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Forumsübersicht » Fan Fiction » [TFP] Breakdown, come back... Breakdown... (- abgeschlossen -) Nach unten

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Betreff: [TFP] Breakdown, come back... Breakdown... (- abgeschlossen -)

red_folder.gif erstellt am: 9/12/2012 um 05:29   


red_folder.gif erstellt am: 9/12/2012 um 05:29   

Breakdown, come back... Breakdown...

Serie: Transformers Prime
Charaktere: Knockout, Breakdown, Dreadwing, Soundwave
Genre: Drama, Emotional

Disclaimer: Die Charaktere und der Aspekt von Breakdowns Ableben gehört den Machern von TFP.


http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/breakdownandk2geiwtd5f1.gif


Schon seit geraumer Zeit merkte man, dass Airachnid sich noch mysteriöser verhielt, als zu vor. Sie verschwand des Öfteren ins Archiv des Schiffes oder machte unautorisierte Missionen ala Alleingänge. Kaum einer wusste, was sie vor hatte. Megatron hatte zur Vorsicht Soundwave auf sie gesetzt, damit sie unter Beobachtung blieb bis der Tag kommen sollte, an dem es sogar dem Lord zu viel wurde.
Er befehligte Dreadwing und Breakdown sie auf eine Erkundungsmission zu begleiten und sie dort inoffiziell zu beseitigen. Jeder wusste, wenn Megatron seine stärksten und fähigsten Soldaten auf jemanden ansetzte oder er selbst ihn begleitete, wird das keine erfreute Reise. Es würde eher die letzte Reise, der letzte Weg, desjenigen sein, der davon betroffen war. Und dies lag es nun bei Airachnid.

Ich stand mit Soundwave, der wie immer alles still beobachtete und nebenbei seine Arbeit verrichtete, an der Weltraumbrücke und sah belustigt zu Breakdown, der genervt  zu Airachnid und Dreadwing schaute, die gerade die Mission nochmal besprachen. Natürlich war das nur ein Vorwand des fliegenden Dicken, um mehr von dieser Frau zu erfahren bzw. dessen Verhalten besser zu ergründen. Meine Stimme riss den Einäugigen aus seinen Gedanken.
"Na, Sachen schon gepackt und die Zahnbürste nicht vergessen?", grinste ich ihn von der Seite an und wartete nur noch auf den Befehl Megatrons, die Brücke zu aktivieren. Bevor dieser jedoch kam, knurrte Breakdown nur ungehalten.
"Ach halt die Klappe, Knockout! Du weißt, dass das nicht lange dauern wird. Ein kräftiger Hieb und die Spinne platzt wie eine dieser Schleimkröten auf Xantus 3!"
Er sah mich nur breitgrinsend und siegessicher an, während ich ihn irritiert und ungläubig ansah. Ich räusperte mich als Megatrons Stimme erklang und den Befehl gab, die Brücke zu aktivieren. Bevor ich meinen langjährigen Kumpel einen Rat mitgeben konnte, tat ich wie man mir befahl und aktivierte sie. Ein hohes, rundes, grünliches Tor tat sich vor uns auf und gab uns den Weg zum Zielgebiet frei. Aus dem Augenwinkel sah ich wie Airachnid stolzierend das Tor passierte und Dreadwing ihr nur noch finster hinterher schaute. Er blickte zu uns herüber und brüllte Breakdown Etwas zu.
"Trödel nicht so lange rum!"
Kurz darauf passierte auch er die Brücke und ich konnte dem Einäugigen endlich meinen Rat mitgeben. Breakdown war jedoch mit seinen Gedanken bereits bei der Mission und wandte sich von mir ab, um zu gehen. Innerlich rollte ich mit den Optiks und seufzte. Ich packte ihn am Arm und er stoppte. Verwundert sah er mich an und ich erwiderte es mit einem finsteren und ernsten Blick.
"Tu mir den Gefallen und komm heil zurück! Unterschätz sie nicht! Sie ist nicht umsonst einer der berühmtesten Kopfgeldjäger Cybertrons!"
Meine Stimme klang knurrend und mahnend. Der Große sah mich eine Weile an und schien erst einmal über meine Worte nachdenken zu müssen. Ich erfuhr später von Dreadwing, dass er ihm dasselbe sagte. Breakdown nickte dann und grinste kurz.
"Keine Sorge, Kurzer. Ich komm wieder!"
Danach rannte er los und ich fauchte ihm wütend hinterher:
"DU SOLLST MICH NICHT IMMER KURZER NENNEN, DU DICKWANZ!"
Das Tor schloss sich wieder und ich wusste nicht, ob Breakdown meine Worte noch gehört hatte. Soundwave, der unser Gespräch belauschte, sah mich an und ich spürte, wie der Blick in meinem Nacken ruhte. Ich wandte mich zu dem Kommunikationsoffizier um und zischte ihn an.
"Ist was?!"
Aber ich wusste bereits, dass keine Antwort von dem Con kam. Nur Stille war noch zu hören und somit verkrümelte ich mich auch, und kehrte ins Labor zurück. Dort hatte ich noch einiges an Arbeit rumliegen. Zerstörte Drohnen, defekte Waffen, verlorene Einzelteile, die sortiert werden müssten, und und und...

Ich betrat das Labor und nur ein genervtes quälendes Seufzen entkam meiner Stimmbox. Genervt sah ich drein und fragte mich innerlich, ob ich in den letzten Wochen wirklich nichts erreicht habe bzw. nicht in meinem Labor gearbeitet hatten, denn die Stapel von Berichten häuften sich auf meinem Tisch und die Ersatzteile lagen nur noch verstreut in den Ecken herum, anstatt in den hiesigen Kisten und Vitrinen.
"Scrap!"
War meine Antwort auf die stille Frage des Labors, ob ich es je mal wieder aufräume. Widerwillig betrat ich es und begann damit alles zu sortieren und meine Berge von Arbeit abzuschuften. Zudem hatte ich auch keine weiteren Befehle von Megatron mehr erhalten, also konnte ich mir die Zeit und dies endlich in Angriff nehmen.
Die Zeit verging wie im Fluge und schon bald bekam ich von einer Drohne den Durchruf, ich solle mich sofort bei der Weltraumbrückenzentrale einfinden. Verwundert über diese Durchsage schaut ich aus dem Haufen von Ersatzteilen um mich herum auf und blinzelte kurz irritiert bis mir dann einfiel, dass Dreadwing und Breakdown ja auf einer nicht ganz prickelnden Mission befanden. Sofort sprang ich auf und stolperte regelrecht zur Tür des Labors und verließ dieses im Laufschritt. Ich kam gerade rechtzeitig an.

Soundwave aktivierte gerade die Brücke und kehrte, nachdem er mich bemerkt hatte, an seine Arbeit zurück. Ernst sah ich zum Tor und erwartete sehnsüchtig die Rückkehr, der beiden Kraftprotze. Die Sekunden verstrichen nur sehr langsam und es kam mir wie eine Ewigkeit vor bis ich dann Dreadwing erblickte. Ich ging zu ihm und besah seinen Körper nach Wunden, welche ich jedoch nicht fand. Ich sah zu dem großen Con auf und fragte nach.
"Willkommen zurück! Und? Erfolg gehabt?", ich grinste süffisant, in dem Glauben, dass die Beiden diese vermaledeite Spinne endlich vernichtet hatten. Ich kannte es von Breakdown, dass er des Öfteren schon mal trödelte, wenn dass Tor offen war. Ich sah an Dreadwing vorbei und wartete auf Breakdowns Rückkehr, doch die Worte des fliegenden Dickens ließen mich etwas irritieren und ich dachte zu erst es sei ein dummer Scherz.
"Schließ die Weltraumbrücke. Es wird keiner mehr kommen."
Ungläubig sah ich ihn an und verstand nicht ganz, was er damit sagen wollte. Nur langsam, quälend langsam sickerte es durch. Breakdown... Er war gefallen und würde nie wieder durch das Tor kommen. Immer wieder hatte ich gedacht, er würde im Kampf gegen einen Autobot fallen und nicht mehr zurückkehren, aber er bewies mir stets das Gegenteil. Stets kehrte er breitgrinsend, aber mit Blessuren zurück. Stets übertrieb er seine Kampfberichte gegen die Autobots. Stets mussten wir darüber lachen, wenn wir daraus unsere Siegesträume spannten. Doch nun hatte ihn ein Kopfgeldjäger erwischt und offline geschickt. Ein Kopfgeldjäger, der einst für unsere Seite gearbeitet hatte. Der auf unserer Seite stand und die gemeinsamen Ziele verfolgte.
Ich konnte es nicht fassen, wollte es nicht glauben. Immer wieder hallten die Worte Dreadwings in meinen Kopf. Auch die letzten Worte von Breakdown kamen wieder auf. Sein letzter Satz, worüber ich mich noch aufgeregt hatte, weil ich dachte, er käme wieder zurück. Siegreich mit Blessuren, aber dennoch breitgrinsend. Eine Weile musste ich wohl schweigend vor Dreadwing gestanden haben bis er mich mit einem undefinierten Blick ansah. Leise und kalt fragte ich ihn.
"Konntest du ihn zumindest finden?"
Es vergingen einige Sekunden bevor auch der Große antwortete. Ihm schien es auch etwas nahe zu gehen, sonst wäre er nicht so ruhig gewesen.
"Nein, dort war nichts mehr."
Dies musste ich erst einmal verdauen und schwieg daraufhin. Dort war nichts mehr. Es hieß also, er wurde regelrecht auseinander gepflückt. Breakdown atomisiert, nicht mehr auffindbar. Das ging einfach nicht in meinen Schädel rein. Nicht solch ein Riesencon. Nicht Breakdown. Nicht er. Dennoch... Es war nun eingetreten. Er war offline und nicht auffindbar. Es gab ihn nicht mehr... Innerlich brodelte es langsam. Trauer vermischte sich allmählich mit Wut und brachte langsam anschwellende Rachegelüste hervor.
"Ich verstehe... Und Airachnid?"
"Sie lebt noch."
Das war nicht gerade eine unerwünschte Antwort gewesen, trotzdem machte es mich wütend, dass sie weiterhin noch lebte. Knurrend setzte ich mir ein neues Ziel und werde alles dafür tun, dass sie dafür bezahlen wird! Stillschweigend schloss ich das Tor und ließ Dreadwing und Soundwave allein. Welche leicht irritiert mir hinter her sahen.

Ich kehrte in mein Labor zurück, welches noch unaufgeräumter aussah als zuvor. Alleine stand ich in dem Raum, die Tür schloss sich hinter mir und unaufgehalten überkamen mich die Trauer und die Wut. Beides ließen mich erstarren. Ich war nicht fähig, irgendetwas zu tun oder zu machen. Innerlich konnte ich mir gut vorstellen, dass Breakdown wieder einmal einen guten Rat nicht gefolgt war. Ich schritt langsam weiter in den Raum hinein und mein Blick viel auf das Ersatzteil, welches Breakdown sich einbauen lassen wollte, um seine Sehfähigkeit auf dem rechten Auge noch weiter zu verbessern. Es diente dazu, um Energonwärmebilder aufzuspüren. Egal ob Tag oder Nacht.
Ruhend blieb mein Blick auf das kleine Gerät liegen und wie magnetisch davon angezogen, ging ich darauf zu, nahm es in die Hand. Unbemerkt rann mir eine kleine Träne über die Wange. Die Trauer. So tief und dunkel. So mächtig und stark. Sie wird einem erst richtig bewusst, wenn man merkt, dass man jemanden verloren hat, der nie wieder zurückkehren wird. Nie wieder. Zwei Worte, die so unwahrscheinlich sind, aber so stark in der Wahrheit ruhen. Nie wieder. Nur langsam wurde mir bewusste, dass ich das Teil nie in Breakdown einbauen kann und werde. Nur langsam wird mir bewusst, dass die gemeinsame Zeit mit ihm nie wieder kehren wird. Keine gemeinsamen Kämpfe mehr. Keine gemeinsamen Operationen mehr. Keine Späße. Keine Rennen. Nichts... Es wird nie wieder mehr so sein. Es wird nie wieder wie früher sein. Es war die absolute Leere. Das nichts, was Breakdown in mir hinterließ. Ein großes schwarzes Loch. Leere. Nichts. Er wird nie wieder zu mir kommen und mich drum beten, dass ich ihn zusammenflicken soll. Er wird nie wieder mich um etwas bitten oder gar fragen. