschwindigkeit aus dem Parkhaus und diesmal machte er sich nicht die Mühe sich irgendwie zu tarnen, die elektrischen Systeme waren kurz ausgefallen als die Minions die Quelle entfernt hatten, das Notaggregat hatte übernommen, die Lichter im Parkhaus leuchteten daher relativ schwach. Soundwave rammte einfach durch die Planke, Splitter davon flogen kurz herum, aber sie hielten den Decepticon nicht auf. „Erreichen in gut einer Minute den Treffpunkt, Soundwave!“, berichtigte Crankcase ihn. „Verstanden.“ Die Kolonne aus drei Fahrzeugen näherte sich von Süden her der Stadt, sie hielten sich nicht an die Verkehrsregeln, sie fuhren zu schnell und ignorierten jedes Verkehrsschild, selbst einmal eine Ampel, die aber glücklicherweise grün zeigte. Der führende Wagen war ein fast gewöhnlicher Anblick: Ein großer, roter Pick- Up, mit schwarzen Stoßdämpfern und einer schwarzen Plane über der Ladefläche. Der Zweite hingegen zog schon allein wegen der Lackierung die Blicke auf sich: Ein teures und luxuriöses, strahlend blaues, im verschiedenen Licht getauchte Cabrio mit einer langhaarigen Frau hinterm Steuer, die dem Aussehen des Wagens in Nichts nachstand. Der Letzte der drei jedoch viel am meisten auf, es war ein in einem hellbraunen Tarnschema gehalten und auf dem Führerhaus war ein mehrläufiges Maschinengewehr installiert. Auch wenn er geringfügig kleiner war als der führende Pick- Up war dieser hier doch weitaus besser gepanzert und versprühte einfach einen bulligeren Eindruck. Die zwei schwarzen Suburbans bremsten ihre Fahrt ab, sie hatten ihren Treffpunkt erreicht. „Schau an, dort kommen sie“, sagte Crowbar und hielt mitten auf der Kreuzung an, es hupten einige umgebene Autos, einer der Fahrer hinter ihm wäre ihm fast aufgefahren und stieg aus seinem Fahrzeug. Doch Crowbar hatte nur Augen für die, noch weit entfernten, drei entgegenkommenden Fahrzeuge, zwei Pick- Ups, einer rot, der andere braun sowie ein blaues Cabriolet. Crankcase ließ sich hingegen noch einige Meter ausrollen. „Soundwave, Treffpunkt erreicht, die Autobots sind so gut wie da, maximal noch eine Minute bis zum Feindkontakt“, schilderte er die Situation. „Verstanden, Kampf aufnehmen, Meldung von Starscream, er ist noch zehn Minuten entfernt“, hörte Crowbar Soundwave durch das Team- Kom hören. „Also, klopfen wir sie weich und Starscream kriegt die Reste?“, fragte Crowbar erwartungsvoll, während der ausgestiegene Fahrer neben ihm stand und an das getönte Fenster klopfte. Crowbar lächelte schelmisch, als er seine Antwort dafür erdachte. „Wenn du das noch mal machst, dann reiß ich dir jedes Glied einzeln aus, Fleischsack“, erklärte er ruhig dem Mann neben sich. Dieser wollte gerade etwas erwidern, doch dann ertönten seltsame Geräusche und die komplette Außenhülle des Suburbans brach auf, metallische Gerätschaften bahnten sich einen Weg nach draußen und die Autotüren passten sich zusammen, während sie Arme bildeten. Lautes Metallisches Scheppern ertönte als einer der halbtransformierten Beine den Boden berührte und die sich abmühte die erstaunliche Masse eines langsam gestaltannehmenden Roboters zu tragen. Sich kurz mit den Armen abstützend ragte Crowbar auf, mehrere lange, metallische Zöpfe schossen geradezu aus seinem Hinterkopf und Rücken und hinterließen Kratzer auf dem Lack der Fahrzeuge hinter ihm. Zwei Augenpaare leuchteten rot auf und Energieleitungen füllten sich mit einem, dunkel leuchtenden, lila Strom. Er blickte bösartig herunter auf den Fahrer, wie leicht es gewesen wäre kurz den Fuß zu heben und ihn dann wieder auf dieser bemitleidenswerten Kreatur zu senken, dachte er sich, aber er fand es viel amüsanter zu sehen, wie sich der Mann einnässte, unfähig sich zu bewegen, blieb er stocksteif stehen. Crankcase transformierte sich neben ihn, als erstes Überprüfte er seine Granaten, dann zog er aus seinem Rückenhalfter seine Neutronenkanone. „Fertig, damit die Einheimischen zu erschrecken?“, fragte er, ohne den Blick on den sich nähernden Autobots zu wenden. „Niemals. Aber fürs erste, sollte es reichen. Ich weis nicht, wenn all das hier vorbei ist… ich glaube ich nehme mir einen von denen zum Haustier, die kann man so schön erschrecken…“, erwiderte dieser mit einem bösartigen Grinsen und einem grausamen Aufblitzen seiner Augen. Crowbar winkte ab, jetzt wusste er, wird es Zeit ihre Stärken auszuspielen, Soundwave würde jeden Augenblick zu ihnen stoßen, seine Minions würden dafür sorgen das sie die zahlenmäßige Überlegenheit hatten, kämpferisch konnte er sich und Crowbar einschätzen, er war ein berechnend, von einem militärischen Instinkt geleiteter Kämpfer, der gerne auf Nummer sicher ging, Crowbar hingegen war ein wilder Berserker. Soundwave war ebenfalls rechts respektabel, sowohl als Schütze als auch als Nahkämpfer, zudem konnte er einiges Chaos mit seinen Lautsprechern anrichten. Die Minions, nun gut, Frenzy war kein Kämpfer, aber Rumble konnte ernste Schäden verursachen. Laserbeak konnte die Autobots ebenfalls gut ablenken. Aber er machte sich keine Illusionen darüber, das diese Autobots leicht zu schlagen gewesen wären: Der führende war Ironhide, ein Veteran und einer der stärksten und entschlossensten Kämpfer der Autobots überhaupt. Arcee war ebenfalls gefährlich, sie war extrem schnell und agil, diesen Eindruck hatte jedenfalls Crankcase seit seinem kurzen Kampf mit ihr. Der letzte, Brawn, konnte es in Punkto Stärke auf jeden Fall mit Crowbar aufnehmen, zudem war er ein guter Schütze und seine Pistolen konnten einigen Schaden anrichten. Dennoch war Ironhide der Gefährlichste der Drei. „Endlich keine Spielchen mehr! Jetzt wird gekämpft!“ schrie Crowbar begeistert und legte seine Pranke begeistert auf seine Gatlingkanone und hob sie an. „Die Ehre der ersten Schüsse gebührt dir, vergießen wir ihr Energon“, erklärte Crankcase Crowbar und zielte ebenfalls. Dann kamen die ersten Schüsse. Das schwere metallische Rattern von Crankcase Gatlingkanone hallte durch die Straßen und seine Schüsse fraßen sich mit Leichtigkeit durch Autoblech Beton und Häuserfassaden. Er war kein extrem guter Schütze, aber die reine Fülle an Schüssen genügte, dass die Autobots ins Trudeln kamen. Unterstützt von den präzisen Salven von Crankcase wurde effektives Sperrfeuer gelegt. Nur einer der drei Autobots raste weiterhin frontal auf sie zu, weil er merkte, dass die Entfernung noch viel zu groß für tödliche Schüsse war und sie lediglich langsamer machen sollte. Ironhide fuhr, nur mit einigen Lackschäden, durch den Feuerhagel und transformierte sich in der Fahrt, seine Hülle kratzte den Beton der Straße auf, seine Fäuste hämmerten einmal auf den Asphalt bevor sie sich in großkalibrige Waffen verwandelten. Hinter ihm formten sich auch Arcee und Brawn um und griffen in den Kampf ein, sprintend kamen sie der Verteidigungslinie der Decepticons näher, und gaben sich abwechseln Feuerschutz, sie waren ein gut eingespieltes Team und holten daher schnell zu Ironhide auf, der das gegnerische Feuer schon präzise erwiderte, doch die Decepticons hatten eine leicht höhere Position sowie physische als auch psychologische Deckung, die Erste bestand in den Fahrzeugen auf der Kreuzung und den umgebenen Häuserwänden, der Zweite daraus, dass überall noch Menschen herumliefen. Und sie schrieen als der Kampf der Roboter in ihrer Mitte entbrannte. Doch während die Autobots jeden Schuss abwogen um keine Unschuldigen zu verletzten, machten die Decepticons nicht einmal ansatzweise Anstalten die Menschen zu verschonen. Diese Schreie, wie sehr sie Ironhide doch an die letzte Schlacht um Iacon erinnerten… - Cybertron (51 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Bunkerkomplex Alpha 2 bis 22Explosionen zerfetzten den, mittlerweile schlammigen, Boden und warfen riesige Dreckbrocken durch die Luft. Zwei Autobots lagen halbzerfetzt vor ihm, beide Tod. Neben ihm rangen zwei Transformer in einem Kampf, eng umschlungen, unfähig selbst ihre Nahkampfwaffen einzusetzen, geschweige denn ihre Gewehre oder Kanonen. Schüsse schlugen neben ihm ein, ungezielt, stümperhaft abgegeben, da der Schütze den Rückschlag der Waffe nicht eingerechnet hatte, die Salve sorgte so lediglich dafür das die rot lackierte Panzerung seines Fußes mit Schlamm bespritzt wird. Wie weit hatten die Decepticons sie schon zurückgedrängt, vor etwas unter dreizehn Stunden hatten sie den Wall genommen, dort war Fortress Maximus, immer noch zerstört, leblos. Dort hatten sie Sentinel verloren, der nun in Stasis war. Wann hatten sie die Plaza genommen? Vor gut zwei oder drei Stunden? Dann war es durchaus beeindruckend, dass die Autobots diese Verteidigung noch aufrechterhalten konnten, sie waren nur ein halbes Dutzend Kilometer zurückgedrängt geworden, zur nächsten Verteidigungslinie, das hatten sie zum einen Optimus’ Entschlossenheit und Charisma zu verdanken, der Aufopferung der Wreckers, Perceptors Koordinierung der Verteidigung, den Verteidigungsbatterien im nördlichen Bereich Iacons, Magnus’ Sturheit und Kraft, sowie auch die heldenhafte Verteidigung der Luft durch Silverbolts und Jetfires Arialbots. Bisher hatte Ironhide seinen Soll noch nicht erfüllt, vielleicht jetzt. Die Cons waren durch ihre unablässigen Angriffe durchgebrochen, der erste Bunker war bereits gefallen, zum Glück war den Insassen die Flucht noch gelungen. Zivilisten, Protoformer, Kranke und Verletzte, mittlerweile waren die Hälfte der Alpha- Bunker geräumt, den anderen musste man Zeit verschaffen. Ironhide hob die Plasmakanone und gab einen einzelnen Schuss ab, die Ladung ging mitten ins Ziel und brannte sich durch die Panzerung wie ein heißes Messer durch Butter und detonierte mitten in der Brust des Cons. Drei weitere Schüsse fällten ebenfalls genauso viele Decepticons, diese einfachen Krieger nutzte Megatron regelmäßig als Kanonenfutter, kaum ausgebildet, mit wenig Kampferfahrung, waren sie auch kaum weniger, wenn man sie besser vorbereitet hätte, dann hätten die Decepticons aber auch schon lange gewonnen, schätzte Ironhide. Dann sah Ironhide die Raketen. Insgesamt waren es drei Stück, schwere, große Raketen, ihrer Machart entnahm Ironhide das die Waffen von den Decepticons nahmen. Jede dieser Raketen war dreifach so groß wie er, wenn nicht gar vierfach so groß. In diesem Moment war sich Ironhide mehr als sicher, dass sie von den Decepticons abgefeuert wurden, zum einen flogen sie in Richtung der Bunkerkomplexe und zum zweiten waren es verbotene Waffen, zu gefährlich, zu zerstörerisch um sie einzusetzen. „RUNTER!“, schrie Ironhide aus vollem Hals und merkte auf, als sogar einige der Decepticons überrascht aussahen und seinen Befehl ausführten, fast alle warfen sich zu Boden. Ein Sprengsatz wurde in der Luft abgeschossen, von der Verteidigungsbatterie, die weit nördlich in einem der Verteidigungsgebäude namens Meterox abgefeuert wurde. Die Explosion, so weit oben in der Luft sah lächerlich klein aus, doch Ironhide wusste es besser, diese Sprengsätze waren darauf ausgelegt ihre tödliche Wirkung nur dann zu zeigen, wenn sie auf dem Boden aufprallten, nicht wenn sie in der Luft detonierten. „UNTEN BLEIBEN!“, schrie er, sah aber das einige Decepticons sich erhoben, diese armen Kerle wussten nicht, dass sie gleich Tod sein würden, auch ein oder zwei Autobots sprangen wieder auf. Dann schlug der erste Sprengsatz auf, zuerst hörte man nur Stille, dann aktivierte sich der Seismische Sprengsatz, er detonierte und schlug eine destruktive Energiewelle in Hüfthöhe eines normalen Transformers aus, die alles zerschnitt was ihr im Weg war. Autobots, Bunkerwand, Schlammhügel und Stahlbauten wurden gleichermaßen, mit fast chirurgischer Wirkung zerschnitten und von der Druckwelle des Sprengsatzes hinweggefegt. Zehn Alpha- Bunker waren mit einem Mal zerstört, Bunker die Raketen- und Artillerieangriffen standhalten sollten, die noch so schweres Feuer vertragen sollten, ohne einzustürzen, doch gegen die absolut vernichtende Wirkung einer Seismus Typ 22I Rakete waren selbst sie wirkungslos. Die zweite Rakete schlug ein, es war keine Seismische Rakete, doch Ironhide wusste das die erste Rakete sie nur brechen sollte, die zweite sollte sie vernichten. Ein Flammenmeer entstand, keine zwanzig Meter vom Einschlag der seismischen Rakete, und breitete sich schlagartig aus, mehr als einen Kilometer weit tauchte sie alles für wenige Sekunden in Flammen und ließ keinen Winkel aus. Dann hatte die Rakete jeden Sauerstoff in diesem Gebiet genommen. Die Flammen verzehrten sich selber nach drei Sekunden Brenndauer, jetzt wusste Ironhide auch, was die dritte Rakete bewirken hätte sollen, sie war eine Rakete zur Luftanreicherung sein sollen, damit das Feuer minutenlang genährt gewesen wäre, zum Glück war sie abgeschossen worden! Ironhide erhob sich stöhnend, sein Energonschild war ausgefallen, seine gesamte Panzerung war versengt, aber ansonsten war ihm nichts passiert. Außer das er jetzt die Schmerzenschreie von hunderten Bewohner von Iacon hörte, die keine militärische Panzerung trugen und deren Energonschild schwach war, Hunderte starben und Hunderte weiter würden folgen, weil die Verbrennungen zu stark waren. Viele Decepticons und Autobots waren Tod. Ihre verbrannten Wracks waren schwer versengt und ihre Außenhülle hatte teils Blasen geworfen und bei einigen war die Panzerung zusammengeschmolzen. Und die Schreie ebbten nicht ab… Ironhide war ein Veteran, er hatte schon so oft Schmerzenschreie gehört, in einer Schlacht, aber das war keine Schlacht, das waren Unbewaffnete, Unschuldige. Und sie starben und er konnte nichts tun. Doch er konnte etwas tun. Er könnte sie rächen… Sie würden dafür büßen, Megatron würde dafür büßen, dachte Ironhide und nahm den Kampf als erster nach dem Feuersturm auf. - Erde, GegenwartEr war wieder im Hier und Jetzt. Ironhide duckte sich und nutzte ein grünes Auto als improvisierte Deckung. „Arcee, flankier sie! Brawn, übernimmst du den mit den Dreadlocks?“, fragte er und gab einen weiteren Schuss mit seiner Plasmakanone ab, der Schuss lag neben dem Ziel, aber er wollte die Decepticons auch noch nicht treffen, es waren noch zu viele Menschen in der Nähe, die bei einem Treffer durch herumfliegende Panzersplitter oder Schrapnelle verletzt oder gar getötet werden konnten. Die Autobots rückten aus, während die panische Menge um sie, sich in alle Richtungen verzog. Ratchet hatte langsam keine Geduld mehr, wie lange sollte diese Verfolgung noch anhalten? Wurde er schon benötigt? War einer der Autobots verletzt? Würde er zu spät kommen um ihn zu helfen? Lag einer von ihnen im Sterben? Wer würde es sein? Der starke und resolute Brawn, ein Krieger durch und durch, mit einem ausgeprägtem Beschützerinstinkt? Die Jägerin Arcee, die schnell und gewitzt zuschlägt, eine hervorragende Teamleiterin? Der gewitzte und absolut treue und mutige Bumblebee, ein hervorragender Scout und Krieger? Der intelligente Wissenschaftler und tapfere Kämpfer Wheeljack, der soviel Errungenschaften für die Autobots schuf? Der weise und erfahrene Krieger und Freund Ironhide, der mit seiner Feuerkraft schon unzählige Kämpfe entschied? Oder gar, dass wagte sich Ratchet sich fast nicht vorzustellen, Optimus Prime, ihr Anführer, der letzte Prime, ein Kämpfer und Anführer gleichermaßen, war er schon Tod, oder Verletzt, brauchte er Hilfe? Vielleicht wurde er genau jetzt gebraucht. Und wenn ja, dann heilten diese Menschen ihn auf, egal was Optimus gesagt hat, es war ihm auf einmal so egal, es ging um das Leben von Autobots, die er nicht bezahlen wollte, Optimus mochte das Leben eines Autobots für hunderte Menschen oder gar weniger hergeben, doch Ratchet nicht. Schüsse prallten von seiner Hülle ab, er bog scharf nach links und bugsierte sich so genau vor den Verfolger, der Suburban bremste scharf ab, doch der Zusammenprall war unvermeidlich. Mit einer kreischendes, metallisches Paukenschlag donnerten die beiden Fahrzeuge zusammen, der Krankenwagen wurde fast einen Meter weit geschoben, seine eine Seite hob sich kurz einige Zentimeter in die Höhe und bis auf eine, im Vergleich winzige, Delle und einigen Lackschäden war Ratchet mehr als in Ordnung. Dem Fahrzeug der CIA erging es hingegen nicht so gut, der Motorblock schob sich zusammen und der Wagen überschlug sich über die Motorhaube des Krankenwagens und mit einem blechernen Scheppern setzte er sich auf dem Fahrzeugdach wieder auf. „Ihr hättet einfach aufgeben sollen“, beschwerte sich Ratchet und machte Anstalten weiterzufahren, als eine Granate an seiner Außenhülle explodierte. Und dann gleich noch Eine, gefolgt von einer Weiteren. „RAUS AUS DEM FAHRZEUG! LOS DU ARSC-“, brüllte Thomas, mittlerweile blutüberströmt und sichtlich lädiert durch den Crash, und gab noch weitere Schüsse ab, hörte aber sofort auf, als sich Ratchet vor seinen Augen transformierte, und am Ende als großer Roboter vor sich aufragen sah. Ratchet machte einen Schritt auf ihn zu. Thomas fand sich wieder und leerte sein komplettes Magazin auf dem anrückenden Autobot, dieser haute seine Fäuste in den Erdboden vor ihm und Erdfontänen schlugen dem CIA Agent entgegen. Dann hörte er wieder dieses Geräusch und sah nur noch wie der Krankenwagen in die entgegengesetzte Richtung abfuhr. „Meldung! Thomas, was ist bei euch los?“, fragte die Stimme von Rachel durch den Kom. „Ziel verloren… Aber ihr glaubt nicht was ich grad…. gesehen habe. Ich… hab ein… Bild“, sagte Thomas erschöpft zwischen seinen Atemzügen. ____________________________________________ Nun, wie immer, lasst Feedback da, und vielleicht bis in einen Monat (Versprochen). Den dann kommt: 11. Kapitel: Schneeblind
DerSisch - 6/6/2013 um 18:15
So... sorry das ich noch kein weiteres Kapitel nachreichen konnte, bin immer noch nicht ganz mit der jetzigen Version davon zufrieden, daher wirds erst nächste Woche fertig. Ich hoffe ihr vergebt mir.  Naja... Was soll ich sagen. Momentan ne ganze MENGE Stress, aber keine Sorge, es wird Mitte des Monats kommen. Und dann je nachdem wie ich dazu komme entweder monatlich oder alle zwei Monate ein Kapitel.
DerSisch - 17/4/2013 um 10:45
So erstmal: tut mir furchtbar leid, dass ich das Kapitel nicht eher hochgeladen habe. Ich empfinde höchste Trauer und Schäme mich für meine Untat. (Jetzt echt, ich meins ernst!)
Aber kommen wir zur freudigen Botschaft:
Das kapitel kommt JETZT! Aber vorher noch mal kurz einleitende Worte:
Als ich anfing diese FanFiction zu schreiben, habe ich nie daran gedacht, das dieser Thread mal 5500 Klicks haben wird! gut ich gehe davon aus, dass nur die Hälfte dieser LEute das geschriebene gelesen hat, aber man, das sind immer noch- Taschenrechner holen- 2750 Leute!!!!!!! Anlässlich dieses Ereignisses und so gesehen zu meinem Geburtstag ein Geschenk für euch (also als Geburtstagsgeschenk? Naja, ihr habt keinen, also vielleicht schon aber sicher nicht alle von euch.... ich komme vom Thema ab) kommt es jetzt:
[size=10pt]9. Kapitel: Für die Sache der Decepticons[/size]
Phase 2 beschreibt die komplette Unterwanderung des Gegners, Soundwave ist nicht nur der Kommandant der Bodentruppen der Decepticons, er ist auch ihr Kommunikationsoffizier, ein meisterhafter Hacker und hat seine Ohren quasi überall. Sein Prozessor wertet alle empfangenen Daten innerhalb von einer Sekunde aus, hunderte Datenpakete, millionen von Signalen. Alles läuft durch Soundwaves Gedanken und er nimmt alles auf. Er unterscheidet in fünf Stufen: Unwichtig, möglicherweise wichtig, wichtig, sehr wichtig und oberste Priorität. Alles was unwichtig ist, wird sofort gelöscht, das wenigste was seinen Prozessor durchläuft, ist unwichtig. Möglicherweise wichtig, speichert er in externen Speicherkernen, nur mit einer weiteren Sicherungskopie. Wichtig speichert er einmal in seinem internen Speicher und zwei verschlüsselte Sicherung auf einem externen Speicher. Alles über sehr wichtig, verstaut er in seinem Speicher. Alles was von Bedeutung ist. Wissen ist Macht. Und dank Soundwave haben die Decepticons einen immer fließenden Strom von Informationen. Das menschliche Netzwerk war interessant, unzählige Daten, die meisten unverschlüsselt, einige mit einem geringen Sicherheitscode, nur weniges war fordernd. Kein Vergleich zu dem Datanet auf Cybertron. Er hatte einen Virus konzipiert, der gleichwertig die Wertigkeit von Daten messen, sie beurteilen und speichern konnte, während er sich innerhalb einer Sekunde Dutzendfach verbreiterte, das einzige was Soundwave fehlte, war ein geeigneter Ort um eben genau das zu tun. Nebenbei sollte er sein Primärziel nicht ignorieren. Diese Universität war von größter Wichtigkeit, sowie die Gefangennahme der beiden noch lebenden Doktoren. Doch er hatte ein Team, das ihm einiges abnehmen konnte. Die Dreads waren eine Elite- Einheit, Infiltratoren, Saboteure und Attentäter. Sie hatten einen Ausfall, aber das würde sie kaum aufhalten. „Also… Boss, was machen wir?“, fragte Crowbar, der hinter ihm stand, Soundwave drehte sich langsam zu ihm um. Er wusste, dass sein Anblick geringere Wesen in Schrecken versetzte. Selbst einige Cybertronier waren von der Aura aus Gefühllosigkeit zuerst eingeschüchtert. Alle bis auf Megatron. Deshalb beeindruckte Megatron ihm, er kannte keine Furcht, kein Hadern. Er war Stark. Unbesiegbar. Doch Soundwave war nicht so blind, dass er nicht sah, das Megatron ohne die Decepticons keine großen Erfolgschancen hatte. Er war kompromisslos, wer Schwach war, wurde aussortiert, wer Stark war, konnte aufsteigen. Ob dies eine Angewohnheit aus seinen Jahren als Gladiator war, war Soundwave egal. Es war effektiv. „Ganz einfach, Crowbar, wir erledigen unseren Job“, sagte Crankcase und wand sich Catalyst zu: „Catalyst! Du nimmst Soundwaves Virus- Datei und verbreitest sie. Unbemerkt, verstanden?“, befahl Crankcase und wand sich Crowbar zu: „Ich und Crowbar erledigen die beiden Doktoren…“ „Negativ. Klarstellung: Ziele müssen lebend und unversehrt geborgen werden“, unterbrach Soundwave, emotionslos und mit der monotonen Roboterstimme wie immer. „…Ja, nun gut. Wir dürfen keine weitere Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Die Autobots verfolgen uns…“ „Negativ. Klarstellung: Dank der Übertragung von Daten auf den Polizeirechner ist es mir gelungen die Menschen auf die Autobots anzusetzen“, informierte Soundwave sie wieder. Crowbar grinste etwas, er mochte es, wenn Soundwave seinen Teamleader unterbrach und in dieser methodischen und emotionslosen Art berichtigte. „…Nun gut. Dennoch, sollten wir vorsichtig sein, und Aufmerksamkeit auf uns ist etwas, das wir nicht benötigen“, erklärte Crankcase, er schaute kurz zu Soundwave, er erwartete zwar nicht, das er diesmal berichtigt wurde, aber es war immer besser sicher zu gehen. „Äh… Nun gut, aber was macht Soundwave?“, fragte Catalyst und blickte zu dem silbernen Krieger unter ihnen. „Ich werde die menschliche Universität infiltrieren und alle verfügbaren Daten, sowie die Energiequelle bergen.“ Catalyst war anscheinend zufrieden mit dieser Erklärung und nickte kurz, dabei wippte sein Irokesenschnitt kurz hin und her. „Schlagen wir los“, informierte Crankcase sie.
Es war ein kurzer Kampf, Thundercracker analysierte ihre Gegner kurz und listete für die anderen beiden Seeker technische Daten ihrer gegenüber auf. Sie unterschieden sich durchaus von den amerikanischen F-15E Allzweckjägern. Sie waren mehr auf Geschwindigkeit ausgelegt, es waren Jagdmaschinen. Die zweite Raketensalve kam auf sie zugeflogen. Suchkopfe, interessant. Aber wirkungslos. Er wusste das Skywarp sich nicht um solche Daten kümmerte, aber zu mindestens Starscream würde einen Blick, sei er auch nur kurz, darauf werfen. Der schwarze Kampfjet warf sich zwischen den Raketen hindurch, ob es Glück oder Können war, das er von keiner einzigen getroffen wurde, wusste Thundercracker nicht, aber bei seinem Flug durch die Raketen warf er weißglühende Täuschkörper ab, die Hälfte der Raketen detonierten hinter Skywarp, Starscream schoss mit seinen Bordwaffen auf zwei Raketen und brachte beide zur Detonation, Thundercracker deckte ihn und schaltete für einige Sekunden seine Triebwerke ab, er nutzte sein internes Kühlsystem um die Düsen innerhalb von zwei Sekunden komplett abzukühlen. Keine menschliche Technologie. Er wusste das Starscream dasselbe tat und die übrigen Raketen wanderten Ziellos an ihnen vorbei. Damit hatten ihre Gegner nicht gerechnet. Einen kurzen Augenblick fühlte sich Thundercracker erinnert an einen anderen Leutnant der Seeker, als Skywarp frontal beschleunigte und in einen der italienischen Jäger hineinrammte. Er transformierte sich und nutzte seine Sprungdüsen um Trümmerteilen und dem Beschuss eines zweiten Jägers auszuweichen. Starscream beschleunigte wieder und jagte zwei seiner Thermoraketen in eine einzige gegnerische Maschine. Thundercracker wusste, dass Eine einzige gereicht hätte. „Decepticons! Vernichtet sie!“, schrie er und der Wissenschaftler unter den Seekern war schon bei der Verfolgung eines Gegners. Der Pilot war gut, aber bei weitem nicht so erfahren wie jemand, der seit Jahrhunderten flog. Jemanden, der quasi mit Flügeln und Düsen geboren wurde. Flammende Trümmerteile stürzten gen Boden und nur noch zwei italienische Jagdmaschinen warfen ihr Kampfgeschick in die Wagschale. Skywarp krallte sich an der Tragfläche des einen fest und riss, mit der anderen Hand, den Piloten samt Sitz aus der Maschine. Mit einer einzelnen Thermo- Rakete jagte Thundercracker den letzten italienischen Jäger aus dem Himmel. „Wir verschwinden von hier!“, befahl Starscream. „Was ist mit den Autobots?“, fragte Skywarp. „Vergesst sie! Hier wird es bald von Feinden wimmeln!“, informierte sie Starscream. „Verstanden, ich schicke Havoc die neuen Koordinaten…“, sagte Thundercracker. „Warte! Ich habe eine geniale Idee…“, flüsterte Starscream, geradeso laut genug, dass Thundercracker den Kontakt mit dem anderem Decepticon nicht aufnahm.
Die Kälte brachte sie um. Aber auch eine zu schnelle Bewegung war tödlich. Er durfte nicht entdeckt werden, seine Finger waren taub und doch schmerzten sie. Alles schmerzte ihm. Er zog Alexandra hinter sich her, sie erfror, genau wie er. Mäntel und Mütze halfen schon lange nichts mehr, seine Gelenke protestierten bei jeder Bewegung, er kam schwer voran, die eine Hand zog sich immer so weit nach vorne wie möglich, die andere zog die Frau heran, er stemmte sich mit den beiden eiskalten Füßen vom Schnee ab, er robbte im Schnee, langsam aber beharrlich. Er durfte jetzt nicht einfach aufgeben, nicht still liegen bleiben. Er würde sterben und sie auch. Wenn er es erst mal zu einem der Feuer schaffen würde, und er keinen Schock bekommen würde (er musste vorsichtig sein und sich langsam an die Wärmequelle heranziehen), würden sie schon mal keinen Kältetod mehr erleiden. Jedenfalls hoffte er das. Er dachte an Marko, wie konnte er ihn einfach im Stich lassen? Er war fast am Drahtzaun, noch einige Meter und er wäre drüben. Und dann… Nun, wenn eins dieser Monster ihn entdecken würde, wäre er Tod. Sie beide. Er dachte nicht nur an sich. Entweder sie schafften es zusammen, oder gar nicht. Etwas knirschte unter ihm. Zum Glück war seine Zunge schon längst taub, als er an sich herunterblickte, merkte er, dass ein Stück des Stacheldrahtes, der eigentlich auf der Spitze des Metallzauns befestigt war, sich an einem seiner Beine gefressen hatte und er jetzt ein Stück davon mit sich zog. Er spürte diesen Schmerz nicht, noch nicht, aber er würde ihn spüren, dass hoffte er, denn es hieße dann, das er noch lebte. Einfach weitermachen. Leise sein. Nicht zu schnell. Zur Wärme. Bleib am Leben. Das ging Dimitri durch den Kopf.
„Frag noch mal was passiert ist!“, befahl Paul und blickte zu Rachel. Sie war versunken in ihre Arbeit. Aber nichts desto trotz, oder gerade deshalb, kam ihre Antwort wie aus einer Pistole: „Der Pick- Up hat sie gerammt, oder vielmehr sie haben ihn gerammt.“ „Und was ist mit dem Pick- Up?“, fragte Cole, der Beifahrer bei AT 2 und schaute dabei über seine Schulter zu Rachel. Er zog wie immer eine Braue hoch, wenn er eine Frage stellte. „Scheint weitergefahren zu sein…“, sagte Rachel, etwas leiser. Sie hatten sich an den LKW gehängt, die blaue Lackierung des Führerhauses und der Tanks an der Seite, sowie der Radblenden wurde an manchen Stellen von roten Flächen, die stellenweise in blitzähnlichen Ausläufen endeten, unterbrochen. Bisher hatten sie noch keinen Kontakt zum Fahrer aufgenommen, aber die leuchtenden Lichter auf dem Suburban sollten eigentlich ein eindeutiges Zeichen setzen. „Na gut, bisher waren wir freundlich, wird Zeit unfreundlich zu sein“, informierte Paul sie und öffnete sein Fenster, er bugsierte sein Sturmgewehr hinaus und zwängte sich selbst mit dem Oberkörper hinaus. „Hoffe, die Polizei hält uns nich an…“, scherzte Cole, der bemerkte, dass sein Boss wohl die ganze Zeit unangeschnallt war. „Ruhig halten“, befahl Paul, er stützte sich so gut an der Tür ab, wie möglich und zielte durch sein HUD auf den rechten Hinterreifen des LKWs. Drei Schüsse erklangen, schnell hintereinander, Paul war ein guter Schütze, und das bewies er wieder, als jeder der drei Schüsse in dem Ziel landeten, seltsamerweise glitten sie einfach ab. „Ähm… Boss?“, wollte Cole fragen, doch Paul war schon wieder dabei und legte noch einmal an. Die Schüsse prallten wiederholt ab. „Jetzt reicht’s!“, schrie Paul geradezu und legte eine Splittergranate in den angebrachten Granatwerfer. „Abstand verringern!“, befahl er, nachdem er die Ladung überprüft hatte. Rachel tippte wieder auf ihrem Laptop herum. „Paul, deutsche Jagdmaschinen sind in drei Minuten bereit“, informierte sie und schaute ihren Kollegen in die Augen. „DREI MINUTEN? Wollen die noch nen Kaffee trinken?“, bellte Paul und biss die Zähne zusammen, er lehnte sich wieder aus dem Fenster. Er zielte, diesmal hob er seine Waffe etwas höher. „Warte, er biegt ab!“, schrie Cole geradezu und griff hinter seine Schulter um Paul wieder ins Auto zu ziehen. Er wusste gar nicht, wie weit sie bereits gefahren waren. Und jetzt fuhr dieser LKW auf eine befahrene Straße auf. Ihnen kamen jetzt mindestens drei Paar Autos entgegen und der Fahrer des LKWs nutzte das um etwas mehr Abstand zu erhalten. Ein Tunneleingang ragte keine Hundert Meter vor ihnen auf. „Er wird versuchen uns dort drin abzuschütteln…“, murmelte Paul, er hatte überlegt was er tun würde um Verfolger abzuhängen, aber andererseits, wenn das Terroristen waren, wieso hatten sie nicht längst das Feuer eröffnet? Egal, was sie abhielt, sie würden sich nicht so einfach abhängen lassen.
Es war aussichtslos diese Menschen allein mit Geschwindigkeit abzuhängen, aber er und seine Autobots hatten einige Tricks auf Lager, die sich nicht auf den Kampfeinsatz beschränkten. Er beschleunigte in den Tunnel und unterbrach für gerade mal 4 Sekunden, in der Mündung einer Kurve, genug um fast komplett abzubremsen, umzulenken und so auf der anderen Straßenseite zu landen (Es war ein glücklicher Zufall, das momentan keine Zivilfahrzeuge diese Seite der Straßen nutzten) und dabei auf den Undercover- Modus zu gehen. Eine von Wheeljacks Erfindungen, die außergewöhnlich gut funktionierte, wie er feststellte. Im Grunde baute es ein Tarnfeld um die Außenhülle des Fahrzeugs auf, es veränderte einige Details des Fahrzeugs, änderte die Marke und umhüllte es mit einer neuen Farbschicht. Er fuhr diesmal so normal wie möglich weiter, der schwarze SUV mit den immer noch herumblinkenden Lichtern auf dem Dach kam ihm rasant entgegen. Sie fuhren einfach an ihm vorbei, es hatte also funktioniert, auf Wheeljacks Erfindungen konnte man sich verlassen, meistens jedenfalls. Es war noch nicht vorbei. Dies war der leichte Teil… der schwere würde bald folgen…
„Wo ist er hin?“, fragte Paul aufgebracht. Sie alle schauten sich um, doch niemand sah den blau/ rot lackierten LKW. Er war einfach weg. Paul schrie einige Flüche aus, Rachel schreckte geradezu zusammen, sie war es nicht gewöhnt, dass ihr Kollege so aufgebracht war und die Kontrolle verlor. „Ich mache Meldung. AT 3 darf ihr Ziel keine Sekunde aus den Augen verlieren“, stellte Cole fest und funkte schon zurück. „Verdammtes Ding. Fahr aus dem Tunnel raus… Kein Empfang“, beschwerte er sich. „Das Team wurde bereits informiert, Ich habe aber den Kontakt zur Drohne verloren…“, informierte Rachel. Sie lehnte sich zurück, war aber dennoch angespannt. Paul kam langsam wieder runter. Er umfasste seine Waffe so fest, dass seine Fingerknochen knackten. „Raus aus dem Tunnel. Und sagt denen, die sollen diesen Krankenwagen in die Luft jagen!“, befahl Paul.
Megatron schritt über die rauchenden Trümmer dieses primitiven Lagers, Schockwave folgte ihm, die anderen Decepticons machten sich Marschbereit. „Lord Megatron, es wäre von Vorteil eine irdischen Tarnmodus zu wählen“, informierte ihn Schockwave. „Worum sollte ich mich tarnen, Schockwave? Was können die Menschen schon tun?“, antwortete Megatron: „Ich fürchte keinen Kampf gegen diese Insekten.“ „Ich wollte nichts in der Richtung andeuten, aber ständiger Feindkontakt oder zu große Aufmerksamkeit könnte uns Zeit und Energon kosten, Lord Megatron“, rettete sich Schockwave. Megatron überstieg ein ausgehöhltes Wrack eines gepanzerten Fahrzeuges, genau ein solches diente Schockwave als Alternativmodus, nach kurzer Suche wusste Schockwave das es sich um einen BTR handelte, ein militärisches Schützenfahrzeug. „Aber welches dieser Gefährte, könnte meiner Gestalt angemessen sein, Schockwave?“, fragte er nach einigen Sekunden und brach das Schweigen wieder. Schockwave überprüfte kurz alle Daten die er über Megatrons Beschaffenheit hatte, und kam zu dem Schluss das er viele Auswahlmöglichkeiten hatte, dank regelmäßiger Upgrades und Verbesserungen an seinem System war Megatron nicht nur ein überaus tödlicher Kämpfer, sondern auch ein extrem anpassungsfähiger. Sie mussten nur ein geeignetes Gefährt finden, was noch intakt war. Sie gingen kurz weiter, Megatron merkte schon das Schockwave rechnete. „Ah… Schockwave, ich glaube ich habe gefunden, was ich gesucht habe… Ein geeignetes Gefährt, meinst du nicht?“, fragte Megatron und deutete auf eines der zwei noch unbeschädigten Fahrzeuge auf dem platz vor ihnen. Schockwave folgte mit seinem Auge Megatrons Blick. Es war ein relativ großer Hubschrauber. Nach einer kurzen Analyse informierte Schockwave Megatron: „Ein Pave Low…“, wollte Schockwave die korrekte Bezeichnung herunterleiern, doch Megatron bedeutete ihm still zu sein. „Das wäre ein durchaus geeignetes Fortbewegungsmittel…“, sinnierte Megatron und aus seinen Augen strahlten rote Lichter, die das Fahrzeug für zwei Sekunden komplett überwarfen und dann einfach verschwanden. „Wir sind bereit. Schockwave, wir brechen auf!“
Die menschliche Technologie mochte für ihre relativ primitive Kultur beeindruckend sein, aber sich einzuschleichen, war spielend einfach. Sie wussten nicht, dass sie mitten in einem Krieg steckten. Einen den sie verlieren würden. Deshalb hatten sie ihr Informationsnetzwerk noch nicht gesichert, wie Soundwave sagte, es würde einfach sein sich einzuschleichen, schwieriger einen geeigneten Ort dafür zu finden. Doch nun stand Catalyst davor, nach wie vor getarnt in seinem Fahrzeugmodus. Eine Verteilerstelle und Sendeanlage eines Netzbetreibers. Internet, Telefon und Fernsehen, alles in einem Aufwasch. Ein unsichtbarer Virus, der sich so schnell wie irgend möglich verbreitete, dabei unzählige Daten sammelte und im selben Aufwasch auswertete und erst dann jegliche menschliche Kommunikation, egal um welche Welle, Frequenz oder was auch immer handelte, ausschaltete, wenn Soundwave es wollte. Die Menschen waren nicht darauf gefasst, sie würden ihre militärische Stärke weder aufstellen noch koordinieren konnte. Die Zivilbevölkerung würde früh oder spät aber ganz sicher in Panik ausbrechen, so isoliert wie sei dann waren. Die Sonne ging langsam am Horizont unter und langsam erloschen auch mehr und mehr Lichter in der Station, ein paar blieben an, aber jetzt war die Zeit um zuzuschlagen. Er hatte bereits einen geeigneten Eingangspunkt, die Vordertür kam natürlich nicht in Frage, aber die südliche Auffahrt war weniger gut beleuchtet und ein kleines Feld erstreckte sich am Straßenrand, er musste den Zaun einfach überspringen ohne groß aufzufallen, ins Gebäude zu kommen, nun es gab eine kleine Lieferzufahrt, vermutlich ein kleines Lager für Modems, Telefone und all so was. Die Gänge im Gebäude, waren vermutlich nicht groß genug für ihn, egal in welchem Modus. Aber er musste nur ins Gebäude zu kommen, und einen internen Computer. Dann war alles spielend leicht. In der Theorie.
Eine Mietwohnung nahe dem Stadtzentrum war alles andere als erfreulich, wenn es darum ging, nicht aufzufallen. Auch durch den Anschlag waren noch relativ viele Menschen in der Stadt. „Also, was wollen sie von mir?“, sagte die Stimme, die Viktor Kurz gehörte. Es war nicht leicht gewesen die Abhörvorrichtung in seine Ausrüstung zu integrieren, er vermisste den Stauraum für zwei zusätzliche Thermoladungen, aber Crankcase war froh, das Catalyst sie ihm verpasst hatte, sie wussten jetzt wenigstens das dieser Doktor nicht alleine war. „Hören sie her, sie sind in Gefahr und sie tun gerade sehr wenig, um uns dabei zu helfen, sie zu beschützen“, antwortete die andere Stimme, die nicht in ihrer Datenbank war. Sei war männlich und tief, es lag eine gewisse Aggressivität darin, aber die vom Doktor war wirklich wütend. „Wann gehen wir endlich rein?“, fragte Crowbar genervt vom warten. „Wenn ich es sage, Crowbar“, antwortete Crankcase und lauschte weiter: „Und wir gehen nicht rein, wir warten bis er rauskommt.“ „Was haben sie als-“, wollte der Doktor fragen, aber Crankcase hörte den Rest nicht mehr. „Was?!“, fragte Crowbar schockiert. „Schalt einen Gang runter! Und sei leise!“, befahl Crankcase. Wie sehr er es hasste mit Crowbar auf einer Undercover- Mission. Im Kampf hingegen, war er mehr als eine gute Unterstützung.
- Cybertron (55 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Verteilerstation NO 2 (Nordostsektor)
Der Autobot flog in den Energieschacht, dabei schrie er vor Angst auf, nur kurz bis seine Stimme sich verlor. Crankcase blickte zu Crowbar, an dessen Pranken dickflüssiges, leicht blau leuchtendes Energon herablief. „Das war amüsant“, stellte der Krieger klar und ließ seinen Blick über das Gemetzel schweifen. Ein halbes Dutzend Autobots ausgeschaltet, in weniger als zwölf Sekunden. Den Ersten hatte Crankcase durch den rechten Photorezeptor geschossen, bevor er nach hinten umgekippt war, war bereits der Zweite getötet worden, diesmal von Crowbars „Kopf- Abriss- Angriff“, mithilfe dreier geworfenen EMP- Ladungsmessern hatte Crankcase den Dritten und Fünften ausgeschaltet. Der Vierte war von Crowbar angesprungen worden und in Einzelteile zerlegt, der letzte… nun der sauste vermutlich immer noch durch den Energieschacht und näherte sich Cybertrons Kern, nun gut, er würde vorher sehr dumpf am Generatorboden aufschlagen, aber Tod war Tod. „Die Mission geht vor“, bemerkte Crankcase: „Catalyst und Hatchet sollten in Position sein.“ „Wenn sie’s geschafft haben… dann ja.“ „Runter schalten. Wir haben eine Mission!“, stellte Crankcase fest. Der Generator ragte vor ihnen auf. Blaues Licht flutete die Halle, an einem der Wände prangte das Autobot- Symbol, Crowbar ließ es sich nicht nehmen, jenes mit seiner linken Klaue zu zerkratzen. „Bist du fertig?“, fragte der Anführer der Dreads und hob dabei eine seiner Augenbrauen. „Die sollen wissen, das Crowbar hier war…“, sagte der Dread mit unverhohlenem Stolz. „Die Autobots sollen nicht wissen, das wir hier waren“, klärte Crankcase ihn auf und betonte das “nicht“ dabei ganz deutlich. Crowbar zuckte nur mit den Schultern, was seine langen Drahtzöpfe kurz hin- und herwackeln ließ. Sie näherten sich mit einem Teil Vorsicht und einem Teil Ehrfurcht dem gut dreihundert Meter hohem Generator. Es wimmelte vor Autobots, doch diese waren beschäftigt, sie standen auf Plattformen oder liefen über aufgehängte Gänge die an den Seiten des Generators ausliefen. „Er versorgt die Hälfte der Stadt mit Energie…“, flüsterte Crankcase mehr für sich, als dafür jemand anderen zu informieren. Generatoren gab es auch in Kaon, oder Tyrest, eigentlich überall, aber dieser Generator versorgte nicht nur die Hauptstadt Cybertrons, nein, er war das Schlüsselelement in Megatrons Plan und die größte Energiequelle auf Cybertron. Es flossen Millionen, ach was Milliarden Liter an Energon. Im Grunde war es eine gigantische Bombe. Energon war stellenweise instabil, es reagierte auf zu hohe Temperatur sehr entflammbar, in großer Anhäufung explosiv. Äußerst explosiv. Etwas huschte in Crowbars Sichtfeld, er hob sofort die sechsläufige Gatlingkanone, doch er drückte nicht ab, viele hielten ihn für wenig intelligent, aufgebracht, im Kampf rasend, rasender als Hatchet, der immerhin auf vier Klauenfüßen herumsprintete und Gegnern manchmal auch den Kopf abbiss. Sie mochten durchaus Recht behalten, aber eines war Crowbar auch, ein loyaler Soldat, mehr als das, ein Elite- Krieger. Er war gehorsam und aufmerksam, er merkte in dem Augenblick, als er die Waffe in Richtung des Autobots gehoben hatte und seine vier blutroten Photorezeptoren den grün lackierten nur leicht gepanzerten Autobot erblickt hatten, war klar, dass dieser unwissende Cybertronier nur seiner Arbeit nachging und ihn nicht bemerkt hatte. Schläge und Schreie (die man als Rufe wahrnehmen konnte) und sogar die Geräusche von zischenden EMP- Ladungsmessern, die die Stromkreise ihrer Opfer überlasteten mögen wenig auffallen, wenn ein Generator keine hundert Meter von einem brummte und an ihm gearbeitet wurde, aber Schüsse aus einer Gatlingkanone? Die würde man hören. Kurz verfluchte sich Crowbar selbst, dass er seine Waffe nicht so aufgerüstet hatte wie die von Crankcase, ein Schalldämpfer aus Schockwaves Waffenschmiede wäre eine tolle Idee gewesen… „Halte die Augen offen… Und nehm das hier“, sagte Crankcase während sie sich vorsichtig der äußeren Ummantelung des Generators näherten und warf seine schallgedämpfte Kanone in Crowbars Hände. Dieser nahm sie dankbar an, es war selten das der Anführer der Dreads seine lose Kanone weitergab, wie alle Decepticons hatte er eine intrigierte Kanone, eine die dieser sowohl in Design als auch Wirkung glich, aber Crankcase hing an dieser Waffe und er war ein guter Schütze mit zwei Waffen, worum also nicht? Die vier roten Augenpaare fingen die Bilder ihrer Umgebung perfekt ein: „Eine gute Sicht macht einen guten Jäger“, hatte Crankcase einmal gesagt und deshalb hatte er in seinem Team auch nur perfekte Jäger rekrutiert. „Ich bringe die Ladungen an, du gibst mir Deckung, nur feuern, wenn wir vor der Entdeckung stehen, verstanden?“, fragte der Anführer. Crowbar war sich dessen bewusst, dass war leider nicht der Schießstand im Kaon- Gefängniskomplex. Nach gut zehn Minuten war Crankcase fertig, sie waren nicht entdeckt worden, die Sicherheit war gering gehalten, die Kämpfe fanden im Süden von Iacon statt, hier oben fühlte man sich sicher. Jedenfalls jetzt noch. Würde sich bald ändern, dachte Crowbar. „Jetzt verschwinden wir von hier“, ließ Crankcase ihn wissen. „Bevor die zweite Wachschicht kommt?“, fragte Crowbar und freute sich erwartungsgemäß auf einen kurzen Kampf. „Schalt runter. Keine unnötigen Kämpfe, wir sind Kommandos. Also raus hier“, erwiderte Crankcase. „Und die Wracks?“, fragte Crowbar. „Ein verlassener Posten ist genauso verräterisch wie eine Leiche. Das sind Autobots und kein Pack aus Kaon“, ließ ihn Crankcase wissen und spielte dabei auf den Gefängnisausbruch an. Ja die Zielübungen müssten warten… Sie liefen so schnell und leise wie möglich aus dem Komplex, sie erreichten das Tor, durch das sie gekommen waren, und wollten beide fast zeitgleich um die Ecke biegen, doch dort stand plötzlich jemand. Der rot lackierte Autobot war genauso überrascht wie Crankcase und Crowbar, als dieser plötzlich zwei schwarz gepanzerte Decepticons sah, beide mit zwei Paaren an roten Photorezeptoren, der eine mit mehreren langen Drahtzöpfen, die sowohl aus seinem Kopf als auch aus seinem Nacken sprossen, der andere mit ähnlich aussehenden Locken die seinen kämpferisches Gesicht einrahmten. Der Autobot zögerte einen Sekundenbruchteil länger. Das war genug. Crowbar warf sich auf ihn und Crankcase ließ seine Klinge aus dem Fach an seinem Unterarm in seine klauenbewährte Hand fallen. Die Klinge tauchte in den Mund des Bots ein und wurde nach unten, durch den Hals gezogen. Es hatte weniger als eine Sekunde gedauert, doch für Crankcase waren es Minuten gewesen. Crowbar ließ den leblosen Körper des Autobots los. Es war wieder still. „Nichts wie weg hier“, befahl der Anführer der Dreads und verstaute die Klinge wieder im passenden Fach, während er seine schallgedämpfte Kanone vom Boden aufhob, die Crowbar achtlos fallen gelassen hatte. Später würde Zeit sein, dass mal zur Sprache zu bringen, jetzt nicht.
„Crankcase, Übertragung an Soundwave, Missionsziel erfüllt“, informierte der Teamleader der Dreads via Kom- Einheit an den Kommunikationsoffizier. „Verstanden“, sagte die monotone und metallische Stimme auf der anderen Seite der Leitung. Monoton, weil Soundwave nie Gefühle zeigte. Metallisch weil sie sich für Crankcase wie das Kratzen über etwas metallisches anhörte, gekünstelt, unnatürlich. Und nicht zuletzt auch ehrfurchtgebietend.
Das Leitungssystem in Iacon war gut durchdacht gebaut, mehrere Primärleitungen versorgten die Wohnzentren, die Sanitärstationen und die Bunker. Diese Systeme hatten gleich mehrere Sekundärleitungen, die sofort ansprangen wenn es nur einen Unterschied von einem Volt gab. Diese versorgten das ganze System dann, wenn sie einwandfrei liefen und man von einem Komplettausfall ausging für mehr als 24 Stunden. Also Zeit genug etwaige kleine Schäden auszubessern, oder auch größere Fehler zu beheben. Nun, eine gigantische Explosion des Hauptgenerators war etwas das man unter einem Katastrophalen Defekt verstehen konnte, doch es würde den Autobots in diesen 24 Stunden eben nicht beeinträchtigen. Daher mussten auch diese Sekundärsysteme entweder ausgeschaltet werden (was aber zum einen zu auffällig war und zum anderen nur schwer machbar) oder aber, dass man sie umleitete (was aber auch nicht in frage kam, da dafür die Zeit zu knapp war). Aber wenn man nur einen kurzen Defekt simuliert, zum Beispiel durch Energiezapf- Systeme und dann eine Überlastung durch, zum Beispiel EMP- Sprengladungen verursachte und das ganze dann mit zu Hilfenahme eines externen Leistungssystems dazu brachte, dass die Energie der Sekundärsysteme für einige Sekunden die Fließrichtungen änderten, dann konnte man halb Iacon in die Dunkelheit stürzen. Während also Crankcase und Crowbar die Energie- Absorbationsgranaten und einen Haufen EMP- Sprengladungen am Hauptreaktor anbrachten, machten sich Catalyst und Hatchet daran, die Schnittstelle der Primären und Sekundären Energieeinrichtungen zu sabotieren. Es lief wie nach Plan. „Hier Catalyst, System ist angeschlossen. In ein paar Zyklen kann’s losgehen.“ „Haben verstanden, gute Arbeit. Wir treffen uns bei RV Beta“, antwortete Crankcase via Kom. Zufrieden mit seiner Arbeit machte sich Catalyst daran seine Anschlüsse von seinem Werkzeug zu trennen und überprüfte, nur zur Sicherheit, ein weiteres Mal ihre kleine Überraschung.
- Erde, Gegenwart
Es war eine seltsame Kolonne, wenn man bedachte wo sie fuhr. Auf einer verschneiten Landstraße im Norden Russlands. Die Spitze bildete ein gelber Bagger, der den Schnee vor der Kolonne wegschippte, darauf folgte ein Sattelschlepper mit einem kurzen Aufleger, der mit einer zweiläufigen Flak- Kanone beladen war, dann folgte ein großer Mischlaster, auf dessen Seite der Mischtrommel zwei große, spitz zulaufende Symbole prangten, die Ähnlichkeit mit einem Gesicht hatten. Kurz dahinter fuhr ein russischer Schützenpanzer, der BTR war größtenteils in grau gehalten, aber es gab Abstufungen zu einem dunklen aber blassen lila. Als letztes kam ein Kampfpanzer, schwer bewaffnet mit einem an der Luke angebrachten Maschinengewehr und ein Raketenwerfer der seitlich am hinteren Ende des Turms angebracht war. Über ihnen flogen zwei Kampfhubschrauber, ein bewaffneter Pave Low und kurz dahinter ein Havoc, der mit seinem Scheinwerfer die Spitze der Kolonne erhellte, hin und wieder flog rasant ein Kampfjet vorbei, bevor er wieder höher stieg. Mit der Zeit schlossen sich weitere Fahrzeuge der Kolonne an. Ein schwarz und weiß lackierter Polizeiwagen, ein schwarz lackiertes Zivilfahrzeug und ein sandfarben lackierter, großer Pick- Up. Sie fuhren und flogen immer mehr nach Westen, ihr Ziel war klar- Deutschland.
Egal wer diesen Krankenwagen fuhr, er wusste wie man es machte, er hatte weder auf die Alarmsirenen noch auf die zwei Warnschüsse reagiert, also wurden nun gezielte Schüsse eingesetzt um das Fahrzeug zu stoppen. „Feuerst du mal endlich?“, beschwerte sich Thomas und gab seinem Nebenmann einen Schubs. Dieser legte wieder an, die ersten Schüsse der Salve gingen daneben, doch die letzten trafen die Radabdeckung und den Reifen selbst, doch nichts geschah. Das HUD war mittlerweile ausgefallen, das hieß entweder das der Kontakt zur Drohne oder zu Rachel unterbrochen wurde oder gar, dass die Drohne zerstört wurde. Knisternd erwachte der Funk wieder zum Leben. „Thomas! Haltet dieses Fahrzeug auf! Schweres Geschütz! Verliert nicht den Sichtkontakt!“ schrie Paul geradezu auf der anderen Seite des Funkgerätes. „Haben verstanden!“, sagte Thomas und machte seinen Granatwerfer bereit. Ein Milkor MGL, geladen mit Sprenggranaten, die eigentlich jede Panzerung durchdringen konnten, selbst gepanzerte Fahrzeuge wurden nach einer Salve ziemlich durchlöchert aussehen. „Schneidet ihm den Weg ab!“, befahl er.
Wie einfach es doch war ins Gebäude zu gelangen. Soundwave parkte mittlerweile in der Tiefgarage, nahe eines Luftschachts. Ein einfacher einstieg für Frenzy und Laserbeak. Die beiden Minions schlichen sich einfach in diese Universität, wenn sie am Ziel angekommen waren, würde Rumble ihnen beim Abtransport behilflich sein, Soundwave musste dann einfach noch wegfahren. Natürlich würde Laserbeak vorher noch alle relevanten Daten aus Computern, Festplatten und selbst Notizbüchern speichern oder kopieren. „Ah, ich fasse es nicht!“, beschwerte sich Rumble, er saß auf dem Beifahrersitzes, er war etwas kleiner als ein ausgewachsener Mensch, seine Arme endeten jedoch nicht in Händen, sondern mechanischen Greifern. Starke Servogelenke hielten die Schultern und Dämpfer stützten die Beine des Minions. Er war nicht nur der geschwätzigste von Soundwaves Helfern, sondern auch der Stärkste. Er war der „Mann fürs Grobe“, Frenzy war hingegen ein talentierter Infiltrator, ebenso Laserbeak, doch Frenzy konnte seine Feinde oder Verhöropfer, effektiv mit Elektroschocks oder Interferenzen quälen. Er war auch geschickt im Umgang mit seinen Armklingen, auch wenn sie gegen einen gepanzerten Autobot wenig effektiv waren, so würde ein Mensch in seiner schwächlichen Außenhülle, diesen Klingen keinen Widerstand bieten können. Laserbeak hingegen war ein Attentäter, schnell und lautlos, außerdem besaß er ein Talent für Datenklau, nicht so gut wie Ravage, aber mehr als ausreichend. „Energiequelle geortet, sie ist im Keller. Markiere Position“, informierte sie Frenzy über Kom. „Verstanden. Rumble…“ „Endlich! Es wurde mir ja schon langweilig!“, erklärte Rumble und stieg ohne ein weiteres Wort aus und kroch durch den Lüftungsschacht. Wenn die Decepticons erst einmal die Energiequelle hatten, würde sie nichts mehr stoppen können. Diese Welt würde unter die Herrschaft Megatrons fallen, die Autobots würden endlich vernichtet werden und Cybertron… … Cybertron würde wieder in neuem Glanz erstrahlen. Cybertron war ausgetrocknet, leblos. Doch mit genug von diesem künstlichen Energon, natürlich unter der Vorrausetzung das es sich tatsächlich als Energon- Ersatz verwenden ließe, würde Megatron Cybertron wieder reaktivieren können. Doch Soundwave wusste, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Autobots aufkreuzen, sie mussten schnell handeln und sie vernichten, bevor sie ihre Pläne vereiteln konnten. Megatron und seine Armee waren noch einen mehr als einen Tag entfernt. Starscream hatte sich seit seinen Kampf mit den Autobots in Italien nicht mehr gemeldet. Es bestand die Möglichkeit, dass er versagt hatte, es wäre nicht das erste mal. Aber wie konnten eine handvoll Autobots Starscream und seine Truppen auslöschen? Vor allem mit Havoc im Gepäck. Ja, er war nicht der Schlauste, aber im Kampf war er ein Monstrum. Sekunde um Sekunde verging. Nanozyklus um Nanozyklus. Zyklus um Zyklus. Nach fünf Minuten meldete sich Frenzy wieder. Anscheinend liegen wir im Zeitplan. „Energiequelle wird jetzt vom Komplex getrennt“, informierte ihn Frenzy und keine Sekunde danach wurde es in der Tiefgarage stockdunkel. „Laserbeak hat die Daten, bereithalten zum Abtransport, Großer!“, informierte ihn Rumble. „Mehr fliegen, weniger krächzen!“, ertönte kurz Rumbles Stimme, der mit Laserbeak sprach.
Wie dumm war er eigentlich? Wie feige war es von ihm gewesen? Sollte er zurück? Er hatte seinen Freund im Stich gelassen. Warum musste Dimitri auch so stur sein? Er hatte es doch auch gesehen. Er hatte es gehört. Diese Dinger… Marko schauderte es, als er dieses Monstrum wieder vor seinem inneren Auge sah. Nein, er würde nicht mehr umdrehen, er war weit gekommen, wenn er es sich korrekt eingeprägt hatte, dann kreuzte er bald eine Straße nach Westen. Vielleicht hatte er Glück.
Nachdem er über den Zaun gekommen war, hatte er das Rolltor auf der Rückseite des Gebäudes geöffnet, es war vermutlich etwas beschädigt, aber es war nicht sonderlich schlimm. Egal, einmal im inneren, hatte er seine Anschlüsse in seinen Klingenauswüchsen überprüft. Catalyst hatte als solches keine Hände, seine Arme endeten in klingenähnlichen Auswüchsen, sie konnten auch als Klingen eingesetzt werden, aber sie dienten einem anderen Zweck, in der Auswüchsen selbst waren hunderte Kopplungen und formbare Anschlüsse verstaut. Er konnte sich somit in jedes Netzt einklinken. Und das tat er, als er einen Computer fand, er schaltete ihn an und verkabelte sich mit ihm, zuerst drang er vorsichtig ins System ein, am besten über ungesicherte Daten. Lagerliste, dann über ein Verzeichnis zu einer internen Liste über Mitarbeiter. Weiter vorarbeiten. Dann hielt er inne, eine Sicherung, er konnte sie entweder umgehen, oder sie durchbrechen, die Firewall der Menschen war seiner Technologie nicht gewachsen, aber sie würden merken dass etwas ins System eindrang und das gefiel Catalyst nicht. Lieber ein kleiner Umweg. Dort über ein Verzeichnis, in die Eigenen Dateien. Dort eine Verbindung zum Sicherheits- Server kappen, weiter durch ein Textdokument, dann über jenes an sein Ziel… Er blinzelte, er hatte es geschafft, jetzt nur noch eine Verbindung zum System selbst herstellen und… … …Bitte warten… …Passwort eingeben… „Passwort?“, fragte Catalyst und merkte nicht einmal, wie seine Anschlüsse das Wort "Passwort" eingaben, er wollte schon fluchen, doch dann: …Zugang gewährt… „Dämliche Menschen. Passwort!“
Phase 2 war fast abgeschlossen. Soundwave und seine Minions standen davor alles über die menschliche Forschung herauszufinden und die Energiequelle zu bergen. Megatron und seine Truppen näherten sich dem Kampfgebiet. Catalyst schleuste in diesem Moment das Virus in einen Datenverteiler. Und Crankcase und Crowbar waren in Schlagreichweite zu ihrem Ziel. Und selbst Starscream und seine Seeker formten ein perfektes Dreieck und flogen stur nach Norden. Sie hatten ihre eigene Mission und Havoc würde ihnen Zeit geben. Und auch die CIA- Agents würden bald eine Entdeckung machen…
- Cybertron (52 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Iacon Road, N2
Die Decepticons schwärmten über die Mauern, Die südlichen Zufahrten waren genommen worden, dass Haupttor und die vorderen Verteidigungen der Autobots. Nachdem Fortress gefallen war, war der Siegesmut der Autobots gebrochen. Doch der der Decepticons wuchs. Das Patt war gebrochen und alles formierte sich zum Angriff. „Soundwave, du führst den angriff auf die Iacon Road, nimm sie ein und schon bald, wird der Sieg unser sein!“, hatte Megatron angeordert. „Es wird geschehen, Lord Megatron“, hatte dieser nur gesagt, in seiner emotionslosen Stimme. Dreihundert Decepticons fuhren über die Iacon Road, die Kilometer lange Hauptader der Stadt. Der Schlüssel zum Sieg, entweder dem Sieg der Autobots oder der Decepticons. Beschuss schlug den Reihen der Decepticons entgegen, bleib aber nicht unbeantwortet. „Zerstört die Gebäude auf der rechten Seite der Straße“, befahl Soundwave. „Verstanden Commander“, antwortete die Drohne vor ihm und der Beschuss der Decepticon- Artilleriewaffen verwandelte den Turm in Schutt und Asche. Dann sah Soundwave den Anführer dieser Streitmacht kurz im Staub. Er war groß, und in einem dunklen rot gehalten, aus seiner Brust ragte ein Kanonenrohr. Soundwave schritt sofort los. Beschuss schlug zu seinen Seiten ein, doch er ließ sich nicht beirren. „Rumble, schaffe eine Bresche!“, befahl Soundwave und sofort sprang Rumble auf den Autobot vor Soundwave und dreschte ihn mit seinen mechanischen Klammern zusammen, er startete seine Servoeinheiten in den Beinen und sprang gleich noch einmal und durchstieß den nächsten Autobot vor sich. „Frenzy, Ablenkungsmanöver B einleiten!“, sagte Soundwave und Frenzy sprang auf einen Gegner und hieb eine seiner Klingen in einen ungeschützten Bereich, kurz darauf ertönte ein Ultraschall- Impuls und störte die Sensoren aller umliegenden Autobots und Decepticons, die nicht auf solch einen Angriff vorbereitet waren. „Ravage, Angriff einleiten!“ Und sofort war der schwarze mechanische Panther vor Soundwave und nutzte seinen Keulenschwanz um einen Gegner vor sich taumeln zu lassen, und warf sich mit seinen rasiermesserscharfen Klauen auf ihn. „Laserbeak, Sturzflug!“
Hook, einer der größten Decepticons überhaupt, warf sich auf den Feind vor sich, ein einfacher Autobot Soldat gegen einen doppelt so großen und übel gelaunten Gegner. Neben ihm erschien Long Haul, der mit seinen leuchtenden blauen Klingen herumwirbelte. „Wird langsam Zeit, was Hightower?“, fragte dieser. „Constructicons! Zu mir, es wird Zeit diesen Autobots ihren Tod zu zeigen!“ „Mixmaster in Bewegung!“ „Bonecrusher in Marsch gesetzt!“ „Scrappler verstanden! Reißen wir sie in Stücke!“ „Scavevenger greift an!“ Antworteten die Constructicons über den Kom und kamen alle nach und nach in Sicht, sie schlugen sich durch die Reihen der Autobots. Sechs der stärksten und gefährlichsten Decepticons hackten und schossen sich ihren Weg durch die Verteidigung der Autobots. „Es wird Zeit diesen Kampf zu beenden! Constructicons verbindet euch zu Devastator!“, schrie Hook über den Schlachtlärm. Mixmaster und Bonecrusher stießen vor und landeten augenscheinlich halb transformiert auf dem Boden, Scavenger sprang so weit wie möglich nach oben und stellte eine Verbindung zwischen den beiden her, Hook setzte sich sofort an seine Fersen, während Long Haul und Scrappler in ihren Fahrzeugmodi, vorfuhren und sich direkt vor das zusammensetzende Konstrukt setzten. Metall schabte an Metall. Funken sprühten als Verbindungen zwischen mechanischen Schnittstellen und Servoeinheiten geschaffen wurden. Und dann ragte ein gigantisches Monster vor den Autobots auf. Fünfmal so groß wie ein durchschnittlicher Autobot war Devastator nun ein Werkzeug der absoluten Vernichtung. Beschuss schlug dem Monster entgegen, doch er perlte einfach an der Außenhülle ab. „Zeit für eure VERNICHTUNG!“, schrie das Monster und erfüllte die Luft mit Dunkelheit…
Soundwave näherte sich unbeirrt Warpath, er wich starken Beschuss aus und zusammen mit seinen Minions schlachtete er alle Autobots auf seinem Weg ab. Es war kein Kampf, es war ein Massaker. Aus Soundwaves rechter Hand formte sich ein Plasmakarabiner und aus seinem Rücken kam ein Zylinder heraus, der sich auf seine rechte Schulter setzte. Raketen schossen daraus hervor und zerschellten beim Aufprall und überwarfen die Gegner mit Neutronenschrapnellen. Ein schwerer Bass ertönte in Soundwaves linker Hand als seine Lautsprecher ein Tonmuster immer und immer wieder wiederholten, mit jedem Mal schneller, dann ließ Soundwave diese Energie frei und setzte sie auf Warpaths Brust, der Autobot wusste nicht wie ihm geschah und obwohl er doppelt so groß war wie Soundwave, taumelte er von diesem Schlag, seine Audiorezeptoren fielen aus und seine Photorezeptoren zeigten für kurze Zeit nur Interferenzen. Dann schoss Soundwave eine Salve des Karabiners direkt in Warpaths Brust, das Supraheiße Plasma schmolz die Panzerung und legte die Internen Schaltkreise des Autobots frei.
Das war das Ende der Verteidigung. Devastator hackte und stampfte sich durch Dutzende Autobots, geradezu im Sekundentakt starben sie. Dann erhob sich in den Rängen der langsam zurückziehenden Autobots ein Krieger. Seine weiße und blaue Panzerung erstrahlte im Licht der Sonne, der Explosionen und der Flammen. Devastator schritt auf diesen Emporkömmling und hob seine Fäuste. Der Krieger bewegte sich nicht, er umschloss lediglich seine rechte Hand um seinen Kampfhammer. Funken stoben um den Hammerkopf. Er blickte nicht auf, er stierte geradeaus, bewegte sich kein Stück. Dann schlug Devastator zu, seine Fäuste sausten gen Boden und stoppten einfach. Ohne eine Miene zu verziehen, hielt der Autobot dagegen, der Kopf seines Hammers erleuchtet in strahlendem blau, wird immer heller, während Devastators Fäuste darauf einschlagen, er weicht keinen Millimeter. Dann stoben elektrische Entladungen um den Hammerkopf, streifen über den Griff. Und dann… Devastator verzagt kurz, er hebt seinen Fuß, wenn er diesen Autobot ncith erschlagen kann, dann eben zertreten. Und dann kommt der in weiß und blau gewandete Autobot aus seiner statischen Haltung, er springt Devastator an, er holt mit de Hammer auf, Blitze umfunkeln ihn, er schlagt zu. Er trifft die Kniescheibe des rechten Beines, eigentlich sollte nichts passieren, Zentimeter dicke Panzerung aus Cybertaniumplatten, das Energonschild und interne Verstrebungen sollten dafür sorgen, dass so ein Treffer einfach abgleitet oder nur ein Lackschaden entsteht, aber das Cybertanium zerbröselt, bricht und dort wo eine Sekunde zuvor noch Devastators Knie war, ist nur noch Luft. Der Riese stürzt, vor ihm steht der Autobot, der Hammer, umgeben von hellblauen Blitzen, zeigt auf ihn hinab. Dies, ist Ultra Magnus. Verteidiger von Iacon, Hüter der Ratshalle und Kommandant der Iacon- Verteidigungstruppen. Und Devastators Ende. Der Hammer regnet sengt sich. Und das Blatt scheint sich zu wenden…
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So, wie immer dürft ihr sagen was ihr davon haltet, im nächsten Kapitel gehts dann wieder mal zur Sache. Ich bin zwar die nächsten Tage erstmal nicht zu erreichen (also bis Samstag/ Sonntag), würde mich aber echt freuen, wenn ihr Kritik, Ideen usw. habt und die einfach mal hier reinschreibt.
DerSisch - 17/3/2013 um 19:33
So nochmal kurz etwas Grammatik eingebaut (ihr merkt schon, da happerts manchmal^^)
Fast vergessen: Worum hat es diesmal so lange gedauert? Ganz einfach. Ich habe auch Kapitel 9 schon so zirka zur Hälfte fertig und ich hab mal was anderes vor, nämlich mal ein Kapitel größtenteils nur aus Sicht der Decepticons. Bisher war es ja manchmal gemischt, aber meistens aus der Sicht der Autobots.
Passend wird es heißen:
9. Kapitel: Für die Sache der Decepticons
Ich schätze mal entweder Ende der nächsten Woche oder eben Anfang der Über- nächsten ist es fertig.
Und was mir noch auffällt: über 4000 Clicks! JEAH! (Ok, gut, etwas zwei Dutzend gehen auf mich, aber es zählt^^)
- Kleines Update: Sorry, bin noch nicht fertig! Durch die Feiertage und mein Beruf (Einzelhändler)--> passen nicht gut zusammen... Aber keine Sorge, es wird kommen!
DerSisch - 17/3/2013 um 13:27
Frohlockt! Oder so! Eine langes Kapitel wurde zu Ende geschrieben! Und in der Hoffnung das es euch mit Glück erfüllt, während ihr hochkonzentriert und ohne Ablenkung (höchstens nen schönen Soundtrack im Hintergrund  ) es leset. Oder so. Ok, bevor das hier so peinlich weitergeht, kommt hier noch ein kleiner Kommentar: Ich habe mittlerweile in jeder meiner Geschichten immer ein Kapitel gehabt das diesen Namen trug, worum? Keine Ahnung. Was wäre das Leben ohne Schrullen? [size=12pt] 8. Kapitel: Ein Feuer zum überspringen[/size] Der Weg zur Arbeit war für ihn heute um einiges schwerer als sonst, vor allem weil die Stadt mittlerweile in einem Katastrophenzustand war. Aber jetzt aufzuhören, fühlte sich falsch an. Er hatte seltsame Energiewerte gemessen und das musste er noch einmal überprüfen. Nichts gefährliches aber etwas das er nicht erwartet hatte, anscheinend nahmen die Schaltkreise die Energie weniger schnell auf, als er erhofft hatte, die dadurch angestaute Energie führte dazu das die Temperatur um einiges stieg. Es hörte sich schlimmer an als es war, ein Dämpfer oder eine zusätzliche Nanoröhre oder eine zweite Ablaufleitung würden das Problem schnell lösen. Das Gerät selbst produzierte die Energie nicht, tatsächlich baute sie sich durch das auf- und abkühlen und dem konstanten Druck sowie der geringen Zugabe von einem Chemikalienmix zu einer sich reproduktiven Energie. Das Gerät selbst hielt den Zufluss der Energie konstant und zerlegte nicht wiederverwendbare Energie wieder zurück, so dass der Kreislauf von vorne begann. Die Abfallprodukte waren minimal aber die steigende Temperatur war ein kleiner Makel. Die Energiekonzerne würden ihn hassen, dass wusste er, aber diese betrogen die Menschen schon seit Jahrzehnten und wenn man vor allem saubere und kostengünstige Energie herstellen konnte, warum nicht? Er beschloss heute eine andere Route zu fahren, die Agenten der CIA sagten, dass sie vorsichtig sein sollten, Alex war nie jemand der dachte das er verfolgt werden würde, doch in solch unruhigen Zeiten konnte man nicht vorsichtig genug sein, oder? Er hatte einige Krimis gelesen und daher erschien ihm mal ein anderer Weg als blendende Idee, falls man ihm auflauern würde. Andererseits, wer? Er machte sich Sorgen. Um sich, um das Projekt und nicht zuletzt um seine Kollegen. Joules, was ist nur mit dir passiert? Und wieso hatte sich Chang nicht gemeldet? War es alles nur ein Zufall? Aber weshalb jetzt? Fragen über Fragen, die aller einer Antwort bedürfen, doch jetzt war keine Zeit dafür. Erst einmal musste er den Kopf frei bekommen um nicht völlig wahnsinnig zu werden. Er blickte sich während der fahrt öfters über die Schulter und richtete zwei oder drei Mal seinen Spiegel neu ein, er hatte das Gefühl verfolgt zu werden, doch er sah nichts. Sein Aktenkoffer lag neben ihn, er fuhr an den Straßenrand. Sein Handy klingelte. Er öffnete seinen Koffer. Er glaubt nicht wer da gerade anrief, aber es stand in Druckbuchstaben auf dem Display: Joules Merel. Er ging sofort ran. „Joules? Wo bist du? Was hast du gemacht? Ist alles in Ordnung?“, fragte er hektisch und wollte gerade weitere Fragen stellen als eine ungesund klingende Stimme ihn unterbrach. „Alex. Pass auf, ich hab wenig Zeit. Bleib heute zuhause, verstanden? Nähere dich nicht der Uni. Pass auf dich auf.“ „Joules, was zum Teufel? Du klingst so anders. Was ist denn?“, fragte Alex. „Es tut mir Leid, ich erkläre es dir später, bleib einfach bei dir, oder nein, besser fahr weg, am besten…“, er schien kurz zu überlegen, Alex hörte eine tiefere Stimme, sehr leise, am anderen Ende des Telefons, „… ja am besten bei dem Restaurant wo du uns mal eingeladen hast, wo Viktor die Kellnerin angebaggert hat.“ „Joules! Was ist los?! Wer ist da bei dir?“ „Ich kann es dir nicht erklären, vertrau mir. Fahr dort hin, auf dem Parkplatz wird ein Auto warten… also… ja ein gelber Citroen. Steig ein, der bringt dich an einen sicheren Ort, hast du verstanden?“, fragte Joules, er klang erschöpft aber stoisch. Was meinte er mit ein Auto wird dort warten? Mit wem unterhielt er sich dort? „Joules, in was bist du da rein geraten?!“, fragte Alex erbost. „Vertrau mir, hab ich dich je angelogen? Nein, hab ich nicht. Und werf am besten dein Handy weg. Eigentlich alles womit man dich orten kann, hast du verstanden?“ Und dann hörte Alex nur noch das Tut- Tut- Geräusch. Er hatte aufgelegt. Er war sich zuerst nicht sicher, sollte er zurückrufen? Sollte er wirklich dorthin fahren? „Joules, in was bist du da rein geraten?“, fluchte er leise. Was sollte er jetzt tun? „Das haben sie gut gemacht, Doktor Merel“, erklärte der Autobot- Techniker Wheeljack in einer Stimmlage, als würde er einem Hund ein Leckerli aushändigen. Nahm er ihn nicht ernst? Warum sollte er auch? „Und jetzt?“, fragte Joules. „Jetzt ihren anderen Kollegen“, informierte ihn Wheeljack. „Ach… und was heißt anbaggern?“ „Anmachen… Flirten? Ich dachte ihr wisst soviel.“, beschwerte sich Joules und suchte währenddessen Viktors Nummer heraus. „Nicht alles. Und mit euren… Wie heißt es? … Fachausdrücken kenne zu mindestens ich mich nicht aus.“ „Ist klar…“, sagte Joules und schenkte dem Autobot ein ironisches Grinsen. Er wusste nicht ob er den Wink verstand. Auf der anderen Seite des Raums stand Ratchet über dem gelben Krieger gebeugt. Es war ein Traum, oder nicht? Cybertron in der Blüte seiner Jahre. Unangetastet von Krieg und Ungerechtigkeit. Er wanderte durch Iacons Straßen. Sahen sie wirklich so wunderschön aus? Lichter tanzten an den Fassaden und feine Schnitzarbeiten im erlesenen diamantenen Gestein der Sonic Canyons brachen sich in diesen und erschufen Bilder und Projektionen in blauem Licht. Doch dann kam der Krieg. Andere Cybertronier fielen vor ihm auf den Boden, ein Schrei. Und dann das dröhnen von Kanonen. Eine Rakete schlug im Gebäude gleich rechts von ihm ein und Gesteinsbrocken und Metallwände flogen in alle Richtungen. Er landete auf dem Bauch, seine Photorezeptoren fokussierten sich. Ein dunkel gehüllter Cybertronier erschoss ohne mit der Wimper zu zucken eine kleine Protoform, die sich in seinem Griff wand. Zorn erfüllt ihn und er sprang vorwärts, mit einigen schnellen Schritten war er bei dem Monster und holte mit der Linken aus. Das Monster wich seinem Schlag aus und seine Kanone zeigte direkt auf seinen Kopf, er holte aus, es war sicherlich eine vergebliche Mühe, in wenigen Mikrosekunden würde er ein Geschoss zwischen seine blauen Photorezeptoren bekommen und so enden wie alle Passanten hier. Doch sein Schlag traf den Arm des Monsters und seine Kanone schwankte zur Seite, der Schuss ging ins Leere und dann schlug er nur noch auf ihn ein. Damit hatte dieses Monster nicht gerechnet. Er schlug solange ein bis seine Fäuste zerkratzt waren und die gelbe Lackierung fast vollständig abgewetzt war und schon dunkelblaues Energon von ihnen troff. Es war nicht seins. Er hatte alles um sich ignoriert und er wusste nicht wie lange er auf dieses Ding eingeschlagen hatte. Er hörte entfernte Rufe. Sein Gehör kam zu ihm zurück. „ Bumblebee!“, schreit jemand zu ihm. Er blickt jedoch nur auf den toten Decepticon vor sich. Der Kampf um Iacon hatte begonnen… Bumblebee… Bumblebee…„Bumblebee, hörst du mich?“ Er schlug seine Rezeptoren auf, sein Sichtfeld war verschwommen aber diese Stimme hätte er unter hunderten erkannt. Ratchet. „Bumblebee?“, fragte Ratchet noch einmal. Er erinnerte sich. Dieser schwarz gepanzerte Con war auf ihn gestürzt und hatte mit seinen Metallpranken auf ihn eingeschlagen, er hatte zwei gute Treffer in seinem Gesicht gelandet, aber die Schläge waren weiter auf ihn eingeprasselt. Dann hatte er nicht mehr viel gehört oder gesehen. „Ratchet, wir haben hier einen Notfall!“, sagte eine Stimme. Dann hörte er entfernte Sirenen. Weitere Geräusche. „Alles wird wieder gut, keine Sorge Bumblebee“, sagte eine Stimme, es klang wie Ratchet.Der gelb lackierte Autobot- Scout nickte. „Gut. Hast du irgendwelche schmerzen?“, fragte Ratchet. Er schüttelte mit dem Kopf. „Nun gut…“, sagt Ratchet und hält seinen rechte hand vor Bumblebees Gesicht, ein sanftes Licht aktiviert sich: „Folge mit meiner Hand“, weißt der Doktor ihn an. Er ist so auf das sanfte weiße Licht konzentriert das er nicht sieht wie Ratchet sine linke Hand zu seinem rechten Ohr führt. Plötzlich hört Bumblebee ein Krachen und Geraschel, er schnellt sofort mit seinem Blick in die Richtung und sieht nur Ratchets linke und geöffnete Hand. „Die Audiorezeptoren arbeiten gut. Prüfen wir den Vokabulator“, sagt Ratchet und nickt ihm aufmuntern zu. „Mir geht’s gut, Dok.“ Er denkt sich diese Worte, doch sein Mund spricht sie nicht aus. „Rachtet? Hörst du mich?“ „Ratchet?!“„Alles in Ordnung Bumblebee?“, fragt der Autobot- Sanitäter. „Nein! Denn mir hat’s grade die Sprache verschlagen! Ratchet!“ „Ratchet!“„Ratchet!“, erschallt es aus Bumblebees Mund. „Ich hatte schon kurz Sorge, dass du nicht mehr sprechen kannst“, gesteht Ratchet ein und atmet geradezu erleichtert auf. „Ich auch Ratch. Sollte sich man mal vorstellen, was?“, sagt der Autobot- Scout freudig wie immer. Er hat so viel Schlimmes durch gemacht und kann immer noch lächeln und herumalbern. Woher nimmt dieser kleine Autobot nur diese erstaunliche Kraft? Fragt sich Ratchet. Er legt ihn seine Hand auf die Schulter und zieht ihn hoch. „Wir müssen uns beeilen. Du hast einen neuen Auftrag“, informiert Ratchet dem Scout und führt ihn zu Doktor Merel. Arcee fuhr so schnell wie irgend möglich. Dabei übersah sie völlig die Geschwindigkeitsbegrenzung, jedoch der schwarze SUV hinter ihr auch. „Also keine Cons?“, fragte sie noch mal. „Negativ, Wheeljack empfängt keine Energiesignaturen“, antwortete Optimus über den gesicherten Kom. „Wer dann?“, fragte Brawn, der sich ebenfalls in Bewegung gesetzt hatte. „Schicke euch alternative Koordinaten, wir treffen uns bei der Arc, sobald ihr sie abgehängt habt“, sagte Wheeljack. „Jacky, die lassen nicht locker, okay. Können wir… sachte Gewalt anwenden?“, fragte Brawn. „Negativ, bleibt im Tarnmodus“, befahl Optimus. Er wollte wirklich kein menschliches Leben riskieren. „Ich kann mit dem MG ihre Reifen zerschießen…“, schlug Brawn vor. „Nein, Brawn, Geduld und Zurückhaltung sind im Moment unsere besten Ratgeber“, stellte Optimus klar. „Verstanden“, sagte Brawn und wechselte auf seinen Teamkom. „Arcee?“, fragte Brawn drängend, er brauchte nicht mehr zu sagen, Arcee wusste genau was er vorschlug. „Zuerst nur wegfahren. Wenn sie nicht aufgeben, dann gut, ich geb dir Bescheid“, funkte sie zurück. Er gab sich damit zufrieden. Doch der SUV klebte geradezu an ihren Felgen. Und dann lehnte sich jemand aus dem Fenster. Ein Mann in einem schwarzen Anzug, darüber war eine beige Weste geschnallt, in seiner Hand hielt er ein Sturmgewehr. „Arcee!“, sagte Brawn, oder er schrie es mehr. Doch dann fing der Mensch schon an, zu schießen. In voller Geschwindigkeit aus einem Auto heraushängend zu schießen war schon schwer, aber bei einer Verfolgung, dass war wirklich schwer, da etwas zu treffen. Doch der Mann schaffte das. Er traf Arcees Heck, die Reifenblende und der letzte Schuss der Salve traf den Reifen. Ein gewöhnliches Auto hätte jetzt einen Platten. Aber es war bei einem Transformer wenn überhaupt nur geringe Lackschäden. Die Überraschung für die Menschen war geradezu fassbar. Doch sie kamen nicht noch einmal dazu zu schießen. Selbst Arcee konnte nicht so schnell reagieren, als Brawn eine Vollbremsung machte (als sein Beschützerinstinkt sein Handeln übernahm), sie an ihm vorbeizog und selbst der menschliche Fahrer des SUV nicht reagieren konnte. Und mitten auf Brawns Heck knallte. Metall knirschte. Gequälter Aufschrei von aufeinanderreibendem Metall ertönte. Doch der sandfarbene Amarok mit Militärausstattung bekam nur Kratzer und maximal eine kleine Delle, doch der Suburban der Menschen wurde um einen Motorblock kürzer. Die Reifen verschoben sich bis zu den Vordertüren und der Motorblock drückte sich unangenehm in den mittleren Teil des Wagens. Brawn gab wieder gas. Die Menschen nicht. „Ups…“, lautete Brawns Erklärung, „Hab wohl das Gas mit der Bremse verwechselt.“ Arcee schmunzelte in sich hinein. „Ja klar…“ Die Fahrzeuge waren noch zwei Minuten entfernt vom Lagerhaus. Ratchet ging, nachdem er Bumblebee Doktor Merel vorgestellt hatte zu Optimus. Wheeljack und Ironhide waren damit beschäftigt die teilweise auseinandergenommenen Computer, die Soundwave verwendet hatte, aufzuhäufen. Auch die Überreste des einen Decepticons warfen sie auf den Haufen. „Optimus, ich muss mit dir sprechen…“, begann Ratchet. Er war jetzt nicht mehr der hilfsbereute Arzt, sondern der geradezu pragmatische Denker. „Nur zu, mein alter Freund“, antwortete der Anführer der Autobots. „Die Nemesis. Das war ein Absturz. Wir reden hier nicht von einem normalen Kriegsschiff, Optimus. Es gibt nur ein Autobot- Schiff das es, mit sehr viel Glück, mit der Nemesis aufnehmen kann“, erklärte Ratchet, doch Optimus wusste bereits, worauf er hinaus wollte. „Ja, Ratchet. Und wir wissen wer der Kommandant dieses Schiffes ist.“ „Die Kadia. Die Frage ist, ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht.“ Ratchet klang besorgt. „Ich habe eine Meldung von Jazz. Feindkotakt, vermutlich mit Starscream“, sagte Optimus ausweichend. Das waren schlechte Nachrichten, Starscream war bei weitem nicht so gefährlich wie Megatron, aber selbst in diesem Gesetzlosen Krieg hatte er es geschafft durch seine Brutalität Gesetze zu brechen und war ein gefährlicher Feind. Jazz musste vorsichtig sein, aber Jazz genoss das vollste Vertrauen von Optimus. Jeder seiner Autobots. Jeder von ihnen war ein guter Freund geworden, ein verlässlicher Kamerad und ein mutiger Kämpfer. Doch Optimus würde Jazz blind vertrauen, er sagte das dies kein Problem sei, Ratchet wusste das Jazz eher so etwas wie: „Klingt Riskant, was? Ich schaff’s schon!“, gesagt hatte. Jedenfalls in der Sprache der Menschen. Beziehungsweise in Deutsch. „Und die anderen?“, fragte Ratchet, hatte jedoch immer noch seine Frage im Hinterkopf: Ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht.„Wir müssen uns neu formieren. Wir wissen wo die Decepticons zuschlagen wollen. Doch ich fürchte…“, Optimus zögerte. „Megatron ist gelandet. Optimus, du hast ihn schon einmal besiegt. Diesmal, musst du es auch zu Ende bringen“, erklärte Ratchet sachlich, in seinem Blick lag eine Brise Zorn, nicht auf die Decepticons, sondern auf Optimus, Ratchet war über alle Zweifel erhaben, doch an diesem Schicksalhaften Tag, wieso hatte Optimus nicht gehandelt? Er hätte es beenden können, doch tat es nicht. - Cybertron (60 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, RatshalleNiemand der beiden gab sich eine Blöße. Eine Axt und ein Schwert, die beide in oranges Feuer getaucht waren und eine pechschwarze, in einem dunklen lila schimmernde, Klinge und ein metallischer Hammerkopf an einer Kette kamen immer wieder fauchend aneinander. Die beiden Kotrahenten waren in einem tödlichen Zweikampf, jeder Fehler würde mit dem Tode bestraft werden, keiner der beiden durfte Gnade zeigen. Es war ihr Kampf, auch wenn er mitten in einer Schlacht stattfand und Autobots und Decepticons sich um sie herum erschossen, erstachen und irgendwie anders deaktivierten störte niemand diesen Kampf. Keiner wagte es. Optimus Prime schlug mit seiner Kampfaxt die von einem hocherhitzten Energonfeld umgeben war zu und in seiner anderen Hand befand sich ein einschneidiges Schwert das im selben Feuer brannte. Megatron vertraute auf seine Dunkelenergon- Klinge, die direkt aus seinem Arm ausgefahren war, der Anschluss der linken Hand befand sich eine stabile Kette aus reinem Cybertanium die in einem, mit Zacken besetzten, Hammerkopf endeten, lilane Energieleitungen fuhren zwischen den Klingenbesatz und Megatron wusste, wie man mit dieser Waffe umging, die Kette umschlang das Schwert und hielt die Klinge so aus dem direkten Gefahrenbereich. Optimus versuchte die Klinge zu befreien, während er Hiebe und stöße der Dunkelenergon- Klinge mit seiner Streitaxt abfing. Es war ein tödlicher Tanz. Optimus wich einem herunterfahrenden Hieb aus und drehte sich zur Seite, hielt das Schwert möglichst weit diagonal und hieb seine Axt seitlich, während er sich weiter umdrehte, so das die Axtklinge Megatrons Schulter gefährlich nahe kam, doch wieder war die Klinge des Decepticons zwischen ihnen, aber durch den schnellen Schlagwechsel gelang es Optimus endlich, sein Schwert zu befreien und stieß es gegen Megatrons Bein, dieser zog seinen Fuß zurück und holte gleichzeitig mit dem Flegel aus. Dann erkannte Optimus die Blöße in Megatrons Verteidigung, während er seinen Arm hob und mit seiner Klinge einen Abwärtshieb ausführte war seine linke Brust gefährlich ungeschützt, die flammende Axt schob die gegnerische Klinge zur Seite weg und er stieß mit seinem Schwert nach der Lücke. Die Klinge fuhr schwerlich durch die Panzerung, aber sie kam durch, ein Brüllen war zu hören, doch Optimus spürte auf seiner eigenen Schulterrüstung, wie der Flegel auf seinem Gelenk schlug. Der Hammerkopf wurde abgeleitet, doch dieser kurze Schmerz genügte Megatron um mit seiner Klinge wieder auszuholen und Optimus so zu zwingen, sich wieder einige Schritte zurückzuziehen. Es war wieder ein kleiner Spielraum zwischen den Kämpfern. „Optimus, gibst du schon auf?“, fragte Megatron höhnisch und ignorierte die Wunde unter seinem Arm dabei einfach und schwang seinen Flegel im weitem Bogen, während er seine Klinge zur Parade hob. „Megatron, du kannst das hier alles beenden!“, stellte Optimus klar und blockte den Schlag des Flegels mit der Axt. Während er zwei Schritte seitlich machte und mit seinem Schwert zustieß. „ICH werde es BEENDEN!“, schrie Megatron und schlug Optimus Klinge beiseite und schwang den Flegel gegen Optimus Beine, dieser versuchte auszuweichen, doch der stachelbesetzte Kopf schrammte dennoch an Optimus Schienenbein und lenkte ihn für wenige Augenblicke, Megatron stürmte vor und umfasste Optimus mit seinen Armen, er warf sich gegen ihn und schlug ihn mit seinem eigenen Gewicht zu Boden. Hier war kein Platz mehr für Waffen, Optimus ließ seine Waffen fallen und schlug mit bloßen Fäusten auf Megatron ein. „So weit musste es nicht kommen!“, schrie er während sich die beiden im schlammigen Boden liegenden Anführer gegenseitig Schläge und Tritte teilten. „Oh Doch, Optimus! Anders erlaube ich es nicht!“, brüllte Megatron und packte Optimus am Kragen, er hob seinen Arm und trat Optimus gegen das Kniegelenk und nutzte diese Ablenkung um in die Hocke zu gehen, dann verwandelte sich sein Arm wieder in die Fusionskanone und er setzte die Mündung genau vor Optimus Kopf. „Es musste so weit kommen! Iacon ist korrupt geworden! Und die Linie der Primes schwach! Wie fühlt es sich an, der letzte Prime zu sein?“, fragte Megatron und legte seine Hand immer fester um Optimus Hals. Er zog ihn hoch, während er selbst aufstand. „Lass ab, Megatron!“, schrie Optimus, doch er stieß auf taube Ohren. „Ich überlege gerade, neben welche Trophäe ich deinen Kopf stelle…Immerhin kann ich auf einige tote Primes zurückblicken. Ja, Optimus, den Kopf wird hervorragend neben den von Zeta und Kair machen… Oder lieber doch neben Lions Schädel?“, überlegte Megatron min freudiger Erwartung. Wut erfasste Optimus Spark. Er umfasste Megatrons Hand, die ihn hielt und mit den anderen stemmte er gegen die Fusionskanone, der Schuss platzte heraus und flog dicht an seinem Kopf vorbei, Optimus Visier schloss sich wieder und er stemmte sich mit seinem einen Arm und seinen Füßen gegen Megatrons Griff. „Du wirst sehen, dass die Linie der Primes nicht so schwach ist!“, sagte Optimus und in seiner Stimme erklang neue Entschlossenheit und Kraft. Dann riss er sich los, er landete sicher auf dem Boden und hob das am Boden liegende Schwert auf. „MEGATRON! Gib jetzt auf und ich verschone dich!“, schrie er dem Decepticon entgegen. Megatron ließ den Flegel wieder erscheinen und tauschte sine Fusionskanone wieder gegen seine Klinge. „Ich verschone dich nicht, Optimus!“, sagte Megatron und ließ wilde und ungelenkte Schläge voller Zorn auf Optimus nieder. Jeder Schlag wurde von Optimus flammender Klinge pariert. „Die Tyrannen fallen immer! So war es früher und so wird es wieder sein! Megatron! Wir können immer noch wieder aufbauen!“ sagte Optimus und schlug Megatrons Klinge von sich und zerschnitt die Cybertaniumkette des Flegels an einer abgenutzten Stelle und schlug mit seiner freien Hand, zur Faust geballt, gegen Megatrons Gesicht, er hörte das metallische krächzen und spürte den Schmerz der Aufprallwucht. Doch Megatron auch. Keine Deckung. Kurz geblendet. Taumelnd. Sein Körper sagte Optimus. Jetzt! JETZT! Schlag zu! Doch sein Verstand ließ es nicht zu. Megatrons Sache war von Anfang an nicht ohne jeden Zweifel. Korruption in den oberen Rängen von Iacon und wachsende Unzufriedenheit hatten Megatron erschaffen. Und Megatron hatte die Decepticons erschaffen. Er hörte Stimmen, die schrieen: „Optimus! Los!“ Doch er ignorierte sie. Es hätte beendet werden können, doch was nützte es jetzt noch? Cybertron starb. Es war trotz der um sie tobenden Schlacht still. Einige der Krieger verharrten kurz und blickten in die Richtung ihrer Anführer. Und Megatron kam wieder zu sich, er hob die Klinge so schnell und erwartete einen tödlichen Streich, doch da kam keiner. Dann ertönte ein bösartiges Grinsen auf Megatrons Gesicht, lädiert von dem Schlag. „Optimus, du solltest eigentlich wissen, dass unsere Geschichte voller Lügen sind, nichts ist Wahr. Nichts was du hier siehst, nichts was du in diesen wertvollen Archiven gelesen hast! Selbst Regeln werden von denen aufgestellt die sich für Gerecht halten. Doch für Megatron gibt es keine Regeln! Siehst du es den nicht? ICH habe die Kontrolle!“ schrie der Anführer der Decepticons und seine Fusionskanone zeigte auf Optimus. Der Schuss ertönte, doch Optimus wich der beschleunigten Fusionsrakete aus. Die Schlacht ertönte wieder und als ein Angriffsfrachter zwischen die beiden Kontrahenten zu Boden stürzte legte sich Staub wie Nebel zwischen sie. Die Decepticons lösten ihre Formationen auf und zogen sich geordnet zurück. Und die Autobots waren zu erschöpft um sie zu verfolgen. Der Kampf war beenden. Und die Chance Megatron aufzuhalten mit ihr. Vorerst. - Erde (Gegenwart)„Ja, Ratchet… diesmal muss ich handeln. Sonst muss auch noch diese Welt für diesen Fehler zahlen“, sagte Optimus dessen Gedanken langsam aus der Vergangenheit zurückkehrten. Ratchet sah besorgt zu Optimus hinauf. „Und ich denke es sind außergewöhnlich gute Nachrichten, wenn die Kadia zu uns stößt“, antwortete Optimus endlich mit fester Stimme. „Dein Wort in Primus Ohren…“, sagte Ratchet. „Optimus, wir sind soweit“, sagte Ironhide. Wheeljack gab ein Daumen- Hoch- Zeichen. Optimus nickte bloß und der vernarbte Veteran legte mit seinen schweren Plasmakanonen auf, das Summen während der Aufladung wurde immer lauter und die blau leuchtende Energiezelle färbte sich immer heller. Und dann wurden zwei Hochkonzentrierte Plasmabatzen auf den Haufen abgefeuert und verwandelte diesen in Asche. Das Knistern von abkühlendem Metall war zu hören, während das Kühlsystem der Plasmakanonen übernahm. „Autobots! Transformieren und abfahrt!“, befahl Optimus und während sie zu dem klaffendem Loch in der Lagerhalle rannten verwandelten sie sich im Sprung zu ihren Fahrzeugmodi. Die fuhren schnell über Schutt und wirbelten graue Staubwolken auf. Die Explosion hatten sie gehört, Rachel war bereits am Scrollen und tippen. Er musste nicht zu ihr hinübersehen um das zu wissen, er musste es eigentlich nicht einmal hören. Als CIA- Außenagent in einem Land das mit Amerika verbündet war, war ein geradezu langweiliger Job. Doch wenn einmal etwas passierte, dann war man sofort auf einhundert Prozent. Er war gut drei Jahre hier, Rachel kam etwas später dazu, sie hatte sich gut eingefügt und obwohl sie neben Paul und Bruce geradezu zerbrechlich aussah, wusste zu mindestens Paul das sie knallhart war. Sie betätigte sich in Kampfsport und war eine extrem gute Schützin, wie er auf dem Schießstand herausgefunden hatte. „Fahrzeuge verlassen die Lagerhalle. Moment… Ein rot und blau lackierter LKW, ein Krankenwagen… ein roter Pick- Up, zwei Autos, eines blau, dass andere gelb lackiert. Ich markiere sie übers HUD“, sagte Rachel und ihre Finger tanzten geradezu über die Tastatur des Laptops. „Verstanden. An alle, Heads- Up- Display aktivieren!“, befahl Paul und warf sich die transparenten, quadratische und zirka zehn Zentimeter große Plastikscheibe über das rechte Auge. Mit einem kurzen tippen rechts hinters Ohr, dort wo auch schon sein Headset verdrahtet war, das Wunder der modernen Technik, aktivierte er das HUD und schon strömten Informationen über die halbtransparente Oberfläche. Er konnte auf verschiedene Einstellungen zurückgreifen. Thermalsicht, Restlicht und sogar eine kleine Lampe war am oberen Teil der Aufhängung angebracht. Er sah einige rot markierte Symbole aufblitzen. Rote Kreise mit je zwei Einkerbungen an den Seiten. Und sie bewegten sich. „habe Meldung von AT 1. Ziel verloren!“, sagte Rachel, sie klang so fachmännisch wie immer. „Verdammt!“, schrie Paul geradezu. „Fokus! Wir halten so viele auf wie möglich“, sagte Paul nach einigen Sekunden. Die Spannung in der Luft war greifbar. Und er zog die Augenbraue hoch. „Die trennen sich…“, murmelte er und blickte zu Rachel, die roten Symbole tanzten in der gleichen Bewegung an die rechte Seite, und wandelten sich zu pfeilartigen Symbolen als sie den Rand des Displays erreichten. Sie nickte ihn an. „Nun gut, Team, dann gehen wir mal angeln. Rachel, sag den Deutschen das wir Ziele für sie markieren, sofortig Ausschalten. Der rote Pick- Up und der blaue PKW. Die Drohne soll auf dem gelben Wagen bleiben- noch nicht feuern. AT 2 übernimmt den Truck. AT 3, der Krankenwagen. An die Angriffsteams, ich will wenigstens die Fahrer oder einen Passagier pro Fahrzeug lebend! Fahrzeuge stoppen und unter Kontrolle bringen!“ Es war atemberaubend den Transformern zuzusehen wie sie kämpften. Und gleichzeitig beängstigend. Diese riesigen Roboter waren mehr als dazu in der Lage sich schnell und fließend zu bewegen, trotz ihrer Größe nutzten sie die Deckung der wenigen Felsen hervorragend aus und gaben sich gegenseitig Deckung, die Autobots war an den Boden gebunden, doch für diese Decepticons galt das nicht. Jazz tauchte durch das anhaltende Feuer von Starscreams Gatlingbatterie und trug keinen Kratzer davon, er sprang hin und her und seine Schritte wirbelten Sand auf. Er feuerte auch, aber auch sein Beschuss ging zumeist ins Leere oder schoss in die Erde oder dem nahen Berg. Starscream war um einiges größer als Jazz, doch er war mindestens genauso schnell und wendig, seine Düsen auf dem Rücken, trugen dazu viel bei. Gears und Cliffjumper kämpften gegen den blau lackierten Krieger, der seine Kontrahenten immer wieder in die spärlich gesäte Deckung zwang, indem er entweder eine lange Salve mit seinen Gatlingkanonen abgab oder mithilfe seines Raketenwerfers, der dem von Starscream nicht unähnlich war, einen Fächer aus fünf Raketen abschoss. Er nutzte die Düsen auf seinem Rücken und unter seinen Füßen ideal aus, er ließ sich nicht umzingeln und tänzelte um die Angriffe der beiden Autobots. Cliffjumper feuerte mit seinem dreiläufigen Blaster und hielt seine andere Hand frei. Gears war hingegen, anders als Wilders ersten Eindruck von ihm, kein bloßer Nahkämpfer, seine Hände hatten sich in stummelläufige Kanonen verwandelt die immerhin mit moderater Kadenz großkalibrige Geschosse ausspieen. Die Geschosse waren langsam aber explodierten kurz noch einem Aufprall, Wilder verstand das Konzept, diese Geschosse sollten Platzen wenn sie durch die Panzerung ihres Ziels waren. Also mitten im Körper. Sideswipe nutzte seinen Granatwerfer, der aus einem seiner Arme entstanden war und gab Sperrfeuer, er war etwas zurückgezogen und stand nahe bei ihnen, er sollte auf sie aufpassen. Störte es ihn, dass er nicht richtig mitkämpfen konnte und nur seine Kameraden unterstützen konnte während er auf die Menschen aufpasste, so zeigte er es nicht. Seine andere Hand war frei und er lud damit nach jedem Schuss seinen Granatwerfer nach, indem er wie bei einer alten Schrotflinte unter den Lauf griff und einen Teil des Gehäuses nach hinten zog. Er warf damit eigentlich nur die alte Hülse aus, aber da jede dieser Hülsen so groß war wie Wilders Unterarm, war das durchaus beeindruckend. Und der schweigsame Schwertkämpfer und der schwarz gepanzerte Krieger standen sich wiederholt gegenüber. Stormblade tauchte unter den wilden Hieben seines Gegners durch, doch anscheinend hatte dieser Skywarp gelernt, er blieb in Bewegung und weichte den Schlägen mit den beiden tödlichen Schwertern aus, statt sie zu parieren. Sein Streitkolben war in ein lila Feuer gehüllt und zog einen ungewöhnlichen aber höchst flüchtigen Nebel hinter sich her. Keiner der beiden erlangte einen Vorteil, bis Stormblade sich unter einem der Hiebe duckte und vorschnellte. Skywarp war schnell, aber nicht so schnell. Eines der Schwerter bohrte sich seitlich in das Bein des Seekers, doch Skywarp blieb unbeeindruckt und in der Zeit eines Wimpernschlages trat er nach dem kleineren Autobot, Stormblade taumelte einen kurzen Augenblick und stellte fest das sein eines Schwert immer noch im Bein seines Gegners steckte, er nahm das andere und umschloss es mit beiden Händen und sprang wieder vor. Skywarp hatte nicht vor das Schwert herauszuziehen, er nahm es vermutlich nicht einmal wahr, er holte aus und schlug mit seinem Streitkolben auf den Boden, die Erde gab nach und Stein rieselte hoch und der Boden erzitterte kurz, zum Glück war Stormblade gerade noch rechtzeitig ausgewichen. Eigentlich mussten die Seeker nur Zeit herausschlagen, aber Starscream wollte eine angemessene Trophäe, und der Special- Operations- Leader der Autobots war durchaus ein lohnendes Ziel, wie er dachte, doch er hatte die Autobots unterschätzt, er hätte sie aus der Luft heraus zerbomben sollen, aber er hatte sich in den Nahkampf begeben, hier konnten die Autobots zwar nicht mit der Stärke der drei Seeker mithalten, aber wohl mit ihrer Geschwindigkeit. Er fühlte sich geradezu veralbert, dass dieser kleine, unwichtige Krieger ihn so lange aufhielt. Entweder schoss Jazz mit seinem Schildblaster oder er schlug mit einer Energonklinge aus derselben Hand auf Starscream ein, seine andere Hand nutzte der Autobot um Angriffe vorzutäuschen oder mehr Beweglichkeit zu haben. Aber Starscream wusste, dass darin Jazz favorisierte Waffe verstaut war, der Harpunenwerfer. Eine subtile Waffe, aber absolut tödlich, wenn man sie richtig einsetzt. Das Prinzip war einfach: Ein angespitzter Cybertaniumpfeil, der mithilfe eines Energiefeldes an eine Energonleitung verbunden war, diese wiederum an einer Abwurfvorrichtung an Jazz Arm. Er konnte sie als Navigationswerkzeug nutzen, oder im Kampf. Er hatte Thundercrackers Aufnahmen gesehen, und wusste das zu mindestens Acid Storm an Jazz’ Angel gehangen hatte. Die Energonleitung war unzerstörbar, es sei den, der Träger schaltete sie ab, und der Pfeil aus Cybertanium durchschlug lässlich fast jede Panzerung und die Wiederhacken waren nicht nur Schmerzhaft, sondern auch so konstruiert, dass sie nur chirurgisch entfernt werden konnten, ohne weitere Schäden anzurichten. Er wirbelte herum, und schoss eine weitere Salve ab, vergeblich, der Autobot war schnell. Fast so schnell wie er. Er sprang einige Meter in die Luft und seine Düsen hielten ihn dort, der Autobot tänzelte unter ihm durch und eine Salve traf ihn an der Schulter, doch er stieß im selben Augenblick herunter und schwang dabei seine Klinge, er spürte wie die Spitze der Klinge an der Panzerung seines Gegenübers Schabte. Eine Sekunde schneller und er hätte ihn erwischt! „Du bist langsamer, Screami, wirst langsam alt, was?“, fragte der Autobot. „RUHE DU NARR!“, schrie Starscream zurück und untermauerte seine Worte mit einer Salve aus seinem Raketenwerfer, drei Raketen, die alle drei über oder seitlich an Jazz vorbeizischten. Dann war Jazz direkt vor ihm und packte ihn an seinem Arm. Er spürte das kurze Zwicken des Cybertaniumpfeils. Dann schlug er schon zurück, doch der Autobot schaukelte geradezu um den Schlag herum. Er zog das Energonkabel hinter sich her und rollte sich ab, hinter ihm schlugen Schüsse ein und entfachten kleine Sandfontänen. Die Mündung des Schildblaster wanderte direkt in Starscream Sichtfeld, er startete seine Düsen im selben Augenblick, dennoch erwischten ihn zwei der drei Schüsse aus der Salve am Bein. Er feuerte bereits mit seiner Gatlingkanone und traf den Autobot diesmal auch, wenn es auch nur Streifschüsse waren. Doch er vergaß etwas, als er höher Stieg: Er hing immer noch an der Angel! Er war ein Dutzend Meter in der Luft, und der Autobot hing unter ihm, bevor der Seeker schalten konnte, wickelte Jazz die Energonleitung des Werfers um Starscreams Füße, dadurch verlor er einige Meter an Flughöhe und sein Gegner bekam wieder festen Boden unter den Sohlen. Und dann zog Jazz schon. Starscreams Rücken- Düsen waren nur darauf ausgelegt ihn alleine zu tragen, die kurze Überbelastung durch den Autobot, kombiniert mit dem plötzlichen Ruck, als jazz die Leine zog waren zu viel. Starscream kam scheppernd auf dem Boden auf. Und da stand Jazz schon über ihm: „Autobots 4, Decepticons 0“, sagte er und wollte seine Energonklinge herunterfahren lassen, doch so einfach machte Starscream es dem Autobot nicht, er beschleunigte mit seinen Düsen an Füßen und so gut wie möglich mit denen auf seinem Rücken und schoss eine Meter über den Boden. Der Autobot fiel um, beide kamen fast zeitgleich wieder auf die Beine. „Zu voreilig, Autobot!“, prahlte Starscream und betonte das Wort „Autobot“ wie einen Fluch. „Glanzlandung, der Herr. Aber beenden wir das. Ich will nicht das du vor Neid grün wirst.“ Wieder vergaß Starscream kurz die Leine, die um seine Beine gewickelt war, und die zog sich jetzt wieder zu, er schwankte kurz und er sah wie der Autobot auf ihn zustürmte. „ZU LANGSAM!“, schrie er und legte alle seine Reserven auf seine Triebwerke und ignorierte den Schmerz an seinem Arm und seinen Beinen. Tragflächen klappten aus und er wandelte sich zurück zum Kampfjet. Er zog Jazz einhundert Meter hoch, steil in die Luft. „Schon genug?“, fragte Starscream. „Nein, bitte noch ne Runde!“, schrie Jazz hoch und feuerte mit seinem Blaster, er traf eines der Triebwerke und selbst Starscream war klar, das dies alles andere als gut war. Er sackte herunter, zwei Dutzend Meter tief, bis sein zweites Triebwerk auch protestierend Versagte. Dann schneller, bis er sich wieder zurückwandelte und mit seinen Reservedüsen ausglich schuf. Doch Jazz deaktivierte die Harpune. Und sank die letzten zehn Meter zu Boden. „Das war lustig“, sagte er und zielte bereits wieder auf Starscream. „Starscream! Habe verschiedene Energiesignaturen aufgefangen!“, schrie Thundercracker über Kom. „Autobot- Verstärkung?“, fragte Skywarp, der dem Beschuss auswich und seinerseits sank und wieder mit seiner Klinge zuschlug. „Negativ. Kein Energon. Aber es sind einige Signale…“, murmelte Thundercracker, er gab eine Salve auf den rot gerüsteten Cliffjumper ab, doch auch dieser Autobot war Geschickt und wich behände aus. Wilder hörte es, ein vertrautes Geräusch. Es war weit entfernt und trotz des Lärms, war ihm klar was es war. Er konnte es genau zuordnen. „SIDESWIPE!“, schrie er und rannte dem Krieger entgegen, dieser schaute kurz zu ihm und machte mit einer Hand eine unmissverständliche Geste der Zurückhaltung. „Hör her!“, forderte Wilder ihn auf, doch sein Gegenüber schoss schon wieder eine Granate auf Skywarp ab, erfolglos, denn er wollte Stormblade nicht treffen und da die Beiden Kämpfer nur einige Meter entfernt standen, war ein solcher Schuss riskant, aber er sollte den Decepticon bloß ablenken, vergeblich wie sich herausstellte, der Seeker war zu sehr in diesem Zweikampf gefangen. „Sideswipe! Wir müssen abhauen!“, schrie Wilder wieder. Diesmal reagierte der Autobot und drehte sich schlagartig zu ihm um und sank auf ein Knie herunter. „WAS ist?“, fragte der Autobot brüsk. „Wir müssen abhauen! Ich höre Kampfjets!“, schrie er wieder. Sideswipe überlegte kurz, jedenfalls so es ganz so aus, doch dann verstand Wilder, er horchte. Er drehte sich blitzschnell um und hob seinen rechten Arm: „Jazz! Wir müssen abhauen! Gegnerische Verstärkung!“ Doch es war keine Verstärkung für die Decepticons. Es war keine Verstärkung für die Autobots. Es war eine Staffel italienischer Kampfjets, die entsandt wurden um seltsame Vorkommnisse zu untersuchen. Die Italiener wollten nach dem Massaker von Cameri Blut sehen. Und die fünf Piloten der Staffel tauchten durch die Wolken. Die Daumen senkten sich allmählich über den roten Feuerknopf an dem Steuerknüppel. „Feuer in fünf!“, gab der Staffelführer durch und jeder Pilot suchte sich ein Ziel. Die Raketen fuhren in Abschussposition. Und dann sausten sie davon, mitten in einen Kampf von Aliens. Es wurden keine Fragen gestellt. Hier ging es um Rache. Nicht um Informationssuche. Und die Raketen schlugen zwischen den kämpfenden ein, wirbelten Gesteinsbrocken, Sand und Erde in die Luft, Feuer umhüllte kurz die Szenerie und eine zweite Salve folgte. Doch aus der Staubwolke fuhr eine Kolonne aus Autos. Aber viel bedrohlicher für die italienischen Piloten waren die drei Kampfjets, die zwar mitgenommen aber funktionstüchtig aussahen und diese hielten direkt auf sie zu. F- 15E „Eagles“, einer war in dem hellen grau gehalten und auf dem Rumpf und den Flügeln waren rote und blaue Flächen aufgemalt, der Andere war schwarz wie die Nacht, nur vereinzelt waren Linien in einem dunklen lila zu sehen, der Dritte hatte eine grau/ blaue Färbung und silberfarbene sowie rote Markierungen auf den Tragflächen. Ein Luftkampf hatte begonnen. Einen, in dem die Menschen zwar zahlenmäßig überlegen waren, aber den geborenen Fliegern der Decepticons dennoch schutzlos ausgeliefert waren… - Cybertron (64 Erdstunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, Äußere Mauer„Hier Mirage. Habe Sichtkontakt zu den Decepticons! Wiederhole, Sichtkontakt!“, schallte es im Kom. „Mirage, welche Koordinaten?“, fragte Perceptor sachlich. Er war vor dem Krieg Ingenieur gewesen und Wissenschaftler, ein begabter dazu, jetzt entwarf er Verteidigungstechnologie und koordinierte jeglichen Kom- Verkehr durch das Decagon, der Hauptader der Kommunikation von Iacon. Jede Funkwelle und jedes Signal ging hier ein, egal ob in der Stadt oder einige Klicks außerhalb. „Ähm… Bei der westlichen Flanke, ungefähr… naja, sagen wir neun Klicks entfernt vom einstigen Stadttor West Bei der Senke, die die Con- Bagger hinterlassen haben“, antwortete Mirage zögernd, Koordinaten waren noch nie sein Ding gewesen, doch seine Beobachtungsgabe machte ihn zu einem außergewöhnlich gutem Späher. „Haben verstanden, Mirage. Was siehst du?“, fragte Sentinel Prime, der Wächter, wie einige ihn nannten, einer der letzten drei Primes, die auf Cybertron wandelten. Er stand neben Perceptor und sein äußeres war ein Abbild von allem was man als Edel bezeichnen konnte. Die rote Panzerung an seiner Brust, den Schultern und den Beinen wurden von weißen Elementen unterbrochen und ein traditioneller Mantel aus Panzergewebe hing über seinen Schultern und ein Teil davon über seinem rechten Arm. Auf seinem Rücken war ein dreizackiges Schild angebracht und an seiner Hüfte hing ein doppelseitiges und spitz zulaufendes Schwert. Sein Gesicht zeigte selbst jetzt eine geradezu bewundernswerte Art des Stolzes. „Schreibt ihr auch schön mit? Zwei volle Kompanien Infanterie, mindestens zwei Bataillone mit schweren Waffen. Eine Panzerkompanie als Unterstützung und eine zum Flankenschutz in drei Klicks Entfernung- Nord. Fünf Moloch- Klasse Landungsschiffe, zehn Varpin- Landungsschiffe. Geleitschutz für die Molochs, je zwei Vindicare- Klasse- Jäger. Eine Artillerieplattform, schätze Typ 23 Geschosse mit Brandmunition. Zwei Schützenpanzer, also noch mal gut 50 Decepticons wenn die beladen sind. Richtung Süden ziehen außerdem zwei Krabbler ab“, informierte Mirage sie. Man konnte sich auf die Zahlen verlassen und seine Schätzwerte waren meist so genau wie nur irgend möglich. „Also genug um Fortress zu binden, damit sie woanders zuschlagen können“, sagte Sentinel in einem monotonen Tonfall. Währenddessen gab er Perceptor ein Zeichen nach den Sichtungen der anderen Scouts zu sehen. Dieser schüttelte den Kopf. „Mirage, siehst du noch was?“, fragte der Prime fast schon nervös. Eine kurze Pause trat ein. „Negativ Senti… Warte mal kurz…“, wieder trat eine Pause ein, Perceptor und Sentinel Prime lauschten gespannt. „Ich habe Sichtkontakt zu einem Kreuzer…“, erklärte Mirage und hob das Wort Kreuzer deutlich heraus. „Sprich dich aus“, sagte Sentinel. „Ein ziviler Kreuzer, kein Geleitschutz, groß, dick und nicht schön anzusehen, also wie Bulkheads Kehrseite“, sagte Mirage. „Mirage“, sagte Sentinel in einem strengen Ton, auch wenn Mirage Anspielungen nicht bar jeder Wahrheit war. „Gut…“, sagte Sentinel und wandte sich zu Perceptor, der sofort einige Datenkanäle aufrief, „Hier Sentinel Prime, Fortress Maximus aktivieren. Decepticon- Kontakt, Westwall. Sektor W12- 40. Alle Teams Bereitschaft. Angriffsalarm ausrufen. Auf weitere Feindvormärsche bereit machen“, gab Sentinel durch und wandte sich ab. Perceptor blickte ihm kurz nach als er ging und fragte sich wo der Prime hinwollte. „Ich gehe zum Westwall“, sagte er und Perceptor dachte kurz an die Möglichkeit das Sentinel Gedanken lesen könne. „Und nein, ich kann deine Gedanken nicht lesen, Perceptor, ich kenne dich nur…“, sagte der Prime und öffnete den Sicherheits- Panzertür. Und wieder fragte sich Perceptor ob das mit dem Gedankenlesen vielleicht doch klappte. Fortress Maximus war ein Bollwerk. Eine Festung und doch war sie auch ein Autobot. Mit Abstand der größte den es gab. Niemand wusste um Fortress, bis die Statue erwachte und den ersten Feindaufmarsch gegen Iacon vereitelte. Man hatte vor Jahrhunderten also gedacht, das Fortress Maximus nur eine gewöhnliche cybertronische Statue sei, die einen Helden aus der Zeit der Alten zeigte. Die Form war humanoid und hinter den fein gearbeiteten und gebogenen Panzerplatten hätte wohl niemand damit gerechnet einen Autobot zu finden. Doch tatsächlich war Fortress von Anfang an mehr als eine Statue gewesen, mitten in den Südlichen Wall von Iacon installiert und diente durch ihren inneren Aufbau schon immer als Festung. Die Krone war gesäumt mit Schießscharten und auf den Schultern waren Aufbauten mit Waffen angebracht gewesen, doch niemand hätte geglaubt das das riesige, Turmhohe Schwert, das Fortress als Statue gen Himmel gestreckt hatte auch auf die Feinde Iacons einmal herabsinken würde. Mittlerweile galt Fortress als DIE Verteidigung der Autobots. Er konnte Iacon nicht verlassen, doch sich frei innerhalb der Grenze bewegen. Jeder Angriff der Decepticon war zum Scheitern verurteilt, so auch dieser. Jedenfalls dachte zu diesem Zeitpunkt jeder daran. Es regnete Feuer und das funkelnde Metallschwert schnitt durch ganze Züge der Decepticons, Panzer wurden wie Spielzeug beiseite geschlagen und ganze Trupps verschwanden unter Fortress Füßen, ohne das dieser es gemerkt hatte. Das Gegenfeuer prallte erfolglos ab und hinterließ nicht einmal Lackschäden. Selbst die Brandraketen, Mirage hatte also Recht gehabt, waren Wertlos, was jedoch die meisten Verteidiger verwunderte, war dieser Kreuzer, ein Frachter ohne Bewaffnung. Und dann nahm Fortress ihn ins Visier… Die Explosion war geplant, Megatron wusste das Fortress in einem normalen Kampf unbesiegbar war, dass jeder Decepticon keine Chance hatte und selbst eine Armee unter dem Schwert und den Geschützen des Wächters fallen würde. Als der Frachter sich, getroffen von einer vollen Breitseite in Luft auflöste offenbarte sich Megatrons Taktik. Wie hatte Mirage so treffen beschrieben: Groß, dick und nicht schön anzusehen. Ja, groß genug und breit genug um einen Decepticon- Kreuzer zu verbergen, damit nicht einmal die fähigsten Späher die wahre Bedrohung sehen konnten. Doch was es auch war, es war kein normaler Kreuzer. Die übrigen Panzer stellten das Feuer ein und selbst die zermürbte Infanterie gab es auf und feuerte nicht mehr. Nein, sie jubelten. Denn die Nemesis zielte mit allen Bugwaffen auf Fortress Maximus. Und der Verteidiger Iacons wankte… Schreie waren zu hören, selbst über den Donner von tausenden Explosionen, Staub lag in der Luft und selbst die besten Photorezeptoren konnten nicht mehr als ein paar Meter sehen. Man hörte wie Gebäude einstürzten und Metallstreben nachgaben. Sentinel presste sich an einen Metallschott und ließ wie jeder in Iacon das Erdbeben über sich ergehen. „Wiederhole! Fortress ist getroffen!“, schrie jemand im Kom. Lautes Geheul drang durch die Luft und den Kom. „Nein!“, schrie eine andere Stimme und dann waren nur noch Todesschreie zu vernehmen. „Fortress Maximus!“, schrie jemand. „An alle Autobots! Sofortige Unterstützung zum südlichsten Abschnitt des Westwalls, Sektor W10! Hier Sentinel Prime! Wiederhole, brauchen Luftunterstützung und medizinische Versorgung!“, befahl Sentinel. Mehr und mehr Staub legte sich und die Flammen erloschen langsam. Vereinzelt war Schusslärm zu vernehmen, aber es war eine geradezu greifbare Stille eingetreten. Und Sentinel sah vor sich einen Arm von Fortress Maximus auf dem Boden liegen. Er konnte es immer noch nicht glauben. Fortress war gefallen. Der größte Verteidiger der Autobots lag vor ihm, zwischen dem Wall und hatte bei seinem Sturz etliche Gebäude und Türme zerdrückt. Er lag hier im Staub, vor ihm. Und doch konnte er es nicht fassen. „Sentinel Prime! Was sollen wir tun?!“, fragte jemand heiser im Kom. „Sentinel Prime an alle Autobots! Stellung halten! Wir geben nicht auf!“, schrie der stolze Anführer voller Zuversicht, so hoffte er es jedenfalls. Er rannte los, seine Beinservos kreischten protestierend. Doch er rannte über das Schuttfeld und übersprang Trümmer, sein Schild hatte er verloren, doch er umfasste mit beiden Händen sein Schwert und als der erste Decepticon seinen Weg kreuzte ließ er es herunterfahren und zerteilte den Feind vor sich, ohne langsamer zu werden. „AUTOBOTS! ANGRIFF!“, schrie er und hörte immer lauteres Waffenfeuer und das stampfen von Beinen. „Sentinel! Decepticon- Verstärkungen nähern sich Südwärts! Wiederhole! Großangriff steht bevor!“, schrie jemand, vermutlich war es Mirage oder Perceptor? „Sentinel, du musst diese Position aufgeben! Zurückziehen zur südlichen Plaza und dem Bunker- Komplex!“, reif jemand, es war Optimus Prime. „Nein, junger Krieger! Wir halten diese Stellung!“, stellte Sentinel klar. „Sentinel! Du musst diese Position aufgeben!“, sagte Optimus. „Optimus hat Recht! Sentinel, Rückzug einleiten, bitte!“, sagte Perceptor via Kom. „Wir halten diese Stellung, wir lassen Fortress nicht alleine!“ Und dann umgaben ihn Flammen und die Schreie hunderter Cybertronier erschallten, Gewehrfeuer ratterte und das zischen von Laser- und Plasmawaffen war allgegenwärtig. Er hieb mit seinem Schwert jeden Gegner nieder, der es wagte ihm zu nahe zu kommen. Und dann senkte sich Schatten über den Kampf. Sentinel blickte auf. Und rot leuchtende Augen starrten zu ihm hinab. „HAHA! Sentinel Prime!“, sagte das Ungetüm und hob seine Faust und ließ sie niederfahren, Sentinel wich aus, doch es war knapp, er war nicht mehr der Jüngste. Doch gegen dieses Monster musste es reichen. Dann tauchte sich seine Welt in Flammen und vier Klingen trafen ihn hintereinander am Arm, er spürte wie das Ding sich über ihn warf und sein Schwert prallte erfolglos ab. Er wurde von großen Fingern umfasst und er spürte wie der Flammenwerfer des Monsters langsam aber sicher seine Panzerung schmelzen ließ. Der Umhang aus Panzergewebe leuchtete rot auf und löste sich Faser für Faser auf. Dann spürte er, wie er auf den Boden geschleudert wurde. „Autobots! Angriff!“, hörte er Optimus Stimme. Er war sich nicht sicher ob es im Kom war oder ob er die Stimme wirklich hörte. Er spürte einen Druck auf seiner Brust und hörte das Knacken seiner Panzerung, die langsam nachgab. Und vor seinen Augen wurde es Dunkel. Optimus feuerte mit seinem Wegbereiter auf jeden Decepticon den er sah, Jazz stand zu seiner Linken und Ironhide zur Rechten. Sie walzten durch die Angriffslinie der Decepticons und ließen keine Überlebenden zurück. Die orange leuchtende Axt in seinen Händen triefte vor vergossenem Energon und er merkte wie seine Servos langsam rebellierten, mit jedem Hieb und jeder Parade. Doch er wusste, dass er nicht aufgeben konnte. „Raketenbeschuss in drei… zwei… eins… FEUER!“, schrie Jetfire und über die Köpfe der Autobot- Verstärkung sausten Dutzende Geschosse und schlugen in den Reihen der Decepticons ein. Der Perimeter verschob sich wieder, als Optimus Angriffstreitmacht und Jetfires Arialbot- Staffel der Falchion- Staffel eingriffen. Die Kämpfe hörten wie auf ein Kommando auf. Von der Nemesis war nichts zu sehen. Nicht seitdem sie alle Waffen auf Fortress ausgerichtet hatte. Nicht seitdem eine riesige Staubwolke den südwestlichen Sektor von Iacon umhüllt hatte, als wäre dies alles nicht geschehen. Überall lagen tote Cybertrons. Autobots wie Decepticons, auseinandergesprengt, erstochen, erschossen oder zerteilt. Verbrannt und zu Staub verwandelt. Heute war kein Tag des Sieges. Nicht als Optimus Prime neben den Überresten von Sentinel Prime niedersank. Er hörte verschiedenen Meldungen, dass sich die Decepticons zurückzogen, ob Fortress wirklich deaktiviert war, ob noch weitere Verstärkungstruppen gebraucht wurden. Doch er hörte sie nur, er nahm sie nicht wirklich war. „Sentinel Prime… Perceptor… Ratchet… Wir brauchen eine Stasenkapsel…“, sagte er geradezu flüsternd, fast wie gelähmt durch den Schock. Doch seine Worte wurden von allen gehört. Jeder Autobot wollte wissen wie es um Sentinel stand. Ratchet kam angesprintet, ein Sanitätstrupp aus zwei weiteren Cybertrons trugen einen überdimensionalen Tornister, auch wenn sie ihn eher schleppten, bis Ironhide ihnen half und die Kapsel fast ganz allein trug. Ratchet arbeitete präzise und schnell, keine Handbewegung war ohne Bedacht geführt, doch dennoch extrem schnell. Er verband Sentinel Stück für Stück mit der Kapsel, an Lebenserhaltungen und an elektrolytische Injektoren, einmal in der Kapsel und in Stase selbst, würden diese Hilfsmittel nichts mehr bewirken, aber da eine Stase nur stationär ausgeführt werden konnte, musste Sentinel, ja er musste einfach, so lange überleben. Optimus war wie betäubt, es erklang kein Jubel. Sie hatten fast alles verloren. Fortress, den Wall und Sentinel. Wo sie vor wenigen Tagen doch erst Zeta verloren hatten. Und Lion vor zwei Jahren. Und Kair vor… Optimus erinnerte sich nicht mehr. Er war jetzt alleine. Als einziger Prime. „Megatron wird dafür büßen…“, sagte jemand neben ihm, es war Ironhide, er legte Optimus, der mittlerweile auf einem Schutthaufen saß, die Hand auf die rechte Schulter. „Es war nicht Megatron“, informierte sie Jetfire, er kam fast auf Bodenhöhe angeflogen und kam schlitternd auf seinen Beinen zum Stehen. Sie blickten ihn an. Jetfires Photorezeptoren leuchteten auf und warfen ein verkleinertes Hologramm vor sie. Eine Aufnahme. Ein riesiger Decepticon- Krieger. Fast dreifach so groß wie Sentinel. Doch es war kein einfacher Decepticon. „Wir werden diesen Krieg verlieren, nicht wahr, Optimus?“, fragte Jetfire und schaltete das Hologramm ab. „Vielleicht, aber wir werden bis zum Ende kämpfen!“, sagte Optimus, seine Stimme klang voller Zuversicht. „Perceptor, wir leiten die Evakuierung ein, Vector Sigma wird abgeschaltet, rettet vorher so viele Daten wie möglich. Alles auf den nördlichen Server verlagern. Ihr habt zehn Stunden. Warpath! Verteidigungslinien innerhalb von Iacon einrichten, schließt die Iacon Road. Was wir nicht verteidigen können, wird vermint. Ironhide, sofortiger Rückzug vom Wall. Wenn die Decepticon angreifen, werden wir sie nicht aufhalten können, sammelt sie an den Plazas und an allen wichtigen Einrichtungen, nördlich der Primus- Halle.“ „Optimus, damit verlieren wir halb Iacon…“, stellte Ironhide fest. „Ja, halb Iacon, aber nicht ganz Iacon, konzentrieren wir unsere begrenzten Kräfte dort, wo wir den Perimeter halten können. Wir richten unseren Kommandostand hinter der Metro- Festung ein“, orderte Optimus an, er schaute Ironhide in die Augen, er sah widerstreben. „Wir wussten es, seit dem Tag als Megatron den Kern irreparabel beschädigt hatte. Unsere Welt stirbt. Wir haben nur zwei Möglichkeiten: Hier bleiben und kämpfen, nur um neben Cybertron in einen endlosen Winterschlaf zu fallen, oder uns in den Sternen eine neue Heimat zu suchen. Es tut mir… leid, aber eine andere Wahl haben wir nicht.“ ---- So, dann schreibt mir, wie euch das... längere Kapitel gefallen hat. Wie immer: Sorry für Schreibfehler und co. Feinkontrollen kommen noch.
DerSisch - 6/3/2013 um 21:02
...
DerSisch - 16/2/2013 um 20:10
So, ich habe mich spontan entschlossen mal einen kleinen Happen für euch hinzuwerfen. Vorsicht es wird etwas gespoilert, aber ist nicht weiter schlimm, fand diese Szene als ich sie geschrieben habe so genial (ich weis, Eigenlob stinkt, aber HEY?)
Wer also etwas über den kleinen gelben Scout herausfinden möchte (nachdem Crowbar ihn so zärtlich begrüßt hat) hat jetzt seine Chance...
[spoiler]Es war ein Traum, oder nicht? Cybertron in der Blüte seiner Jahre. Unangetastet von Krieg und Ungerechtigkeit. Er wanderte durch Iacons Straßen. Sahen sie wirklich so wunderschön aus? Lichter tanzten an den Fassaden und feine Schnitzarbeiten im erlesenen diamantenen Gestein der Sonic Canyons brachen sich in diesen und erschufen Bilder und Projektionen in blauem Licht. Doch dann kam der Krieg. Andere Cybertronier fielen vor ihm auf den Boden, ein Schrei. Und dann das dröhnen von Kanonen. Eine Rakete schlug im Gebäude gleich rechts von ihm ein und Gesteinsbrocken und Metallwände flogen in alle Richtungen. Er landete auf dem Bauch, seine Photorezeptoren fokussierten sich. Ein dunkel gehüllter Cybertronier erschoss ohne mit der Wimper zu zucken eine kleine Protoform, die sich in seinem Griff wand. Zorn erfüllt ihn und er sprang vorwärts, mit einigen schnellen Schritten war er bei dem Monster und holte mit der Linken aus. Das Monster wich seinem Schlag aus und seine Kanone zeigte direkt auf seinen Kopf, er holte aus, es war sicherlich eine vergebliche Mühe, in wenigen Mikrosekunden würde er ein Geschoss zwischen seine blauen Photorezeptoren bekommen und so enden wie alle Passanten hier. Doch sein Schlag traf den Arm des Monsters und seine Kanone schwankte zur Seite, der Schuss ging ins Leere und dann schlug er nur noch auf ihn ein. Damit hatte dieses Monster nicht gerechnet. Er schlug solange ein bis seine Fäuste zerkratzt waren und die gelbe Lackierung fast vollständig abgewetzt war und schon dunkelblaues Energon von ihnen troff. Es war nicht seins. Er hatte alles um sich ignoriert und er wusste nicht wie lange er auf dieses Ding eingeschlagen hatte. Er hörte entfernte Rufe. Sein Gehör kam zu ihm zurück. „Bumblebee!“, schreit jemand zu ihm. Er blickt jedoch nur auf den toten Decepticon vor sich. Der Kampf um Iacon hatte begonnen… Bumblebee… Bumblebee… „Bumblebee, hörst du mich?“ Er schlug seine Rezeptoren auf, sein Sichtfeld war verschwommen aber diese Stimme hätte er unter hunderten erkannt. Ratchet. „Bumblebee?“, fragte Ratchet noch einmal. Er erinnerte sich. Dieser schwarz gepanzerte Con war auf ihn gestürzt und hatte mit seinen Metallpranken auf ihn eingeschlagen, er hatte zwei gute Treffer in seinem Gesicht gelandet, aber die Schläge waren weiter auf ihn eingeprasselt. Dann hatte er nicht mehr viel gehört oder gesehen. „Ratchet, wir haben hier einen Notfall!“, sagte eine Stimme. Dann hörte er entfernte Sirenen. Weitere Geräusche. „Alles wird wieder gut, keine Sorge Bumblebee“, sagte eine Stimme, es klang wie Ratchet. Der gelb lackierte Autobot- Scout nickte. „Gut. Hast du irgendwelche schmerzen?“, fragte Ratchet. Er schüttelte mit dem Kopf. „Nun gut…“, sagt Ratchet und hält seinen rechte hand vor Bumblebees Gesicht, ein sanftes Licht aktiviert sich: „Folge mit meiner Hand“, weißt der Doktor ihn an. Er ist so auf das sanfte weiße Licht konzentriert das er nicht sieht wie Ratchet sine linke Hand zu seinem rechten Ohr führt. Plötzlich hört Bumblebee ein Krachen und Geraschel, er schnellt sofort mit seinem Blick in die Richtung und sieht nur Ratchets linke und geöffnete Hand. „Die Audiorezeptoren arbeiten gut. Prüfen wir den Vokabulator“, sagt Ratchet und nickt ihm aufmuntern zu. „Mir geht’s gut, Dok.“ Er denkt sich diese Worte, doch sein Mund spricht sie nicht aus. „Rachtet? Hörst du mich?“ „Ratchet?!“ „Alles in Ordnung Bumblebee?“, fragt der Autobot- Sanitäter. „Nein! Denn mir hat’s grade die Sprache verschlagen! Ratchet!“ „Ratchet!“ „Ratchet!“, erschallt es aus Bumblebees Mund. „Ich hatte schon kurz Sorge, dass du nicht mehr sprechen kannst“, gesteht Ratchet ein und atmet geradezu erleichtert auf. „Ich auch Ratch. Sollte sich man mal vorstellen, was?“, sagt der Autobot- Scout freudig wie immer. Er hat so viel Schlimmes durch gemacht und kann immer noch lächeln und herumalbern. Woher nimmt dieser kleine Autobot nur diese erstaunliche Kraft? Fragt sich Ratchet. Er legt ihn seine Hand auf die Schulter und zieht ihn hoch. „Wir müssen uns beeilen. Du hast einen neuen Auftrag“, informiert Ratchet dem Scout und führt ihn zu Doktor Merel. [/spoiler]
Falls ihr den kleinen Ausschnitt gelesen habt,m sagt mir obs euch gefallen hat.
Und danke für das Feedback^^
-Bexter- - 14/2/2013 um 22:33
Spannend und bIn gespannt auf weiteres du machst das super ! 
