Mal eine kleine Anregung für eine Diskussion über die aktuelle (will heißen: so die letzten 6-7 Jahre) Strategie von Hasbro. Da wir momentan das 20. Jubiläum von Beast Wars feiern gab es in diversen englischsprachigen Foren Diskussionen darüber, wie innovativ und mutig die Beast Wars Toys waren, wieviel Risiko eingegangen wurde und wie toll die Ergebnisse waren. Was mich irgendwie zu der Erkenntnis brachte: Hasbro hat schon lange Zeit nichts mehr riskiert und nichts mehr wirklich neues gemacht.
Combiner Wars? Lange, lange Zeit hat Hasbro die Combiner sehr stiefmütterlich behandelt. 2005 gab es die drei Energon Combiner, 2012 den Fall of Cybertron Bruticus, dazwischen eigentlich garnix. Erst als Third Party Firmen wie TFC, Maketoys und Unique Toys zeigten, dass das Interesse an Combinern existiert, hat Hasbro sich auf den Zug aufgeschwungen.
Titans Return / Headmasters? Toyworld und Fansproject brachten Jahre vor der aktuellen Subline Headmaster raus und verkauften sie gut. Also springt Hasbro auf.
Ansonsten gibt es hauptsächlich Optimus Primes, Bumblebees und die immer selben ca. 20 Charaktere, meistens auf G1-basierend. Klar, die Situation heute ist nicht mit der von 1996 vergleichbar, wo die Marke Transformers am Abgrund stand und Hasbro nichts zu verlieren hatte, als sie Kenner beauftragten. Heute ist Transformers ein Franchise-Gigant, dass man da nicht komplett alles über Bord werfen und was neues probieren will ist klar. Aber trotzdem: wäre nicht mal ein wenig mehr Mut für Neues was schönes? Anstatt schon wieder 20 neue Optimus Primes und Bumblebees?