Kappa - 14/2/2013 um 22:26
So mir Grad mal alle sieben Kapitel durch gelesen und ich muss sagen gefällt mir richtig gut.  weiter so 
DerSisch - 14/2/2013 um 21:25
Frohlocket! Denn endlich hat die faule Sau (ja damit bin ich gemeint  ) es geschafft endlich dieses Kapitel fertig zustellen. Sorry, dass es nicht eher kam, aber die Arbeit... Ohne weitere große Vorrede: 7. Kapitel: Flucht zwecklosEs war bemerkenswert, wie eine solch empfindliche Rasse die Herrschaft über diesen Planeten erlangen konnte. Soundwave betrachtete den auf dem Steinboden liegenden Körper von Tagaki Chan. Einem Wissenschaftler der Menschen. Die Autobots hatten sich zum Glück diesmal nicht eingemischt, deshalb wusste Soundwave jetzt, wo er suchen musste. Er hatte gedacht, dass die Menschen ihr Energieprojekt irgendwo versteckt hatten, doch von diesem Doktor Chan hatte er während des Verhörs erfahren, dass es sich immer noch in ihrer Universität befand. Dennoch, Soundwave wollte zusätzliche Daten sammeln. Der Nächste auf der Liste hieß Viktor Kurz. Die Dreads würden in die Universität eindringen und die Forschung beschlagnahmen. Ob der Doktor vor ihm noch lebte, interessierte Soundwave nicht, er wusste das Laserbeak sehr präzise war, Frenzy erholte sich noch von seinen Wunden. Es war kinderleicht gewesen, sich als das Auto dieses Doktors auszugeben, und da er immer diesen Koffer mit dem überdimensionalen Rechner mit sich trug, war es sogar für Rumble ziemlich leicht, in die Nähe ihres Ziels zu kommen. Es war Zeit loszuschlagen. Bei seinem kurzen Anruf hatte Soundwave die genaue Position von Viktor Kurz bestimmt, doch er rechnete damit, das die Autobots mittlerweile auch weiter gekommen waren, sie hatten bestimmt einiger seiner Daten, deshalb musste er jetzt schnell handeln. Sehr schnell. „Aber sie befindet sich in der Universität!“, sagte Joules dem klar vor Augen wurde. Er hatte noch nicht alles erfasst, was er in den letzten Minuten vernommen hatte, außerirdische, mechanische Lebensformen führten seit Jahrtausenden Krieg und nun sind sie hier auf der Erde und suchen genau das, was Alex, Viktor, ihm und Chang vor einigen Tagen gelungen war. Er lebte aber, und deshalb war er schon froh, wenn man bedachte was er in den letzten Stunden (oder Tagen?) durchgemacht hatte, war er geradezu in Topform. Sein Rücken schmerzte schrecklich. Er hatte noch nicht verarbeitet was ihn offenbar wurde: Riesige, metallische Außerirdische. Und der Anführer einer der beiden Kriegsparteien stand vor ihm. Den anderen wollte er nicht treffen. Optimus war auf Gewisse Weise ein heldenhafter Anblick, auch wenn er für Joules kaum mehr war als ein Roboter der von einem hochentwickelten und lernfähigen Computer gesteuert wurde. Doch Joules war sich nur zu 99% sicher, dass es so war. Dieser eine Prozent machte ihn zu schaffen. Er kannte ihn erst wenige Minuten und doch fühlte er ein angeborenes edles Gemüt und ein unglaubliches Charisma, allein durch die Anwesenheit dieses großen in rot und blau gerüsteten Metallkriegers. Der andere, der Ratchet hieß, hingegen hatte wohl wenig für Menschen übrig, er war ein Doktor, ein Wissenschaftler, ein Sanitäter, soviel hatte Joules erfahren. Er klang erfahren und stoisch, wenn er sich einmal eine Meinung gebildet hatte. „Doktor Merel, ich fürchte wir brauchen ihre Hilfe“, sagte Optimus zu ihm. Seine Hilfe? Was sollte er ihnen den bieten? Doch dann verstand er. Eine Art Kontaktmann womöglich? Man würde ihn für Verrückt erklären. „Wie… Was?“, stammelte er. „Wir können nicht einfach in ihre Universität eindringen und ihre Forschung konfiszieren. Und alles was eventuell damit zu tun hat“, sagte Optimus und blickte mit seinen hellblau leuchtenden Augen zu Merel, er hatte sich auf ein Knie hingekniet, damit Merel sich nicht so nach oben recken musste, nun, er musste es dennoch, wenn er ihn auch in die Augen blicken mochte, doch es war immerhin musste er sich nicht den Kopf auskugeln. „Also… Wir könnten schon…“ fing Ratchet sachlich an, doch Optimus schnitt ihn sofort ins Wort: „Ich dulde keine weiteren menschlichen Opfer. Das ist unser Krieg, Ratchet. Nicht ihrer. Sie sind nicht darauf vorbereitet“, sagte Optimus, er war nicht laut, fast freundlich, doch man merkte dennoch den Nachdruck in seiner Stimme, der keinen Zweifel duldete. „Wir waren auch nicht darauf vorbereitet…“, murmelte Ratchet leise und mit einem trauernden Unterton. Er hatte als Sanitäter in ihrem Krieg vermutlich einiges erlebt. Er wendete sich etwas ab und sah zu den hellgrün leuchtenden Schirmen. „Ich sehe nicht wie ich euch… unterstützen kann“, Joules rang nach den geeigneten Worten. Was konnte er schon ausrichten? In diesem Konflikt? In diesem Krieg? Bei dieser Zerstörung? Der Silberne hatte die halbe Lagerhalle in Schutt gelegt und das vermutlich in wenigen Sekunden, wie konnte er da helfen? Was war er schon neben so einem Moloch? Optimus sah ihn eindringlich an, sein Mund formte etwas wie ein großväterliches Lächeln. „Größe und Leistung sind zwei verschiedenen Dinge, meiner erster Lietanant könnte euch das zeigen… nun jedenfalls ansatzweise.“ „Ihr erster Lietanant?“, fragte Joules und deutete auf die Autobots in der halb eingestürzten Lagerhalle. Ratchet war der Mediziner, ganz klar. Der zweite war ein etwas kleinerer Krieger, dessen Körper ansatzweise wie ein Dreieck geformt war, er saß über einiges Computerteilen, Joules hatte erfahren, dass er wohl Wheeljack hieß. Der andere, ein großer und kriegerisch wirkender, rot gerüsteter Autobot, der etwas größer war als Ratchet, aber kleiner als Optimus, hieß Ironhide, dann saß noch ein leicht verwundeter Krieger auf einem Haufen Steine, er war gelb lackiert und Joules erkannte ihn als seinen Retter, der dieses Metallskelett weggeschossen hatte, er verhielt sich ruhig, vielleicht schlief er, oder war auf Standby. Auf seinem Kragen waren Risse und man sah Lücken in der gelben Lackierung. „Sein Name ist Jazz, er ist mit Team 2 auf dem Weg. Er mag kleiner sein als viele seiner Gegner, aber er ist ein meisterhafter Kämpfer, ich bin froh, dass er auf unserer Seite steht“, erklärte Optimus. Joules sah an sich hinab. Seine Kleidung hatte wie sein Körper einiges mitgemacht, er wollte lieber gar nicht in den Spiegel sehen. „Team 2?“, fragte Joules und sah vor sich noch mehr solche riesigen Roboter. „Wir gingen verschiedenen Decepticon- Energiesignaturen bei unserer Landung nach“, erklärte Ratchet, der von den grünen Bildschirmen aufsah. „Ja… Hab ich mir fast… gedacht“, murmelte Joules und ließ seine Arme baumeln. Er war erschöpft, er hoffte immer noch, dass er alles erfasst hatte, was Optimus ihn erzählt und gezeigt hatte. Er rang mit sich. Sein Pessimist kämpfte gegen etwas, dass er erst vor einigen Minuten gewonnen hatte: Hoffnung und Erkenntnisse, dass er vielleicht etwas in dieser Welt verändern könnte. Wieder einmal. „Nun gut…“, sagte er nach einer langen Denkpause. Optimus nickte. Doch dann hörte man ein kleines Klicken das aus Optimus’ Handgelenk kam. Und dann gleich noch eins. Alex Müller war nie ein Langschläfer gewesen, er ging lieber früh ins Bett. Daher hatte es sich quasi zu einem Ritual entwickelt die Frühnachrichten zu sehen. Ein dampfende Tasse Kaffee und ein Butterbrot lagen vor ihm, seine Wohnung war alles andere als aufgeräumt, er fand einfach nie Zeit. Es herrschte eine Art „Kontrolliertes Chaos“, er wusste wo er was fand, aber man hätte den allgemeinen Zustand seiner Wohnung als „unordentlich“ beschrieben. Hier und da lagen verstreut Papiertürmchen, Aufzeichnungen, Dokumente und vieles mehr. „Eine schreckliche Katastrophe erschüttert Italien: In der Stadt Cameri und dem anliegenden Flugplatz und Militärstützpunkt wurden in einem schrecklichen Massaker vernichtet, unser Reporter in Italien mit näheren Informationen:“ „Es ist ein Schauspiel des Schreckens, Bisher gibt es nur wenige Bilder, aber selbst aus der einigen Kilometer entfernten Stadt Novara kann man mittlerweile die Rauchfahnen sehen, wann es zu diesem Schrecklichen Angriff kam, ist noch ungeklärt, und bisher hat sich niemand zu diesem Anschlag bekannt. Ob es Überlebende gibt, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen…“Alex hatte ein schlechtes Gefühl. Eine Art Schock, ja, genau wie hier. Der Anschlag auf den Block. Mittlerweile hat sich eine deutsche Anti- Terror- Einheit eingemischt und die Untersuchung übernommen, während sich die Polizei und das Militär aufrüstete. Sie wollten etwas ausdrücken: Bereitschaft. Wer konnte solche Zerstörungen anrichten, oder was? Das nächste fand er auch für interessant: „Man rätselt zwar noch, aber im Norden Russlands in einem Gebiet nahe Archangelsk kam es zu riesigen Schneeverwehungen und regelrechten Stürmen…“Sie waren gut acht Minuten von ihrem provisorischen Stützpunkt entfernt. Ein blaues und schlankes Cabriolet fuhr über die einsame Straße. Die Felgen waren in einem metallic- rosa lackier. So gesehen war Arcees Tarnmodus nicht gerade unauffällig, aber immer noch unauffälliger als der ihres Partners Brawn. Er stand an einer Kreuzung gut drei Minuten hinter ihr und überwachte die Straße unter sich. Der gepanzerte und in braunen und beigen Tarnfarben lackierte Amarok trug auf dem Dach ein schweres Maschinengewehr. Er wusste das dies nicht gerade in Optimus’ Leitfaden Falle nicht auf passte, aber würde es wieder zu einem Kampf gegen die Decepticons kommen, wollte Brawn soviel Feuerkraft wie möglich aufbringen. Und es würde wieder zu einem Kampf gegen die Decepticons kommen, dass stand außer Frage. Die Frage war wann. Es war nicht schlau so lange in diesem mitgenommenen Lagerhaus zu bleiben, aber Bumblebee war verletzt worden, nichts lebensgefährliches, aber schmerzhaft war es trotzdem. Und da gab es da noch diesen Doktor Joules Merel. Brawn war schon immer ein Soldat, an sein Leben vor dem Krieg erinnerte er sich nicht. Und er musste ein guter Soldat sein, wenn er solange an der Front überlebt hatte. Doch diesen Menschen wusste er nicht richtig einzuschätzen. Doch die menschliche Kultur… war interessant. Arcee meldete sich über ihre Kom- Verbindung. Ihre Team- Verbindung, so das keiner mithören konnte, es sei denn, man hörte ihre gesicherte Frequenz ab. Was unwahrscheinlich war, dafür waren zu viele Signale hier auf diesem Erdball, zu viele um alle zu überwachen. „Na, ist dir schon langweilig?“, fragte Arcee. „Negativ. Gibt’s was interessantes, oder willst du nur quatschen“, dass war keine Frage, Brawn und Arcee waren ein gutes Team, Brawn war stark, außergewöhnlich stark, hatte Mirage einmal angemerkt, als Brawn einen Decepticon Defender windelweich geprügelt hatte. Er trug mit seinen Dualpistolen auch einiges an Feuerkraft bei sich. Arcee hingegen war verdammt präzise und schnell. Sie ergänzten sich fabelhaft. „Du kennst mich, was?“, fragte Arcee, auch wenn sie die Antwort schon kannte. „Sag mal… was hältst du von… na ja… von dem hier?“, fragte sie. „Von was genau?“, hätte Brawn Augenbrauen gehabt, hätte er sie jetzt vermutlich hochgezogen. Auf der Straße gab es seit gut einer Stunde keine Bewegung mehr. Ziemlich unbefahren… „Na… von diesem Planeten… den Menschen… und so…“ Brawn dachte kurz nach, darüber hatte er sich wohl noch nicht allzu viele Gedanken gemacht. „Anders als Cybertron“, sagte er zögerlich. „Ganz anders. Die Menschen… keine Ahnung… Ihre Geschichte ist… interessant. Viel Krieg. Ähnlich wie bei uns, doch sie haben immer irgendwie Frieden geschlossen… also, so oder so ähnlich jedenfalls“, wie die anderen hatte Brawn sich schnellstmöglich Informationen gesucht, als die Arc, oder das was davon übrig war, gelandet war. Das quasi frei verfügbare Internet war eine interessante Erfindung der Menschen. Aber man hatte keinen Einfluss darauf, wer alles auf die meisten Daten zugreifen konnte. So hatten sich die Autobots, und vermutlich auch die Decepticons, über diese Welt schlau gemacht. Alles ziemlich widersprüchlich. Vielleicht kann man einiges von ihnen lernen… „Die Idee kannst du dir gleich in den Kofferraum stecken, Frieden mit den Cons wird’s nicht geben.“ „Welcher Kofferraum, Cabrio?“, fragte Brawn scherzhaft. Am liebsten hätte er noch auf seine Ladefläche gezeigt, aber er hatte ja jetzt keine Arme und Hände, geschweige denn Finger. Er hörte geradezu ein unterdrücktes Grinsen auf der anderen Seite der Leitung, natürlich konnte Arcee jetzt gar nicht grinsen… „Äh… Brawn. Ich glaube wir bekommen Gesellschaft…“, sagte Arcee. „Decepticons?“ Die Raketen schlugen rechts und links von ihnen ein, es waren keine Sprengraketen, sondern sie waren mit Brennstoffen gefüllt und tauchten das Umfeld in Flammen, für einen Transformer waren sie sicherlich nicht tödlich, aber dennoch schmerzhaft. Die Kampfjets kamen tiefer und holten, ohne große Überraschung, schnell auf. „Hat jemand ne tolle Idee?“, fragte Cliffjumper in die fahrende Kolonne. „In einigen Kilometern kommt eine Siedlung…“, klärte Gears die anderen auf, jedoch mischte sich sofort Jazz ein. „Negativ, Optimus sagte das die Menschen nicht in Gefahr gebracht werden sollen!“ „Zu spät…“, fluchte Vincent auf der Rückbank von Stormblade und entsicherte sein Sturmgewehr. Wilder hätte ihn am liebsten böse angesehen, aber er befand sich ja an Bord bei Cliffjumper. Die Autobots rasten wie Wild, ihre Passagiere wurden in die Sitze gedrückt, doch so schnell sie auch fuhren, die Jets jedoch waren schneller. „Eine Kreuzung voraus!“, informierte Sideswipe, der die Spitze der Kolonne bildete. „Wo führt sie hin?“, fragte Jazz während er einer weiteren Brandraketen auswich. „In einen Tunnel…“, stellte Sideswipe fest. „OK, nehmen wir den!“, entschied Jazz schnell. „Ein Tunnel?! Da sitzen wir doch in der Falle!“, schrie Vincent geradezu. „Es gibt ja immer nen Haken…“, murmelte Gears über Kom. „Klingt Riskant, versuchen wir’s!“, befahl Jazz und klang dabei so locker, wie eh und je. Der blau/ rot lackierte F15 kam steil runter und setzte sich direkt hinter die Fahrzeugkolonne, so tief würde niemals ein menschlicher Pilot fliegen, doch das war kein menschlicher Pilot. Neue Raketen klickten als sie in die Abschussvorrichtungen gelegt wurden und nur eine Sekunde danach flammten zwei davon auf. Eine schlug direkt neben dem silbernen SUV ein, der von der Druckwelle hin- und hergeschleudert wurde, bis seine Reifen wieder halt auf dem Asphalt fanden. Die zweite flog, ohne jemanden zu treffen, durch die Kolonne und tauchte die Straße vor ihnen in rotes Feuer. Fast unbeeindruckt fuhren die Autobots einfach durch die Flammenwand. „War klar, dass die MICH zuerst treffen…“, schellte Gears’ Stimme aus dem Radio von Cliffjumper. Sideswipe durchfuhr als erstes den Tunneleingang, der in den Berg getrieben wurde, gefolgt von Jazz und Cliffjumper, dann kam Stormblade und als letztes Gears, der zurückgefallen war. „War das Klug, Starscream?“, fragte Thundercracker der, wie die anderen beiden, das unbemannte Steuer hochzog. Es war kein großer Berg, aber dennoch mussten die drei Seeker hochziehen um nicht mit dem Gestein zu kollidieren. „RUHE! Wir haben sie bloß aufgescheucht! Jetzt erledigen wir sie!“, schrie Starscream ihn an. „Waren sie nicht schon aufgescheucht?“, fragte Skywarp. „Ich sagte Ruhe!“, schrie Starscream wieder. „Wir treffen sie auf der anderen Seite des Tunnels, macht eure Raketen bereit!“ Die Kampfjets flogen über den steinigen Hügel und machten eine ausholende Kurve, um bei ihrem Anflug den Tunnel ins Visier zu bekommen. „Ähm… Starscream?“, meldete sich Thundercracker zu Wort. „Ruhe!“, schrie der Anführer der Seeker ihn bloß an. „Aber Star…“ „RUHE!“, schrie Starscream noch lauter und schnitt Thundercracker das Wort ab. Sie flogen jetzt langsamer zum Tunnelausgang, Sekunden verstrichen, während die Seeker mit der Minimalgeschwindigkeit flogen, bis sich Skywarp meldete: „Wo sind die Autobots?“ „Das wollte ich gerade sagen: Sie haben angehalten, die formieren sich anscheinend. Meine Scanner sagen das sie vor wenigen Sekunden gewendet hab…“ „Das hättest du mir eher sagen können, Thundercracker!“, brüllte Starscream und beschleunigte sofort nach vorne, dicht gefolgt von Skywarp. „Starscream! Die Autobots…“, wollte Thundercracker sagen. „Ich sagte ‚RUHE’, ich will diese Autobots erwischen, ich lasse mich doch nicht für lächerlich erklären!“ Starscream flog weiter, doch als er an der anderen Seite des Tunnels ankam, fand er nichts vor. „Wo sind die Autobots?“, wiederholte sich Skywarp. „Sie haben im Tunnel zweimal gewendet, dass wollte ich sa…“, erklärte Thundercracker, doch wurde wieder von Starscream unterbrochen. „THUNDERCRACKER! Wo sind die Autobots?!“, brüllte Starscream voller Wut. „Auf der anderen Seite des Tunnels, Starscream“, antwortete der Seeker in einem fast monotonen Tonfall. „Sag das doch gleich!“, beschwerte sich Skywarp und beschleunigte diesmal als erster. Er war auf Gewalt aus. Das war Starscream nur Recht. Diesmal würden die Autobots nicht so leicht entkommen. Havoc war einige Kilometer hinter ihnen. Er würde sie in wenigen Minuten erreichen. Jazz’ Lachen war im Kom zu hören: „Das war lustig.“ „Hätte nicht gedacht, dass das klappt“, stellte Cliffjumper klar. „Wird uns nur ein paar Sekunden geben…“, beschwerte sich Gears. Doch Sideswipe war schon auf seinen Rädern. Diesmal im Robotermodus. „Felsiges Gelände, gute Deckung“, stellte er fest. „Macht euch bereit Autobots, jetzt verpassen wir denen ein blaues Auge!“, sagte Jazz: „Defensivpositionen einnehmen, Sideswipe: Scharfschützenposition einnehmen! Cliffjumper und Gears: Flankenmanöver!“ „Was sollen wir machen?“, fragte Wilder, der mittlerweile wieder mit beiden Füßen auf dem Boden stand. Jazz blickte mit Skepsis zu dem Menschen hinunter. „Versteckt euch“, sagte er dann, jedoch klang er dabei schon etwas hochnäsig, wenn es nach Wilder ging. Die Hand von Jazz verwandelte sich in einer Sekunde zu dem Schildblaster, während er sich hinter einen großen Felsen duckte. Und dann hörte Wilder schon das Geräusch von den Triebwerken eines F-15. Und dann kamen sie auch in Sicht, sie flogen tief über der Hügelkuppe und stürzten sich in den Kampf, während Raketen auf die Stellung der Autobots abgefeuert wurden und die Menschen versuchten schnell einen sicheren Ort zu finden. John Wilder, ein erfahrener Kampfpilot der vor einigen Jahren stur Befehle befolgt hatte und das nun bereute. Vincent Grey, ein sturer und fast schon unkontrollierbarer US- Marine, der nur noch auf Rache aus war. Mike Steen, ein mutiger aber junger Pilot, der seinen ersten Feindkontakt mit riesigen Kampfrobotern hatte. Und letztlich Andrè… Wilder wusste nicht einmal seinen Nachnamen… der vermutlich einzige italienische Überlebende von Cameri. Ein einfacher Mechaniker mit einem Paar Pistolen. Und die Autobots eröffneten das Feuer als die Raketen zwischen den Felsen und ihnen und der Straße einschlugen. Der Kampf hatte erst begonnen. „Was… sollen wir… jetzt tun?“, fragte Dimitri, sie lagen immer noch im aufgewühlten Schnee und froren erbärmlich, Alexandra Tubov lag direkt neben Dimitri in der Kälte. Sie war ohnmächtig, aber sie atmete. Dünne Wölkchen bildeten sich vor ihrem Mund, aber ihre Haut war aschfahl. Ihre Lippen bläulich. Als Dimitri Marko ansah, stellte er fest, dass es diesem genau so erging. Vermutlich ihm auch. Doch er spürte nichts mehr. Kälte hatte ihm alles ausgetrieben, seine Füße waren taub und seine Arme schmerzten unerträglich bei jeder Bewegung. Auf seinen Brauen hingen Schneeflocken und verdeckten ihm die Sicht. „Nichts. Wir können nichts… nichts für sie tun“, Marko war über das Stadium des Zitterns hinaus. Sie mussten sich bewegen, wenn sie am Leben bleiben wollten. Aber sie mussten still sein und durften nicht entdeckt werden. Sonst wären sie auch Tod. „Was willst… du… sagen…“, brachte Dimitri unter einer zittrigen Stimme heraus. „Ich werde verschwinden. Weg von hier. Wir können ihr nicht helfen“, sagte er und deutete auf ihre Wunde. Das Blut war gefroren. Dennoch war die Verletzung schwer. Kein Wunder, dass diese Dinger dachten, dass sie Tod gewesen war. Sie hatte zum Glück keine Blutspur hinter sich hergezogen, lediglich am Draht des Zauns vielleicht, aber nicht im frischen Schnee. „Du… willst sie… sterben lassen?“, fragte Dimitri ungläubig. „Du kannst sie gerne erlösen. Falls sie noch etwas spürt. Aber um ihr zu helfen, müssten wir dort rein…“, Marko zeigte zur Basis. Die Flammen waren mittlerweile vom Schneefall gelöscht, doch es gab erschreckend wenig Bewegung. Diese Dinger, waren sie noch dort? Dimitri hatte sie nicht aufbrechen sehen und sie auch nicht mehr gehört. Er schaute seinen Freund an: „Das kannst du nicht ernst meinen“, er hätte es fast geschrieen, wenigstens hatte er nicht mit den Zähnen geklimpert. In seiner Stimme klang Unglaube mit. „Doch. Ich gehe. Wenn du willst… kannst du mitkommen. Wir können hier nichts mehr… ausrichten.“ Dimitri antwortete nicht. Er war schockiert. Überleben. Ja. Das war jetzt die Devise. Und der erste Tagespunkt war: Lass niemanden zurück! „Du- Ich… kann es nicht- kannst doch nicht...“, fing er an. Sein Kopf drehte sich. Erst jetzt merkte er wie zersprungen seine Lippen von der Kälte waren. „Doch. Bleib hier, aber führe sie nicht zu mir. Wenn du dort reingehst, stirbst du.“ Jetzt wusste Dimitri was Marko trieb. Kein Überlebensinstinkt. Er hatte Angst. Panische Angst. Vermutlich hatte er sie auch. Aber er konnte sie doch nicht zurücklassen. Niemals. „Leb…“, wohl, hätte er fast gesagt. Doch das brachte er nicht hinaus. „Geh. Geh einfach“, schloss er stattdessen ab. Ohne ein weiteres Wort nahm Marko seine AK und ging teils kriechend, teils humpelnd und teils geduckt durch den verschneiten Wald. Bis Dimitri ihn nicht mehr sah. Die beiden würden sich noch einmal sehen. Ein einziges Mal. Doch einer von ihnen würde dabei nicht mehr am Leben sein. „Mittlerweile haben das BKA und einige andere deutsche Polizeieinheiten in die Ermittlungen eingemischt. Sollten wir sie nicht informieren?“, fragte Rachel. Sie saßen in einem gepanzerten aber immer noch zivil aussehenden, schwarzen Van. Es waren drei dieser Gefährte. Sie fuhren die gut erhaltene aber deutlich unterbefahrene Straße entlang. Und sie waren bewaffnet. Paul hatte sich eine Schusssichere Weste umgeschnallt und schulterte ein Sturmgewehr mit einem Granatenwerferaufsatz. Ein Munitionsgürtel verlief quer über seine Brust, er hatte zwei Sorten Granaten: Tödliche Splitterladungen und Granaten mit KO- Gas. Die anderen beiden Männer trugen ähnliche Ausrüstung. Rachel hingegen hatte einen Laptop auf ihren Knien und ein deutlich sichtbares Headset war um ihren Kopf geschlungen. Sie war auch die einzige dieses Angriffsteams die keine Weste trug. Das führende Fahrzeug meldete etwas: „Wir haben ein blaues Cabrio hier vorne, es fährt weg…“ „Verfolgen“, befahl Paul und entsicherte das Sturmgewehr. „Terroristen im Cabrio? Sehr ausgefallener Stil“, stellte Cole, der Beifahrer, fest. „Könnte ein Zivilist sein…“, mutmaßte der Fahrer. „Eher eine Zivilistin, AT 2, metallic- rosa Felgen. Sehr männlich“, scherzte der Fahrer von Team 1. „AT 1, haltet den Funk sauber, ja?“, legte Thomas, der Anführer von Angriffteam 3 fest. Rachel sah zu Paul. Er verdrehte die Augen. Er mag der ranghöchste Agent sein, doch drei Angriffteams zu befehlen, gegen eine mögliche und absolut tödliche Terrorzelle war nicht desto trotz eine große Herausforderung. Aber so alleine waren sie nicht: Rachel tat mehr als nur die aktuellen Daten durchzugehen, sie steuerte eine Überwachungsdrohne. Sie hatte eine Tarnvorrichtung, es hätte zu lange gedauert Erlaubnis bei den deutschen Behörden zu bekommen und hätte vermutlich aufsehen erregt. Plötzlich erregte etwas ihre Aufmerksamkeit: „Paul, haben wir das deutsche Militär eingeschaltet?“, s war eine rhetorische Frage. Natürlich hatten sie das nicht, die CIA arbeitete am liebsten alleine. „Was ist?“, fragte Paul, er lockerte seine Schultern. Er war auf Angriff gepolt. „Ich habe hier ein bewaffnetes Fahrzeug. Es fährt in Richtung des Lagerhauses. Warte kurz… Apropos… Das Lagerhaus hat ein neues Sonnendach in der Mitte.“ „Was?“ „Dort ist ein Loch drin… Sorry, aber eine bessere Auflösung krieg ich nicht hin“, Sie zeigte auf das bild der Drohnenkamera auf ihrem Laptop. „An alle Teams! Schnell! Wir müssen uns beeilen! Und haltet dieses Cabrio an!“, ordnete Paul an und hielt dabei sein Headset im Ohr gedrückt. Der erste Van fuhr so schnell er konnte und hetzte hinter dem Cabrio her. Wenn es ein Ziviler Fahrer war, dann sollte er eigentlich langsam merken, dass er ein Problem hatte. Doch die CIA konnte gar nicht erahnen wer am Steuer saß. Anscheinend eine junge und recht attraktive Frau. Doch es handelte sich lediglich um ein Hologramm, ein überzeugendes Hologramm. Und das Cabrio war auch kein normales Cabrio. Es war ein mechanisches Lebewesen, eine Autobot namens Arcee. Der Schnee legte sich langsam. Schockwaves Sensoren nahmen einen intensiven Geruch von menschlichem Blut (und anderen menschlichen Körperflüssigkeiten), Rauch und geschmolzenem Metall war. „Schockwaves Logbuch: B2- 82A. Nun da der Brückenkopf gesichert ist, und ich ausreichend Zeit hatte die menschliche Spezies zu analysieren, steht kaum noch etwas zwischen der Unterwerfung dieser Welt und dem Erschließung einer neuen Energiequelle. Das einzige was uns behindern könnte und zu einer 99% Wahrscheinlichkeit auch versuchen wird, sind die Autobot- Streitkräfte. Starscream und Soundwave hatten bereits Kontakt. Und die Nemesis auch. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Tron Kadia die Koordinaten der Nemesis zurückverfolgen wird. Aber wir sind alles andere als Wehrlos.“ „Oh ja, Schockwave, dass sind wir“, sagte eine Stimme in einer tiefen und gleichzeitig dunklen Tonlage hinter ihm. Eine Stimme die keinen Wiederspruch zuließ, die gleichermaßen eindringlich als auch ein unvergleichliches Charisma verströmte. „Lord Megatron“, der zyklopische Schockwave neigte sein Haupt, tief genug um den Respekt vor dem Anführer der Decepticons zu bekunden, aber auch immer noch aufrecht genug, um nicht mit einem gewöhnlichen Fußsoldaten verwechselt zu werden. Nicht das das Schockwave sonderlich interessiert hätte, aber es ging hier um Details. Und wenn eins Schockwave beschäftigte, dann waren es Details. „Machen wir uns bereit. Eine Nachricht an Soundwave, Schockwave, bitte leite sie weiter…“ Megatron war ein Koloss, größer als Schockwave und mindestens ein klein wenig größer als Brawl. Seine Brust war von einer schier undurchdringlichen grauen Panzerung bedeckt, silberne Intarsien schmückten die Panzerung an den breiten Schultern. Die Namen jener Städte, die unter den Decepticons gefallen waren. Tyrest stand hierbei sogar noch vor Kaon. Auch wenn letzteres später die Heimat der Decepticons wurde. Eine Glorreiche Schlacht, die Megatron persönlich angeführt hatte. Schockwave war zu dieser Zeit nicht im Feld gewesen, sondern war in Kaon stationiert, bis Megatron sein Können entdeckte. Die leuchtenden Photorezeptoren waren in einem dunklen lila Ton gehalten und wurden immer heller, je näher sie dem Kern kamen. Die metallischen, dreizehigen Füße waren mit kleinen aber leistungsfähigen Düsen bestückt und Kolben und Zylinder, die stellenweise von der Panzerung verdeckt wurden, zeigte am Rücken deutlich über welche physische Kraft der Anführer der Decepticons aufbringen konnte. Und die brauchte er auch um die mehrfach verbesserte und stark modifizierte, schwere Fusionskanone, an der Schockwave persönlich gearbeitete hatte, an nur seinem rechten Arm zu implantieren. Jeder Decepticon hatte sich solche Implantate eingebaut, anders als die Autobots, die diese jederzeit wieder abnehmen konnten, aber während des Krieges hatte jeder Autobot wohl sein Waffen- Implantat die ganze Zeit über getragen. Doch ein wahrer Decepticon hatte sie sich direkt an seinen Körper installiert, es machte sie nicht effektiver, aber es war eine Hingabe, die nur ein Decepticon verstehen konnte. Schockwave selbst hatte ebenfalls seinen Arm bestückt, eine extrem tödliche Waffe, die vermutlich nur von der Feuerkraft von Megatrons Fusionskanone in den Schatten gestellt wurde. „Natürlich.“ „Soundwave, hörst du mich?“ „Ja, Lord Megatron!“, erklang die mechanische und körperlose Stimme im Kom. „Soundwave, initiiere Phase 2. Es wird Zeit, das die Autobots spüren, wie sich die Rache der Decepticons anfühlt!“, schrie Megatron geradezu und hinter ihm jubelten die bereits gelandeten Decepticons, allen voran der kämpferische Brawl, der noch mehr Zerstörung erwartete. Und diese Erwartungen würden bald erfüllt werden. Das wusste jeder anwesende Decepticon. Ob Brawl wusste was Phase 2 war, war Schockwave nicht klar. Phase 1: Möglichen Zielplanet finden und Aufklärungsarbeit leisten. Daten sammeln und Brückenköpfe errichten. Zielpersonen und Objekte zur Rate ziehen (nötigenfalls mit Gewalt) und Daten auswerten. Phase 2 begann, sobald die gesammelten und ausgewerteten Daten vielversprechend aussahen. In diesem Fall nicht nur das Energieprojekt der deutschen Forscher, sondern auch die direkte Einmischung der Autobots. Phase 2: Ziele identifizieren und an sich nehmen, zerstören oder gefangen nehmen (je nachdem was mehr dem Wohle der Decepticons entspricht). Verstärkung rufen. Mögliche Schläfer aktivieren. Feinde attackieren. Einheimische Technologie korrumpieren. Einheimische Lebensformen entweder rekrutieren oder (wie in diesem Falle) besiegen und (wenn möglich) versklaven oder vernichten. Jedweden Widerstand auslöschen. Und keine Gnade zeigen. Das konnte Schockwave gut, jeder Decepticon konnte das. Es war eine Vorraussetzung dafür, ein Decepticon zu sein. - Cybertron (53 Stunden vor der Deaktivierung des Kerns)- Iacon, nördliche Plaza -Alles liegt in Trümmern. Die Städte sind mit einem Tuch aus Staub und Tod bedeckt. Die Türme ragen in einen toten Himmel. Eine von Asche verdeckte Sonne scheint schwarz auf die metallische Oberfläche der Welt. Alles ist zerstört und überall liegen tote Metallkonstrukte. Patronenhaufen liegen zwischen Trümmerhaufen einer einstig großen Kultur. Der Boden ist zu gleichen Teilen schlammig und uneben, wie von Löchern und Furchen zerbohrt. Weit im Norden, dort wo einst die Stadtmauer vor jeglicher Gefahren die Bewohner Iacons beschützt hat, sieht man den Leichnam des größten Autobot Kriegers, denn es je gegeben hat. Fortress Maximus, der Wächter und die Statue, die Bastion und der Anker der Verteidigung Iacons war vor fünf Stunden deaktiviert worden. Im Norden ragt ein großes Gebilde auf. Es sind die letzten intakten Gebäude in Iacon. Der Landeplatz ist voller Flüchtige. Fast im Minutentakt starteten Fluchtschiffe und ziehen in die Weiten des Sternenhimmels. Es gibt keine Geräusche. Doch es ist die Ruhe vor dem Sturm. Am Horizont sieht man es schon: Das Ende. Er steht hier. Mitten im Stadtzentrum, es war nur noch ein Schatten seiner selbst, Bunkerkomplexe und Schützengräben durchzogen das Gebiet kurz vor seinen blauen Photorezeptoren. Der große Anführer schaut in Richtung Westen. Dort stehen die Überreste der großen Kuppel, die einst das Ratsgebäude waren. Dort wo alles begann, dass, jedenfalls sagten einige. Er drehte sich um. Hinter dem Anführer standen hunderte abgekämpfte und dennoch entschlossene Roboter- Krieger. Er blickt wieder in Richtung Süden. Von dort kommt eine weitere Angriffswelle. Seine eine Hand formte seine Kanone. Er blickte zu seinen Kriegern herunter. „Autobots! Bereit machen!“, brüllt der große Anführer in rot und blau und hebt seine metallische Hand gen Himmel. Nur vereinzelt stehen die Krieger auf, er konnte es ihnen nicht verdenken, seit Stunden hatten die Decepticons Angriffswelle nach Angriffswelle geschickt. Nur einfache Fußsoldaten, in den Augen Megatrons, ersetzbare Leben. Ein Krieger erhob sich und marschierte auf die Plattform des Anführers. Auch wenn er größtenteils in einer tarngrünen Farbe lackiert war, so waren die Platten jetzt nur noch geschwärzt und von Projektilen durchlöchert. Eine große Narbe überzieht seinen Kopfpanzer, er kaut ein wenig auf einem großen Eisenbolzen. Er hinkt zwar, dennoch ist er zügig. „Habt ihr nicht gehört? Auf die Beine!“, schreit er den Robotern zu. Sie hören auf ihn. Der Schatten kommt näher. Aus Händen und Armen entstehen Waffen, verschiedenster Bauarten. Einige mehrläufige Sturmkanone, ein paar Plasmakanonen, Raketenwerfer. Der Anführer blickt in Richtung Norden. „Hier Optimus Prime. Wie läuft die Evakuierung?“, erkundigt sich der Anführer. „Es wird dauern!“ „Negativ! Nicht dah- Optimus? Wir sind erst bei 55%.“ „Sind fast fertig, Optimus, jedoch fehlen einige Teile…“ „Optimus. Bist du sicher das es keine andere Wahl gibt?“ Er schaut kurz in Richtung Süden, dass wird ein harter Kampf. „Ratchet, es gibt keine andere Wahl. Jazz, erkundige dich bei Sideswipe über den Zustand der Arc. Perceptor, Flüchtlinge und Autobot- Personal zu erst. Jetfire, Verladebucht 3 ist unterbesetzt. Die Prosperor gibt euch Deckung.“ Er schaut auf die kleinen Lichter in seiner Hand. Alle zeigen sie nach einiger Zeit ein helles grün: Bestätigt. „Autobot! Barrikaden und Schützenlöcher bemannen!“, befiehlt Optimus Prime. Der letzte Prime. Der Anführer der Autobots. Der grüne Veteran transformiert seine Hände, die eine wird zu einer Plasmakanone, die andere zu einem Schweißbrenner, mit der er den Eisenbolzen anzündet. „Linke Flanke?“, erkundigt sich der Veteran. Optimus nickt ihm zu. Er schaut nach links und sieht direkt neben sich einen der größten Autobots stehen, dem er je begegnet ist. Er ist gut 3 Köpfe größer als Optimus. Er ist von Kopf bis Fuß in rot gehalten, Panzerketten bilden einen Schutz für Arme und Beine, eine großmäulige Kanonenmündung dominiert den Grossteil seiner Brust, der Rest ist mehrfach gepanzert. Auf seinen Schultern sind große Geschütze angebracht. „Optimus! Heute kämpfen wir mal wieder gemeinsam!“, sagt er, fast schon in freudiger Erwartung und verankert sich so gut es geht im teilweise schlammigen Boden. „Es ist gut, dich an unserer Seite zu wissen, Warpath“, sagt Optimus und blickt sich um. Es ist gut alle hier an unserer Seite zu haben, denkt er sich. Die Welle aus Bosheit kommt immer näher. Es beginnt. Warpath gibt den ersten Schuss ab, eine zweifelhafte Ehre, über die sich der große Krieger jedoch irgendwie gefreut hat. Eine seiner Raketen aus den Schulterwaffen schlägt mitten in den Reihen der Decepticons ein. Warpath feuert weiter und aus seinen Schultergeschützen schnellen noch mehr Raketen. Die Kanone in seiner Brust gibt ein Donnern von sich seine Armwaffen feuern aus allen Rohren. Die ganze Autobot- Verteidigungslinie eröffnet das Feuer. Hunderte Geschosse werden in die Angreifer gejagt, doch der Schatten kommt näher. „Warpath! Feuer auf die rechte Seite! Kup! Linke Flanke verstärken!“, schreit Optimus über den Schusslärm. Projektile schlagen im Boden um den Metallkrieger ein. Er selbst gibt Schüsse ab. Doch er sieht, dass es nicht reichen wird. Es sind zu viele… Ein grün lackierter Geländewagen, der jedoch anders aussieht, als alles was auf der Erde so genannt wird, fährt an Optimus vorbei. Er wird von einem großen Schwebepanzer gefolgt, dessen Dreifachlauf einen beständigen Strom aus Granaten in die Reihen des Feindes abgibt. Optimus hört zwei vertraute Geräusche. Einen lautes Triebswerksgeheul und das schnelle aufeinanderfolgen von Hieben in der Luft über sich. Dann rollen zwei schwer bewaffnete Nichtirdische Pikk-Ups auf. Der eine in einem grün mit roten und weißen Markierungen, der andere in einem hellem rot. Neben ihm stampft ein großer Krieger auf den Boden. Er ist noch gut zwei Köpfe größer als Warpath, er ist in braunen und grünen Tarnfarben lackiert und weist Kampfschäden auf, wie die anderen auch. Die Kanonen knattern und die Geschütze donnern. Optimus Audiorezeptoren nehmen jetzt nichts anderes mehr wahr, doch er versteht jedes Wort des riesigen Kriegers. Er weis was er sagt. „WIR TRAGEN DEN KAMPF ZUM FEIND! DIE WRECKERS ÜBERNEHMEN! FÜR CYBERTRON! FÜR PRIMUS! FÜR DIE AUTOBOTS!“Die nächsten Worte hört Optimus wieder genau: „ZEIHT EUCH ZURÜCK; AUTOBOTS! DAS IST UNSER KAMPF!“ Der außerirdische Jet schnell in Richtung Boden und fegt noch Dutzende Feinde im Sturzflug von den Beinen, Topspin nutzt seine Kampfklauen und hackt sich einen Weg durch die feindliche Masse. Neben ihm setzt Whirl auf und nutzt seine Rotorenschwerter und gibt seinem Waffenbruder Rückendeckung. In der Fahrt transformiert sich Bulkhead zu einem schwergewichtigen Problem und hämmert mit seiner Abrissbirne die Schädel der Decepticons ein. Die beiden Pikk- Ups nutzen ihren Fahrtschwung und krachen mitten in die Angriffswelle, der eine nutzt seine Schnellfeuerwaffen um seine Gegner in Fetzen zu schießen: Leadfoot. Der andere lässt aus seinen Händen Kettensägen entstehen und schneidet sich mit dem Aufschrei von Metall durch die Feinde: Roadbuster. Der Schwebepanzer beendet seinen Beschuss und baut sich zum Roboter auf. Er packt zwei Feinde und quetscht ihnen das Leben aus: Twin Twist. Der Anführer der Wreckers transformiert seine Hände in todbringende Waffen. Das smaragdfarbene Schwert stößt zu und schneidet durch Dutzende Gegner. Die einfachen Infanterietruppen der Decepticons können dieser Elite nichts entgegenwerfen. Springer führt seine Truppen im Feld an. Er ist ein mutiger Anführer und ein fabelhafter Kämpfer. Und tatsächlich halten die sieben Autobots die Linie fast allein. Dies sind die Wreckers. Und sie bringen das ultimative Opfer, für die Sache der Autobots. „Autobots! Zurückfallen!“, schreit Optimus. Er bedauert dieses Opfer, doch Zeit ist alles was die Autobots im Moment brauchen. Das Leben von tausenden Cybertroniern steht auf dem Spiel. Das Team von Springer schlägt eine Bresche in die feindliche Linie. Doch mit jedem toten Feind erscheinen drei neue. Als erstes geht Roadbuster zu Boden, der selbst im Tode noch zwei Gegner auffräßt. Dann geht Topspin in die Knie, umgeben von aufgerissenen Feinden. Dann verstummen Leadfoots Kanonen. Selbst Whirl lässt nach geraumer Zeit seine Schwerter zu Boden fallen. Nach gut fünf Minuten muss selbst der schlagkräftige Bulkhead aufgeben, übermannt von der reinen Anzahl der Feinde. Begraben von Dutzenden Decepticons. Twin Twist geht nach acht Minuten zu Boden. Nur noch der Anführer steht vor den Decepticons. Schwer verwundet, doch seine grün schimmerndes Schwert immer noch in der Hand, ist er nicht bereit kampflos zu sterben. In seinem Spark brennt immer noch Feuer. Dann kommt er. Er gibt den Befehl Springer nicht anzugreifen. Er tritt durch die Reihen seiner Krieger. „Megatron…“, nimmt Impactor den Feind vor sich wahr. Seine Rezeptoren sind angeschlagen und er sieht alles nur verschwommen, doch diesen Gegner würde er immer erkennen. Der Anführer der Decepticons hebt seine Fusionskanone und legt auf Impactor an. Ein Schuss, mehr braucht es nicht. Der große Autobot fällt zu Boden. Megatron beugt sich über ihn und hebt seine Dunkelenergon- Klinge über den kopf. Der Gnadenstoß kommt und das Feuer in Springers Spark erlischt. Dies ist der letzte Tag von Cybertron. Und er hat erst begonnen… So, hoffe es hat euch gefallen und diesmal: "Wer Fehler findet, darf sie behalten, keijne Ahnung ob die Stubenrein sind..." 
DerSisch - 26/1/2013 um 01:01
OK, gut, das Kapitel ist in der Endfertigung, aber hier mal unser brauner Dacia (der schon mal etwas für Wirbel gesoergt hat) und dem ich den Namen Stormblade gegeben habe, doch ihr solltet wissen, das auch dieser Junge (ähnlich wie Havoc) nur eine Anekdote für einen durchaus bekannten Transformer ist, ein kleiner Hinweis im Bild [Den ich via Paint geradezu meisterhaft umgesetzt habe (Sorry, aber was besseres ist mir nicht eingefallen]:  Wer jetzt immer noch nicht weis, an wenn Stormblade eine Hommage ist, sorry aber dem kann ich nicht weiter helfen...
DerSisch - 18/1/2013 um 18:45
Ok, hier muss ich erstmal erwähnen: Bisher wurde hier über 1.800mal dieses Thema angeschaut, gut einige der Clicks stammen natürlich von mir aber über 1.700 werden wir sicher sein und auch wenn nur weniger als die Hälfte dieser Leute meine Kapitel gelesen haben, finde ich das schon gut (da hat sich das sogar fast bisher gelohnt  ) Wie immer: Kommentieren, verbreiten, verbessern, Ideen einbringen (OK, jetzt hör ich mich wie einige YouTuber an, hä?^^) Also jetzt schon mal: [size=15pt] 2. Teil: Solution[/size] Aus den Aufzeichnungen von Vektor Sigma: Verzeichnis 3 (Geschichte), Abteilung 3759.37- Teil B, Aufzeichnung 35.Als die Decepticons über Cybertron kamen, wurden die Cybertronianer einer bisher unbekannten Welle aus Gewalt, Stärke, Entschlossenheit und Tödlichkeit getroffen. Zuerst fiel Tyrest den Decepticons in die Hände. In vielen Quellen (siehe dazu Abteilung 3759.38- Teil C, Aufzeichnung 03, 37, 56a, 128, 347c sowie 450 und folgende bis 1276d) wird behauptet das den Decepticons zu aller erst Kaon in Besitz nahmen, doch tatsächlich hielt sich der Widerstand in Kaon (und der komplette Umbau der Stadt zu der Decepticon- Feste) noch gut ein Standardjahr nach der kompletten Unterwerfung von Tyrest. In dieser Schlacht wurden nach Schätzungen 87% der Bevölkerung ausgelöscht. Tyrest war für die Decepticons eine Demonstration. Eine Demonstration von Macht. Nur 1% der Bevölkerung konnte dank des heldenhaften Einsatzes der Autobot- Sicherheitstruppen fliehen. Ungefähr 60% davon erreichten jedoch nie einen sicheren Hafen. 89% der Geretteten erlag später Verwundungen oder Energon- Mangel. 98,7% der Letzten war noch intakt genug um zu berichten. Audio- Bericht von Autobot Mirage wird abgespielt: „Es waren Hunderte. Tausende. Sie kannten keine Gnade. Sie waren schnell und brutal, sie machten keine Unterschiede. Jeder wurde gerichtet. Dank eines mutigen Autobots konnte ich fliehen, der bezahlte dafür mit seinem Leben. Die Stadt sah ich nur noch einmal an. Sie war kein Juwel mehr, sie war geschliffen worden. Dies war kein Krieg gewesen, das war ein Massaker gewesen. Wir… wir waren nicht vorbereitet gewesen. Wir hatten keine Unterstützung. Ich bin einer der wenigen die entkommen sind. Ich habe den Decepticons Rache geschworen. Was in Tyrest passiert ist, darf sich nicht ausbreiten. Ich hoffe der Hohe Rat sieht spätestens jetzt SEINEN Fehler ein, dass sie Megatron und seine Revolution unterschätzt haben. Tyrest hat mit Energon für diesen Fehler gezahlt.“Weitere Aufzeichnungen (siehe dazu Abteilung 3759.38- Teil C, Aufzeichnung 03, 38, 56b und c, 133, 134 bis 340 und folgende Einzelnachweise in Archiv- Aufzeichnung d) belegen das nur 2% die anschließenden Säuberungen (inkl. der geflohenen Tyrester) überlebten. Nur 1,4% wurden in bei dem großen Ausbruch aus den Gefängnisfeldern (siehe dazu Abteilung 3759.38- Teil C, Aufzeichnung 512 bis 600b) gerettet. Die meisten Geretteten waren jedoch nicht mehr ansprechbar. Aus den Aufzeichnungen von Vektor Sigma: Verzeichnis 3 (Geschichte), Abteilung 6502.99- Teil B, Aufzeichnung 01.Während des langen Krieges wurde Iacon, die Hauptstadt der Autobots immer wieder angegriffen, tatsächlich gehörte die Stadt zu Megatrons ersten Zielen. Auch wenn es mehrere Stätten des Widerstandes auf der nördlichen Halbkugel von Cybertron gab, war Iacon doch nicht nur die Stärkste dieser Verteidigungen, sondern auch ein leuchtendes Beispiel für alle Autobots. Egal ob ein riesiger Infanterie- Angriff, ein gepanzerter Vorstoß, diverse gekoppelte Angriffe, ausgefeilte Punktangriffe, Selbstmordkommandos die die Verteidigungsbatterien abschalten sollten (und kläglich versagten) oder sogar Megatrons versuche mithilfe von Dunkel Energon- Kriegsmaschinen oder den OBRS (Orbital- Boden- Raketenfächer- Satelliten) zerstörte zwar teilweise die Stadt, doch ihre Verteidiger schlugen die Decepticons immer wieder zurück und verwiesen Megatron immer wieder in die Schranken. Auch wenn man sagen muss, dass der letzte Angriff Megatrons zum letztendlichen Untergang Cybertrons führte und die Autobots nur durch den heldenhaften Mut und die Entschlossenheit von Optimus Prime gerettet wurden und vielen heldenhaften Opfern, hielt die letzte Verteidigungslinie und die Decepticons mussten sich zurückziehen. ---- Und schon mal ein Ausblick auf zukünftiges (wer will^^): [spoiler] 7. Kapitel: Flucht zwecklosIn diesem Kapitel gehts heiß her und ein von mir (und sicher auch einigen von euch, wat?  ) hergesehnter Kampf zwischen einem weiß/blau lackierten Autobot gegen einen hellgrau/blau/rot lackierten Kampfjet steht auch an... aber noch einiges mehr[/spoiler]
DerSisch - 2/1/2013 um 16:57
Gut, das letzte Kapitel aus TEIL 1 ist fertig. Und ja es geht weiter mit Teil 2, daher keine Sorgen machen. Außerdem: Ich versuch schon meine "Grammatik" zu verbessern, aber wenn ich einmal am schreiben bin, hält mich nichts auf, danke trotzdem für den Hinweis. Jetzt aber ohne weitere Vorrede, ihr seit eh hier um das zu lesen: [size=10pt] 6. Kapitel: Megatron[/size] Dimitri wich zurück. Marko konnte keinen Schritt mehr gehen, er war schockiert als er die Schreie hörte, die Explosionen. Und eins dieser Dinger, die höchstwahrscheinlich dafür verantwortlich waren, stand direkt vor ihnen. Aus dem Rücken ragten zwei große Kanonenrohre und der Kopf mit dem gelben Visier und dem geschlossenen Mundschutz blickte zu dem russischen Soldaten herab, der ihn angefasst hatte. Er war über fünfzehn Meter hoch, vermutlich noch größer. Er hatte überdimensionale Panzerplatten an seinen Unterarmen, breit und klobig. Doch als dann Kanonenrohre daraus erschienen wusste, dass sie nicht dem Schutz dienten, sondern der Zerstörung. „Brawl ist in Marsch gesetzt. LANG LEBE MEGATRON!“, schrie das Ding aus vollem Halse und machte einen erschütterten Schritt nach vorne, und es machte Anstalten Dimitri zu packen. Schüsse sprühten Funken auf dem Mundschutz des Monsters. Marko schaute sich um: Wo war Joseph? Und dann sah er ihn, diesen Kerl der ständig Scherze riss und sich so oft wie möglich um alles herumdrückte. Die AK- 47 in seinen Händen stotterte und er rannte einfach auf dieses Ding los. Aus lauter Überraschung vergaß das Monster Dimitri und wendete sich diesem Wahnsinnigen zu. Diesem Lebensretter. Der junge Soldat stolperte nach hinten und landete mitten im Schnee. Er wollte aufstehen, aber Marko drückte ihn wieder in den Schneehaufen: „Wir können da nichts tun, sei still!“ Dann packte das Ding Joseph. Man hörte ein matschiges Geräusch und dann schleuderte das Ding ihn wie ein Spielzeug an einen Baum. Das Geräusch von brechenden Knochen war hörbar. Der Stützpunkt unterhielt mehr als ein Dutzend Baracken, einige Hangars und ein kleines Flugfeld und wurde sogar (trotz der andauernden Schneefälle) ausgebaut, die Baustelle war abgesperrt und die meisten Maschinen waren unter zentimeterdicken Schneedecken gehüllt, die Bauarbeiter waren fleißig, daran bestand kein Zweifel, bereits in den Morgenstunden standen sie auf und schippten den Schnee von der Baustelle, und kehrten ihre Maschinen ab. Nun schlugen zwei der Meteoriten mitten in diesem Bereich ein. Einer landete mitten in den Arbeiter- Quartieren und schlitterte noch zehn Meter bis zu einer Betonwand. Der andere schlug mitten in einem der ausgegrabenen Löcher ein, ein Loch das gegraben wurde um an eine gerissene Rohrleitung zu kommen. Die meisten der Arbeiter hatten gar nicht bemerkt das sie getötet wurden, die wenigen Überlebenden, die aus dem zerstörten Quartier rannten und nach Hilfe schrieen wurden innerhalb von wenigen Sekunden getötet. Einige Sekunden nach dem Massaker fährt ein Bagger mit Ausleger und blutigen Schaufeln zusammen mit einem großen Mischlaster in Richtung der Zentrale des Stützpunktes. Der Beschuss auf die Station wurde langsam beantwortet, gut drei Dutzend Piloten rannten ziellos auf dem Flugfeld herum und behinderten damit, sehr zum Leidwesen der Offiziere, die an die Front marschierenden Soldaten. Die meisten hatten kaum mehr an als eine Jacke und eine dünne Hose. Pelzmützen saßen schief und Westen waren ungeknöpft. Es war das reinste Chaos. In einem der Hangars, war einer der Meteoriten gelandet, das teils angekokelten und zerrissenen Schott kündigte von der Aufschlagswucht des Meteors. Doch von dort waren, trotz der heulenden Sirenen und schreienden Befehlen und den entfernteren Schüssen und Aufschreien, ein klopfen und dröhnen zu hören. Einige Soldaten hatten sich um das Tor des Hangars auf die Lauer gelegt, einige Piloten wurden schaulustig und wurden wie die Fliegen von Mist angezogen. Ein Zugoffizier stieß einige der Piloten beiseite. Bei einem hielt er an und drehte sich zu dem Schaulustigen. „Was war dort drin?“, fragte er brüsk und hielt den Mann am Kragen fest, nun dass hätte er, wenn der Mann überhaupt eine Jacke angehabt hätte, er stand hier in einem Unterhemd unter einer dicken Wolldecke. „Ein einzelner MiG- 25 Interceptor. Was geht hier vor?“, fragte der Pilot zurück. „Wenn ich das nur wüsste“, sagte der Offizier und schaute zurück zum Hangar, der auf einmal aufplatzte und der besagte Flieger geradezu herausgeschleudert wurde und mitten in der Feuerlinie der Soldaten landete. Ein zweiter Flieger kam mit kreischenden Triebwerken herausgeflogen und wehte Unmengen an Schnee auf und schleuderte die Überlebenden zu Boden, die meisten rappelten sich wieder auf, einige hatten Verbrennungen, andere blutige Schnittwunden, wieder andere mit sichtbaren Knochenbrüchen. Ein Sanitäter kam bereits angelaufen. „Ich dachte dort war nur eine MiG drin?!“, schrie der Offizier den Piloten an und zerrte ihm die Decke vom Leib. Erst jetzt wurde dem Mann klar, das er nur einen Schlüpfer und ein Paar gefütterte Stiefel anhatte. „Dort war nur eine drin“, wurde dem fast nackten Piloten klar und dann schaute er schon gen Himmel, nur um zu sehen das der Kampfjet eine Rolle machte und im Sturzflug auf die Menge hielt. Und dabei seine Waffen abschoss. Mit einem höhnischen und herzlosen Lachen verkündete der Jet: „Die Decepticons haben die Lufthoheit erlangt! Nehme Aufklärungsposition ein!“ Leutnant Kamarko war dafür bekannt, ein ehrlicher Mann zu sein. Er war durchaus beliebt bei den normalen Soldaten, vermutlich weil er als Helikopterpilot in einer Kampfsituation dafür gesorgt hätte das sie entweder evakuiert worden wären oder sie aus dem Kampfhubschrauber unterstützt hätte. Er war schon älter und in wenigen Jahren hätte er in Rente gehen können. Doch obwohl er schon Einsätze hatte, war er noch nie so nah an einem Gefecht gewesen. Sein Co- Pilot Jascha lief direkt hinter ihm her. Das Flugfeld war unter Beschuss gekommen, überall waren Schrei zu hören, man hörte auch das Feuern von Waffen. Von wem sie angegriffen wurden, wusste Kamarko nicht, doch er wusste, dass er zurückschlagen musste. Der Staffel 2 Havoc- Kampfhubschrauber, mit dem Namen Feuerwurm, war zum Glück für einen Rundflug aufgetankt und hatte sogar Munition geladen, einige Techniker, die Kamarko aus dem Quartier getreten hatte, führten jedoch noch zusätzlich Munition für die Bordwaffen zu. Ein Soldat dem ein Arm fehlte rannte an Kamarko vorbei und färbte seine Weste blutrot. In der Nähe gab es eine Explosion und der Leutnant sah gerade noch in seinem Augenwinkel wie ein BTR in die Luft geschleudert wurde als er von einer weiteren Explosion erfasst wurde. Plötzlich war er nicht mehr ganz so optimistisch. Doch dann sah er einen T-90 Kampfpanzer der vom Westen aus angerollt kam. Erst auf dem zweiten Blick fiel ihm auf das dieser Panzer wie üblich nicht nur ein Kanonenrohr hatte, sondern zwei nebeneinander an seinem Turm. Doch da war es schon zu spät für eine Warnung. Und der Panzer feuerte auf einen fliehenden Soldatentrupp. Das Donnern der Explosion schallte in Kamarkos Ohren weiter und er dachte nur noch an eins: Rache. Er stieg in das Cockpit seines Hubschraubers und überprüfte noch schnell die Werte und startete. Es war sowieso schon gefährlich bei solchen Schneewehen mit einem Helikopter zu starten, einige würden sagen es war dumm, doch welche Wahl blieb ihm? Jascha hatte den Großteil der Waffenkontrolle und wärmte die Waffen auf. „Zuerst schnappen wir uns diesen Panzer!“, schrie Kamarko zu ihm. „Sir! Ich habe hier seltsame Anzeigen!“, schrie Jascha über den Lärm hinweg. „Was?“, fragte Kamarko ungeduldig und laut. „Sir, ich kann die Anzeigen nicht lesen… sie… sie verändern sich“, stellte der Mann hinter ihm fest. Bevor Kamarko ihn fragen konnte was er getrunken hatte oder ob er komplett von Sinnen war, wurde er plötzlich von seinem Gurt in den Sitz gepresst, währe ihm nicht sofort die Luft weggeblieben hätte er sicher geschrieen. „Das war ein Fehler, ihr Insekten“, sagte eine unbekannte Stimme. Und dann veränderte sich alles im Cockpit und nach einer Sekunde und seltsamem Verschieben seinen Sitzplatzes befand er sich plötzlich im Schneewirbel und in luftiger Höhe. Er war Dutzende von Metern in der Luft. Jetzt löste sich sein Gurt. Was suboptimal, nein ganz und gar schlecht war, denn jetzt fiel er gen Boden und aus dieser Höhe würde er nicht überleben. Im Fall sah er noch kurz nach oben und sah dort keinen Helikopter, sondern einen riesigen Roboter mit falkenartigem Gesicht, einem großen Rotoren an einem Arm und einer riesigen Kanone mit seltsamen Energieleitern auf der anderen Seite. Das letzte was Kamarko in seinem Leben sah war die Fußsohle dieses Monsters. „Die Verhandlungen haben begonnen. Wo sind die anderen Brawl?“, fragte das Ding was eben auf dem Stützpunkt sicher auf den Beinen gelandet war (und dabei die beiden Helikopter- Piloten unter seinen Füßen kleben hatte) zu dem seltsamen T-90 Panzer. Das westliche Quartier war im Aufbruch, der Kampf war verloren, man wusste nicht was sie angriff, die die sich diesen Dingern entgegengestellt hatten, waren Tod oder auf der Flucht oder Wahnsinnig. Und die, diese Dinger noch nicht gesehen hatten, hatten das auch nicht vor. Alexandra hatte sich eine gepanzerte Weste und einen Schlechtwetter- Mantel übergezogen, in der Hand hielt sie eine einfache Pistole, das Sturmgewehr hatte sie verloren, als ein fliehender sie umgestoßen hatte. Man hörte Schreie und Schüsse. Es war ein Chaos. Es brannte. Sie wünschte sich sie wäre an einem anderen Ort. Von wem wurden sie nur angegriffen? Durch den Schneewirbel sah man kaum etwas, ein dunkler, grauer Rauch vernebelte noch zusätzlich die Sicht. Sie kamen zum westlichen Feld, dort waren einige Unterstände für die LKWs, die meisten hatten Flak- Kanonen auf ihren Auslegern, doch viele boten auch einen Platz für die Flucht. Trotz der Kälte konnten die meisten der LKWs starten. Doch bevor nur einer aus der Umzäunung brechen konnte, passierte etwas, womit niemand gerechnet hätte. Einer der LKWs mit einer zweiläufigen Flak schob sich vor den Ausgang und dann verschoben sich einige der Platten und Paneele der Außenhaut, verbanden sich neu und vor ihnen stand ein riesiger Roboter, ein breiter und muskulöser Oberkörper der aus einem Großteil des zusammengeschobenen Motorhaube bestand, die Arme waren breit und alles deutete darauf hin, das dieses Ding die perfekte Kriegsmaschine war. Auf dem Rücken stießen die zwei Flakläufe gen Himmel mit einem metallischen Krächzen wanderten sie, beängstigend flüssig, zu den Händen herunter. Und dann eröffnete es das Feuer. Alexandra hechtete in Deckung, doch sie spürte wie sie von Splittern getroffen wurde und spürte auch die Kälte des Bodens, die des Schnees, des Todes und auch spürte sie die Wärme ihres Blutes. Das Ding machte weiter. Niemand sollte entkommen. Es waren acht Meteoriten die in der Station eingeschlagen sind. Und bisher wüteten sieben Monster auf dem Stützpunkt. Sie machten den Weg für ihren Herren frei. Dem Herren, vor dem die Erde erzittern wird. Schockwave, der zyklopische Anführer des Wissenschaftskaders, machte den letzten Widerstand in der Zentrale des Lagers nieder, er berechnete immer die geeignetsten Einschlagwinkel für seine schwere Schockkanone. Mit beängstigender Leichtigkeit verwandelten die destruktiven Energien seiner Waffe die Menschen zu Staub. „Schockwaves Logbuch: B2- 76C. Obwohl die Menschen die dominanteste Spezies auf diesem Planeten ist, sind sie sowohl physisch als auch psychisch jeder Spezies unterlegen, die ich bereits untersucht habe. Ihr inneres Verstrebungssystem ist sehr empfindlich und ihre dünne Außenhülle schützt sie gerade einmal vor leichten Wetterbedingungen. Technologisch betrachtet sind sie ebenfalls primitiv und setzten nur Waffen mit Festgeschossen ein, bisher ohne Beschleunigungs- oder Ionentechnologie. Gebrauch von Plasma- oder Neutronenbasierten Waffen ist nicht vorhanden. Lade weitere Daten… Raketentechnologien sind durchaus fortschrittlich und können gefährlich werden. Normale „Kaliberwaffen“ sollten für unsere Panzerung nicht gefährlich werden… Interessant. Nuklearwaffen- Technologie, ziemlich instabile, ist ebenfalls in ihrem Arsenal. Höchst interessant, sie sind wohl doch nicht so primitiv wie gedacht.“ Schockwave war analytisch und ging nur nach Logik vor. Das diese fast noch primitiven Lebensformen vereinzelt über solche Waffentechnologie verfügten war auf eine Weise bemerkenswert, würde jedoch nicht zu einem größeren Problem werden. Ihm ging so viel im Kopf herum. Er war mittlerweile Zuhause. Das „Verhör“ der CIA- Agenten hatte bis in den späten Nachmittag gedauert, sie wussten jetzt alles. Viktor war wütend auf ihm gewesen, weil er ihnen alles gesagt hatte, Viktor wollte nichts erzählen, er sagte sie sollten sich einen Gerichtsbeschluss holen. Doch da den beiden Agenten langsam die Geduld ausging wollte wenigstens Alex sich kooperativ zeigen. Am Ende hatten sich die beiden bedankt und gesagt, dass sie vorsichtig sein sollen. Als Viktor gefragt hat, was nun mit Joules passiert war, sagte der dunkelhäutige, dass sie es nicht wüssten, sie sich aber nicht viel Hoffnung machen sollten. Der andere hatte sich noch einmal nach Tagaki erkundigt, tatsächlich war das erste was Alex gemachte hatte, nachdem man ihn gehen lassen hat, war ein Anruf bei seinem Kollegen gewesen. Er sorgte sich um ihn. Tagaki war ein pflichtbewusster Mitarbeiter, er ging immer an ein Handy. Und wenn er mal nicht ranging, rief er immer zurück. Mittlerweile hatte Alex ihn fünf oder sechs Mal angerufen. Nicht einmal hatte er ihn erreicht. Er musste eigentlich schlafen. Er hatte, bis auf das Nickerchen auf der Uni- Couch seit gut drei Tagen kein Auge zugemacht. Hunger hätte er eigentlich auch haben müssen, doch er bekam keinen Bissen runter. Der aufgemachte Joghurtbecher stand noch auf dem Tisch. Er hatte zwei Löffel genommen und lief dann nur noch auf und ab. Er war versucht zu Tagaki zu fahren. Doch die CIA und die Polizei waren bestimmt schon lange vor Ort. Was machte eigentlich die CIA hier? Nun gut, Alex wusste, dass es in fast allen Ländern einen CIA- Außenposten gab. Der Anschlag an der Kreuzung hatte sie anscheinend neugierig gemacht. Aber ein Anschlag von solch einer Größenordnung? Wieso haben sie keine Bombe gezündet? Die Wände waren voll von Einschlaglöchern gewesen, jedenfalls in den Nachrichten sah es so aus. Die Hälfte der Stadt war ausgewandert. Die Autobahn war für mehrere Stunden blockiert gewesen, Alex wunderte es eher, dass es noch keinen weiteren Anschlag gegeben hatte. „Also, was halten sie von ihm?“, fragte Paul. „Alex Müller, ja?“, sinnierte Rachel. Sie saßen zu dritt an dem Schreibtisch. Im Gegensatz zu Paul, der fast zwei Meter groß war, war Bruce im Vergleich schon fast untersetzt, aber hatte breite Schultern. Die schon fast zierliche Rachel passte hingegen kaum zu ihren beiden Kollegen, wie sie, trug sie einen schwarzen Anzug, ihr langes Haar war zu einem strikt zu einem Zopf zusammengebunden. „Er war kooperativ, im Gegensatz zu diesem Viktor Kurz“, stellte Bruce fest, seine Arme waren verschränkt vor seiner Brust. „Egal. Ihre Forschung ist sehr… extravagant. Ziemlich revolutionär“, sagte Paul und legte die Akte, die er in er Hand hatte auf dem Tisch ab. „Energieforschung, ja? Aber was hat das mit dem Anschlag zu tun?“, fragte Rachel ungeduldig. „Vielleicht nichts, vielleicht alles.“ „Dieser Joules Merel. Er ist ein Teil des Puzzles“, sagte Paul nach einer kurzen Denkpause. „Wieso?“, fragte Rachel wieder. „Die örtliche Polizei hat fast fünfzig Tote geborgen. Die wenigsten sind bisher identifiziert. Aber es gibt bisher keine Spur von diesem Merel…“, sagte Paul und rieb sich den Nasenrücken. Rachel sah zu Bruce rüber und dann wieder zu Paul. „Weil sein Auto dort stand… auf dem Kopf, ist die Spurensicherung schon fertig damit?“ „Nein, die sind völlig überfordert, ich kann es ihnen nicht verübeln, mit so was hätte niemand gerechnet“, Paul sprach das aus was alle dachten: „Wenn dieser Merel nicht unter den Toten ist, dann wurde er vielleicht entführt, weil er etwas wusste, das jemand wissen wollte.“ Rachel nickte: „So scheint es.“ „Was ist mit diesem Tagaki Chang?“, warf Bruce ein. „Ebenfalls verschwunden. Das Auto ist nirgendwo zu sehen. Zuhause war er nicht, er hat sich kein Hotel genommen, er ist weg. Wir können sein Handy nicht einmal orten“, antwortete Rachel und öffnete die Personalakte des besagten Doktors. „Ich denke die anderen beiden brauchen Personalschutz, können wir das arrangieren?“, fragte Paul. „Die deutsche Polizei hier ist ziemlich überfordert… Aber einen Trupp kann man sicher zusammenstellen… aber um ehrlich zu sein…“, wollte Bruce sagen, doch würde von Rachel unterbrochen: „Wir tun das, ich meine, es ist kein Zufall, dass bisher zwei Doktoren dieses Teams verschwunden sind.“ Es war kalt. Verdammt kalt. Der Schusslärm und die Schreie waren verschallt. Marko und Dimitri waren zusammengekauert unter einem halb umgerissenen Baum. Marko bewegte sich seit einer halben Stunde nicht mehr. Und Dimitri befürchtete kurz, dass er erfroren sei, doch dann sah er das leichte zittern in seinem Gesicht. Feuer brannten in der Station. Das Monster mit den Kanonenrohren war zum Glück nicht zurückgekommen. Es war Mitternacht. Keine Schreie mehr. Kein Schusslärm. Nur das markerschütternde Beben bei jedem Schritt von einem dieser Monster. Dimitri hatte immer wieder mal einen rumgehen sehen, sie suchten wahrscheinlich nach Überlebenden. Bisher hatte er mit dem Kanonenmonster drei davon gesehen. Eins davon hatte herunterhängende Klingen an einem seiner Arme und ein falkenartiges Gesicht. Das andere Monster war eins mit schaufelartigen Händen und einem ähnlich geformten Maul. Jetzt legte sich Stille über die Basis. Bis Dimitri etwas über den eingetretenen Drahtzaun klettern sah, er schubste Marko vorsichtig an, doch dann sah er, dass dieser schon sein Sturmgewehr gehoben hatte und die Mündung in Richtung des Zauns hielt. „Warte“, flüsterte Dimitri und legte seine Hand auf den Gewehrlauf und drückte ihn sachte etwas herunter. „Was ist, wenn es eins dieser Monster ist?“, fragte Marko leise zurück und straffte seinen Griff um die Waffe. Es kam näher, was immer es war, es war klein, jedenfalls nicht größer als Dimitri oder Marko. Aber bei dieser Dunkelheit konnte man nichts Genaues erkennen. Die Nachtluft pflügte um seinen Rumpf. Sie waren ausgerückt, Thundercrackers Sensoren waren ausgeschlagen. Und jetzt würde Starscream den Angriff führen und dann würden die Autobots fallen. In einer perfekten Formation pflügten die drei F-15 „Eagles“ durch die dunkle Nacht. In einer Formation die menschliche Piloten nie so perfekt hätten meistern können, kein irdischer Computer hätte das geschafft, in der Mikrosekunde in der der eine Kampfjet nur einen Zentimeter weit seinen Kurs änderte, taten dies auch die beiden anderen auf die Mirkosekunde genau, sie flogen im gleichbleibenden Abstand und im gleichen Tempo. Hinter ihnen lag das behäbige Monster von Havoc zurück, auch wenn er mehr Feuerkraft aufbieten konnte, dieser Volltrottel war selbst in der Luft langsam. Er würde nur die Reste bekommen. „Wie sieht es eigentlich mit Megatrons Armee aus?“, fragte Starscream gehässig. „Schwere Verluste beim Absturz, wie es aussieht. Doch, unser Meister und seine Elite sind rechtzeitig abgesprungen“, antwortete Thundercracker. „Ich würde sagen: ‚Glück im Unglück’, was Starscream?“, wollte Skywarp seinen Saft dazugeben. „Ruhe!“, herrschte Starscream. Nur noch wenige Minuten, und dann würden die Autobots seinen Zorn zu spüren bekommen. Wo die Autobots am Anfang noch recht gesprächig waren, wurden sie mit zunehmender Nacht immer ruhiger. Sie waren noch nicht aufgebrochen, der Schwertkämpfer war verletzt und der den sie Gears nannten hatte ihnen Versorgungsladungen gegeben. „Darf ich noch was fragen?“, Wilder schaute zu Cliffjumper auf, Jazz stand weiter abseits und dieser Sideswipe war auf Patrollie und Gears mied sowieso den Kontakt mit den Menschen. Einzig Cliffjumper saß noch in der Nähe der Menschen. Wilder konnte es nicht genau beschreiben… aber irgendwie hatte er diesen Roboter Freundschaft geschlossen. Mike, Vincent und der Italiener saßen etwas weiter abseits, Vincent hatte Notrationen ausgegeben, sie hatten nicht viel mitnehmen können, als sie das Versteck verlassen hatten. Sie waren alle mitgenommen und Hunger und Schlafentzug hatte sie zermürbt, mal ganz davon abgesehen, dass sie Kontakt mit einer außerirdischen Rasse aufgenommen hatten. „Mal sehen…“, sagte Cliffjumper und auf seinem mechanischen Gesicht war so etwas wie ein schelmisches Grinsen zu sehen. „Wir macht ihr das mit dem… nun ja… verwandeln?“, fragte Wilder, diese Frage hatte ihn eigentlich schon lange beschäftigt. „Das transformieren? Nun, wir haben unsere Alternativmodi gescant. Das Objekt muss dabei die richtige Größe und Maße haben und mit unserer Hard- und Software kompatibel sein, also um es in deiner Sprache auszudrücken.“ „Interessant, heißt das, dass so einer von den Decepticons auch einen Menschen scannen kann?“, wollte Wilder wissen. „Nein… Keine organischen Lebenswissen, keine Pflanzen… aber es muss auch nicht zwangsweise etwas mechanisches sein. Hier auf der Erde haben wir unsere alten Modi überschrieben, um nicht so sehr aufzufallen“, antwortete Cliffjumper und schaute den Kampfpiloten dabei an. „Oha.“ Auf der anderen Seite des Rastplatzes wurde Jazz plötzlich aktiv. „Nachricht von Optimus. Wir haben hier ein großes Problem“, sagte er als er in die Mitte des Lagers ging und hob seinen Arm. Aus dem Handgelenk wurde ein Hologramm geworfen. „Nicht Megatron…“, sagte Cliffjumper, dabei hörte sich seine Stimme an, als ob er gerade einen nahen Verwandten verloren hätte. Vermutlich hatte er das auch. „Moment! Mega- was?“, wollte Vincent wissen und kam sicheren Schrittes und ziemlich brüsk aus der einen Ecke des Lagers. „Megatron…“ sagte Cliffjumper und seine Photorezeptoren fokussierten sich immer und immer wieder, bis Wilder merkte, dass sie ein Hologramm aufbauten. Ein blauer Schimmer umgab plötzlich Cliffjumpers Blickfeld und dann sahen die Menschen die Welt der Transformer: Cybertron. Er hatte Kopfschmerzen, er erinnerte sich nur schemenhaft. Doch alles kam zurück. Die Energie. Die Energiequelle. Das er eingeschlafen war. Die Kreuzung. Diese Metallmonster. Der Silberne. Dieses Erdbeben. Das er aufgewacht war. Diese Roboter die über ihn gebeugt waren. Seine Schreie. Und dann schlief er wieder ein. „Ganz ruhig, Doktor Merel“, sagte eine Stimme, er hatte sie schon einmal gehört, konnte sie aber nicht zuordnen. „Wo bin ich?“, fragte er und sein Blick klärte sich langsam. Er schaute auf eine steinerne Decke. „In Sicherheit. Bitte regen sie sich nicht auf“, sagte die Stimme ruhig. „Ja…ja…. Warte! Wo sind diese Roboter?!“, er wollte aufstehen, doch ein plötzlicher und stechender Schmerz durchzog seine Wirbelsäule. „Ruhig, legen sie sich hin. Sie dürfen sich nicht aufregen, ihr Puls ist gefährlich hoch“, sagte de unbekannte Stimme wieder. Er versuchte seinen Kopf zu drehen, wer sprach da mit ihm? „Sie müssen ruhig bleiben, wir wollen ihnen nur helfen.“ Und dann sah er sein Gegenüber. Ein großer Roboter, er hatte ihn schon gesehen, als er das erste Mal aufgewacht war. Er wollte wieder schreien. Aber dann fiel ihm auf, dass er noch lebte. „Bitte bleiben sie ruhig, es gibt sicherlich viele Fragen, aber von Doktor zu Doktor, ihre Verletzungen sind ziemlich schlimm, bitte bleiben sie also wirklich ruhig.“ „Was sind sie?!“, fragte er und verlor dabei die Stimme. „Wir sind Autobots. Ich stelle ihnen lieber Optimus Prime vor, wie gesagt, bleiben sie ruhig.“ Und dann trat ein noch größerer Roboter neben den ersten. Und seine Augen fokussierten sich genau auf ihn. Und dann erzählte man ihm alles. Und man erzählte ihm von Cybertron. Cybertron Einst war unsere Welt ein Juwel. Wir waren eine friedvolle Rasse, doch unsere Regierung war faul geworden. Und das nutzte ein junger aber äußerst fähiger Gladiator aus. Und eine Revolution entstand. Als dieser Gladiator vom Rat verstoßen wurde, schwor er Rache. Und die Decepticons waren geboren. Unser Krieg vernichtete Cybertron, schliff ihn und raubte ihn aus. Unzählige Lebewesen wurden ausgelöscht und am Ende waren nur noch wenige Verteidiger da. Und unsere Lebenskraft neigte sich dem Ende. Unsere Heimat ist jetzt nur noch eine trostloser und lebloser Klumpen Metall. Riesige Türme waren eingerissen. Große gebäudekomplexe lagen in Ruinen. Kuppelgebäude waren in Flammen getaucht. Von einstigen Brücken kündeten nur noch Stützpfeiler. Alles war zerstört worden. Deshalb sind die Decepticons hier, sie wollen den Planeten reaktivieren und euren ausbeuten und euch unterjochen. Das ist der Plan der Decepticons. Und das ist der Wille von Megatron.Wilder war teils schockiert, teils begeistert und teils von Tatendrang erfüllt. „Und jetzt ist Megatron auf eurer Welt und er wird sie nicht mehr schonen als Cybertron“, sagte Cliffjumper und schaute dabei jeden einzelnen der Menschen in die Augen. Das quietschen von Reifen war zu hören und der rote Rennwagen mit den weißen Rennstreifen kam mit einem Affentempo auf den Rastplatz gefahren: „VORSICHT! DECEPTICONS!“, schrie Sideswipe und transformierte sich während der Fahrt zu dem geräderten Roboterkrieger. „Sie sind gleich hier!“, sagte er. „Autobots!! Alles zusammenpacken! Los! Los! Los!“, befahl Jazz und transformierte sich während des Sprints zum Auto. „Einsteigen! Schnell!“, schrie Cliffjumper und im Zeitraum von weniger als zwei Sekunden stand der bekannte rote BMW mit geöffneten Türen vor ihnen. Wilder zögerte nicht und Mike folgte schnell. Der braune Dacia kam ebenfalls angefahren und öffnete seine hinteren Türen für Vincent und Andrè. Der silberne SUV kam ebenfalls angefahren und die Kolonne nahm volle Fahrt auf. Und dann hörte Wilder ein durchaus vertrautes Geräusch. Er hörte es sonst in seinem Pilotensitz und hatte es sehr lange nicht aus der anderen Perspektive gehört, dass abfeuern von Luft- Boden- Raketen. Joules Merel hatte alles gesehen, so als wäre er dabei gewesen, den Fall von Cybertron und das Ende dieser Welt und vor seinem geistigen Auge sah er auch die Erde in das Chaos fallen. Und jetzt wusste er wieso diese Roboter hier waren. Er wusste jedoch nicht was er damit zu tun hatte. „Ich sehe nicht, wie ich dort hineinpasse“, stellte Merel fest. „Das Energon, die Decepticons suchen danach. Deshalb hat sie Soundwave verhört“, antwortete der Autobot der sich Rachtet nannte. „Moment, die Energiequelle!“, wurde Joules plötzlich klar und in seinem Kopf sah er schon wieder diesen silbernen Roboter wie er ihn ausgefragt hat. „Das vermuten wir“, sagte Optimus Prime. „Wir haben einen Durchbruch“, sagte Rachel und drückte Paul dabei ein Foto eine Aufnahme von minderer Qualität in die Hand. Das Bild war etwas verwaschen, aber man erkannte doch was es abbildete. Drei schwarze Chevrolet Suburbans, ähnlich den Fahrzeugen die auch die CIA benutzte, auf einer Straße, was seltsam war, das man, wenn man genau hinsah, keine Fahrer sah. „Was ist das?“, fragte Paul und blickte dabei Rachel an. „Die Aufnahme stammt von einer alten Überwachungskamera, ich habe die Ausschnitte vergrößert, diese Fahrzeuge haben keine Fahrer, und in dieser Richtung gibt es einige geeignete Verstecke“, stellte Rachel klar und nahm dabei aus der Akte die sie in der Hand hatte eine Karte der Region heraus. Die Straße war nicht gerade gut befahren, doch sie lag durchaus in der Fahrtrichtung zu dem Anschlag, sie hatten eine Spur. Doch sie würde schnell kalt werden, wenn sie nicht schnell handelten. Paul rügte sich dafür, dass er Bruce schon losgeschickt hatte zu einem der Doktoren. „Wo?“, fragte Paul und sah sich die Karte genauer an. „Ich kann nur vermuten, aber hier ist eine alte Lagerhalle“, antwortete Rachel und deutete auf die entsprechende Stelle auf der Karte. Abgelegen, unbenutzt, Ideal für eine Terrorzelle. „Dann schlagen wir los“, sagte Paul. Er war es nicht gewöhnt, dass jemand so früh an seiner Wohnungstür klingelte. Er war kein Morgenmensch. Er zog sich schnell eine längere Hose über und setzte seine Brille auf. Als er dann die Tür öffnete traf ihn fast der Schlag. „Guten Morgen, Doktor Kurz“, sagte kein anderer als Agent Bruce, der gleich drei weitere Männer hinter sich hatte. „W…Was?“, fragte Viktor Kurz und rieb sich den Schlaf aus den Augen. „Wir haben den begründeten Verdacht das es jemand auf sie und ihre Kollegen angelegt hat“, stellte der CIA- Agent klar und machte einen Schritt nach vorne: „Es liegt in ihrem Interesse das wir ihnen Personenschutz zuteilen.“ „Halt! Einen Moment. Zuerst, ich habe grade erst mal einen Kaffee getrunken, ich bin also noch nicht mal wach. Zweitens, ich kann sie nicht leiden, sie mischen sich über all ein. Drittens, weshalb denken sie, dass es jemand auf uns absieht?“ Bruce verschränkte die Arme vor seiner Brust: „Ich zähle ihnen die Fakten auf: Ihr Kollege Merel ist mitten in einen Anschlag geraten, aus unbekannter Quelle und wir fanden seine Leiche nicht, alles deutet darauf hin das er entführt worden ist. Und um ehrlich zu sein, ihr Kollege Chan ist ebenfalls verschwunden. Sie sind in großer…“ „Moment! Tagaki ist verschwunden?!“ „Er kam nicht bei sich Zuhause an. Von ihm fehlt jede Spur“, sagte Agent Bruce. „Sie haben also keine Anhaltspunkte! Sie haben keine Ahnung! Und JETZT wollen sie MICH doch tatsächlich beobachten!“, herrschte ihn Viktor an. „Wir beobachten sie nicht, wir beschützen sie“, stellte der CIA- Agent fest. Bevor Viktor eine Erwiderung rausschreien konnte, klingelte sein Handy. „Einen Moment bitte“, sagte er und wand sich etwas ab, versperrte aber dennoch den Weg in seine Wohnung. „Sind sie Doktor Viktor Kurz?“, fragte eine mechanische und emotionslose Stimme. „Wer ist das?“, fragte der Doktor zurück. „Stimmabgleich vollständig…“, antwortete die Stimme und dann erklang nur noch das Tuten. „Wer war das?“, fragte Bruce. „Vermutlich eine Telefonscherz“, antwortete Viktor, auch wenn er nicht wirklich daran glaubte: „Und jetzt weg von meiner Tür.“ „Sie klingen nicht so überzeugend wie sie glauben“, sagte Bruce. Dimitri hielt seinen Freund Marko davon ab zu schießen und als die Schattengestalt näher kam, erkannte Dimitri und Marko darin einen Menschen. Der Mantel war blutig und der hinkende Gang wies darauf hin, dass er verwundet war. Marko war schon auf den Beinen und hechtete geduckt vorwärts. Erst als er die Person schon in den Händen hielt und schon zu ihrem Versteck schleifte merkte er das es eine Frau war. „Alexandra Tubov… Wer sind sie?“, fragte die Frau und fiel vor lauter Blutverlust in Ohnmacht. -ENDE VOM ERSTEN TEIL-So, hoffe euch gefällt so weit alles, und wie schon gesagt: Ich freue mich auf Kritik, Feedback, Ideen usw. Haut in die Tasten. 
DerSisch - 30/12/2012 um 22:16
So, damit ihr nicht denkt das ich komplett untätig herumsitze und mir noch die Reste des Weihnachtsmahls aufwärme (schön wär's^^) oder beim Einkauf von Böllern und Co. bin (ich weiß nichts mit Böllern anzustellen, halte ich für sinnlos) oder den ganzen Tag faul auf der Haut rumliege.
Äh... wo war ich?
Ach ja. das sechste und letzte Kapitel aus Teil 1 ist im vollem Gange und wer will kann schon mal nen kleinen Ausschnitt lesen. Der Titel wird natürlich auch preisgegeben...
[spoiler] 6. Kapitel: Megatron
[img width=600 height=294]http://3.bp.blogspot.com/-BMhm93uRUL4/TrF641KEJCI/AAAAAAAAAnU/yTw8g66ZI70/s800/MiG-25%252BFoxbat%252BInterceptor%252BAircraft2.jpg[/img]
Der Beschuss auf die Station wurde langsam beantwortet, gut drei Dutzend Piloten rannten ziellos auf dem Flugfeld herum und behinderten damit, sehr zum Leidwesen der Offiziere, die an die Front marschierenden Soldaten. Die meisten hatten kaum mehr an als eine Jacke und eine dünne Hose. Pelzmützen saßen schief und Westen waren ungeknöpft. Es war das reinste Chaos. In einem der Hangars, war einer der Meteoriten gelandet, das teils angekokelten und zerrissenen Schott kündigte von der Aufschlagswucht des Meteors. Doch von dort waren, trotz der heulenden Sirenen und schreienden Befehlen und den entfernteren Schüssen und Aufschreien, ein klopfen und dröhnen zu hören. Einige Soldaten hatten sich um das Tor des Hangars auf die Lauer gelegt, einige Piloten wurden schaulustig und wurden wie die Fliegen von Mist angezogen. Ein Zugoffizier stieß einige der Piloten beiseite. Bei einem hielt er an und drehte sich zu dem Schaulustigen. „Was war dort drin?“, fragte er brüsk und hielt den Mann am Kragen fest, nun dass hätte er, wenn der Mann überhaupt eine Jacke angehabt hätte, er stand hier in einem Unterhemd unter einer dicken Wolldecke. „Ein einzelner MiG- 25 Interceptor. Was geht hier vor?“, fragte der Pilot zurück. „Wenn ich das nur wüsste“, sagte der Offizier und schaute zurück zum Hangar, der auf einmal aufplatzte und der besagte Flieger geradezu herausgeschleudert wurde und mitten in der Feuerlinie der Soldaten landete. Ein zweiter Flieger kam mit kreischenden Triebwerken herausgeflogen und wehte Unmengen an Schnee auf und schleuderte die Überlebenden zu Boden, die meisten rappelten sich wieder auf, einige hatten Verbrennungen, andere blutige Schnittwunden, wieder andere mit sichtbaren Knochenbrüchen. Ein Sanitäter kam bereits angelaufen. „Ich dachte dort war nur eine MiG drin?!“, schrie der Offizier den Piloten an und zerrte ihm die Decke vom Leib. Erst jetzt wurde dem Mann klar, das er nur einen Schlüpfer und ein Paar gefütterte Stiefel anhatte. „Dort war nur eine drin“, wurde dem fast nackten Piloten klar und dann schaute er schon gen Himmel, nur um zu sehen das der Kampfjet eine Rolle machte und im Sturzflug auf die Menge hielt. Und dabei seine Waffen abschoss. Mit einem höhnischen und herzlosen Lachen verkündete der Jet: „Die Decepticons haben die Lufthoheit erlangt! Nehme Aufklärungsposition ein!“ [/spoiler]
Hoffe es gefällt euch bisher und will natürlich auch Feedback und Vorschläge für die Zukunft hören. Ansonsten wünsch ich (etwas voreilig) einen guten Rutsch ins neue Jahr.
DerSisch - 20/12/2012 um 19:39
So, viel Spaß beim lesen, ich muss noch einige Fehler ausbessern, aber ich wollte das Kapitel noch vor Weihnachten zu Ende bringen, daher gilt: "Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten." Ansonsten wieder das übliche: - Konstruktive Kritik ist erwünscht - Wer tolle Ideen hat, darf sie posten - Über Feedback freue ich mich sogar sehr Oder kurz: KIF (sorry, für das zweite "F" ist mir nichts eingefallen...)
[size=10pt]5. Kapitel: Tod aus den Sternen[/size]
Sie fuhren die Nacht durch. Obwohl er sich gewehrt hatte einzuschlafen, war er mit der Zeit eingedöst. Sie saßen auf den Rücksitzen, während das Auto von selbst gesteuert wurde. Wilder nutzte seinen ganzen Mut und zog sich etwas aus seinem Sitz heraus und blickte über den Fahrersitz aufs Lenkrad. „Also… was bist du?“, fragte er vorsichtig. Das Auto fuhr weiter, er war ein guter Fahrer, auch wenn er meistens die Geschwindigkeit übertrat. Hatte er ihn nicht gehört? Sie fuhren wieder an einem Verkehrsschild vorbei, darauf stand klar und deutlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60. Dieser Cliffjumper fuhr hingegen mit 85 km/h daran vorbei. „Diese Schilder mit den Zahlen bedeuten außerdem langsamer fahren…“, sagte er. „Eh… was?“, fragte der BMW verwirrt. „Das ist ein Verkehrsschild, darauf steht wie schnell man fahren darf“, stellte Wilder klar und legte dabei einen Ton auf, als würde er es einem Kind erklären. „Nicht frech werden… Ich weis was die zu bedeuten haben“, antwortete Cliffjumper. „Entschuldige, aber es kann sein das man geblitzt wird, wenn man zu schnell fährt.“ „Geblitzt?“ „Oh man… geblitzt, weist schon, Blitzer und zu schnell fahren- Blitzerfoto?“, fragte Wilder mit etwas Sarkasmus in der Stimme. „Ach! Das war also dieses Ding am Straßenrand!“, jubilierte das Auto zurück. „Oh man. Das man das euch nicht beigebracht hat…“, sagte Wilder und sank zurück auf seinen Sitzplatz. „Beigebracht hat man uns nichts, wir haben es gelernt, als wir herkamen“, sagte Cliffjumper „Was?“, fragte Wilder von frischer Neugier gepackt. „Wir haben es gelernt, über ein weltweites Informationsnetz.“ „Das Internet?“, fragte Wilder zurück. „Ja.“ „Moment! Herkamen?“, fragte Wilder und glaubte jetzt wirklich an Vincents Alien- Theorie. Er zog sich wieder hoch. „Herkamen, ja, wir sind vor gut einem Solar Zyklus gelandet… Tschuldigung vor einem Tag.“ „Von wo?“, fragte Wilder aufgeregt. „Na von da oben…“, sagte Cliffjumper und auf dem Display erschien eine nach oben deutende Hand.
Am Ende kamen sie zu einen etwas verfallenen Parkplatz, ein „Geschlossen“ -Schild an dem Schranke des Parkplatzes sollte eigentlich deutlich machen, dass hier niemand mehr parken sollte, doch da ein Großteil der Schranke bereits in Einzelteilen auf dem Boden lag, hatte das wohl nichts mehr zu sagen. Die Kolonne hielt an, das Rucken bewirkte das Mike endlich aus seinen Träumen aufwachte. Der weiße Sportwagen verwandelte sich als erstes zum Roboter, dass Gesicht dieses Roboters wurde zum Teil von einem hellblauen Visor verdeckt. Die Seitenteile der Front formten die Schultern, während ein großer Teil der Motorhaube die Brust panzerte. Danach verwandelte sich das rote Auto mit den weißen Rennstreifen ebenfalls in einen Roboter, der jedoch gut mehr als einen Kopf größer war als der weiße. Er stand gut ausbalanciert auf zwei Rädern, er war offensichtlich dafür konstruiert möglichst schnell und beweglich zu sein. Die beiden Rennstreifen waren an die Arme des Roboters gewichen, jedoch waren einige Stellen der Brust (die ebenfalls rot war und, wie Wilder vermutete, aus einigen inneren Teilen des Autos bestanden) ebenfalls mit weißen Markierungen versehen, so auch der Kopf der in vier Kämmen endete, wo an jedem ein kleiner weißer Streit aufgetragen war. Dann öffnete Cliffjumper die Türen. „Die Fahrt endet hier, bitte alle aussteigen“, sagte er mit etwas Witz in der Stimme. Mike tat sich sichtlich schwer damit auszusteigen, er war noch immer schläfrig. Aber Wilder ging es nicht besser, er hätte ebenfalls schlafen sollen, denn er war Todmüde. Seit dem er auf dem Stützpunkt in seinem zerstörten Flieger aufgewacht war, hatte er kein Auge mehr zugemacht. Und das kam ihm wie eine Woche vor. Er fühlte sich alt. Richtig alt. Seine letzte Mahlzeit war auch schon lange her, aber darüber wollte er nicht wirklich nachdenken, dann bekam er nur Hunger. Kurz nach dem sie ausgestiegen waren, wurden die Reifen des Autos eingezogen, Aus den Kotflügeln formten sich Schultern und Teile des Innenlebens hoben die Karoserie an, aus dem Heck entstand gut gepanzerte Beine und die Motorhaube formte sich zum Brustpanzer. Der letzte der Roboter verwandelte sich und vor ihnen stand ein weiterer Metallmann. Die braune Panzerung an den Schultern und den Beinen war von der Fahrzeughülle, die Brust war aus Teilen des Motors und einigen Innenteilen des Autos entstanden, hinter seinem Rücken stachen vier einzelne Flügel, die vermutlich eher zur Dekoration dienten und beim Laufen hin und wieder ein klapperndes Geräusch erzeugten. Tatsächlich waren die zwei inneren und voluminöseren die Schwertscheiden des Kriegers. Die Griffe der einschneidigen Schwerter ragten etwas daraus hervor. Zu Wilder und Mike gesellten sich, die aus dem braunen Auto ausgestiegenen, bekannten Gesichter Vincent und Andrè. Beide sahen genauso mitgenommen aus, wie sich Wilder fühlte. Der Italiener hatte eine kleine aber blutige Kopfwunde erlitten. Doch sie waren nicht alleine auf diesem Parkplatz. Aus einer dunkeln Ecke warfen plötzlich Scheinwerfer ihr Licht auf die Anwesenden. Der Wagen kam näher. Es war ein eckiger SUV in Silber. Auf der Motorhaube befand sich das komische Symbol das Wilder schon zuvor an einige Stellen auf der Außenpanzerung von den anderen Vieren gesehen hatte. Es handelte sich um seltsames teils eckiges Gesicht, was es damit auf sich hatte, wusste Wilder nicht, vermutete aber das dies eine Art Herkunftssymbol war. Mitten in der Fahrt drehte sich der vordere Teil des SUV bis zu den Vordertüren einmal um die eigene Achse, dass komplette Dach brach auseinander und die Vordertüren wurden unmöglicher weise ins innere gezogen. Aus der Motorhaube entstanden Füße und aus dem hinteren Teil des Autos wurde ein gedrungener Torso. Die breiten Arme endeten in großen Fäusten. „Wieso habt ihr so lange gebraucht?“, fragte der gedrungene Faustkämpfer und blickte dann auf die vier Menschen: „Wer sind die?“ „Freunde“, antwortete Cliffjumper und tauschte einen kurzen Blick mit Wilder. „Ah, nun gut“, sagte der Faustkämpfer. „Also… habt ihr was genaueres rausgefunden?“, fragte Vincent leise. „Nicht viel…“, flüsterte Wilder zurück: „Aber sie sind… Außerirdische.“ „Wir sind keine kleinen grünen Männchen, Kleiner“, antwortete der Faustkämpfer. „Wo sind unsere Manieren?“, fragte Sideswipe und schaute kurz in der Runde rum, während er die Arme theatralisch hob. Cliffjumper nickte dem weißem Roboter zu. „Du kennst mich bereits- Mein Name ist Cliffjumper und das sind…“, sagte er zu Wilder und den anderen Menschen und deutete auf den weißen Roboter mit den blauen Streifen: „… ist Jazz, unser Teamleader…“, dann deutete er auf den rot lackierten Krieger mit den Reifenfüßen: „das ist Sideswipe und der schweigsame da…“, jetzt deutete er auf den Schwertkämpfer: „ist Stormblade, der Nörgler dort ist Gears.“ Der Faustkämpfer blickte zu Cliffjumper hoch: „Musst du grade sagen, Cliff!“, beschwerte er sich. „Ja, sehr schön. Jetzt wissen wir eure Namen, aber nicht was ihr seit, von wo ihr kommt, wer euch gemacht hat, was ihr wollt, wieso ihr…“, schimpfte Vincent wurde jedoch unterbrochen. „Ganz cool, Junge, reg dich ab“, warf Jazz ein. „Wir sind Autobots, um eure erste Frage zu beantworten, kleiner Soldat“, beantwortete Sideswipe eine der Fragen. Dabei ging er etwas in die Hocke, was mit den Rädern an den Füßen für so eine große Gestalt einiges an Balance verlangte, schätzte Wilder. „Die Jungs die euren Stützpunkt zerstört haben und die Stadt, dass sind die Decepticons“, klärte Cliffjumper auf. Wilders inneres Auge wanderte zurück zu dem Zeitpunkt als sein Kampfjet sich in einen riesigen Roboter verwandelt hatte. Nie im Leben hatte er solche Angst verspürt. „Und das sind eure Feinde, oder? Ich meine ihr habt sie sicher nicht angegriffen weil ihr uns verteidigen wolltet, oder?“, fragte Mike und nahm Wilder wieder die Worte aus dem Mund. „ist richtig, aber wir wollen euch helfen, alles klar?“, fragte Jazz und ging einen Schritt zurück, während er an einem seiner Arme herumfummelte. „Ja, aber wo kommt ihr her?“, fragte Wilder. Ihm war schwindelig. Ja, klar Außerirdische. Das erklärte einiges, warf aber noch mehr Fragen auf. „Wir kommen vom Planeten Cybertron“, antwortete Cliffjumper. „Ja und wieso bekämpft ihr euch nicht dort?“, fragte Vincent langsam ungeduldig. Eines musste man dem Mann lassen, er war entweder tapfer oder ziemlich dumm, sich so weit vorzuwagen. „Weil unsere Welt zerstört wurde, von diesem Krieg. Deshalb. Und wir wollen eure Welt vor demselben Schicksal retten“, antwortete Sideswipe und rollte einige Meter zu ihm und bückte sich gerade weit genug hinunter um Vincent folgendes zuzuflüstern: „Und solltest du uns noch mal unterbrechen… Nun du hast gesehen, was wir anrichten können.“ Ein Grinsen breitete sich auf dem Gesicht von Sideswipe aus, Cliffjumper legte seine Hand auf die Schulter und drückte ihn etwas zurück. Bemerkenswert war jedoch, das Vincent keinen Zentimeter gewichen war, dass war kein Mut, das war einfach Dummheit. „Aber wieso die Erde?“, fragte Mike und schaute in die Gesichter der riesigen Roboter. „Nun, die Decepticons sind hier gelandet wegen des Energons“, sagte Cliffjumper. „Dem was?“, fragte Mike zurück. „Also echt! Energon?! Ihr wisst wohl gar nichts, was? Es ist unser Treibstoff, ohne es funktionieren wir nicht, wir treiben unsere Maschinen damit an, wir laden damit unsere Waffen und… nun wir nutzen es für alles“, erklärte Gears verärgert. „Die Decepticons sind hier… nun, wir können nur vermuten das sie Energon wollen.“ Mike sah zu Wilder, der zuckte nur mit den Achseln. „So was hab ich noch nie gesehen…“, überlegte Mike. „Nicht? Aber warum sind die Cons dann noch hier?“, fragte Cliffjumper mehr zu seinen Kameraden. Jazz wechselte kurz einen Blick mit den anderen Teammitgliedern. „Noch eine Frage: Wer hat euch hergestellt?“, fragte Mike. „Wer hat euch hergestellt?“, fragte Sideswipe zurück und legte ein strahlendes Lächeln auf. „Also… ihr seid Lebewesen?“, fragte Mike ungläubig und wich dabei einen Schritt zurück. „Einhundert Punkte“, sagte Jazz, dann blinkte ein bläuliches Licht an seinem Handgelenk auf. „Woher könnt ihr so reden?“, fragte Mike. „Sie haben es… gegoogelt“, antwortete Wilder bevor einer der Autobots antworten konnte. Mike schaute ihn verdutzt an.
Das neue Versteck der Dreads war eine geschlossene Fabrik, das heruntergekommene Gebäude war einsturzgefährdet und sollte bald abgerissen werden. Soundwave war schon lange weg, er hatte eine neue Spur und hatte seine kleinen Gehilfen mitgenommen. Crowbar stand schweigend an einem der Fenster, weit genug weg um nicht gesehen zu werden, aber auch nah genug daran um die vorbeifahrenden Autos zu sehen. Er hasste sie. Er hasste eigentlich alles. Deshalb hatte er sich den Decepticons angeschlossen. Diese Insekten, die diesen ganzen Planeten bevölkerten, was waren sie schon? Sie sollten sie einfach alle töten. Sie sollten ihre Städte einfach einreißen. Aber Soundwave hatte diesen Vorschlag verneint. Er hatte ihnen einige Daten vorgelegt, anscheinend war dieses Insekt das sich Joules Merel nannte, oder genannt hatte, ein Wissenschaftler, der derzeit an einem Energieprojekt gearbeitet hat, tatsächlich sprach vieles dafür das er genau das hatte, was die Decepticons brauchten. Nun war Soundwave wieder unterwegs, eine zweite Spur, wie er gesagt hat. Nicht das sich der Bodenkommandant rechtfertigen musste. Er hatte die Dreads nicht mitgenommen, Crowbar war das nur Recht, er mochte Soundwave nicht, er war ihm zu… zu fanatisch. Zu rechtschaffen gegenüber Megatron. Er schaute zu Crankcase, den hasste er auch. Crankcase reinige seine Kanone, die er sonst auf seinem Rücken verstaut hatte. Catalyst richtete den Stützpunkt weiter ein, er hatte einige Computer der Menschen umfunktioniert und sich zusammen mit den anderen Decepticons auf der Erde auszutauschen. Dieser Narr Starscream! Den hasste Crowbar auch. Und seine Seeker. Der Dummkopf Havoc war auch bei ihnen, er fragte sich ob er endlich einen vollen Satz aussprechen konnte, vermutlich nicht ohne Denkpausen. Das die anderen beiden Dreads einfach abgehauen waren, das hatte Crowbar wirklich enttäuscht. Diese Feiglinge… Dann hörte er Catalyst. „Starscreams Seeker hatten Feindkontakt… Also ist Optimus nicht alleine hier“, sinnierte Catalyst. Er richtete seinen Blick nicht von dem grün schimmernden Bildschirm. „Autobots sind nie alleine“, stellte Crankcase fest, ohne dabei die Augen von seiner Kanone zu nehmen. Er reinigte gerade die Beschleunigerkammer. „Halt, dass ist nicht möglich…“, Catalyst klang schockiert. „Was ist? Hat der Narr sich selbst hochgejagt?“, fragte Crowbar ungeduldig. „Er kommt hierher.“ Crankcase schaute auf. Crowbar kam einige Meter auf Catalyst zu. Er schaute ihn fragend an. „Megatron.“
Ratchet hatte dem Menschen eine Beruhigungsinjektion gegeben, er war hysterisch geworden, einerseits verständlich. Aber trotzdem. Er schlief jetzt auf der improvisierten Trage, aus einigen Tüchern und einem Metallgestell. Sie würden, wenn sie noch länger hier blieben, bald entdeckt werden, dass wusste Ratchet. Jeder von ihnen wusste es. Brawn und Arcee waren auf Patrollie. Wheeljack durchsuchte grade die Reste des Decepticon- Verstecks, um eventuell noch etwas Brauchbares zu finden. Die Cons waren geflohen, dass sie einige Daten zurückgelassen haben, war wahrscheinlich. Bisher hatte Wheeljack jedoch nichts gefunden. Er überprüfte kurz die Vitaldaten des Menschen. Nichts ungewöhnliches, jedenfalls nicht für einen Menschen, der all das durchgemacht hatte. Er musste in naher Zukunft in ein Krankenhaus. Einige der Rippen waren angeknackst. Er hatte einige Entzündungen und Ratchet hatte vorsichtig einige Splitter aus dem Rücken und den Schulter entfernt. Ratchet war geschickt und hatte den Menschen so gut wie irgend möglich verarztet und er war auch stabil. Hinter ihm verband Wheeljack einige Konsolen mit seinen Daten- Anschlüssen. Er murmelte etwas vor sich her. Der Boden erzittere etwas als Optimus einen Schritt neben Optimus tat. „Und? Wie geht es ihm?“, fragte Optimus. „Besser, er ist stabil. Aber, er benötigt dennoch einen Arzt… einen menschlichen Arzt“, antwortete Ratchet und schaute zu seinem Anführer hoch. Optimus nickte: „Was wollte Soundwave von ihm?“ „Ha!“, schrie Wheeljack hinter ihnen und die beiden Autobots drehten sich zu dem Wissenschaftler um. „Was ist?“, fragte Ratchet. Wheeljack drehte sich zu ihnen um und übertrug die Daten der Decepticon- Konsolen zu seinem eingebauten Projektor in seiner Handfläche. Das Bild baute sich schnell auf. Es zeigte mehrere geöffnete Datenfenster, Personalausweise, Krankenakten und alles was es über diesen Menschen zu wissen gab. Joules Merel. Einige der Daten waren nutzlos für Soundwave gewesen, doch Wheeljack hatte etwas von Belang gefunden: Merel hatte an einem Energieprojekt gearbeitet, oder er arbeitete noch daran. Natürlich war Soundwave darauf angesprungen. „Also suchen sie hier tatsächlich Energon?“, fragte Ratchet etwas ungläubig. „Mehr als das. Es scheint Soundwave hat weitaus mehr als diesen einen Menschen gefunden. Hier sind drei weitere Namen: Alex Müller, Viktor Kurz und Tagaki Chang. Alle möglichen Daten zu diesen Personen. „Wir müssen diese Männer finden. Sie sind in größter Gefahr“, stellte Optimus fest. „Moment… Was ist das?“, fragte Wheeljack laut. Plötzlich veränderte sich das Bild wieder. Eingehende Daten. Dann erschien eine Anzeige aus dem Orbit. Ein Bild. Ein Signal. Ein Umriss eines Schiffes. Die Nemesis. „Megatron…“, sagte Optimus mit tiefen Schmerz in der Stimme.
„Was ist mit der Nemesis?“ fragte Skywarp als er den Flug des dreizackförmigen Schiffes zur Erde auf dem Display sah. „Sie ist zu schnell… Wenn sie nicht bald bremst wird sie unangespitzt in den Boden rammen“, informierte Thundercracker die anderen beiden Seeker. „Sollten wir sie nicht informieren?“, fragte Skywarp. „Ein Witz, Skywarp? Wenn Megatron auf der Erdoberfläche zerschellt, brauchen die Decepticons einen neuen Anführer!“, sagte Starscream, immer noch leise genug damit Havoc, der den Eingang zur Höhle bewachte, sie nicht hören konnte. „Wartet… das ist keine Landung…“, sagte Thundercracker und tippte mehrmals auf einige der Schaltflächen, der Bildausschnitt vergrößerte sich. „Sie ist schwer beschädigt. Interessant. Das ist ein Absturz“, klärte Starscream die anderen beiden auf.
Der Komet schnellt Richtung Erde. Als er die Atmosphäre durchdringt steht er in Flammen, Panzerplatten reißen ab. Explosionen erschallen. Wrackteile trennen sich von dem flammenden Metallklumpen und rasen mit ihm zur Erde. Durch starken Wind wirbelt das Schiff hin und her. Die Trümmerteile zerspringen und werden ebenfalls vom Kurs abgebracht. Der nächtliche Himmel färbt sich rot.
Es war eine unwirtliche Kälte. Wäre Dimitri nicht hier aufgewachsen, würde er wahrscheinlich noch mehr zittern. Er stampfte durch den hohen Schnee und hatte stets Mühe den versunkenen Stiefel wieder mit aus der Schneemasse zu ziehen. Vor ihm sah er Marko und Joseph. Beide in ihre gefütterten Unformen eingewickelt wie er. Zum Glück schneite es nur etwas, daher war die Sichtweite sehr gut. Worum gingen sie eigentlich Patrollie? Russland war doch nicht in Gefahr. Hätte er das gewusst, hätte er sich nie freiwillig gemeldet. Er schaute in den klaren Sternenhimmel. „Dimitri! Halt schritt!“, sagte Marko und winkte den vermummten Soldaten nach vorne. Er beschleunigte seinen Schritt etwas, in Anbetracht des Schnees war das gar nicht so leicht, und fing an zu schwitzen. „Und wie geht’s Kaya?“, fragte Joseph Marko. „Der geht’s gut, und jetzt halt die Klappe“, antwortete Marko und schlug seinem Kollegen sanft auf die Schulter. Als Nachdruck, damit Joseph endlich aufhörte zu nerven. Wieder schaute Dimitri in die Sterne. „Äh… Marko?“, fragte Dimitri und deutete gen Himmel. „Was?“, fragte Marko und schaute zuerst zu Dimitri und dann in den Sternenhimmel. „Was zum…“, sagte Joseph als er den langsam immer rötlicher werdenden Himmel. „Los! Zum Stützpunkt!“, schrie Marko und bewegte sich so schnell er konnte in Richtung der Drahtumzäunung des Stützpunktes. Dimitri lief etwas langsamer, seine Augen von dem Schauspiel im Nachthimmel angezogen. Er sah die flammenden Lichter. Sie kamen näher. Schnell näher…
Dies ist das Ende der Nemesis, Megatrons persönlichem Schlachtschiff. Schnell, gut gepanzert und überdurchschnittlich gut bewaffnet. In der Schlacht von Iacon hat die Nemesis tausende Autobots vernichtet aber der berühmteste Abschuss war das größte Bollwerk der Autobots: Fortress Maximus. Megatron hatte schon viele Schiffe. Die Harbinger, zerstört bei einem Angriff auf die Hydrax- Schlucht. Die Prosecutor, verloren beim Kampf in den Sonic Canyons. Und noch einige mehr. Der Anführer der Decepticons wirft sich mitten in den Kampf und seine Schiffe leiden nicht selten daran. Und nur die tapfersten (und todesmutigsten) Piloten dienen und dienten an Bord dieser Schiffe.
Das Hauptwrack selbst schlägt einige Kilometer weit entfernt in einem vereisten See ein. Eine Welle aus aufgewirbeltem Schnee überflutet im Umkreis von hunderten Metern die Ebenen. Trümmerteile schlagen in weitem Umfeld ein und richten Zerstörungen an. Doch es ist nicht vorbei. Bevor die drei russischen Soldaten ihren Stützpunkt erriechen treffen sieben flammende Kometen kurze Zeit nach den Trümmerteilen auf der Oberfläche auf. Einige schlagen in Gebäuden auf, andere landen direkt auf den betonierten und verschneiten Plätzen, andere reißen flammende Gräben in den Stützpunkt. Dutzende sterben. Doch das ist nur der Anfang. Der aufgewirbelte Schnee nimmt einen die Sicht. Rauch steigt auf und erfüllt die Nasen der russischen Soldaten. Ihre Augen füllen sich mit Tränen durch den stechenden Rauch. Jetzt rennt Dimitri an Marko und Joseph vorbei durch den kniehohen Schnee. „Was war das?“, schrie Marko über den allgemeinen Lärm, in dem die Station jetzt lag. „Weis nicht, wo will der Kleine hin?“, fragte Joseph. Doch dann sahen sie es schon. Ein riesiger Metallklumpen. Doch er sah nicht so aus, wie Marko sich einen Meteoriten je vorgestellt hatte. Er sah eher so aus, als hätte man verschiedene Panzerplatten übereinander geschoben. Dimitri nährte sich zuerst vorsichtig und watete schließlich durch den schmelzenden Schnee und Schlamm. Seine Hand legte sich auf das seltsame Metall. Und dann begann ein Alptraum.
Die Platten schoben sich zurück, einige teilten sich und andere verbanden sich wieder miteinander, der Metallklumpen verlor seine Form, nur um eine andere zu erriechen. Der sowieso schon große Metallklumpen vergrößerte sich und neben Dimitri kam etwas herunter, das ein wenig wie ein Arm aussah. Ein überdimensionaler Arm. Durch den Rauch des verdunsteten Eises und es Rauches vom Stützpunkt und dem herumwirbelnden Schnees sahen Marko und Joseph nur die Silhouette. Eine entfernt humanoide Silhouette. Groß und bullig, breite Schultern und muskulöse Arme. Standfeste Füße und ein, im Vergleich, klein wirkender Kopf.
Major Petruv verließ sein Quartier im Sturm. Sein gefütterter Mantel wehte hinter ihm her. Und er musste nicht weit gehen um zu sehen, weshalb der ganze Stützpunkt in Aufruhr war. Er sah nur die Umrisse im Schneewirbel. Ein riesiger Metallmann mit starken Armen und Beinen marschierte durch den Schnee. Petruv nahm sich einige Soldaten und hielt auf das Ding zu. Sie hatten zwei Raketenwerfer dabei, dass sollte reichen. „Halt! Ergeben sie sich und steigen sie aus, sonst schießen wir!“, schrie Petruv dem riesigen Konstrukt entgegen und schätze die zwei Raketenwerfer nicht mehr ganz so positiv ein. Ein einzelnes rotes Licht erschien dort wo der Kopf sein sollte. Hinter ihnen fuhr ein BTR mit gehobenem Geschütz vor. „Schockwaves Logbuch: B2- 73A. Der Landeplatz Beta ist mit der einheimischen fortschrittlichsten Spezies bevölkert. Aktuelle Sprache ist russisch. Lade Daten runter… Die einheimische Spezies, ist durchschnittlich einhunderteinundsiebzig- komma-fünf Zentimeter groß. Unterteilen sich in zwei Geschlechter. Weitere Daten werden herunter geladen…“, sagte eine tiefe Stimme. „Feuer frei!“, schrie Petruv frustriert und seine Worte wurden mit dem beginnenden Feuer des BTR unterlegt. „Ergebt euch im Namen Megatrons“, sagte das Monster. Dann feuerten die Raketenwerfer. Die Geschosse explodierten einfach an der Außenhaut des Monsters. „Einheimische Spezies verweigert friedliche Unterwerfung“, stellte das Monster fest ohne irgendwelche Emotionen zu zeigen. Und dann begann das sterben, als das metallische Ungeheuer zuerst einen roten Laser aus seinem einen Auge auf den BTR warf und die Silhouette komplett überwarf. Erst dann eröffnete das Ding mit seiner großen Kanone, die aus dem nichts auf seinem rechten Arm erschien, dass Feuer. Und Major Petruv war nur noch ein Aschehaufen. „Lang lebe Megatron!“, sagte das Ding genauso emotionslos wie immer und zerstörte den BTR mit einem einzigen Schuss.
DerSisch - 20/12/2012 um 16:48
So, das nächste Kapitel ist in der Endfertigung und wird noch vor Weihnachten (und wie einige glauben), dem Weltuntergang fertig gestellt werden, damit ihr am Jüngsten Tag auch was zu lesen habt  Wie immer als Spoiler, der Titel: [spoiler] Tod aus den Sternen[/spoiler] Außerdem wird Kapitel 5 das vorletzte aus Teil 1. Und soviel will ich schon mal verraten, in kapitel 2 wird es einige... [spoiler]Rückblicke nach Cybertron geben.[/spoiler]
DerSisch - 30/11/2012 um 17:21
Da ich momentan gut zum Schreiben komme und ich langsam richtig drinn bin, hab ich jetzt auch das nächste Kapitel schon fertig.
Und wie immer: Immer Feedback geben, ich will hören ob es euch gefällt, was ich besser machen kann, welche Charaktere euch noch fehlen und so weiter, so weiter und so weiter...
[size=10pt]4. Kapitel: Errungenschaften und Verluste[/size]
Dies ist Optimus Prime. Der letzte Prime der vom großen Rat von Iacon bestimmt wurde. Der letzte Prime der den Krieg und den Fall von Cybertron durchlebt hat. Sein von natur aus edles Wesen und seine Stärke, sind genauso Teil von ihm wie sein geborenes Talent zum Anführer und sein Hoffen, das irgendwann doch noch alle eins werden. Er begegnet seinen Gegnern Angesicht zu Angesicht und kämpft zusammen mit seinen Autobot- Brüdern und Schwestern, weshalb er sich nicht nur Respekt verdient hat, sondern auch den Ruf, dass er jede Schlacht zu den Gunsten der Autobots wenden kann. Seine hellblauen Photorezeptoren visieren Soundwave an und seine rechte Hand verlängert sich zu einer langen einläufigen Kampfpistole, eine blaue Energieleitung versorgt die Waffe an den Seiten mit genügend Energie, um die hochverdichteten Cybertaniumgeschosse über beachtliche Entfernungen abzufeuern. Die Geschosse selbst verfügen über einen begrenzten eigenen Antrieb was sie äußerst Präzise macht. Jetzt hebt der letzte Prime die Waffe und zielt auf Soundwave. Dessen Lautsprecher überschlagen sich und ein schwerer Bass ertönt in der gesamten Halle. Laserbeak setzt zum Sturzflug auf den abgelenkten Bumblebee an, der Scout schlägt zurück, doch der schnelle fliegende Gehilfe Soundwaves weicht den Schlägen und Schüssen aus. Crowbar gibt mit seiner Gatlingkanone Sperrfeuer auf den Eingang ab, der annähernd seine Silhouette entspricht. Die Verzerrung der Schallwellen wird immer stärker und starke Interferenzen treten in den Photorezeptoren alle anwesenden auf, bis auf Soundwave. Als er die Arme gen Boden rammt und die destruktive Energie mit einem markerschütterten Paukenschlag freigibt, zerschneiden die Wellen die Lagerhalle komplett. Endlich bekommt Bumblebee Laserbeak zu fassen und schleudert ihn quer durch den Raum, dieses geflügelte Biest findet zwar seine Balance im Flug wieder aber greift Bumblebee nicht mehr an, sondern hält auf Soundwave zu. „Vorsicht, Optimus!“, schreit der gelb lackierte Scout von sich, der seine Deckung verlässt und versucht Soundwave anzugreifen. Statt zu kämpfen öffnet Soundwave seine verschachtelte Brust und Laserbeak schwirrt wieder herein, genau wie der angeschlagene Frenzy. Im nächsten Augenblick formt sich Soundwave im Sprung zu einem silbernen SUV, direkt hinter ihm gibt auch Crowbar den aussichtslosen Kampf auf, sieht jedoch eine Gelegenheit den Autobots noch mehr zu schaden. Vor ihm steht der gelbe Autobot- Scout der ungezielte Feuerstöße auf Soundwave abgibt. Mit einem bestialischen Brüllen wirft sich der Dread auf den Scout und holt ihn von den Beinen, seine Pranken reißen an der Brustpanzerung und finden am Kragen des Scouts halt, er reißt sie auf und ein wütender Schlag zertrümmert einige innere Teile. Als ein Geschoss ihn wegfegt sieht er Optimus in seinem Augenwinkel und transformiert sich zu einem schwarzen Suburban. Die Autobots kämpfen sich aus den eingestürzten Steinplatten frei, Optimus rennt als erster los. „Ratchet, wir haben hier einen Notfall!“, sagte Optimus und rennt zu dem treuen Scout. In der ferne erklingt die Sirene eines Krankenwagens. Im Augenwinkel erkennt Optimus das Arcee und Brawn Anstalten machen, die Decepticons zu verfolgen. „Arcee, Brawn! Wir nehmen keine Verfolgung auf, das war eine Rettungsmission“, sagt Optimus gelassen. Der Krieger nickt, doch Arcee schaut nur zu Optimus hinüber. „Ich weis. Aber es wird andere Gelegenheiten geben“, sagt Optimus. Ein Rettungswagen fährt in die fast komplett ruinierte Lagerhalle und verwandelt sich noch während der Fahrt und kommt direkt neben Optimus und Bumblebee zum Stilstand.
Eine Energieharpune steckt in der Brust von Thrust, der Seeker versucht mit aller Gewalt sie herauszubekommen, mit der anderen Hand feuert er sporadisch in den Sandwirbel vor sich. Dann hört er ein Laufgeräusch von Servoeinheiten. Und gibt genau in diese Richtung mit seiner Kanone Sperrfeuer, plötzlich erklingt es von der anderen Seite und er wechselt sein Ziel. Verdammter Staub, denkt er sich. Und dann erkennt er eine weiße Rüstung vor sich und versucht sich vor dem Angriff abzuschirmen. Der Schlag kommt, jedoch nicht frontal sondern von der linken Seite und schneidet tief, sofort greift Thrust wieder an aber bekommt seinen Gegner nicht zu fassen, der macht, für ihn kaum sichtbar, einen seitlichen Salto über ihn und schlägt gleich darauf von der linken Seite zu, nur um sich dann unter dem Gegenangriff wegzuducken und eine Rolle zu machen und am Rücken seines Gegners anzugreifen. Doch statt eines Schlages feuert der Autobot eine weitere Harpune auf ihn ab, die Schulter schmerzt, doch jetzt hat Thurst die Gelegenheit seinen Gegner zu erreichen. Als hätte Jazz nicht damit gerechnet und zieht die Schlinge zu, er tänzelt unter dem Schlag durch und zieht die Energieleitung unter dem Arm des Decepticons durch, mit einer raschen Bewegung umwickelt er das Bein damit und zieht den Seeker zu Boden. Doch dieser hört nicht auf sich zu wehren und gibt mehrere Schüsse auf ihn ab, ein paar treffen Jazz und zerkratzen ihm den Lack, doch aufhalten kann er ihn nicht, seine Klinge fährt hinab und Starscreams Seekern fehlt eines weiteres Mitglied.
Havocs Kanonen jaulen, die eine gibt in moderater Geschwindigkeit große Geschosse auf die umliegenden Gebäude ab, die andere spuckt Explosivgeschosse in hoher Schussfolge aus. Der braun gerüstete Autobot kommt direkt auf Thundercracker zu, doch dieser ist nicht so stur wie Skywarp und weicht den geschickt geführten Schlägen der Klinge aus, als er genug Platz zwischen sich und den Autobot gebracht hat, feuert er mit seinem Neutronen- Sturmgewehr und verschießt ein komplettes Magazin. Am Ende liegt der Autobot am Boden, mehrere Schüsse haben ihn am Bein getroffen, noch mehr in der Schulter und dem rechten Arm. Ein neues Magazin wird automatisch in die Waffe gelegt und der Lauf zuckt schon hin und her um sich aufzuwärmen…
Dies ist Sideswipe. Er ist ein geschickter Krieger und der wohl Beste in Sachen Geschwindigkeit im Bodenkampf. Seine Füße bestehen aus den Reifen eines Sportwagens, die Aufhängung ist mit Stoßdämpfern ausgestattet und sein schlanker Unterbau formt sich zu einem perfekten Krieger. In seinen Händen hält er eine Mark IV Kampfpistole, die verdichtete Techyonen- Geschosse abfeuert, die sich durch ihren Bohrkopf am Projektil ausweisen. Die andere Hand hat sich hingegen in einen Granatwerfer geformt, der magnetisierte Geschosse abfeuert. Er ist ein erfahrener und gewitzter Soldat, doch seine Schüsse prallen einfach an der starken Panzerung seines Gegenübers ab. Havoc ist mehr als dreimal so groß wie Sideswipe und selbst die Techyonen- Geschosse können seine Panzerung nicht durchdringen. Doch was Sideswipe in diesem Kampf an stärke fehlt, macht er durch seine hohe Geschwindigkeit wett, er weicht dem Beschuss des riesigen Monsters aus und ärgert es immer wieder mit Schüssen aus seinen beiden Waffen, doch selbst wenn Havoc dumm ist, so kann er dieses Spiel nicht ewig mit ihm spielen. „Bleib… endlich stehen… Autobot!“, schreit ihm der Riese hinterher und gibt noch mehr erfolglosen Beschuss ab. „Sorry, kann ich nicht, dann verlier ich das Gleichgewicht!“, antwortet Sideswipe und unterstreicht seinen Sarkasmus mit zwei Salven aus seinen Waffen.
Er weis nicht was ihn treibt, aber Wilder folgt seinem rot lackierten Retter, er muss verrückt sein, er will zwar einfach nur wegrennen, aber etwas treibt ihn auch an, diesem Ding zu folgen, egal was es ist, er ist eigentlich erleichtert das er immer noch lebt, und das reicht ihm im Moment. Er ist sich Bewusst das er sich nur wieder in Gefahr begibt. Aber er ist gerade nicht er selbst. Der rote Krieger schwingt sich geradezu spielerisch über das unwegsame Gelände und gibt jetzt schon vereinzelte Salven aus seiner Kanone ab, unter der Vorraussetzung das er eine Position hat, die hoch genug gelegen ist. Wilder sieht kaum etwas durch den Staubvorhang, er hat schon hin und wieder Schwierigkeiten den Roten zu sehen. Doch dann auf einmal nicht mehr, den der Krieger fliegt direkt in seine Richtung und landet nur einen Fingerbreit neben ihn. Wilder erstarrt und wagt nicht einmal nach vorne zu sehen. Tatsächlich erkennt er sogar eine vertraute Silhouette: Es sieht aus wie das Ding was den Stützpunkt vernichtet hat. Als es näher kommt, sieht Wilder das es sich nicht um das Ding handelt, sondern um eines in einer grau/bläulichen Färbung mit Highlights in rot und Silber. Jetzt kommt sich Wilder wieder einmal komplett dämlich vor. Doch eine kleine Granate explodiert an der Außenhaut des Monsters, er verfolgt die Flugbahn zurück und sieht eine vertraute Gestalt. Es ist keiner diese Roboter, es ist der US- Soldat Vincent der den montierten Granatwerfer an seinem Sturmgewehr abfeuert. Hinter ihm kommt der Italiener herangestürmt und gibt mit zwei Pistolen ebenfalls Beschuss auf das Ding ab. Und wilder wird von jemanden zurückgezogen, es ist Mike, der eine blutige Wunde am Kopf hat. „Komm!“, schreit er und zieht ihn mit.
Cliffjumper dachte kurz er sei erledigt, doch dann rettet ihm einer dieser Menschen das Leben. Tapfer sind sie ja, dass muss er ihnen lassen. Am boden liegend formt er seine Hand wieder zum Blaster und nutzt Thundercrackers Verwirrung aus. Der Seeker zieht sich form Beschuss zurück und läuft unabsichtlich Jazz genau in die Arme. Beide sehen sich nur kurz, doch jazz reagiert schnell und sein Schildblaster feuert zwei Salven auf den Feind ab, Staub wirbelt als Thundercracker die Düsen auf seinem Rücken nutzt und springt über den Autobot. „Autobots! Rückzug!“, schreit Jazz. Und transformiert sich in den weiß/blauen Sportwagen (der mittlerweile so aussieht, als hätte er einiges durchgemacht) zurück. Im Sandvorhang sieht man wieso jazz so reagiert, Havoc ist nah und kommt direkt in ihre Richtung. Aus dem Vorhang bricht Sideswipe auf seinen Rädern und wicht dem Beschuss der Explosivgeschosse aus. Direkt hinter ihm fährt ein in Mitleidenschaft gezogener Dacia. Der rote Krieger verwandelt sich in weniger als zwei Sekunden in einen roten BMW und schließt sich der Flucht an.
Wilder rennt so schnell er kann, doch dann kommen die Autos an ihm vorbei, der rote BMW bremst stark und kommt neben ihm zum halten. „Wenn ihr leben wollt, steigt lieber ein!“, sagt eine Stimme die Wilder zwar kennt aber deren Ursprung sie nicht nachvollziehen kann. Doch er handelt Instinktiv und zieht Mike mit hinein. Wieder denkt er erst nachdem er gehandelt hat und fragt sich, ob das ein Fehler war. Er schätzte ja. Denn der Wagen hatte keinen der ihn fuhr.
In der Uni war einiges los, die meisten waren geflohen, die halbe Stadt war bereits leer. Alex hatte sich entschlossen hier weiterzuarbeiten, er lenkte sich damit ab. Irgendwie fühlte er sich verantwortlich für Joules Tod. Es bestand eigentlich keine Chance, dass sein treuer Assistent noch lebte. Viktor war noch hier, vermutlich schwirrte er noch in der Gegend rum. Doch Alex wollte die Werte der Energiequelle noch einmal durchchecken. Die Werte sahen eigentlich gut aus, einer der Anschlüsse war etwas locker, doch da konnte nichts passieren, dieser Anschluss war für das Notfallsystem zuständig. Danner war ziemlich überrascht gewesen, aber jetzt hatte er auf jeden Fall dessen Aufmerksamkeit. Kurz hatte er sogar mit dem Rauswurf gerechnet, doch Tagaki hatte mit seiner Rechnung über die Nutzungsdauer der Energiequelle das Ruder rum gerissen. Dieser war kurz nach der Meldung aufgebrochen um seine Familie zu sehen. Er war in seinen silbernen SUV gestiegen, ein Auto um das ihn nicht nur Viktor beneidete, und losgefahren. Vorher hatte er noch seinen großen Koffer aus der Uni gepackt. Gepackt war eigentlich falsch. Nur wenige wussten was er in dem Koffer transportierte, doch Alex wusste es. Es war eine Tüftelei von ihm. Er hatte vor einigen Jahren in der Computertechnologie geforscht und hatte den Prototyp eines mittlerweile in die Jahre gekommenes Computer in seinen eigenen Koffer untergebracht, so gesehen trug er einen übergroßen Laptop bei sich. Schon lächerlich, für einen so hellen Kopf, weshalb er es auch geheim hielt, aber jeder hatte so seine Macke. Und lieber das, als wie einen psychisch labilen Mitarbeiter. Er hing eben daran. Er war überrascht als es an der Tür klopfte und nicht Viktor dort stand, sondern ein örtlicher Polizist. Dieser musterte ihn kurz. „Doktor Alex Müller?“, fragte er. „Ja. Was… Oh nein…“, antwortete Alex und ihm wurde offenbar, das gerade das passierte was er schon die ganze Zeit erwartet hatte: Joules war tatsächlich Tod. Da er erst vor gut drei Jahren nach Deutschland gekommen war und er nicht wirklich viel mehr kannte als die Arbeit, war es gut möglich, das Alex einer der ersten Ansprechpartner im Falle für sein Ableben dessen Ableben war. „Kommen sie bitte mit“, sagte der Polizist und winkte den Doktor mit sich. Alex folgte ihm, mit etwas widerstreben, vor allem weil der Polizist noch nicht den Grund dieser Visite gesagt hatte. Viktor kam ihnen entgegen. „Was geht hier vor?“, fragte er eher Alex als den Beamten. „Sind sie Doktor Viktor Kurze?“, warf der Mann eine Frage ein. „Ähm… ja? Was ist los?“, antwortete dieser etwas suspekt. „Sie sollen auch mitkommen.“ „Geht es um Joules? Joules Merel?“, fragte Viktor ganz unverblümt „Kommen sie mit“, sagte der Polizist mit etwas Nachdruck. Er führte sie raus, dort standen einige Streifenwagen, außerdem ein großer schwarzer Chevrolet Suburban. „Die wollen mit ihnen reden“, sagte der Polizist und deutete zu dem Fahrzeug, „Ach, noch eine Frage: Wo ist Doktor Tagaki Chang?“ „Der ist schon weggefahren, aber einen Moment, was wollen sie von uns?“, fragte Alex etwas desorientiert. „Keine Ahnung, die werden ihnen vermutlich einige Fragen stellen“, antwortete der Polizist und stellte eine weitere Frage: „Was fährt ihr Kollege Doktor Chang für einen Wagen?“ „Einen Lamborghini Urus SUV, was sollen die Fragen?“, antwortete jetzt Viktor, der Tagaki schon immer wegen des schicken Autos beneidet hatte. „Steigen sie bitte ein“, sagte ein anderer Mann von der Seite zu ihnen. Er trug einen schwarzen Anzug und trug keine Marke, dennoch wirkte er vom Auftreten wie ein Beamter, er hatte einen englischen Akzent und dunkles Haar, er war etwas kleiner als Alex, aber auch etwas breiter, vermutlich nur wegen seinen muskulösen Schultern. „Noch einmal: Was ist los?“, fragte Viktor. „Es geht um sie und ihre Kollegen, wir haben da einige Fragen“, sagte der Anzugträger. Alex ergriff die Initiative und stieg in den Suburban, gefolgt von dem leicht murrenden Viktor. Drinnen saß ihnen ein großer dunkelhäutiger Mann, ebenfalls in einem schwarzen Anzug gegenüber, er hatte militärisch kurzes Haar, und sah auch sonst so aus, als könnte er kämpfen. „OK, sind wir hier bei diesem Film mit den schwarzen Anzügen und den kleinen Blitzdingern?“, fragte Viktor sarkastisch. „Nein, ich bin nicht Will Smith“, merkte der dunkelhäutige Mann an und blickte die beiden Doktoren an. Der etwas kleinere stieg zu ihnen in den Wagen und schob die Tür hinter sich zu. Viktor wollte sich schon fast wieder wehren, doch Alex bremste ihn mit seiner Hand auf der Schulter. „Kennen sie diesen Mann?“, fragte der dunkelhäutige Mann und zeigte ihnen ein Foto, das Joules Merel abbildete. „Ja, den kennen wir, sie kennen wir nicht“, antwortete Viktor mit giftig. „Oh, tut mir leid, dass wir uns nicht vorgestellt haben: Ich bin Agent Paul und mein geschätzter Kollege hier heißt Bruce, wir sind von der CIA.“
Er wachte auf, konnte sich jedoch nicht rühren, er war vermutlich noch in der Lagerhalle, die Decke sah so aus, wie die in der Lagerhalle, oder täuschte er sich? Nein, er wurde bewegt. Oder doch nicht? Komischerweise spürte er keinen Schmerz. Konnte er sich doch bewegen… Ja, konnte er, er hob seine Hand und hielt sie sich vor sein Gesicht, aber er spürte nichts, er war nicht müde, aber wollte schlafen. Doch etwas in ihm schrie: „Steh auf!“ Doch er wollte nicht. Wieder einschlafen… Ja, das wollte er. Doch dann holte ihm ein stechender schmerz zurück, kurz bevor er seine Lider komplett schließen konnte. Schlief er noch in seinem Auto? Vermutlich hatte er den Termin mit dem Vorstand verpassen. Wie dumm. Andererseits, er war nie den großen Robotern begegnet. Nie dem Silbernen. Und dann verschwammen seine Erinnerungen. Wie sehr er sich wünschte noch zu schlafen. Aber dann sollte er langsam aufwachen. Wieder dieser Schmerz, er strahlte von seiner Schulter bis in seine Brust, doch dann war er wieder weck. „Wir verlieren ihn“, hörte er eine Stimme sagen. „Noch mal!“, befahl eine andere. Und wieder dieser stechende Schmerz. Diesmal intensiver. „Das wird nichts!“ „Zufuhr erhöhen“, sagte die andere Stimme wieder. Und dann wachte er auf.
Was wäre geschehen, wenn er nicht in den roten BMW gestiegen wäre? Was wäre passiert, wenn er einfach weggelaufen wäre? Was wäre passiert wenn er an diesem Morgen nicht von Warren aufgeweckt worden wäre? Was waren diese Dinger? Wieso töteten sie Menschen? Wieso gab es andere die sich gegenseitig bekämpften? Wie konnten sie sich in Kampfflugzeuge verwandeln? Woher kamen sie? Wer hatte sie hergestellt? Und wer fuhr diesen Wagen? Das waren die Fragen die sich Wilder im Moment stellte. Die Auto- Kolonne fuhr so schnell aus der Stadt wie irgend möglich. Hinter ihnen kamen Schüsse runter, doch sie verfehlten sie alle. Sie fuhren in den angrenzenden Wald. Mike und er saßen auf den Hintersitzen des Autos, vorne saß kein Fahrer, das Lenkrad drehte sich von selbst, der Gang legte sich selbst ein und bei genauem Hinsehen fiel Wilder auf das selbst das Gaspedal, die Bremse und die Kupplung von selbst bedient wurden. Als sie weit genug im Wald waren verlangsamte sich die Kolonne aus den vier Autos etwas, blieb aber in Bewegung. „Also? Wer hat Lust auf etwas Musik?“, fragte eine Stimme die aus dem Auto kam, aber anscheinend keinem gehörte. „Wer hat das gesagt?“, fragte Mike hektisch und nahm dabei Wilder die Worte aus dem Mund. „He! Wir kennen uns! Du warst der den ich vor dem Kätchen gerettet hat!“, sagte die selbe Stimme zurück. „Ruhe! Wo- Was? Mist, was ist hier los?“, fragte diesmal Wilder. „Okay, Fragen werden beantwortet, ich bin Cliffjumper und bitte übergebt euch nicht auf meinen Rücksitzen, okay?“ „Ich verlier den Verstand- die werden uns töten“, stammelte Mike leise. „Ich glaube das hätten sie dann schon längst getan“, stellte Wilder klar, war dieses Auto der rote Krieger? Gut möglich, die Farbe passte, selbst die Brust des Roboters sah so aus wie die Motorhaube des Autos, auch einige andere Teile, wie die Schultern passten zu den Seiten des BMWs. Und die Stimme passte auch. Ja, dieser Wagen, dieser Roboter hatte ihn vor diesem metallischen Panther gerettet. Und ihm am Leben gelassen. Aber das hieß… das dieses Ding auch so ein… Ein Formwandler war. „Du bist der rote Krieger, richtig?“, fragte Wilder immer noch ungläubig. „Roter Krieger, das gefällt mir… aber ich bevorzuge Cliffjumper“, sagte das Auto. „Ja, gehört und verstanden“, sagte die selbe Stimme, aber nicht zu Wilder oder Mike. „Was?“, fragte Mike diesmal. „Wir haben befehle bekommen… Wolltet ihr schon mal nach Deutschland? Ich leg etwas Pop und Rock auf, ist das Okay?“, fragte Cliffjumper.
Die Sonne ging unter nach diesem ereignisreichen Tag. So viel war passiert. Starscream ging gerade die Berichte durch, sowie die Aufzeichnungen die er von Thundercracker erhalten hatte. „Soundwave wurde ebenfalls angegriffen… Das Ziel wurde verloren“, stellte er fest. Er war bei dem Kampf bei Cameri nicht anwesend gewesen, aber seine Luftangriffs- Streitmacht war kläglich gescheitert. Zwei seiner Seeker waren nur noch Altmetall. Thundercracker baute gerade Skywarp wieder zusammen. Nur Havoc, diesem dummen Haustier, war es zu verdanken, dass die Autobots zurückgeschlagen wurden. Thundercracker nutzte einen Hochleistungsschweißer, der wie sein Neutronensturmgewehr aus seiner Hand entstand, um Skywarps geretteten Arm wieder an seinen Anschluss zu bringen. „Du kannst froh sein, dass die Klinge des Autobots so gut geschliffen war.“ „Halt die Klappe, Thundercracker! Ich hab wenigstens gekämpft“, beschwerte sich Skywarp. „Wahrlich… Nach einer kurzen Analyse deines Gegners hättest du gewusst, dass du ihn besser aus der Entfernung abgeschossen hättest“, hielt Thundercracker dagegen. „Halt die Klappe, und mach weiter“, maulte der angeschlagene Seeker. Starscream kam zu ihnen, sie hatten sich ein Versteck in den nahen Bergen gegraben, die Menschen nannten diese Aneinanderreihung von Gestein die Alpen. Irgendwann würden es selbst diese Fleischlinge bemerken, dass einer ihre Städte komplett vernichtet war. Und Starscream war sauer, das seine Seeker, die einst auf Cybertron zu den gefährlichsten Verbänden der Decepticon- Armee gehört hatten, so kläglich an vier Autobots gescheitert waren. Thundercracker hatte zwei der vier ohne Zweifel identifiziert, der eine war Jazz gewesen, Optimus’ kleiner Gehilfe, der andere Cliffjumper, der Scout und Soldat der mit verantwortlich dafür war, das die Gefängnisfelder von Kaon mittlerweile leer waren (ein dunkler Tag, der auf Soundwaves miserablen Gegenmaßnahmen beruhte, dass jedenfalls hatte stets Starscream gesagt). „Also, welcher von euch beiden Narren hat die Autobots verloren?!“, fragte der Anführer der Seeker aufgebracht. „Du warst nicht dort, Starscream! Ich konnte nicht fliegen, du musst schon unseren… Wissenschaftler fragen“, schnauzte Skywarp zurück und wurde wegen seines Kommentars mit einem Schweißstrahl an einem seiner Nervenzentren belohnt: „Autsch!“ „Ruhe, Skywarp! Wie gesagt, wir waren in Unterzahl. Und die Autobots fuhren mitten in bewaldetes Gebiet, wir mussten die Verfolgung abbrechen“, hielt Thundercracker dagegen und korrigierte den Winkel seines Schweißers. „Ihr seid beide Narren! Havoc hätte aus diesem Wald Kleinholz gemacht!“ „Negativ, Commander Starscream- Meine Scans haben ergeben das Havocs Munitionsreserven- zu diesem Zeitpunkt- nicht mehr ausgereicht hätten um den Wald zu zerstören, wir haben zu viel Energon bei dem Kampf und der Zerstörung der Stadt verbraucht.“ „Ich habe genug von deinen Scans, Thundercracker!“ „Wir haben kaum noch Energon, es derartig zu verschwenden, wäre ein Fehler gewesen“, rechtfertigte sich Thundercracker „Ach, dass darfst du dann auch Megatron erklären, wenn er hier ankommt“, entgegnete Starscream. „Megatron? Er kommt hier her?“, fragte Skywarp. „Ja… Soundwaves Bericht zufolge ist er einer vielversprechenden Spur auf den Versen und außerdem hat er einen alten Bekannten getroffen“, sagte Starscream mit freudigem Unterton. „Ist es der, an den ich denke?“, fragte Skywarp ungeduldig. „Seit wann kannst du denn denken?“, fragte Thundercracker dazwischen. „Genug! Ja, Optimus Prime hat sich gezeigt“, antwortete Starscream und legte ein nachdenkliches Gesicht auf. „Aber nun, da mein Heer Verluste erlitten hat, muss ich den Zeitpunkt, meines Angriffs besser planen“, sagte er nachdenklich und leise genug damit Havoc sie nicht hörte. „Dann sollten wir- ich meine ihr- eure Pläne vielleicht verschieben?“, fragte Thundercracker. „Nein! Optimus wird ihn ablenken, wenn das Licht des letzten Primes erlischt und Megatron genug geschwächt ist, werde ich meine Chance ergreifen. Und meine Bestimmung erlangen. Als Anführer der Decepticons!“
Und dann wachte er auf. Und fand sich in seinem Alptraum wieder. Er sah am Anfang nur die Kristallaugen. Grün und rund. Doch dann sah er mehr, als er wollte. Über ihm stand einer dieser Roboter. Sein Körperbau war asymmetrisch, dass Grundgerüst war gleich, aber auf der einen Schulter war ein großer Schild angebracht, vermutlich um ihn vor Beschuss zu schützen, der Kopf vermittelte zwar etwas Edles und auch beruhigendes. Die andere Schulter waren ein Flickenteppich aus Scheinwerfern und Leuchten, kombiniert mit einem Drahtgestell und einer Ansammlung von verschiedenen Werkzeugen. Die Brust war symmetrisch aufgebaut, die Panzerung war sicherlich stabil, auch wenn sie weniger auf direkte Kämpfe ausgelegt war. Die Beinpanzerung hatte dasselbe Konzept wie die Panzerung der Schultern, die eine Seite gepanzert, die andere mit Werkzeug bespickt. Er war in einem leicht grünlichen gelb lackiert, einige Stellen waren in rot und in weiß gehalten. Im ersten Moment wusste er nicht was er sagen sollte. „Wo bin ich?“, fragte er geistesabwesend. „In Sicherheit“, antwortete der Riese und ein zweiter trat an seine Seite. Dieser war geringfügig kleiner als der andere, sein Torso hatte die Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks, er war an den meisten Stellen blau lackiert und angewinkelte Fensterscheiben bildeten den Brustpanzer. Seine Arme waren recht lang und endeten in langgliedrigen Fingern, sein Kopf war sogar fast menschlich, bloß aus Metall. Dünne Drähte stellten fallende Haare dar, inklusive eines kleinen Schnurrbartes. „Du hast ihn repariert Ratchet, nicht schlecht.“
Norrin-Raad - 28/11/2012 um 18:34
DerSisch - 28/11/2012 um 10:42
So, da ich ja Kapitel 2 etwas gekürzt hatte (um den Rahmen nicht zu sprengen) und in letzter Zeit sogar etwas Zeit gefunden habe zu schreiben, ist Kapitel 3 jetzt schon fertig. Und jetzt wird meine Ankündigung wahr: Wer Botsfight vermisst hat, der kommt in dem Kapitel wirklich auf seine Kosten.
Wie immer freue ich mich auf Feedback und Kommentare, haut in die Tasten^^
[size=10pt]3. Kapitel: Intervention[/size]
Fast zeitgleich geschah sowohl ein Wunder für den Todgeweihten Kampfpiloten als auch für den Doktor, der immer noch hoffte das er träumte. Denn beide starben nicht an diesem Tag. Beide wurden gerettet.
Blaue Strahlen zischten durch die Luft, während ein keuchendes Schussgeräusch ertönte und das schwarz lackierte Monster wurde mehrmals getroffen, dort wo die Geschosse auftrafen, sprühten Funken vom Energieschild und es entstanden teilweise Metallverbrennungen auf der Panzerung des Monsters. Das Monster taumelte und blickte sich gleichzeitig um, während die eine Hand sich in eine schwere einläufige Kanone verwandelte und es die andere schützend vor den Kopf hielt. Wilder schaute sich ebenfalls um und sah seinen Retter, er stürmte aus einer angrenzenden Ruine und gab aus einem dreiläufigen Blaster, der aus seiner Hand entstanden ist, konzentrierte Feuerstöße ab. Er war fast komplett in einem dunkleren rot gehalten, für Wilder sah es aus, als ob eine zweigeteilte leicht angewinkelte Motorhaube, Brust bildeten, der Kopf war sogar entfernt human, wurde von zwei (verhältnismäßig) kleinen Hörnern gekrönt und gut gepanzerte Arme und breite Schultern formten aus dem Konstrukt einen perfekten Krieger. Er war etwas kleiner als das Monster, aber er war genau wie es so ein… ein Ding. Wilder wälzte sich auf den Bauch und versuchte wegzukriechen, hielt aber den Kampf immer ein wenig im Auge.
Dies ist Cliffjumper, ein Späher und äußerst fähiger Soldat, er kämpft seit Beginn des Krieges gegen die Decepticons. Er gehört zu den Autobots und jetzt greift er einen der gefährlichsten Decepticons an: Skywarp. Der Seeker ist seinem Beschuss für einige Sekunden ausgeliefert, mehr braucht der gewitzte Autobot nicht, er nähert sich mit langen und schnellen Schritten, seine rechte Hand formt sich zu einer zweischneidigen drei Meter langen Metallklinge, er springt und dreht sich kurz um die eigene Achse um möglichst viel Schwung zu bekommen. Die Klinge scheidet in den schützenden Arm, während der Blaster- Arm immer noch feuert. Die Klinge scheidet tief und verletzt den Seeker schwer, doch mit einem kurzen Düsensprung nach hinten, zieht sich Skywarp aus dem Nahkampf und hebt seine einläufige Waffe, doch Cliffjumper ist schneller, bevor ein Schuss herausschnellt, weicht er nach links aus und gibt Skywarp eine volle Breitseite aus seinem Blaster ab. „Was macht du hier?!“, schnauzt Skywarp und versucht den schnellen Bewegungen seinen Gegenübers zu folgen. „Du bist echt unterbelichtet Deceptidiot!“, blaffte der Autobot- Krieger zurück und unterstrich seine Worte mit einer weiteren Salve des Blasters und einem Hieb seiner Klinge. Doch bei diesem Schlag fängt Skywarp den Klingenarm ab und wirft den Autobot einige Meter weit zurück. Kurz darauf formt sich die Kanone wieder zu einer langfingrigen Hand, nur um mit der Klaue auf eine Schaltfläche des anderen Arms zu tippen: „Du bist der Dumme, Autobot! Ohne Verstärkung zu kommen!“ Cliffjumper wich zurück und ein Schmunzeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Aus seinen Waffen entstanden wieder Hände. Die beiden standen sich einen Augenblick lang still und ungerührt gegenüber. Dann hörte man das Geräusch von zwei Düsenjägern und über einer der zerbombten Kirchen sah man sie im nächsten Augenblick, der eine größtenteils in einem gedeckten blau lackiert, der andere in einem dunklen Grünton mit gelben Blitzen. Sie verwandelten sich noch im Flug und kamen direkt neben Skywarp auf dem Boden auf. Den einen kante Cliffjumper: Thundercracker, der andere war etwas größer als die beiden anderen, aber weitaus schlanker, überlappende Flügelpaneele bildeten einen Großteil der Brust, während die Düsen des Kampfjets die Arme bildeten, genau so ein Seeker wurde bei einem Säure- Angriff auf die Große Ratshalle gesehen, erinnerte sich Cliffjumper, ließ sich jedoch nicht ablenken und fing an zu kichern: „Denkst du wirklich, dass ich alleine hier bin, Con?“ Eine Energieharpune, die von bläulicher Energie verfolgt wurde, schnitt durch die Luft und traf das Bein des grünen Seeker, das Energieseil strafte sich und zog den Decepticon von den Beinen. Nur einen Nanosekunde später erblühten weitere blaue Schüsse aus Energie, einige Festprojektile schwirrten ebenfalls durch die Luft und trafen die beiden noch stehenden Seeker, als Skywarp plötzlich das Gleichgewicht verlor tauchte eine, in braun gerüstete, Gestalt auf seinem Rücken auf und hieb zwei einschneidige leicht gekrümmte Schwerter in seinen Rücken. Eine Granate traf Thundercracker und warf ihn zurück. Völlig desorientiert versuchte Skywarp zu starten und trudelte nur drei Meter hoch kurz in der Luft, nur um scheppernd auf dem Boden zu landen, er drehte sich um und warf seinen Häscher von seinem Rücken. „AUTOBOTS!“, schrie er aus vollem Halse und fokussierte seinen Gegner, während seine rechte Hand zurückklappte und eine mit Klingen und Dornen übersäter Streitkolben ausfuhr.
Wilder war gepackt von der Szenerie als der gut über zehn Meter große schwarze Krieger auf den gut zwei Meter kleineren Kämpfer in der braunen Rüstung traf, der seine beiden Schwerter in Angriffstellung brachte. Der Streitkolben erinnerte in seiner Machart des Schwertes von dem Monster was den Stützpunkt vernichtet hatte und Wilder beinahe das Leben gekostet hatte. Die Schwerter dieses Kriegers waren aus strahlendem Stahl, schätzte Wilder, und einige hellblaue Intarsien, die in der Klinge leicht glühten, deuteten darauf hin, dass sie um einiges tödlicher waren, als es der Anschein war. Der Streithammer schlug zu, der Krieger wich einfach aus und hieb mit beiden Schwertern den linken Arm des Angreifers ab, mit einem Rückhandschlag brachte er sich wieder in Angriffposition und stach eines der Schwerter in die rechte Schulter, so dass die Spitze der Klinge wieder herauslugte, anscheinend ohne auf Widerstand zu treffen. Die andere Hand des schwarz gerüsteten verwandelte sich wieder in die Kanone, während er versuchte sich etwas Platz zu machen, doch das zweite Schwert kürzte den Lauf mit einem schnellen Hieb. Aus dem Handgelenk erschien eine Rakete (eine aus dem Arsenal des Kampfjets) und startete und traf das Schwert des Schwertkämpfers und explodierte…
Thundercracker versuchte in Deckung zu hasten, während er mit einer Hand das Feuer erwiderte und mit der anderen versuchte einen Kontakt mit Starscream aufzubauen. Ein Tritt von der Seite erwischte ihn im Gesicht und ließ ihn taumeln. Der Autobot hatte keine richtigen Füße, sondern Räder mit denen er sich schnell durch die Ruinen bewegt hatte, er zielte mit zwei Waffen auf Thundercracker, einer schwarz lackierten Kampfpistole und dem Granatenwerfer der den Seeker bereits einmal erwischt hatte. „Letzte Worte?“, fragte der Autobot mit einem lächeln und drückte ab. Thundercracker sendete alle seine Energie seinem Frontschild zu aber der Explosion der Granate und das Festprojektil mit Cybertaniumkern hielt seine Rüstung nicht stand, die Granate pulverisierte seinen Schild und das Geschoss fraß sich in seine Panzerung und warf ihn um. Aber er lebte und hob mit seiner Hand ein großes Trümmerstück auf und warf es nach dem Angreifer, der damit wohl nicht gerechnet hatte und taumelte kurz. Der Seeker sprang auf und verwandelte sich in einer Sekunde in der Luft zum Kampfjet zurück, er startete sofort in der Luft und warf den rot/ weißen Autobot mit den Räderfüßen um. Staub wirbelte hinter ihm auf, jetzt konnte er Starscream berichten: „Commander Starscream! Autobots in der Menschenstadt! Unterstützung wird benötigt!“
Das am Boden liegende von der Harpune getroffene Monster hatte keine Zeit aufzustehen, ein weiterer Roboter- Krieger, einer in strahlender weißer Farbe mit blauen Linien, kam angelaufen, in seiner Hand (oder aus seiner Hand?) hielt er eine Kanone mit zwei untereinander angebrachten kleinen Läufen, an den Seiten der Waffe waren kompakte Beschussschilde angebracht und ein Zielvisier in der Mitte, die Geschosse kamen in dreier Salven und malträtierten die Panzerung des Gefallenen Monsters. Die andere Hand hielt mithilfe einer angebrachten Vorrichtung die Energieleitung der Harpune. Während der rote Krieger seine Feuerwaffe in die Höhe hob und mehrere Feuerstöße auf den fliehenden blauen Jet abgab.
Dies ist Jazz. Er mag nicht der größte Autobot sein, aber er gehört zu den geschicktesten, sein Motto lautet: „Wenn du etwas machst, mache es mit Stil, oder lass es sein.“ Er ist ein schnell agierender Soldat und ein geborener Kämpfer, für ihn gibt es nur Möglichkeiten, keine Hindernisse, er kann in wenigen Nanosekunden auf jede Begebenheit reagieren, genau dieses Talent hat ihn zum Special Operations- Leader der Autobots gemacht. Er hat das volle Vertrauen von denen die mit ihm kämpfen und jetzt nutzt er eine sich bietende Gelegenheit um einen von Starscreams Seekern den Spark auszubrennen. Er nähert sich schnell, nutzt ein Trümmerstück als Sprungbrett und seine Kanone verwandelt sich in einem Augenblick zu einer blau strahlenden Energieklinge und er sticht mit der einschneidigen Klinge aus seinem Arm zu. Die Klinge trifft nicht auf Widerstand und sein Gegenüber schreit vor Schmerzen, doch er findet auch wieder zu sich und startet seine Turbinen- Hände und schleift sich mit ihnen nach hinten, noch am Boden liegenden transformiert er sich, so gut es geht, zu einem Kampfjet, doch er vergisst die Energieharpune an seinem Bein, die der weißstrahlende Autobot in der Hand hält. Zuerst kann Jazz noch mit einem schnellen Sprint mithalten, doch dann sieht er seine Gelegenheit, er nutzt ein noch annähernd intaktes Automobil der Menschen und schwingt sich darauf, als es stellenweise absackt, aber auf den Rädern bleibt, wird er von der Energieharpune einfach mitgezogen, seine Klinge ist wieder die Schildkanone und gibt Feuerstoß nach Feuerstoß auf den fliehenden Seeker ab. „Lass los Autobot! Ich bin Acid Storm! Starscream wird dich zweiteilen!“, schreit der Kampfjet und versucht mit gewagten Flugmanövern in den Straßen und zwischen Gebäuden seinen Peiniger zu entkommen. Doch Jazz ließ nicht locker und schwang sich mit seinen magnetisierten Füßen über Hindernisse und nutzte kurz sogar ein am Boden liegendes großes Mauerstück als Rampe, Acid Storm zog rasch nach links, mit der Absicht Jazz mitten in ein Wohnhaus zu schleudern, doch der Autobot schwingt seinen Fahrbaren Untersatz in die Richtige Position und fängt den Aufprall so gut es geht ab und fuhr für einige Sekunden an der Fassade entlang, wieder zieht er das Auto etwas hoch um wieder sicher auf dem Boden zu landen. Als eine gut zwei Meter hohe Mauer vor ihm erscheint, macht sich der Autobot bereit zum Sprung. Während das Auto voll gegen die massive Steinwand kracht, hängt der Autobot immer noch an dem Schleppkabel aus Energie und als eine stabile Säule den Weg des Autobots kreuzt, wirft er das Kabel aus und greift das angespitzte Endstück, mit einer Handbewegung verankern sich kleine Greifklauen mit tief in die Säule, das Seil strafft sich aber der Seeker gibt nicht auf und verliert das Ringen, mit einem zweiten Harpunenschuss aus der Vorrichtung an Jazz linken Arm zerrt der Autobot Acid Storm immer weiter zu sich hinunter, die Sturheit im Fahrzeugmodus zu bleiben ist sein Untergang, als die Schildkanone voll auflädt und einen Schockwellen- Schuss abgab. Der Schuss rauscht einfach durch die Metallhülle des Jets und durch das Innenleben und kommt an der anderen Seite des Rumpfes wieder heraus. Im ersten Augenblick merkt der Seeker noch nicht das er getroffen wurde, im nächsten kracht er einfach zu Boden als seine Düsen versagen und seine Systeme abschalten. „Autobots Eins, Decepticons Null“, sagt der weiß gerüstete Krieger mit den blauen Rennstreifen und dreht sich einfach um springt in die Luft und verwandelt sich in einen Blitzer- Bekannten Sportwagen zurück.
Gerade als der kleine fiese Metallmann zuschlagen wollte, fegte ihn ein Projektil weg. Kein Projektil aus einer Pistole oder einem Gewehr, es hatte ungefähr die Größe seiner Hand. Joules duckte sich weg und spürte wieder den Schmerz in seinem Genick, aber im Moment war ihm das Egal, egal was hier gerade passiert war, er hatte jetzt die Chance abzuhauen. Und hoffte immer noch irgendwie, dass er träumte. Er blickte nicht zurück und lief einfach in die Richtung der Tür, doch dann erfasste ihn etwas, eine unsichtbare Welle die ihn zu Boden warf.
Soundwave sah noch wie Frenzy von dem Geschoss getroffen und fortgeschleudert wurde und drehte sich zur Seite. Dort sah er eine vertraute Gestalt. Der Krieger der dort stand war bekannt auf Cybertron gewesen und hatte den Ruf der beste Scout der Autobots zu sein. Der mutige Soldat war von Kopf bis Fuß vorwiegend gelb lackiert, die Beine waren breit um selbst im unwegsamen Gelände eine schnelle und stabile Fortbewegung zu gewährleisten, der gepanzerte Brustpanzer bestand vorwiegend aus gebogenen Teilen einer Motorhaube, die Arme waren im Vergleich dazu relativ schmal, ein runder Kopf mit einem heruntergeklappten Kampfvisier bildetet zusammen mit den großen Schulterpanzern den Abschluss. Die rechte Faust hatte sich zu einer großen Kampfpistole transformiert, die andere zielte gerade auf Soundwave mit einer Plasmakanone. Doch Soundwave war nicht ohne Grund der Kommandant der Bodentruppen der Decepticons, die Lautsprecher in seinen Armen fingen an zu pulsieren und bildeten sich überlagernde Schallwellen, er wich dem ersten Schuss der Plasmakanone aus und hieb seinen Arm in den steinernen Boden und warf dem Autobot- Scout einen Schallangriff entgegen als er wider in Richtung des Menschen sah, reagierte er mit der selben Attacke, jedoch mit weniger destruktiven Wellen und ließ dabei den Scout für einen Augenblick außer acht. Ein Fehler.
Dies ist Bumblebee, er ist ein treuer und verlässlicher Autobot- Scout und ein aufopferungsvoller Freund. Er ist schnell und geschickt und ist wohl das beste Beispiel dafür, dass der erste Blick oft täuschen kann. Denn früher war er nur ein Bote, doch er mauserte sich im Krieg um Cybertron zu einem mutigen Soldaten. In dem Augenblick den Soundwave brauchte um eine Schallattacke auf den Menschen auszuführen, nutzt er um den Angriff auf ihn so gut wie möglich auszuweichen, während er sich selbst in eine bessere Schussposition bringt. Dennoch wird der Scout getroffen und an einigen Stellen reißen die Schallwellen seine Panzerung auf, sein linkes Auge hat kurz Interferenzen, doch er wäre nicht mehr in der Lage gewesen zu kämpfen, hätte es einen direkten Treffer diese destruktive Energie gegeben. Soundwave blickt wieder zu ihm. „Laserbeak- Sturzflug“, befiehlt er und wieder verschieben sich Teile seiner Brustpaneele und ein schnelles Etwas stieß daraus hervor. Es hatte Ähnlichkeit zu einem Vogel, die zwei Flügel hatten eine Spannweite von zwei Metern, ein spitzer Schnabel aus reinem Cybertanium konnte selbst härteste Panzerplatten durchstoßen, kleine Greifklauen und ein kurzer aber mit kleinen Klingen gespickter Schweif bilden den Abschuss dieses schnellen Attentäters. Ein weiteres Geräusch klingt an Soundwaves Schallrezeptoren, mehr Schusslärm. Er hätte auch nicht gedacht, dass der Autobot alleine war…
Der braun gerüstete Krieger liegt am Boden, schwarze Explosionsrückstände überziehen seine Lackierung, doch er rührt sich noch. Skywarp, mittlerweile durch den Kampf gezeichnet hebt mit seiner verbliebenden Hand seinen abgeschlagenen Arm auf, er wird bereits wieder beschossen, Cliffjumper gibt einen gezielten Feuerstoß auf ihn ab. Unter schwerem Feuer muss Skywarp sich eingestehen das er sich zurückziehen muss. Doch dann hört er ein vertrautes Geräusch und dann ist er sich sicher: Jetzt sollte er auf jeden Fall gehen. Ein Donner erklingt aus großer Ferne. Ohne Arm kann sich Skywarp nicht komplett transformieren, doch rennen kann er noch. Hinter ihm kommt ein Autobot auf seinen Fußrädern angerollt und gibt einen Schuss mit der Kampfpistole ab, das Geschoss bohrt sich in seine Schulter, erst jetzt bemerkt er noch, das dort immer noch eines der Schwerter des Autobots hängt, er taumelt nur kurz, doch unterbricht seine Flucht nicht. Jetzt hören es die Autobots auch, ein Pfeifen des Windes. Und sie reagieren schnell, doch nicht schnell genug…
Wilder rennt nur noch, er vergisst jegliche Vorsicht und hasstet zu der kleinen Kapelle. Plötzlich baut sich hinter ihm eine große Explosion auf, die Druckwelle erfasst ihn und wirft ihn um. Weitere Schüsse treffen die Stadt und legen das sowieso schon zerstörte Zentrum noch mehr in Schutt und Asche, doch dann verstummt der Beschuss einfach. Hoch über Cameri fliegt ein AC- 130. Der Beschuss stammte von ihm. Und der Flieger kommt weiter herunter geflogen, gerade so als wollte es sein Werk selbst noch begutachten. Ein blauer Kampfjäger fliegt nur fünfzehn Meter an ihm vorbei, gefolgt einem in beiger Färbung. Die Kampfjets setzen zum Sturzflug an und verwandeln sich noch in der Luft.
Thundercracker kam mit einem Aufprall der die Steinplatten unter sich zerteilte runter, neben ihm setzt Thrust auf. Das Stadtzentrum, vorher schon fast komplett zerstört, besteht noch aus einzelnen herausragenden Wänden, einigen Stützpfosten und zerkraterten Straßen. Sowie etlichen Schutthaufen. Staub liegt in der Luft, er vernebelt selbst den Seekern die Sicht. „Havoc lässt nie viel übrig, was?“, fragt Thrust sarkastisch und tritt eines der Trümmerteile auf dem Boden von sich weg. Thundercracker geht zielstrebig weiter. Dabei seinen Blick immer auf seine Scanner- Einheit in seinen Arm gerichtet „Meine Scanner sagen, dass darunter ein Lebenszeichen angezeigt wird“, sagt Thundercracker und deutete auf ein eingebrochenes Haus. Gerade in diesem Augenblick wird ein großes Stück noch stehende Hausfassade nach außen gedrückt und ein schwarz gerüstetes Monster kommt, sehr angestaubt heraus gehinkt. „Nett, dass ihr auch noch kommt“, stellt Skywarp resigniert fest und schaut sich die Zerstörung um sich an: „Havoc?“, fragt er und blickt Thundercracker an. „Havoc“, antwortet Thrust an Stelle von dem blau lackierten Seeker. Thrust hat breite Schultern die aus den Tragflächen entstanden sind, das Cockpit ist zweigeteilt und formt den Großteil der Beine. „Der Scanner meldet Interferenzen“, stellt Thundercracker fest. „Das ist nicht gut, was?“, fragte Thrust und schiebt Thundercracker beiseite und geht die zerbombte Straße herunter. Gerade als Thrust zu einer der Kreuzungen kommt, an der noch eine aufrechte Fassade steht, wird er von irgendetwas geschnappt und verschwindet hinter der Ecke. „Los!“, schreit Skywarp und stürmt auf die Kreuzung zu, nur um wegen einer Stahlklinge mit hellblauen Energieleitungen den linken Fuß zu verlieren. Das Gleichgewicht verlierend fällt Skywarp scheppernd zu Boden. Schon ist die Luft nicht nur mit Staub durchsetzt, sondern wieder mit blauen Energieblitzen und Projektilschüssen. Thundercracker feuert einige Raketen auf anlegende Gebäude ab und reißt einige davon komplett ein. Hinter Thundercracker bebt der Boden als Havoc aufsetzt. Das massige Konstrukt hebt seine Arme und eröffnet das Feuer…
Mit Kopfschmerzen und blutigen Wunden wacht Wilder auf, Staub liegt in der Luft und er riecht nur noch den Sand. Er liegt in einem Haufen aus Sand und Stein, sein Rücken schmerzt schrecklich und er traut sich zu Anfang nicht aufzustehen. Was er gerade gesehen hat, muss er erst einmal verarbeiten. Als er wieder Schüsse hört zwingt er sich aufzustehen, er muss hier weg, nein. Sie müssen hier weg. Er steht wankend auf und schaut sich um und merkt erst jetzt, dass er komplett die Orientierung verloren hat. Als er ein metallisches Klicken auf dem Steinboden hört, dreht er sich um. Und wünscht sich, dass er es nicht getan hätte. Ein mechanischer Panther steht ihm direkt gegenüber. Wilder überlegt nicht, sein Überlebensinstinkt greift ein und er rennt genau in die andere Richtung weg. Doch er weis das er nicht entkommen kann. Es ist ein Ding der unmöglichkeit diesem vierbeinigen Jäger zu entkommen. Doch er stirbt an diesem Tag nicht, vermutlich hat er einfach mehr Glück als Verstand. Doch vor ihm bricht ein Schutthaufen zur offenen Straße auf und sein mechanischer Retter kommt ein zweites Mal. Statt eine Waffe aus seinen Armen zu holen, holt er die gut vier Meter lange mechanische Raubkatze von den vier Klauenbeinen und schleudert sie mit einer Schwung in ein komplett ausgebranntes grünes Auto. Noch bevor das Biest reagieren kann, schlägt der rote Retter den Schädel des Dinges ein. Es wehrt sich nur vereinzelt, ein instinktiver Hieb mit dem Streitkolbenschweif, ein Schlag mit einer der Klauen, doch das Ding kann sich nicht gegen den größeren Gegner behaupten. Dann schaut der rote Krieger Wilder an. Die blauen Augen fokussieren sich mehrfach auf ihn. Dabei lässt er das fast Tote Ding los, fast Tot. Als es sich aufrichtet und den roten Krieger angreifen will, handelt Wilder instinktiv und zieht seine Pistole. Er gibt einen Schuss ab, er trifft das Ding mitten in einem der Katzenaugen und ein jaulender Aufschrei ertönt, jetzt schlägt der rote Krieger noch einmal zu schickt das Biest endgültig auf die Bretter. „Non male, I’uomo“, sagt der rote Roboter zu ihm. „Was?“, sagt Wilder und befürchtet jetzt schon seinen Tod. Er hätte Italienisch lernen sollen, das klang gerade danach. „Oh. Nicht schlecht. Ach ja: Du hast mich nie gesehen“, antwortet der Roboter auf englisch. Ja, klar, als könnte Wilder das je vergessen…
Bumblebee nahm hinter einem Stützpfeiler Deckung und bereitete seine Kanonen vor. Das Summen von Laserbeaks Gleitflug hallte in seinen Rezeptoren wieder. Ein Schuss riss ein großes Stück Gestein aus der Säule. Soundwave hatte mittlerweile seinen Plasmablaster zum Einsatz gebracht. Die Waffe war tödlich, überhitzte jedoch bei zu langem Dauerfeuer schnell, dies wollte der Autobot- Späher zu seinem Vorteil nutzen. Er sprintete aus seiner Deckung und rollte sich die letzten Meter wieder hinter einer anderen Säule in Deckung, Die Plasmastrahlen die auf ihn abgeschossen wurden, waren einfach daneben gegangen. Weitere Schüsse demolierten die massive Steinsäule. Der Kampflärm von draußen wurde lauter und ein schwarz gerüstetes Etwas flog durch die massive Stahltür und landete direkt neben Soundwave. Es handelte sich um Crowbar. Dieser stand unter Ächzen wieder auf und klopfte sich den Staub von seinen Panzerplatten ab. „Soundwave. Wir haben da ein Problem…“
Drei Minuten zuvor…
Crowbar schloss die große Stahltür zu der Haupthalle des Lagers. Es war ein Glücksgriff gewesen, dass sie diese Halle am Stadtrand gefunden hatten. Das sie dafür nur zwei dieser Fleischlinge umbringen mussten, die obendrein mit einem passendem Automobil hierher gefahren waren, hatte es den Dreads erlaubt, in Schlagreichweite zu ihrem Ziel zu kommen, ohne vor dem Anschlag Aufmerksamkeit zu erregen. Im Raum wartete bereits das vierte und letzte Mitglied der Dreads. Im Gegensatz zu diesen, bewegte sich dieser nicht auf zwei Beinen fort, sondern auf vier stabilen angewinkelten Beinen. Er teilte ansonsten aber einige Ähnlichkeiten mit seinen Teammitgliedern, so hatte er zwei rot blitzende Augenpaare, Scheinwerfer waren an den Schultern angebracht. Lange zusammengeflochtene Drähte bildeten Zöpfe die aus den Seiten des Kopfes herumwirbelten. Catalyst setzte ein gemeines Grinsen auf. „Was?“, fragte Crowbar ungeduldig. „Ach, nur so… Ich meine würdest du gerne mit Soundwave da drinnen stecken?“ „Ähm… nein“, gab Crowbar zu, und schüttelte dabei noch seinen Kopf hin und her, so das seine langen Stahlseil- Zöpfe mit Hin- und Herwackelten. „Nicht wenn ich einer dieser Fleischlinge wäre.“ „Das meinte ich ja“, sagte Catalyst und setzte sich auf den abgestellten Suburban. Den Suburban der den drei Dreads als Vorlage für ihren Fahrzeugmodus gedient hatte. Unter dem Gewicht des Decepticons gab das Fahrzeug langsam aber sicher nach. „Soundwave wird seine Antworten bekommen“, stellte Crankcase klar. Danach hörten sie einen Schuss. Kurz darauf noch einen und Catalyst von seinem Sitzplatz gefegt. Dort wo er eben noch gesessen hatte, stand nun ein anderer Transformer. Seine Panzerung war sandfarben, er hatte eine gedrungenere Gestalt, seine Beine erinnerten mehr an Hufe. Hinter seinem Rücken waren große Paneele aus Panzerplatten angebracht, ein Visier mit Mundschutz verbarg sein Gesicht und erinnerte entfernt an einen mehrschichtigen Stahlhelm. In seinen Händen hielt er schwere Kampfpistolen und auf seinem Rücken war ein dreiläufiges Maschinengewehr angebracht. Bevor die Dreads reagieren konnten eröffnete der Autobot das Feuer. Crankcase wurde von dem Pistolenschuss zurückgeworfen. Es waren also Dualpistolen die sich durch ihre reine kinetische Kraft auszeichneten. Weitere Schüsse erklangen, jedoch von einer Blasterwaffe. Ein weiterer Transformer gesellte sich dazu. Die Panzerplatten waren in einem hellen blau gehalten, an einigen Stellen verfärbten sich die Panzerplatten bis hin zu einem rosa. Da wo der erste Autobot breite Schultern hatte und wie ein geborener Kämpfer wirkte, so wirkte dieser hier schlank und agil, lange schlanke Beine und einige weibliche Rundungen unterstrichen das dies kein gewöhnlicher Cybertronischer Krieger war. Wenn sich Crankcase nicht täuschte, stand ihm gerade die berüchtigte Arcee gegenüber. „Das war ein Fehler“, sagte Crankcase und näherte sich der Kriegerin und formte dabei seine normale Hand in eine brutal gezahnte Kampfklaue. „Ein Fehler von dir“, stellte Arcee fest und klappte Kampfklingen aus ihren Unterarmen aus, die sich langsam vom hellblau ihrer Panzerung bis zu einem geschliffenen Silber verfärbten. Statt den Hieb mit der Klaue zu parieren, wich die Kriegerin aus und schlug stattdessen mit einem Tritt ihren Gegner von sich, nur um mit einem schnellen Sprung wieder vor ihm zu stehen und mit einer ihrer Klingen zuzuschlagen. Die Klinge schnitt durch die Armpanzerung des Dreads und ein weiterer Hieb öffnete die Verteidigung des Gegners. Sie schlug einen Salto und trat ihn im selben Aufwasch. Er taumelte und merkte, dass er seine Gegnerin unterschätzt hatte. Derweilen nutzte Crowbar seine Metallpranken und entriss dem muskulösen Autobot seine Pistolen und die beiden rangen mit ihren Händen und Fäusten gegeneinander. Der vierbeinige Hatchet stürmte auf den Autobot los, dabei seinen großen Kiefer schon aufschnappend. „Ihr habt wohl zwei Autobot zu wenig, was?“, fragte Crowbar den Autobot. „Du hast dich sicher verzählt…“, sagte der Autobot und verlagerte sein Gewicht und seine Muskelkraft nach vorne. Catalyst kam wieder auf die Beine und schwang seinen Klingen- Arm über den Kopf. Wurde im nächsten Moment jedoch wieder von den Beinen gefegt. Er wurde gegen die Steinmauer geschleudert. Das er lebte, verdank er nur dem starken Energieschild, dennoch sah Crankcase das der Kampf verloren war. Vor ihnen tauchte einer des gefährlichsten Autobots auf, der je auf der Oberfläche Cybertrons gewandelt ist. Die Panzerung des Kriegers ist in einem hellen rot gehalten. Sein Oberkörper ist Breit, seine Beine sind stabil gebaut um den Rückstoß seiner Waffen zu absorbieren. Seine Arme sind mit speziellen Stabilisatoren ausgestattet und haben Stoßdämpfende und Waffenkühlende Systeme an den Anschlüssen der Waffen. Er ist gut zwei Köpfe größer als Crankcase, sein Gesicht erzählt von einem Krieg, dem er der ersten Stunde gekämpft hatte und immer von der Front. Er hatte ein Implantat auf einem seiner Photorezeptoren, auf diesem Auge war er einst schwer verletzt wurden.
Dies ist Ironhide. Er ist ein Veteran auf dem Maximum physischen Kraft und seinem Wissen des Krieges. Er hatte einst die Wahl ob er sich den Decepticons anschließt, doch lehnte ab und verteidigte die Freiheit. Jede narbe und jedes Ersatzteil an seinem Körper erzählt eine Geschichte über ein Schlachtfeld auf Cybertron. Von der Hirdrax- Schlucht bis hin zu Iacon. Den Schwefelfeldern bis zu der Stürmung von Vektor Delta. Er hebt seine schwere Plasmakanone die im rechten Arm verstaut ist und feuert ein Plasmageschoss auf Hatchet ab und trifft das offene Maul der Bestie. Er hebt den anderen Arm, an der ein Mehrfach- Raketenwerfer angeschlossen ist und gibt einen Schuss damit ab. Die Rakete wirbelt den am Boden liegenden Dread in die Luft und lässt nur Einzelteile von ihm regnen. Catalyst sah zu Crankcase der sofort verstand. Crankcase mag ein Kommando- Soldat sein und schon selbstmörderische Angriffe ausgeführt haben, aber hier weis er das er an die Grenze seiner Kraft kommt. Ihm stehen Ironhide, Arcee und Brawn gegenüber und entscheidet sich zu einem taktischen Rückzug. „Was machst ihr da?“, schreit ihm Crowbar hinterher und lässt dabei eine Nanosekunde etwas nach, was Brawn sofort ausnutzt und seinen Gegner weiter nach hinten drückt, mit einem energischen Schlag befreit er sich aus dem Patt und packt den Dread und schleudert ihn durch die Stahltür. Als Crowbar wieder aufsteht, befindet er sich direkt neben Soundwave. „Soundwave. Wir haben da ein Problem…“
Und dieses Problem verdoppelt sich genau in diesem Moment. Durch die geschaffene Öffnung marschiert ein noch größerer Transformer als Ironhide. Er bückt sich durch die Öffnung der Tür. Seine langen Beine sind verhältnismäßig gesehen schlank, doch wirken dennoch stabil, an den Seiten sind je zwei große Räder montiert, sein Oberkörperverbreitert sich und formt muskulöse und gut gepanzerte Schultern. Seine Brustpanzerung besteht aus zwei großen Windschutzscheiben und darunter überlappenden Panzerpaneelen. Sein Kopf ist durch ein silbernes Mundvisier geschützt, zwei mehrfach kombinierte Antennenohren recken sich aus der blauen Panzerung des Kopfes hervor sowie ein heraldischer spitz zulaufende Helmzier. Die Beine sind in einem dunkleren blau gehalten, der Brustkorb und die Armpanzerung hingegen ist in rot gefärbt. Sowohl Crowbar als auch Soundwave wird klar das sie gegen diesen Gegner zurzeit keine Mittel haben. Der Name dieses Autobots war auf ganz Cybertron bekannt, von den Autobots als Hoffnungsschimmer gefeiert, von den Decepticons gefürchtet und verflucht. Optimus Prime.
DerSisch - 27/11/2012 um 20:28
Ok, Kapitel 3 ist fast komplett und ein bereits bekanntes Gesicht (naja, als Bildlich) wird darin eine Rolle spielen (Mehr dazu im Spoiler) wird.
Ansonsten habe ich die ersten beiden Kapitel noch kurz mal etwas überarbeitet (nur gering um Grammatik zu verbessern, mein Schreibprogramm zeigt eben nicht alles an). Aber auch einige kleinen Textzeilen hinzu gefügt, im 1. Kapitel am Ende und in Kapitel 2 einen kleinen zusätzlichen Textausschnitt, den ich zuerst verworfen hatte, aber für wichtig für Kapitel 3 empfinde.
So jetzt aber zum bekannten Gesicht: [spoiler][img width=250 height=180]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ab/AC-130H_Spectre_jettisons_flares.jpg[/img] Havoc Natürlich eine kleine Hommage an Lugnut...[/spoiler]
Norrin-Raad - 25/11/2012 um 01:23
Yeah  das ist genau mein Ding jetzt kann ich mir ihn noch besser Vorstellen
DerSisch - 25/11/2012 um 01:19
Als kleine Info gibt's ein Bild von Soundwaves Altmode: [spoiler]  Info: Statt Rücksitzen sind dort natürlich fette Lautsprecher eingebaut^^ [/spoiler]
Norrin-Raad - 25/11/2012 um 00:37
Also ich bleibe dran....bin gespannt 
DerSisch - 25/11/2012 um 00:33
2 Sportwagen mit Rennstreifen, ein BMW und ein Dacia... OK, das ist ein Argument^^ Aber wer weis....
Norrin-Raad - 25/11/2012 um 00:23
Also 3 auffällige Sportwagen und ein Dacia in einer Kolone na wenn das keine gute Tarnung ist 
DerSisch - 25/11/2012 um 00:17
nö um das handelsübliche Modell^^ Ist ja ein TARN- Modus 
Norrin-Raad - 25/11/2012 um 00:10
Also wenn es so einer ist lasse ich mir das schon gefallen...und wer er ist weiß ich natürlich nicht denn es gibt ja ne Menge Bots.... 
DerSisch - 24/11/2012 um 23:57
Du weist doch nichtt wer der Dacia ist, oder? Und außerdem: Hey, so schlecht sind die nicht^^ Aber im nächsten Kapitel erfahrt ihr mehr, wer wer ist^^
Norrin-Raad - 24/11/2012 um 21:47
DerSisch - 24/11/2012 um 21:03
Ok, bin jetzt grad fertig geworden und hab dann bemerkt das ich ein paar Seiten drüber war, daher... ja die kommen in Kapitel 3, was dann aber schneller folgen wird, daher ist hier einiges noch rausgeschnitten, nehmt mirs nicht übel^^
Ach ja: Ich freue mich natürlich über konstruktive Kritik, Kommentare etc. seit nicht scheu, und sagt mir wenn ich ins Klo greife^^
Jetzt aber:
[size=10pt]2. Kapitel: Auf sich allein gestellt[/size]
Er wachte auf, sein Blick war noch vernebelt. Er hatte schreckliche Kopfschmerzen. Er hatte ein seltsames Gefühl, ihm war kalt, sehr kalt. Sein Rücken schmerzte ihn, als hätte er einen schweren Schlag abbekommen. Alles um ihn herum war still. Jetzt sah er nicht mehr verschwommen, alles war klar. Er war eingeschlafen, in seinem Auto, am Rand der Straße. Er hatte Hunger und Durst. Er brauchte einen Kaffee. Doch etwas machte ihn hellwach: Der Blick auf die Uhr! Joules würde den Termin mit dem Universitätsvorstand verpassen! Er startete seinen Wagen, wenn er sich beeilen würde, könnte er es schaffen. Er musste es schaffen, später konnte er noch einen Kaffee trinken, aber dieses Treffen war entscheidend für seine Karriere. Er fuhr so schnell er konnte, er überschritt dabei die Geschwindigkeitsbegrenzung, fuhr bei einem sehr rötlichen gelb an der Ampel vorbei. Er schämte sich dafür, er war eigentlich ein Mann, der Vorschriften nur irgend möglich befolgte. Doch jetzt war ihm das egal. Er fuhr gerade über eine Ampelkreuzung, wo die Ampel sich tatsächlich entschlossen hatte mal grün zu zeigen, als sein Wagen von der Seite gerammt wurde. Sein Auto ruckte zur anderen Seite und die Reifen protestierten (ganz davon zu schweigen das die Beifahrerseite jetzt nur noch halb so groß war, wie vorher). Er wurde weiter geschoben. Schade, dass dies eine T- Kreuzung war und er dadurch in ein Schnellrestaurant geschoben wurde. Sein Auto hob und senkte sich, er wurde hin- und hergeschleudert, Glas splitterte, Metall quietschte wegen der Belastung und er merkte wie er anfing das Bewusstsein zu verlieren, Blut floss an einer kleinen Kopfwunde in einem Rinnsal seiner Schläfe entlang, die Rutschpartie hatte aufgehört. Hatte er vorher schon Kopfschmerzen, fühlte es sich jetzt so an, als ob sein Kopf jeden Moment platzen würde, sein rechter Arm war eingeklemmt, aber er spürte ihn nicht, er wollte sich übergeben, er versuchte mit der linken Hand seinen Gurt zu lösen, sein Blickfeld trübte sich. Und das alles natürlich an einem Tag der seine Karriere entschied. Das konnte nur ihm passieren. Einige Leute kamen zu ihm gelaufen, vermutlich Gäste des Restaurant, einige schienen sogar verletzt zu sein, jedoch nur einige Schnitte und Kratzer, ein großer Mann öffnete die Autotür, doch dann schritt er plötzlich zurück, als hätte er etwas schreckliches gesehen. Joules hoffte nicht, dass es an ihm lag, doch ein dumpfes Auftreten, das klang wie eine Schrottpresse, ertönte direkt auf der Seite, wo der Verursacher des Unfalls sein sollte. Er hätte am liebsten seinen Kopf gedreht, aber er traute es sich nicht und vermutete, dass er sich übergeben müsste, wenn er es machen würde. Panik schien aus dem Gesicht des Mannes und er drehte sich um und nahm die Beine in die Hand, andere Gäste versteckten sich in den Trümmern von Tischen und Stühlen, oder taten es dem Mann nach. Ein Ruck erfasste den komplett kaputten Wagen von Joules, unfähig sich zu drehen, hob sich sein Auto auf einmal ein paar Zentimeter, bevor es gut mit mehr Kraft einen Meter in die Höhe gestemmt wurde. Joules konnte den Gurt lösen und als sich sein Wagen drehte fiel er einfach heraus, er hörte noch wie sein Auto wieder aufschlug, komischerweise klang es weiter weg, als er erwartet hatte, er hob sein Gesicht und erstarrte vor Angst. Vor ihm bauten sich zwei mehr als sieben oder acht Meter große Metallgestalten auf. Wüsste er es nicht besser, würde er sagen, dass es sich um riesige Roboter handelte. Sie hatten ein gewolltes kriegerisches Aussehen, der eine besaß große Hauer und zwei Augenpaare, lange und dicke Kabel sprossen aus seinem Rücken und schleiften gut zwei Meter auf dem Boden, der andere hatte wie sein Partner zwei Augenpaare, jedoch ein verhältnismäßig normales Gebiss, aus den Seiten seines grausam blickendes Gesichtes formten Drähte und Metallplättchen je drei Dreadlocks. Beide waren schwarz lackiert und Scheinwerfer leuchteten auf ihren Schultern. Ihre roten Augen glühten sowohl mit Verachtung als auch Brutalität. Er hatte also eine Gehirnerschütterung, ein Trauma. Wenn er Glück hatte, schließ er noch immer in seinen Wagen und war gar nicht aufgewacht, doch als der erste der beiden eine seiner großen Pranken nach ihm ausstreckte und ihn schmerzvoll packte, wurde er plötzlich aus seinen Überlegungen gerissen. Diese Pranken quetschten fast das Leben aus ihm, er hatte Tränen in seinen Augen und wollte schreien, doch er bekam keine Luft mehr. „Lass ihm am Leben, Crowbar!“, befahl der andere mit den Dreadlocks. Der andere knurrte nur widerstrebend zurück, doch lockerte den Griff etwas. „Catalyst! Wir haben das Paket! Abtransport einleiten!“, sagte Dreadlock anscheinend zu niemandem. Lautes quietschen von Reifen kündigte den dritten im Bunde an. Doch es war kein Roboter, sondern ein unbemannter Suburban, der wie von Zauberhand seine Tür öffnete, so das Crowbar ihn unsanft hineinwerfen konnte. Als Joules sich kurz aufrichten konnte spürte er jeden Knochen in seinem Leib und die Tür schloss sich wieder und der Wagen fuhr einfach weiter und legte selbst die Gänge ohne menschliche Beihilfe ein, eigentlich gar keine Beihilfe, keine Maschinerie oder ähnliches steuerte und gab gas, es war als fuhr der Wagen von allein. „Was wird aus denen Crankcase?“, fragte Crowbar in grausamer Vorfreude und deutete auf die Leute im Restaurant. „Soundwave sagt keine Zeugen“, informierte Crankcase dem anderen während sich seine Hand in eine Kanone verformte und er gleichzeitig mit der anderen zu seinem Rücken griff, nur um eine weitere Kanone zu ziehen. „Sehr schön“, sagte Crowbar und zog eine Gatlingkanone die genau in seine Hand passt und legt an. Am Ende liegt die Kreuzung und die Gebäude um sie in Trümmern, Einschusslöcher pflastern die Wände. Es gibt keine Zeugen. Das ist nicht ihr Stil. Das ist nicht der Stil der Dreads. Sie führen den Job aus. Und schrecken vor nichts zurück.
„Wo steckt er bloß?“, fragte Alex sichtlich besorgt und schaute wieder auf seine Armbanduhr. Joules kam nie zu spät und gerade heute, das war schlechtes Timing. Viktor las wie gewohnt in der Zeitung. Er wanderte im Flur auf und ab. Viktor ließ seinen Blick von der Zeitung ab und folgte mit dem Blick seinem Freund. „Hier so rumzulaufen, lässt ihn nicht schneller kommen“, stellte Viktor. „Ja. Du hast recht, dennoch sollten wir auf ihn warten“, erwiderte Alex, auch wenn er weiter lief. Viktor legte die Zeitung auf den Tisch und erhob sich von seinem Platz und marschierte Zielstrebig zum Kaffeeautomaten. „Willst du noch einen?“, fragte Viktor ihn. „Ich weis nicht wo du das alles hinschüttest“, stellte Alex fest, er setzte sich jetzt hin, dabei flog sein Blick kurz über die Zeitung: In der Nacht zum 12. kam es vermutlich zu einem Einbruchsversuch im Autohaus Gerado, zwar wurde keines der Autos entwendet, trotzdem scheint der Besitzer Schäden erlitten zu haben, so wurde versucht über die Decke des Hauses einzudringen, herunterfallende Platten haben zum Teil schwere Schäden bei den Luxus- Wagen verursacht Wieso der Einbruch abgebrochen wurde oder die Täter nicht versucht haben einen leichteren Weg in das Gebäude zu finden, ist unklar. Dabei musste er an die Nachrichtensendung denken, die Viktor und er gestern noch gesehen hatten, nun gut, er hatte sie gesehen, Viktor war bereits eingepennt. Dort hieß es, dass auf einen englischen Luftstützpunkt ein Einbruch stattgefunden haben soll, jedoch nichts entwendet wurde, einige Schäden hat das ganze dann doch verursacht. Viktor setzte sich neben ihn und fing an den fünften Kaffee zu trinken. Worum war Joules auch noch gefahren, hätte er doch wie Viktor und er selbst ein paar Stunden in der Universität ein Nickerchen gehalten. Er war um sechs los gefahren, er brauchte zwar eine halbe Stunde um zur Arbeit zu kommen, aber jetzt war es heller Tag. Er war jetzt schon zehn Minuten überfällig. Er blickte nach draußen und sah wie Krankenwagen vorbei fuhren, vermutlich ein Unfall, er hoffte nicht das Joules etwas damit zu tun hatte. Tagaki hatte versucht den Vorstand zu beschäftigen, doch jetzt konnten sie Joules keinen Aufschub mehr verschaffen. Viktor hatte den Kaffee komplett ausgetrunken. „Wir müssen, Alex“, informierte er ihn. Er nickte nur und schloss sich seinem Freund und Kollegen an.
Er wachte auf, sein Blick war noch vernebelt. Er hatte schreckliche Kopfschmerzen. Er hatte ein seltsames Gefühl, ihm war kalt, sehr kalt. Sein Rücken schmerzte ihn, als hätte er einen schweren Schlag abbekommen. Alles um ihn herum war still. Er spürte das warme Blut das an seiner Schläfe herunterlief und schmeckte den kupfernen Geschmack auf seiner Zunge. Er hob seine Arme, zum Glück beide noch da, wo sie sein sollten. Und drückte das gesplitterte Cockpit seines Fliegers auf. Er hörte immer noch das hämische und verachtende Lachen des Monsters in seinen Ohren, sah immer noch die tödliche Klinge auf sich zurauschen. Doch er lebte noch. John Wilder hob sich so lautlos wie möglich und unter furchtbaren Schmerzen aus dem zerschundenen Cockpit, sein Flieger war in zwei Hälfen geschnitten worden, Glücklicherweise hinter der Glasabdeckung. Er ließ sich kurz fallen um wieder Boden unter den Füßen zu haben und blickte sich um und sah nur Zerstörung. Die komplette Anlage war durchsiebt von Schüssen, überall lagen Trümmerteile herum, Glassplitter lagen verstreut auf dem Boden, Rauch quoll aus den Einschlagsstellen der Raketen. Und überall lagen Tote. Wilder musste sich setzen, er war schockiert von der Brutalität die er sah. Er wusste, dass er früher wohl nicht besser gewesen war, aber das jetzt auf Augenhöhe zu sehen… Etwas raschelte neben ihm auf, er duckte sich sofort tiefer und wünschte das er etwas hätte um sich zu verteidigen. Er drehte sich um- zu spät, er blickte in die Mündung eines Sturmgewehrs. Er hob die Hände und verlor das Gleichgewicht. Der Mann der ihn mit der Waffe bedrohte senkte die Waffe, er war etwas größer, hatte dunkles Haar und eine gesunde bräune. „Presto! Venite con me!“ „Was?“, fragt Wilder, wurde im nächsten Augenblick aber schon am Kragen gepackt und mitgezogen. Er zog ihn zu einem nahen Gebüsch, dort angekommen schubste er ihn unsanft hinein. Als er den Kopf hob sah er ein vertrautes Gesicht: Mike Steen. Verdreckt und blutig, wie er und die drei anderen Männer die sich hier versteckten. „Mike!“, wollte Wilder fast schreien, doch besann sich kurz zuvor. Das war immer noch feindliches Gebiet. „Wilder. Gut das du noch lebst…“, sagte der junge Pilot. Er deutete im Kreis rum: „Das sind Vincent, Giovanni und Andrè.“ Wilder nickte kurz, zwei von ihnen waren Italiener, Vincent kannte er vom sehen, er gehörte zur Infanterie und trug neben seiner mit Blut und Staub verkrusteten Uniform eine Atemmaske und einige Granaten am Gürtel, ein M4 lag in seinen Händen und auf seinen Kopf war ein Vollhelm mit Schutzbrille, die momentan hochgeklappt war. Giovanni, der ihn gefunden hatte, war vermutlich ebenfalls ein Soldat, er hatte ein Sturmgewehr, welches Wilder nicht genau bestimmen konnte, in der Hand, unter dem Lauf war ein Granatwerfer angebracht, er hatte einen zusätzlichen Helm an seinen Gürtel geschnallt und zwei Pistolen baumelten in zwei nicht zueinander passenden Halftern, vermutlich geplünderte Waffen. Der andere Italiener trug einen verdreckten Overall unter einer Panzerweste, er trug einen Rucksack und eine Pistole. Mike hatte sich ebenfalls ausgerüstet und reichte Wilder einen Stahlhelm, den er nicht ablehnen würde, Giovanni reichte ihm eine seiner Pistolen. „Was machen wir jetzt?“, fragte Wilder. „Wir wissen es noch nicht, wollten abwarten, ob wir noch jemanden finden, aber… ich habe nicht mehr viel Hoffnung“, sagte Mike. „Wir müssen die Leute warnen… vielleicht in der Stadt?“ „Distrutto, pensiamo“, sagte Giovanni „Was?“, fragte Wilder wieder. „Sie wird zerstört sein, nun… wir wissen nicht weiter.“ „Aber es wird doch wohl noch ein Telefon dort geben, oder?“ „Andare là fouri. Suicida.“ „Okay, so funktioniert das nicht“, informierte Wilder Giovanni. „Er sagt, dass es Selbstmord wäre und er hat nicht Unrecht. Wieso kannst du kein italienisch?“ „Wieso redet er italienisch, wenn er mich anscheinend versteht?“, konterte Wilder. „Andrè kann kein englisch... und Giovanni ist… sehr eigen.“ „Wir sollten gehen“, warf Vincent ein. Wieder schob Wilder seine Fragen zurück und setzte den Helm auf. Ohne ein weiteres Wort ging er duckend in Richtung einer der großen Rauchsäulen von der Stadt. „Entscheidung gefallen…“, bemerkte Mike nebenbei und folgte dem Schwadrons- Leutnant.
„Was wollen sie uns damit genau sagen?“, fragte der Universitätsleiter, Doktor Kurt Danner, ein schon älterer Mann mit einer durchaus großen Leibesfülle. Neben ihm saßen die anderen höchstrangigen Doktoranten der Universität, ihnen gegenüber Alex, Viktor und Tagaki. „Nun, es handelt sich um eine hocheffiziente und relativ leicht herzustellende Energie, vorrausgesetzt man weis wie man sie herstellt“, fasste Alex noch einmal zusammen. „Und haben sie einen Beweis?“, fragte Doktor Danner. „Ja. Sehen sie diesen Computer?“, fragte Viktor und deutete dabei auf das besagte Gerät: „Oder den Bildschirm?“ „Ja und?“ „Was mein Kollege sagen will… Die komplette Universität läuft momentan von dieser Energie, durch eine von uns angeschlossene Batterie“, warf Alex ein. „Was?“ „Ja, es tut uns leid, dass wir uns vorher keine Genehmigung eingeholt haben. Aber sie sehen selbst: Die Batterie versorgt die ganze Universität.“ „Diese Batterie?“, fragte Danner noch einmal. „Sie hält nach unseren Rechnungen durchschnittlich fünfundsiebzig Jahre“, sagte Tagaki. „Fünfundsiebzig? Im besten Falle, meinen sie, oder?“ „Nein, im besten Falle, über achtzig Jahre“, warf Tagaki ein. Danner rieb sich den Nasenrücken und dann die Stirn, er wusste wohl nicht was er sagen sollte. Alex machte das ganze nur noch nervöser. „Nun gut, wir müssen uns wohl erst noch beraten, sollte diese Energie jedoch tatsächlich so… so revolutionär sein, dann haben sie eine wahrlich große Errungenschaft entdeckt.“
Sie mieden Straßen und Wege und bewegten sich so schnell und leise sie konnten durch hohes Gras oder Sträucher, vor allem krochen sie durch den Dreck, Wilder und die anderen hatten nicht vor, jetzt doch noch entdeckt zu werden. Sie waren zwar bewaffnet, aber ihre Geschosse würden an diesem Ding einfach abprallen. Bei dieser Geschwindigkeit würden sie mit Glück in gut einer Stunde ankommen, wenn sie dort waren... nun… Wilder wollte Meldung machen, ein Angriff auf einen italienischen Luftstützpunkt mithilfe einer fortschrittlichen Kriegsmaschine. Was das Ding tatsächlich war, wusste Wilder immer noch nicht, es hatte die Gestalt von seinem Flieger angenommen, der aber ebenfalls im Hangar stand. Zweitens, wieso waren Streifen auf den Tragflächen und den Rumpf aufgemalt? Wie ist es unbemerkt dort gelandet? Wieso sind die Geschosse einfach abgeprallt? Wieso hat das Ding sie angegriffen? Selten hat er etwas so schreckliches gesehen. Wo kamen die Waffen her? Direkt aus den Händen, dass hatte er gesehen, aber wie? Wilder wollte gerade geduckt weitergehen, als ein starker Windstoß das hohe Gras erwischte. Er hörte ein vertrautes Geräusch. Eine Eagle flog direkt über sie hinweg, im ersten Moment wollte Wilder aufstehen und winken, aber im nächsten ermahnte er sich, es konnte genauso gut dieses Ding sein. Er sah Mike neben ihm, der vermutlich genauso innerlich mit sich rang. „Unten bleiben. Wir sind allein, vorerst“, flüsterte Wilder, er hoffte das der Flieger ihn nicht gesehen hatte, bisher sah es so aus. Sie warteten noch fünf Minuten dort, bevor sie sich weitertrauten. Sie erreichten die Stadt am sehr späten Nachmittag, die Sonne stand schon etwas tiefer. Der Anblick der sich ihnen bot war schrecklich. Die Stadt lag in Trümmern, kaum ein Stein lag noch auf dem anderen, überall waren Ruinen, Autos waren zerschossen, einige brannten, andere lagen auf dem Dach, vereinzelte Krater auf den Straßen hatten tiefe Keile gegraben, überall lagen Metallteile und Steinsplitter. Diese Stadt war komplett vernichtet, eine Kirche war vermutlich direkt von einem großen Geschoss getroffen wurden und ist von inner heraus explodiert, Viele Fassaden von noch stehenden Gebäuden waren komplett mit Einschusslöchern durchsiebt, an einigen Stellen standen nur noch Balken und deuteten entfernt an, das dort Gebäude gestanden hatten, ein Laser war in der Mitte durchgeschnitten, vermutlich mit einer ähnlichen Waffe wie die die Wilders Flieger zerteilt hatte. Das schlimmste war der Geruch nach Tod und die verstreuten Toten. Diese Leute waren unschuldige Männer und Frauen. Und die die nicht komplett verkohlt waren oder gar zu Staub zerfallen, kündeten von dem schrecklichen Massaker. Hier konnte nichts überlebt haben. Giovanni sank auf die Knie und brach in Tränen aus. Wilder musste sich setzen, so etwas konnte nicht die Tat eines einzelnen dieser Dinger gewesen sein. Keiner von ihnen fand ein Wort für diese Gräueltat. Wilder wusste, dass sie sich jetzt zusammenreißen mussten, dann gäbe es eine Chance andere zu warnen und selbst zu überleben. Er erhob sich von dem Trümmerstück das er als Sitzplatz genutzt hatte: „Wir müssen weiter. Bleibt nah bei den Flammen.“ Mike sah ihn an, er wirkte auf einen Schlag zehn Jahre älter und nickte nur er half Giovanni auf. Vincent ging auf Wilder zu: „Denkst du diese… Dinger nutzen Infrarot?“ „Alles ist möglich, so was hab ich noch nie gesehen“, antwortete Wilder. „Alles ist möglich? Dann wären wir schon Tod, oder? Also wie ist der Plan?“ „Wir müssen eine Warnung schicken, ein Telefon oder was vergleichbares.“ „Und dann? Denkst du die glauben uns? Was ist, wenn es überall zu solchen Angriffen gekommen ist, Gott! Wir könnten zu den letzten Menschen überhaupt gehören?“ „Zu den letzten Menschen? Was denkst du war das?“, fragte Wilder skeptisch. „Dieses Ding sah mir nicht nach was Menschlichem aus, es war… zu weit fortgeschritten. Oder irre ich mich da?“ „Nein, aber… du meinst Außerirdische?“, fragte Wilder besorgt. „Wie du gesagt hast: Alles ist möglich“, antwortete Vincent ihn und schulterte sein Sturmgewehr.
Der Stützpunkt war komplett vernichtet wurden, hier lebte nichts mehr. Doch obwohl kein Mensch mehr lebte und auch die großen Monster verschwunden waren, raschelte es hier und da. Kein Mensch hier lebte noch, bis auf den von einem Schrapnell getroffenen US- Techniker Morrison. Er konnte sich nicht rühren, das Raketenschrapnell steckte mitten in seinem Bein und er war eingeklemmt zwischen zwei umgestürzten Konsolen. Als plötzlich Licht in den Raum geworfen wurde, war er hellwach. Zuerst wollte er um Hilfe schreien, doch dieses Ding konnte noch dort sein. Dann hörte er ein metallisches Klicken. Als er es dann sah, wurde er kreidebleich. Es ähnelte einem Panther, doch statt aus Fleisch und Fell zu bestehen, war diese Kreatur aus sich überlappenden und zusammenpassenden Metallteilen, statt Muskeln sah Morrison kleine Kolben und den Gelenken und zweifelte nicht daran das dieses Ding innerhalb weniger Augenblicke eine große Geschwindigkeit aufbauen konnte. Der Schweif der Kreatur war lang und geriffelt. Er endete in einem Ansatz aus drei Sichelklingen. Das Ding näherte sich dem Zentralrechner im kaputten Tower. Als es sein Maul öffnete und dabei auch spitzer Rasierzähne zur Schau stellte, schnellten Kabel mit verschiedensten Anschlüssen heraus. Diese legten sich an den Hauptrechner, einige bohrten sich tief in den Computer. Morrison wusste was hier passierte: Informationsbeschaffung. Er hätte diesen Tag wohl überlebt, wenn er nicht eine Pistole gezogen hätte und auf das Ding drei Schüsse abgegeben hätte. Drei Schüsse. Bei dem ersten reagierte das Ding mit einem Knurren und zog die Anschlüsse zurück und drehte sich zu ihm um. Beim zweiten kam es auf ihn zugesprungen. Beim dritten bohrte es seine Metallklauen in seinen Bauch. Einen vierten konnte er nicht abgeben, das letzte was er sah waren die Rasierzähne und die Kabelzunge des Biestes.
Der Abend kam allmählich. Auf einer Straße nahe den Alpen war alles verlassen, fast alles. Ein Blitzer stand am Straßenrand und wartete nur auf den nächsten Temposünder. Eine Kolonne aus einigen Autos fährt in waghalsiger Geschwindigkeit, aber dennoch so das sie zusammenbleiben entlang. Der Blitzer kommt kaum nach, damit Fotos zu schießen. Auf dem ersten Bild ist ein weißer Sportwagen mit mittigen blauen Rennstreifen auf der Motorhaube und den Seiten. Auf dem zweiten ein brauner Dacia, das dritte lichtet einen roten Sportwagen mit weißen Rennstreifen auf der Korsoserie ab. Das letzte ist ein roter BMW. Alle diese Autos haben eines gemeinsam: Auf ihren Blitzerfotos sind keine Fahrer zu sehen und ihre Nummerschilder werden nicht registriert sein. Auf dem Nummernschild des weiß/ blauen Sportwagens stand: J-AZZ 50.
„Und Glück gehabt?“, fragte Wilder als Vincent wieder kam. „Negativ. Die Leitungen sind Tod. Genau wie auf dem Stützpunkt.“ „Das gibt’s doch nicht“, merkte Mike Steen an. Sie hatten ihr Lager in einer halb zerbombten kleinen Kapelle im Stadtzentrum aufgeschlagen, sie hatten ein kleines Feuer gemacht, was ja nicht wirklich auffiel, da es verstreut in der Stadt immer noch brannte und hatten sich einige Konserven und einen Topf organisiert. Alle zwanzig Minuten war je ein Team aus zwei Leuten rausgegangen und hatte in der Stadt versucht eine Kommunikationsmöglichkeit oder andere Überlebende zu finden, bisher hatten sie kein Glück gehabt. Jetzt war Wilder dran, er nahm Giovanni mit, der immer noch ziemlich mitgenommen aussah und noch kein Wort gesagt hatte, seit sie in der Stadt angekommen sind. Es hatte zwar wenig Sinn eine Handfeuerwaffe mitzunehmen, sollte dieses Ding oder was Wilder vermutete diese Dinger sie finden, würden die auch nicht helfen, aber er selbst fühlte sich wenigstens ein bisschen sicherer damit. Auch wenn es schon einige Jahre her war, seitdem er eine Pistole in der Hand gehabt hatte, er hatte immer den Steuerknüppel eines Kampfjägers vorgezogen. „Komm“, sagte Wilder so freundlich wie möglich und winkte Giovanni zu, der Italiener erhob sich von seinem Platz und entsicherte sein Sturmgewehr. Dann folgte er Wilder aus der Kapelle.
Sie kamen gut voran, obwohl sie immer durch zerstörte Gebäude turnten und nach Lebenszeichen oder einer funktionierten Leitung schauten, hatten sie bisher weder das eine noch das andere gefunden, doch Wilder hatte das Gefühl das sie bald etwas finden würden, eine Art Vorahnung. Er erschrak als er plötzlich ein Geräusch vernahm und musste sich umdrehen um Gewissheit zu haben: Giovanni hatte ihn angesprochen und zwar in Englisch. „Was?“, fragte Wilder erstaunt. „Ich habe hier gewohnt. Ich bin hier aufgewachsen“, sagte Giovanni mit einem starken Akzent, aber dennoch deutlich. In seiner Stimme klang unheimliche Trauer mit. „Es tut mir Leid…“, mehr fiel Wilder zu diesem Moment nicht ein. „Dort drüben“, sagte Giovanni und deutete aus dem zerborstenen Fenster auf die Straße weiter unten: „dort haben meine Eltern gewohnt.“ „Dann sollten wir dort hin“, stellte Wilder fest, bevor er überhaupt wusste was er gesagt hatte. „Lieber nicht“, erwiderte der Italiener und ging kletterte über ein Trümmerstück tiefer ins Gebäude. Vielleicht hatte er noch Hoffnung das seine Eltern lebten, seine Familie, würden sie dort nichts finden, wäre die Hoffnung zerstört gewesen, lieber Unwissend und wankend als klar in der Trauer. Wilder wusste nicht was er gemacht hätte, an der Stelle von Giovanni. Plötzlich hörte er etwas anderes, ein vertrautes Geräusch über ihren Köpfen. „Runter!“ flüsterte er, dennoch laut genug damit Giovanni wusste was er hörte. Das Geräusch kam näher und als es direkt übe ihnen war, konnte Wilder es sogar ganz kurz durch ein Einschussloch im Dach sehen: Es war eine Eagle, aber es war nicht die, die den Stützpunkt vernichtet hatte, diese hier war komplett schwarz gefärbt. Was als nächstes Geschah würde Wilder nie vergessen, dieser trauernde fast verzweifelte italienische Soldat, der seine Heimat in Trümmer sah und ihre Bewohner massakriert stürmte wie ein Mann, de komplett von Sinnen war, aus dem Gebäude und schoss mit seinem Sturmgewehr in die Luft, während er immer wieder italienische Flüche ausspuckte. Das was dann geschah war keine Überraschung: Dort wo wenige Sekunden zuvor noch Giovanni in die Luft geschossen hatte, stand nun eine mechanische Geierklaue. Die Klauen waren geschliffen und auf geknickten Beinen stand ein stabiler und doch sehr agil wirkender Körper. Bis auf die Beinen den Kopf und die Färbung sah dieses Ding dem, Monster was den Stützpunkt in Grund und Boden getrieben hatte zum verwechseln ähnlich. Die roten Augen glühten bedrohlich und schauten sich morddürstend um. Wilder wollte entweder schreien oder weglaufen, in beiden Fällen wäre er gestorben, tatsächlich fiel er einfach auf den Rücken und verschwand fast nahtlos in der Trümmer übersäten Ruine. Doch das Ding schaute dennoch in genau seine Richtung, vermutlich weil der italienische Soldat mitten aus diesem Gebäude gestürmt war. Als das Ding einen Schritt vorwärts machte und dabei ein schmatzendes Geräusch entstand war Wilder klar: Er würde jetzt sterben, wenn nicht ein Wunder geschehe. Doch genau das geschah…
Zuerst hörte er die Stimmen nur gedämpft, er wusste nicht wo er war aber er erinnerte sich leider: Diese großen Ungeheuer aus Metall, der Suburban der selbst gefahren ist, die Kreuzung, das Knallen von schnell aufeinanderfolgenden Schüssen. „Wehe du hast ihn kaputt gemacht, Crowbar!“, drohte eine der Stimmen. „Ach, und was willst du dann machen?“, tönte die andere. „Ruhe jetzt! Er kommt“, sagte eine etwas autoritärere Stimme. Er sah sie nur Schemenhaft, doch er erkannte zwei auf einen Blick wieder. Der eine mit den langen Kabeln die hinter seinem Kopf wuchsen und den starken mechanischen Pranken, der andere mit den Dreadslocks die ihn um das vieräugige Antlitz wuchsen. Der dritte sah den beiden anderen sehr ähnlich, auch er hatte ein kriegerisches Aussehen, war vorwiegend schwarz lackiert. Dort wo… wie hieß er? Crowbar schätzte er die langen Schleppkabel hatte oder der andere die Dreadlocks, so hatte dieser hier einen Irokesenschnitt aus demselben Material wie die anderen beiden. Er hatte auch anders als diese keine richtigen Hände, sondern eigenartig geformte Hybride aus Klingen und Kabeln. „Der Fleischige ist wach“, bemerkte Crowbar mit seinen zwei mordlustigen Augenpaaren. „Ruhe Crowbar!“, befahl Dreadlock mit einer herrischen Geste. Joules sah sich um, er hatte einen Traum, einen Alptraum. Er wurde auf einem zerbeulten Auto abgelegt, mitten in einer verlassenen Lagerhalle. Es sah verwahrlost aus. Eine dicke Staubschicht lag auf dem Boden und einige der Fenster waren zerbrochen. Joules sagte sich immer wieder das dies ein Traum war, wieso sollte er sonst noch am Leben sein? Als ein helles Licht hinter ihm erschien, bereute er es sich umzudrehen und spürte einen stechenden Schmerz in seinem Genick. Doch er verkniff sich einen Schmerzensschrei. Dort stand ein vierter Metallriese. Doch er sah anders aus, als die drei anderen. Er war nur etwas größer, wenn überhaupt und sein Körperbau war etwas geschwungener an den Schultern aber sein Auftreten zeigte deutlich das er ein geborener Krieger war, seine silberne Außenhülle spiegelte die nahe Umgebung um ihn. Seitenteile eines Autos bildeten die Schulterplatten und an seinen Armen hingen große Lautsprecher, seine Brust bestand aus überlappenden Teilen einer Motorhaube und wie es für Joules schien einer gefärbten Frontscheibe eines Autos. Als das Ding etwas sagte, hörte es sich so an, wie Joules sich eine Roboterstimme immer vorgestellt hatte, die drei anderen hätten der Stimme nach auch Menschen sein können, doch diese hier offenbarte keine Emotionen und war mechanisch und kalt. „Ihr könnt gehen“, ließ der silberne Krieger die drei anderen wissen, diese gehorchten und verließen den Raum durch den selbe Schiebetür die auch der Silberne genommen hatte. Als der Schott schloss kam er näher, Joules konnte sich nicht rühren, er war nicht festgebunden, aber seine Angst ließ ihn verharren. „Analyse: Sie sind Joules Merel. Doktor in Ingenieurswissenschaft. Momentan in einer Forschungen an einer Technischen Universität angestellt…“ Dies waren keine Fragen, sondern Fakten. „… 29 Jahre alt, nicht verheiratet, keine Kinder…“ Der Silberne zählte noch mehr Fakten auf, wo er wohnte, arbeitete, seine Personalausweisnummer und vieles andere. Joules blickte nur weiter nach oben, woher wusste dieser… dieser Roboter das? Schlief er noch, dann wäre es langsam Zeit aufzustehen. „Ja…“, sagte jemand leise und Joules merkte, das er es war, die türkisenen Augen des Roboters fokussierten sich genau auf ihn. „Ich stelle die Fragen, sie beantworten sie.“ „Ja…“, keuchte Joules nur. „Wo ist das Energon?“ „Das was?“ „Ich stelle die Fragen, sie beantworten sie. Unzureichende Antworten werden bestraft- Wo ist das Energon?“, fragte der silberne Roboter in der selben monotonen Stimmlage. Joules konnte sich nicht vorstellen was Energon war, er wollte es auch nicht, er wollte aufstehen, er wollte wegrennen oder aus diesem Alptraum aufwachen. Das Ding war gut vier Meter weg, aber es konnte mit einem Schritt bei ihm sein, dass wusste er, und was dieses Ding unter Bestrafung verstand, wollte er sich nicht vorstellen. „Ich… ich habe noch nie etwas… etwas von… Energon gehört.“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, Angst lähmte ihn. „Frenzy- Maßnahme Zwei initiieren“, sagte der Roboter und die Brustpanelen verschoben sich schnell zur Seite und daraus sprang geradezu ein kleines nur schemenhaftes Etwas. Joules konnte es nicht verfolgen, es war bereits vor ihm als er es sah. Das Ding war kleiner als er, wenn auch nur etwas, es war dünn und bestand aus silbernem Metall, der Kopf, falls es einer war, bestand aus einem Augenpaar das zwischen einem roten Hahnenkamm und einigen Plättchen bestand, die Wangen und Mund bildeten. Der eine schlanke Arm endete in einer rasiermesserscharfen Klaue mit drei Krallen, der andere in einer wilden Ansammlung aus Stacheln und, wie Joules vermutete Spritzen und einigen Klingenartigen Auswüchsen. Die Beine waren leicht geknickt. Und es streckte den Spritzen- Arm nach ihm aus. Joules wurde klar: Er würde jetzt sterben, wenn nicht ein Wunder geschehe. Doch genau das geschah…
Draußen wurde es lauter, Sirenen heulten laut auf, in der Universität wurde es unruhig. Alex beschlagnahmte die Fernbedienung und schaltete den Fernseher in dem gemeinsamen Büro mit Viktor um an. Was er dort sah, ließ ihn sein Blut gefrieren. „…wer für diese Gräueltat verantwortlich ist und wieso sie ausgeführt hat ist zur Zeit noch nicht bekannt, jedoch ermitteln Polizei und Spezialkräfte sowie Anti- Terror- Einheiten bereits. Stadtbewohnern wird empfohlen ruhig zu bleiben und nicht in Panik auszubrechen. Es wurden bereits…“ Er schaltete den Fernseher aus. Er kannte die Straße, er fuhr sie auch sonst, wie Joules, wenn er heimfuhr. Sie war nur drei Straßen entfernt. Viktor konnte nicht glauben was er gesehen hatte. Der komplette Block war vernichtet wurden. Vieles war zensiert worden, doch eines war klar: Die Stadt war Opfer eines Anschlages gewesen. Und er hatte das komplett verbeulte auf dem Dach liegende Auto erkannt das auf der Straße gelegen hatte: Das Auto von Joules Merel.
DerSisch - 21/11/2012 um 18:10
Gut, sorry das ich hier relativ lange nichts mehr rein geschrieben habe, aber ich arbeite halt im handel und die Vorweihnachtszeit ist (mal ganz zu schweigen in der Weihnachtszeit) ziemlich stressig. Eigentlich sollte Kapitel zwei seit gut 1 oder 2 Wochen fertig sein, aber ich kam nicht viel zum schreiben  , aber hier schon mal der Titel und ne kleine Info: [spoiler] Auf sich allein gestelltWer im ersten Kapitel Botsfight vermisst hat, wird in dem Kapitel das vermutlich nicht mehr missen, mal sehen^^[/spoiler]
DerSisch - 31/10/2012 um 14:07
OK, wie versprochen, das erste Kapitel (Ach so: Da ich mich immer etwas schwer tue beim ersten Kapitel, hoffe ich das euch diese Version einfach zusagt (ich habe fast zwei weitere in meinem Speicher^^)
1. Kapitel: Der Vorbote der Vernichtung
Die Zeit hier oben, genoss er am meisten, hier war man frei, nein, nicht frei, man fühlte sich so, wenn auch nur kurz, ein Klicken kündigte bereits an, was er seit zwanzig Minuten befürchtete. Die Realität holte ihn wieder ein. „Leutnant, zurück zur Basis, Landeanflug auf Bahn 5“, erklang es im Funk. Er überprüfte noch kurz die Instrumente und bemerkte etwas auf seinem Kurzstreckenradar, etwas, was zugleich gefährlich nah war und eigentlich nicht dort sein sollte. Er hatte auf einmal ein seltsames Gefühl. „Station, hier Leutnant Wilder, ich hab hier was, Ausweichmanöver eingeleitet“, jetzt wurde es interessant, so etwas hatte es noch nie gegeben. Jedenfalls nicht bei ihm. Nicht bei einem gewöhnlichen Patrollieflug. Das Radar hätte eher reagieren müssen, egal was das war, es hätte schon einige Kilometer vorher, wenn nicht gar Meilen vorher etwas anzeigen müssen. Selbst wenn das, was es auch immer war, seinen toten Winkel ausgenutzt hätte oder unterhalb des Radars geflogen war, es war einfach nicht möglich, nicht hier ohne das er wenigstens kurz einen Sicht- oder Sensorenkontakt gehabt hätte. Er zog die Maschine nach links und flog eine kurze ausholende Rolle, als er wieder auf das Radar blickte, war das Objekt so plötzlich verschwunden, wie es aufgetaucht war. „Station, hier stimmt was--“ wollte er sagen, doch wurde unterbrochen. „Wir hatten es auch kurz auf dem Schirm, es liegt nicht an ihrer Maschine, fliegen sie vorsichtig weiter, Augen auf. Rundflug ums Gebiet, wir schicken Unterstützung.“ Er drehte die Runde weiter, doch bis auf der Anzeige erschien nichts, jedenfalls nichts, bis die anderen Eagles erschienen, drei an der Zahl. Sein Radar und alle anderen Instrumente funktionierten großartig, die Langstreckensensoren der Station hatten ebenfalls ausgeschlagen, hier war also etwas. Oder hier war etwas gewesen. Egal was es war, er wollte es finden. Vielleicht konnte er sich nicht auf den Radar verlassen, aber seine Augen hatten ihn noch nie im Stich gelassen. Er musste sich auf sein Gefühl verlassen, doch selbst nach zwanzig Minuten voller Anspannung und einer erfolglosen Suche, erhielt der Schwadron den Befehl abzubrechen und nach Hause zu fliegen. Widerstrebend musste Wilder zugeben, dass er nur noch wenig Treibstoff hatte. Nebenbei war er nicht auf einen Kampf vorbereitet, wieso eigentlich Kampf, fragte er sich plötzlich? Es könnte eine Zivilmaschine gewesen sein, die vom Kurs abgekommen war… aber nein, die flogen hier nicht, sie sollten nicht hier fliegen (nicht ohne das vorher Funk- Kontakt aufgenommen wurde), selbst wenn sie sich verfranst hatten oder es einen Notfall gäbe… Wilder flog seit fast acht Jahren, er wusste, hier stimmt etwas nicht. Später würde dieser Vorfall entweder komplett in den Akten verschwinden oder, was er vermutete, auf ein fehlerhaftes Radar geschoben. Doch er wusste, das er dieses komische Gefühl gehabt hatte, er wusste das hier etwas gewesen war und er konnte sich vorstellen, das, egal was es war, immer noch irgendwo hier war, auch wenn es nach dem Radar verschwunden war. In einer perfekten Pfeilspitzen- Formation flogen die Mehrzweckkampfflugzeuge F-15E zurück zur Basis, dem Luftwaffenstützpunkt Cameri in Italien. Während des Fluges hatte Wilder immer wieder ein komisches Gefühl, er sah sogar mal kurz Etwas oberhalb der obersten Wolkendecke aufblitzen, tat dies aber, mit etwas widerstreben, als Nebenprodukt der Anspannung und des langen Fluges ab.
Leutnant John Wilder, er hat eine saubere Akte, etwas mehr als acht Jahre aktiver Einsatz und hatte Einsätze im Nahen Osten und anderen Krisengebieten. Alle Mission die er geflogen war, hatte er erfüllt. Im letzten Jahr wurde er in einem Bündnis- Programm nach Italien versetzt, wo er mit seiner Flug- und Kampferfahrung Rekruten ausbilden sollte. Das Programm selbst ging ihn kaum etwas an, militärisch- politischer Einsatz und Politik wurde von älteren Männern gemacht, die Steuergelder verprassen, jedenfalls das sagt Wilder immer, wenn er danach gefragt wird. Er ist ein talentierter Pilot der jeden Befehl ausgeführt hat. Das jedenfalls steht in seiner Akte. Die Wahrheit sieht anders aus. Er fragt sich oft, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er weiter über Rübenfelder geflogen wäre. Und hätte Insektenschutzmittel oder etwas anderes abgeworfen, statt Raketen und Bomben. Ja, dies fragt er sich oft und er fragt sich wieso er Befehlen blind gehorcht hat. Man hat ihm gesagt, dass es feindliche Ziele gewesen sind, er hat sie als feindlich angesehen und das Feuer eröffnet, ein Fehler? Absolut. Er hat nie hinterfragt. Er hat diese Ziele nie von Angesicht zu Angesicht gesehen. Schuldgefühle plagen ihn jede Nacht, wahrlich frei fühlt er sich nur in der Luft, doch die Realität holte ich immer wieder ein, er kann ihr einfach nicht davon fliegen…
„War ja ganz schön aufregend, was?“, scherzte Mike später. „Was?“, fragte Wilder erschöpft und rhetorisch zurück. „Naja, ich hatte bei nem Aufklärungsflug noch nie was… Ungewöhnliches auf dem Radar, bist du sicher das deine Eagle nicht einfach nen Knick hat?“ „Da die Langstreckensensoren es auch bemerkt haben… nein“, das war das fünfte Mal das das Gespräch mit Mike auf diesen Schluss kam. War es seltsam das so etwas auf dem Radar erschien? Ja, auf jeden Fall, jedenfalls in dieser Ecke. Das hier war Europa, keine Krisenzone. Er war ein erfahrener Pilot und hatte einige Luftgefechte und Unterstützungsaufträge hinter sich gehabt, sich über so etwas aufzuregen, kam ihm komisch vor, aber nach gut einem Jahr, wo das aufregenste war herauszufinden, was die Kantine in die Suppe mischte, sprach sich der Vorfall mit dem Objekt extrem schnell herum. Eigentlich hatte er gedacht, dass es hier in Italien besseres Essen gäbe. Nachdem er seinen Bericht gemacht hatte und sich kurz aufs Ohr gelegt hatte, waren einige andere Piloten zu ihm gekommen. Als hätten die nichts Besseres zu tun... Wilder war es egal, er konnte sie schnell abwimmeln, nur Mike war hartnäckig, tatsächlich war der Junge ziemlich geschickt, er erinnerte Wilder an sich selbst, in seiner Zeit als Anfänger, er hoffte der Junge würde nicht die selben Fehler wie er machen. Allein ihn Junge zu nennen, er war höchstens neun Jahre älter... Er würde, bis er endlich schlafen konnte, die Geschichte bestimmt noch drei bis viermal durchkauen…
Manchmal geschieht es, dass eine Idee, die Welt von Grund auf ändern kann. Das Feuer war die erste große Erfindung der Menschheit. Dann kam das Rad. Die Schusswaffe. Die Glühbirne. Das Flugzeug. Und dann überschwemmen sich große Erfindungen einfach. Die meisten dieser Erfindungen gingen zuerst mit Fehlschlägen einher. Der Mensch lernt mit Fehlschlägen, doch manchmal kann es passieren, dass ein Fehler einen Erfolg bringt und noch viel seltener passiert es, dass eine Erfindung gleich zu Anfang gelingt. Und das hier, war garantiert so etwas. „Das… das ist… unglaublich“, stellte Joules, Alex’ Assistent fest. „Wisst, ihr was diese Kurve hier bedeutet?“, fragte Doktor Alex Müller, ein Mann im besten Alter, der sich auf Energieforschung spezialisiert hatte und nun seinen Durchbruch feiern konnte, rhetorisch während er auf den Bildschirm vor sich deutete, „Meinen Herren… Wir haben soeben eine neue Energiequelle erschaffen.“ „Ich glaub es einfach nicht“, staunte Viktor, Alex’ Kollege und treuer Freund, während er nervös im Labor auf- und ablief. „Glaub mir, dass hier… genau das, wird die Welt verändern. Effiziente, günstige und Umweltschonende Energie, wie wir sie uns bisher nur im Traum vorgestellt haben.“ „Unter der Vorraussetzung, das wir es noch einmal schaffen…“, warf Joules ein, typisch für ihn, als Pessimist. „Das werden wir. Wir haben die Aufzeichnungen. Viktor, bereite alles vor, es wird Zeit für den Feldtest.“ „So früh?“, warf Viktor ein. „Ja, je eher desto besser.“ Soviel ging in seinem Kopf herum. War es tatsächlich ein Erfolg? Konnte man sie wirklich effizient nutzen… Er arbeitete seit gut drei Jahren daran, offiziell seit zwei Jahren. Viktor war ihm immer eine Stütze gewesen, er war ein schlauer Kopf und Joules war ein guter Assistent, er brauchte jedoch Anweisungen um erfolgreich zu arbeiten. Er hatte es geschafft. Nein, sie hatten es geschafft. Er konnte die Welt verbessern, saubere und effiziente Energie, die nur noch einen kleinen Feinschliff benötigte. Irgendwann würde genau das, was sie gerade erschaffen hatten, die Welt antreiben. Er beobachtete noch kurz die Werte und nickte dann und verließ das Labor, zog seinen leichten Schutzanzug aus und stieg unter die Dusche. Ein großer Tag für ihn. Diese Energie würde die Welt verändern. Zu diesem Zeitpunkt wusste er gar nicht, wie Recht er damit hatte…
In dieser Nacht sahen einige Astronomen seltsame Kometen, die sie vorher noch nie gesehen hatten, sie waren relativ klein und würden nie durch die Erdatmosphäre kommen und Schaden verursachen, doch sie nahmen alle direkten Kurs auf die Erde und hatten selbst auch eine lächerlich kleine Entfernung zueinander. Es wurde als Zufall oder Defekt der Teleskope angesehen (oder jemand hatte sie einfach übersehen) und nicht weiter beachtet. Später beobachtete man in ganz Europa viele seltsame Himmelslichter, die sich niemand wirklich erklären konnte. Einige Zivilisten sprächen später von einigen Meteoriteneinschlägen, andere von seltsamen Lichtanomalien oder plötzlich aufkommenden starken Winden. Was keiner wusste, dass es sich weder um seltsame Lichter, Stürme oder Meteoriten handelte, keiner wusste es, aber mit diesen Anomalien hatte der Kampf um die Erde begonnen…
Es war früh, die Sonne stieg gerade über dem Horizont auf, als es an der Tür zu seinem Quartier klopfte. Das Geklopfe war energisch und obwohl er es gewöhnt war früh aufzustehen, wollte John Wilder eigentlich noch weiter schlafen. Vermutlich wieder Mike, der wieder etwas Reden wollte, oder einer vom Kommando, der den Bericht verlegt hätte, und einen neuen bräuchte. „Leutnant Wilder, aufmachen, sofort!“, wurde von der anderen Seite der Tür befohlen. Er stand auf und öffnete die Tür. Er war erstaunt Major Warren vor sich zusehen, den Befehlshaber der US- Kräfte auf diesem Luftstützpunkt. Er war deutlich älter als Wilder und seine grauen Haare waren geölt. „Sir?“, fragte er erstaunt und versuchte einigermaßen Haltung anzunehmen und zu salutieren. „Was haben sie vor? Wollen sie mich für dumm verkaufen?“, schnauzte Warren. „Äh… was?“, fragte Wilder verdutzt. „Stellen sie sich nicht komplett dämlich an! Wieso steht ihre Maschine mitten auf dem Landefeld?! Worum haben sie sie verschandelt?!“, fuhr Warren in seiner Tirade fort. Langsam wurde Wilder wach und trat einen Schritt zurück, damit Warren ihm nicht noch eine verpassen konnte. An seiner Schläfe pulsierte eine Ader ganz nervös, bisher hatte er ihn zweimal so erlebt, und er hatte die armen Hunde die er angeschrieen hatte immer bedauert, jetzt selbst angeschrieen zu werden und das zu so früher Stunde (ganz davon zu schweigen, dass er nicht wusste worum es ging) machte ihn einerseits nervös und wütend, aber er wusste, dass er den Kommandanten wohl lieber nicht unterbrechen sollte. „Sir, was meinen sie?“, wagte er sich kurz vor, bereute jedoch schon jetzt die Erwiderung. „Das wissen sie genau!“ „Sir, wovon reden sie? Ich bin die ganze Zeit hier gewesen“, erklärte Wilder und zeigte in sein Quartier und rieb sich den Schlaf aus den Augen. „Ach so! Worum sagen sie das nicht gleich, dann ist ihr Flieger natürlich ganz von allein aus dem Hangar gerollt und steht jetzt mitten auf der Startbahn? Und angemalt hat er sich auch noch, was?“, fragte Warren sarkastisch. „Sir?“, versuchte Wilder noch einmal, doch Warren deutete ihm mit raus zu kommen. Er zog sich seine Fliegerweste schnell über und folgte dem erbosten Major. Der Weg war kurz, sein Quartier lag keine Minute vom Flugfeld entfernt. Und tatsächlich da stand sie: Seine McDonnell Douglas F- 15E, seine Dienstnummer stand an der Seite des Cockpits, er kannte die Maschine seit sieben Jahren, aber sie sah anders aus, nicht nur wegen der blauen und roten Streifen auf den Tragflächen und dem Rumpf, es war ein anderes Gefühl und noch zwei Frage bohrte sich in seinen Kopf: Wieso stand seine Maschine mitten auf dem Startfeld? Und wer hatte sie angemalt? „Haben sie jetzt eine gute Erklärung?“, fragte Warren, mittlerweile etwas beruhigter, vielleicht weil er Wilders verblüfften Blick sah oder weil die frische Luft ihn abgekühlt hatte. „Sir, was ich sagen kann: Ich habe nichts damit zu tun. Es könnte ein… nun, ja ein Streich sein, oder?“ „Ja? Und wie? Es gibt nicht viele die Zugang zu unserem Hangar haben, geschweige den, die Zugriff auf unsere Maschinen haben, noch weniger wären dumm genug dafür.“ Da musste Wilder einlenken, ja, die US- Einheiten in diesem italienischen Luftwaffenstützpunkt waren hier zum gegenseitig Austausch und anderer politischer Techtelmechteln da. Aber sie waren immer eine eigene Einheit mit eigenen Quartieren und Hangars gewesen, zu denen nur ihre Leute Zugang hatten. „Ich kann es mir nicht erklären“, sagte Wilder, „aber, ich schlage vor das wir die Maschine in den Hangar zurückbringen, ich setze mich heute Vormittag dran, die Farbe abzukriegen.“ Hier ging es ums Image, das war hier wichtig, sollte die Presse von einem bunt lackiertem Kampfjet Wind kriegen, würden einige einen schicken Artikel haben, die das US- Militär hier bloß stellen würden, dass befürchtete jedenfalls Warren. „Gut, tun sie das. Sie haben wirklich nichts damit zu tun?“, fragte Warren noch einmal nach, er war ein guter Kerl, aber wegen der Verantwortung die er trug, musste er eben den bösen Chef geben. „Nein, so dumm bin ich nicht“, erwiderte Wilder, höfflich genug um wegen seiner Erläuterung nicht noch einmal angeschrieen zu werden, er salutierte kurz und überquerte dann das Landefeld bis zu seiner Maschine, gerade als er die bereitgestellte Leiter an die Außenhülle des Fliegers traf und er gerade das Cockpit öffnen wollte, passierte etwas, das sich Wilder nicht erklären konnte, plötzlich verschob sich ein Paneel der Außenhülle komplett fast bis zu den Tragflächen, die Bugspitze des Fliegers klappte in sich zusammen und die Seitenruder stellten sich wie von Geisterhand selbst hoch. Aus lauter Überraschung ließ Wilder die Cockpitscheibe los und stolperte nach hinten, er fand erst auf dem Boden das Gleichgewicht wieder, doch als sich die Tragflächen senkrecht aufschnellten und das Triebwerk sich in den Rumpf des Kampfjets bohrte, verlor er wieder das Gleichgewicht und landete auf dem Hintern. So gesehen rettete ihm genau das das Leben als ein Teil des Seiteruders nur eine Handbreite weit über seinen Kopf schnellte und sich an das Cockpit setzte. Nach drei Sekunden, würde keiner mehr glauben, dass gerade vor John Wilder noch ein Kampfjet gestanden hatte, den aus Teilen des Rumpfes entstanden geknickte aber stabile Beine, die in Klauenfüßen endeten, die Tragflächen formten Teile eines Torsos und die oberen Teile stachen heraldisch in den Himmel empor, Das Cockpit formte eine Brust und Teile der Aufhängung, die Seitenruder und der untere Teil des Rumpfes bildeten Arme, die in tödlichen und scharfen Klauen endeten, die Turbinen saßen am Rücken und ein bösartiges Gesicht mit tödlichen roten Augen blitzen in der morgendlichen Sonne auf und leuchteten drohend auf alle Anwesenden hinab.
Dies, ist Starscream, der Vorbote der Vernichtung, ein schneller und starker Krieger, Anführer der Luftstreitkräfte der Decepticons, den Seekern. Er ist brutal und greift aus dem Hinterhalt an. Seine Waffen bringen seinen Feinden den Tod. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Starscream es auf Megatrons Thron als Anführer der Decepticons absieht, doch so wie er seinen eigenen Ruhm in der Schlacht mehren will und so groß sein Ehrgeiz auch ist, so groß ist auch die Furcht vor Megatron. Und Megatron sieht in ihm ein tödliches Werkzeug, was seine Befehle befolgt und sein Wort fürchtet. Doch Megatron unterschätzt Starscream, denn dieser wird jede sich ihm bietende Gelegenheit nutzen, um sich zum Anführer der Decepticons zu krönen.
Nun sehen die Piloten, die Soldaten, die Offiziere und die Mechaniker, sowohl der US- als auch der italienischen Luftstreitkräfte in Cameri ihrem Tod entgegen. Seine eine Klaue formt sich zu einem dreiläufigen rotierenden Raketenwerfer um, aus der anderen Hand schnellen zwei gekoppelte Rotationskanonen, die sich jetzt schon ausdrucksvoll drehten. Wilder weis in diesem Moment, dass er sterben wird, er nutzt seine Arme um sich nach hinten zu ziehen, weil er seine Augen nicht vor dem hochaufragenden Monster vor ihm abwenden kann. Dann hebt das Ding seinen Raketen- Arm und eine Rakete schnellt aus der ersten Mündung heraus, während der Lauf sich weiterdreht um die zweite Rakete in Schussposition zu bringen. Dort wo die Rakete einschlug war früher der Tower der Anlage, nun ein Schutthaufen. Der Gatling- Arm hebt sich leicht und mit einem lauten Stakkato eröffnen die beiden Rotationsläufe ihr Feuer und mähen mehrere Schaulustige Piloten und Soldaten nieder, dort wo die Geschosse einschlagen bleibt nur blutige Masse zurück, Beton platzt und Fenster splittern. Jetzt wird Wilder klar, dass dieses Ding ihn noch nicht gesehen hat, sonst wäre er schon Tod. Er schaut über seine Schulter, gerade in dem Augenblick, als das Monster seine Läufe in Richtung der Quartiere hält und Major Warren und das umstehende Personal in einem kurzen Geschosshagel tötet. Er rutscht weiter, er hat keine Hoffnung, dass er diesen Tag überlebt, aber ein innerer Trieb scheucht ihm in Richtung Hangar. Dort könnte er sich einen Flieger schnappen und vielleicht einfach davonfliegen. Er konzentriert sich nur darauf. Er könnte sich fragen, was dieses Ding ist, ob es überhaupt sein Flieger ist, woher es kommt, worum es hier ist, wieso es das tut, aber er denkt nur ans Überleben. Das rettet ihm das Leben. Andere wehren sich, andere starren das Monster nur an, noch während Geschosse sie zerfetzen. Eine weitere Rakete saust davon und schlägt in einem italienischen Schützenpanzer ein und bringt ihn zur Explosion. Umstehende Männer fallen um, Wilder hofft, das es bloß die Druckwelle ist, aber er weis es besser. In der Luft ist Staub und der Geruch nach Verbranntem liegt darin. Neben ihm fällt ein Mann um, es ist einer der Mechaniker, in seiner Brust klafft ein großes Loch. Das Monster feuert eine weitere Rakete ab, sie schlägt mitten zwischen zwei Flugabwehrgeschützen ein und schleudert diese durch die Luft. Einer der US- Soldaten hat einen Stinger- Raketenwerfer und legt ihn an, bevor er abdrücken kann explodieren einige der Geschosse aus den Gatlingkanonen und schmeißen Steinsplitter durch die Luft. Er kommt nicht dazu zu schießen. Einige Männer schießen mit ihren Gewehren oder Pistolen auf das Monster, doch die Schüsse prallen entweder ab, oder hinterlassen nicht einmal einen Kratzer auf der Oberfläche der Panzerung. Wilder rappelt sich auf und rennt so schnell er kann in Richtung Hangar. Er hört die Schreie der Männer, viele versuchen, wie er, um ihr Leben zu rennen, doch dieses Ding lässt niemanden entkommen. Er sieht ein vertrautes Gesicht bei der Schiebetür des Hangars: Mike Steen, er schaut wie gelähmt in Richtung des Monsters, starr vor Angst, wer könnte es ihm verdenken? Das Ding wendet sich in Richtung eines Schützenpanzers und einiger italienische Soldaten die auf es feuern, er kennt keine Gnade. Der Raketenwerfer lädt nach, die nächsten drei Raketen sind in den Läufen, er dreht sich und innerhalb von vier Sekunden landen die Raketen mit tödlicher Präzision in ihren Zielen. Ein Quartier geht hoch, man kann nur schätzen wie viele Leute da drin waren. Die andere schlägt in einem geparkten F-15 am Rand des Flugfeldes ein. Die letzte explodiert mitten im Lazarettkomplex. Wilder erreicht den Hangar, er packt Mike an der Schulter und zeiht ihn zu den Maschinen, er bleibt kurz stehen, er traut seinen Augen nicht, aber dort steht seine Maschine, mit seinen Markierungen. Er schiebt seine Gedanken weg und handelt, er schubst Mike zu eine der Maschinen und schiebt eine der Leitern in der Nähe zu seinem Flieger, als er am Rand des Cockpits steht tritt er die Leiter wieder weg, er sieht im Augenwinkel das wenigstens zwei Piloten das selbe tun, einer davon ist Mike. Er schaut auf die Anzeige und ist dankbar dafür, dass seine Maschine aufgetankt ist, die Bordgeschütze sind geladen, er hat zwar keine Raketen, aber hier geht es ums Überleben. Drei neue Raketen sind im Werfer des Monsters. Die erste der drei zerstört die Langstreckenkommunikation, die zweite schlägt im Generatorraum ein, die letzte zerstört einen LKW der Treibstoff geladen hatte. Seit dem ersten Schuss des Monsters sind vierzig Sekunden vergangen und mehr als die Hälfte der Anlage liegen in Trümmern. Er schließt das Cockpit und lässt seine Maschine an. Die Gatlingkanonen beharken einen weiteren Militärlaster und zerreißen ihn fast komplett, drei weitere Raketen schlagen nacheinander in den für sie vorgesehenen Zielen ab. Dies ist kein Kampf. Dies ist ein Massaker. Wilder rollt langsam an, er ist überrascht das das Monster ihn noch nicht bemerkt hat, in einem unachtsamen Moment merkt er, das sein Daumen zum Feuerknopf gewandert ist, es hätte keinen Sinn darauf zu schießen, ohne Raketen würde er keinen Schaden verursachen. Das sagt er sich jedenfalls, in Wahrheit hat er Angst das Ding könnte ihn einen Augenblick vorher sehen. Er wird schneller und er merkt das er jeden Augenblick abheben wird, in diesem Moment wendet sich das Ding seinem Jäger zu…
„Die Energiequelle ist eingebaut?“, fragte Alex rein rhetorisch, aber er wollte sich sicher sein. Viktor nickt nur, und hält den Atem an. Alex legt den Schalter um, einen Augenblick passiert nichts, doch dann entflammt ein helles Licht vor ihnen. Jetzt ist es bewiesen: Die Energie versorgt sich selber und kann wie elektrischer Strom eingesetzt werden. „Doktor Tagaki, wie sehen die Werte aus?“, fragt Alex über seine Schulter. Tagaki ist ein noch relativ junger Physiker, doch Alex traut ihm, und er macht seinen Job sehr gut. Er überreicht ihm den Laptop, die Energiekurve steigt kurz an und bleibt dann konstant, anfangs haben Zweifel bestanden, doch jetzt nicht mehr. „Joules, der Universitätsvorstand soll bitte Morgen im Büro erscheinen, sag ihnen… nun… am besten sagst du ihnen nichts, wir wollen sie überraschen“, während er das sagt muss er einerseits grinsen aber auch eine Freudenträne sammelt sich in seinem Auge. Seine Forschung, nein ihre Forschung und ihr Projekt ist erfolgreich. Mit etwas Anpassung wird diese Energiequelle auch Treibstoffe herstellen können, es könnte jede Art von Energie herstellen. Drei Jahre Forschung und der erste Feldtest ist ein voller Erfolg. Die komplette Universität läuft mithilfe seiner Energiequelle und bald wird es die komplette Stadt sein. Irgendwann wird diese Energie die ganze Welt bewegen, da ist er sich sicher. Diese Energie ist jetzt für ihn schon die Zukunft. Sie ist sein Lebenswerk.
Joules verließ die Universität nachdem er einen Termin mit dem Vorstand ausgemacht hatte. Er stieg in seinen Wagen und knallte die Tür hinter sich zu. Er brauchte dreißig Minuten bis zu seiner Wohnung. Er war müde, sie hatten fast zwei Tage durchgemacht, sie hatten großes geleistet, aber er war jetzt einfach nur noch erschöpft. Er hatte gut acht Liter Kaffee getrunken und vermutlich noch über ein halbes Dutzend Tabletten seines Aufputschmittels. Aber nun war die Wirkung komplett weg. Er kämpfte darum die Augen aufzuhalten und starte seinen Wagen, auf der Straße wäre er beinahe mit einem anderen kollidiert und hielt es für besser schnell rechts ranzufahren. Wäre er nur in der Universität wie Alex und Viktor geblieben. Er schlief sofort ein nachdem er den er den Motor abgestellt hatte.
Die Gatlingkanonen verschwinden, sie klappen sich einfach in den Arm zurück, stattdessen formte sich die Hand des Monsters in eine Art Griff, als plötzlich ein lila Licht erscheint und einige Armteile mit dem Licht verschmelzen sieht Wilder seinen Tod. Dieses Schwert hat nur begrenzt Ähnlichkeit mit einer Klinge, das dunkle Metall formt Leiter und Streben für die Klinge, es zeigt auf der Rückseite spitze Zacken, so groß wie Wilders Hand. Die Klinge selbst ist die Hand des Monsters, die dunkellila Klinge ist überzogen mit seltsam geformten Runen und Sägezähne sind in unterschiedlichen Abständen zueinander an der Seite und auf der Klinge aufgepflanzt. Es ist eine schreckliche Waffe. Wilder sieht seinen Tod. Das Monster gibt einen kurzen Schub mit denen am Rücken montierten Düsen ab und springt eine beachtliche Entfernung weit, die Klinge saust auf Wilder zu, er erkennt in diesem Moment jedes Detail. Diese Waffe ist dazu da um Feinde schnell, aber schmerzhaft zu töten, die Schneide schlägt kurz hinter dem Glasdach auf und zerteilt die Maschine wie ein Stück Butter, der Schnitt ist sauber, als wäre die Klinge auf keinerlei Widerstand getroffen. Das letzte was Wilder hört ist ein unmenschliches und brutales Lachen. Mikes Maschine wird komplett durchbohrt, das Monster reißt die Waffe seitlich heraus, Treibstoff klatscht auf das Flugfeld. Die dritte Maschine versucht noch abzuheben, doch das Ding hebt seinen Gatling- Arm und ein kurzer Feuerstoß zerfleddert das Heck des Fliegers. Nach einem Wimpernschlag dreht sich das Monster wieder um und schlachtet alles ab, fast alles…
Starscream überprüfte nach dem kurzen und enttäuschenden Kampf innerhalb eines Nanozyklus seine Munition und Energie, er hatte mehr Munition verschwendet an diese Insekten als er gewollt hatte, nun ließ es sich nicht mehr ändern. „Starscream an Soundwave, Stützpunkt gesäubert, Brückekopf wird gesichert“, sagte Starscream und tippte auf eine Taste in seinem linken Handrücken. „Thundercracker! Skywarp! An alle! Angriff auf die Stadt beginnen!“, befahl er. „Wird sofort erledigt, Starscream!“, erklang die stets düstere Stimme von Skywarp. „Markiere Ziele mit hoher Priorität…“, informierte Thundercracker. „Eröffne das Feuer“, sagte der schon in freudiger Erwartung klingende Bass von Havoc. Cameri lag innerhalb von fünf Minuten komplett in Trümmern, Rauch hüllte die Ruinen ein. Nach der Zerstörung kamen die Seeker zur Basis. Zwei F15 Eagles flogen in Richtung Basis, der eine war fast komplett in einem gräulichen blau gehalten, lediglich an den Tragflächen waren exakte rote und silberfarbene Streifen aufgezeichnet, der andere war komplett schwarz gehalten. Als sie auf den Boden aufkamen waren sie keine Kampfjets mehr, sie waren Monster.
Thundercracker und Skywarp. Der eine ist berechnend und gibt einen gut geplanten Angriff Vorzug vor einem dumpfen Gefecht. Der andere wirft sich am liebsten mit brutalen Angriffen in den Feind. Beide sind Starscreams treuste Untergebene und waren dies schon, bevor sie sich zusammen mit Starscream den Decepticons angeschlossen hatten.
Die anderen Seeker landeten, es waren wenige, im Vergleich zu dem Luftangriffsheer das er einst auf Cybertron befehligte hatte, die Hälfte hatte er bei der Zerstörung von Iacon verloren, die meisten der Überlebenden waren nun in Stasis gefangen, wartend darauf, das er zurückkehrte. Mit einem markerschüttertem Krachen setzte der letzte Krieger unter Starscreams Befehl auf den Erboden auf. Obwohl die restlichen Seeker schon wahrlich große Monster waren, überragte dieses sie alle. Meterdicke Panzerung schützt die empfindlichen Stellen, muskulöse Arme hielten schwere Geschütze, ein langes Kanonenrohr ragte in den Himmel empor, die Schultern waren breit und verborgen noch größere Feuerkraft in Form von Raketenwerfern und Geschützen, der Kopf ist länglich und Cockpitscheiben formten ein kriegerisches Gesicht. Propellerflügel formen Panzerlamellen unter der Hauptpanzerung und boten zusätzlichen Schutz. „Havoc, nett das du auch gekommen bist…“, stellte Starscream mit giftiger Galle fest. Er mochte ihn nicht. Havoc war stumpf und dumm. Er kann katastrophale Schäden austeilen und einstecken, ja aber er war dumm. Und er glaubte daran das Megatron der wahre Anführer der Decepticons ist. Dies war wohl sein größter Fehler. „Starscream… Sag Soundwave das er… Informationen sammeln kann“, erklang es im schweren Bass der Stimme von Havoc. Er wollte keinen Streit anfangen. Starscream wusste, dass seine Zeit kommen wird. „Soundwave, Mission erfüllt, Operation kann jetzt beginnen.“ „Verstanden“, erklang am anderen Ende des Koms eine absolut mechanisch und unmenschlich klingende Stimme. Und gleich darauf stand eine der Wolken die über dem Stützpunkt hing in Flammen auf und ein einzelner Komet schnellte zur Erde…
DerSisch - 28/10/2012 um 18:28
Danke erstmal fürs Feedback, arbeite momentan an Kapitel 1- Titel:[spoiler]Der Vorbote der Vernichtung[/spoiler] schon zwei Seiten sind gefüllt, hier will ich aber nichts weiter spoilern (natürlich nur um zu erreichen das ihr noch aufgeregter seid, ich bin fies^^) Ungefähr mitte bzw. Ende der Woche werdet ihr mehr wissen...
Mysterio - 28/10/2012 um 12:32
Der Prolog liest sich gut. Macht Lust auf mehr 
Kappa - 27/10/2012 um 22:53
 schön!
DerSisch - 27/10/2012 um 21:01
Ok, hier der Prolog zum Einstimmen:
[size=10pt]1. Teil: Legacy[/size]
Prolog
Was ist eine einzelne Welt in diesem Universum wert? Es gibt Millionen andere, unzählige Monde, tausende Sterne. Sie alle sind einzigartig, jede unterscheidet sich von der anderen, doch was ist eine dieser Welten wert? Wird der Wert an ihren Bodenschätzen gemessen? An ihrer Technologie? Ihrer Bevölkerungsdichte? Ihrem Wissen? Ihrer Vielfalt? Wenn dies so wäre, dann wäre der Untergang von Cybertron eine Katastrophe für das Universum gewesen.
Heute mag es sich wie ein Märchen anhören, doch Cybertron war ein geschliffener Diamant, der alle anderen Welten überstrahlte. Diese Welt war reich an Energie, reich an Wissen und diente unzähligen Lebewesen als Heimat. Doch so hoch ein Stern auch steigen kann, irgendwann fällt er und so kam der Krieg über diese Welt. Machtgier formte eine Revolution, mit der die friedlebenden Autobots nie gerechnet hätten: Die Decepticons. Der Rat von Iacon reagierte zu langsam auf die wachsende Bedrohung die sich von den Arenen von Kaon ausbreitete, die Decepticons nutzten Geschwindigkeit, Brutalität und Stärke um immer weitere Teile von Cybertron zu erobern. Die edlen und stolzen Primes waren es, die Licht ins Dunkel der Invasion brachten, dort wo sie kämpften und zu ihren Brüdern standen, hielt die Linie und wurde der Griff der Decepticons gelockert. Doch Äonen des Krieges lichteten die Reihen der Primes. Einige fielen Verrat und Überzahl anheim. Andere Starben unter den Klauen von tödlichen Feinden. Wieder andere erlagen der Macht über die sie geboten hatten. Doch mit jedem toten Prime, mit jeder neuen Ruine einer einstigen Autobot- Stadt, jedem Wächter der fiel, wuchs die Macht des Anführers der Decepticon. Megatron, ein Name der in den Herzen jedes freiheitsliebenden Wesens entsetzen auslöst. Seine Legion brannte sich über Cybertron bis am Ende nur noch wenige Städte der Flut trotzen konnten. In den letzten Äonen des Krieges kämpften nur noch drei Primes. Sentinel Prime, schwer verletzt, verfiel in Stasis. Zeta Prime, starb durch die Hand des grausamsten Wesens auf Cybertron, bei der Verteidigung der Autobot- Hauptstadt Iacon und am Ende oblag es einem ehrhaften und geschickten Krieger die Autobots zu führen. Er hieß Optimus. Er war der letzte Prime. Doch als die Flut kam, bewies sich der junge Anführer schnell und obwohl selbst Fortress Maximus und Omega Suprime deaktiviert wurden, so hielt die Verteidigung der Autobots.
Cybertron zerfiel dennoch, und am Ende konnte weder Technologie noch Glaube diese Welt retten, das lebensspendende Energon wurde rar. Und am Ende entdeckte der Wissenschaftskader der Decepticons eine Welt, die fortgeschritten genug war um Energie für Megatrons Armee bereitzustellen und militärisch schwach genug um schnell erobert zu werden. Alles steht auf Messers Schneide. Sollte Megatron diese Welt erobern, hätte er genug Energie um seine Armee zu reaktivieren und Cybertron nach seinen Wünschen wieder aufzubauen. Optimus Prime ist eines klar, er muss jetzt handeln um sowohl Cybertron, diese neu entdeckte Welt und letztendlich auch das gesamte Universum zu retten.
Also, in was wird der Wert einer Welt gemessen? An ihren Rohstoffen? An ihrem Wissen? An ihrem Leben? Nun, dann wäre der Fall von Cybertron ein tragisches Ereignis im Universum. Aber der wahre Wert einer Welt, wird an ihrem Vermächtnis gemessen.
Norrin-Raad - 27/10/2012 um 10:16
Na dann....Möge die Macht mit dir sein.....klingt interessant denke da bleibe ich bei.
DerSisch - 26/10/2012 um 22:49
Ok, im Laufe der Zeit werde ich hier einige zusammenhängende Geschichte veröffentlichen (um genau zu sein, wie ich mir am liebsten immer die Filme oder Serien die auf der Erde spielen gewünscht hätte--> Erwartet ein paar Anachronismen). Ich habe bereits FanFiction in Form von Kurzgeschichten und einzelnen Kapiteln für Warhammer 40.000 geschrieben und einige davon sogar "veröffentlicht" (sowohl im Internet, als auch mal bei Besuchen im Spiele- Club der Nähe oder im Games Workshop Leibzig/ bzw. Dresden, der Rest liegt noch in dem Speicher von meiner alten Mühle^^) Wer gerne einige Einblicke in meinen Schreibstil für "ernsthafte" Geschichten haben will (ja ich kann ernstahft schreiben...), kann ja fragen, dann kann ich entweder Links geben oder eben hier im Thema posten. Nun aber zurück zu meinem persönlichen Transformers Projekt: Die grobe Story der Geschichte steht schon fest und auch zirka 70-80% der Charaktere, wer aber (gute) Ideen hat, darf natürlich gerne anschreiben (natürlich werde ich gute Ideen oder Charaktervorschläge mit erwähnungen belohnen^^), nur zur Klarstellung: Das ganze wird für mich endlich mal wieder ein Anreiz sein ein Schreib- Projekt zu starten (und hoffentlich auch durchzuhalten) Und mindestens 200 Seiten Papier zu bekritzeln--> Ja es wird eine Umfangreiche Geschichte), soviel sei gesagt, das ganze basiert nicht auf den Filmen, Spielen oder Serien (Keine Sorgen, ich werde auf dem Boden bleiben und geliebte Momente einfließen lassen), es geht Autobots vs. Decepticons, es spielt auf der Erde, es werden bekannte Transformers (und auch ein oder zwei weniger bekannte) dabei sein. Für Verbesserungen und Vorschläge bin ich natürlich offen) Bisher gliedere ich die Story (ich will ja nix Spoilern, obwohl mir grade auffällt das man aus den Titeln der Abschnitte (die wieder in "Kapitel" unterteilt sind) einen gewissen roten Faden ableiten kann...) in 4 Teile (und ja, in Englisch klingen sie halt besser 1. Teil: Legacy 2. Teil: Solution 3. Teil: Revelation 4. Teil: DeliveranceDieses Schreibprojekt wird mich sicherlich über ein paaaar Monate ziehen, aber wenn alles glatt läuft, könnte ich vielleicht etwas stolz auf mich sein^^
DerSisch - 26/10/2012 um 22:49
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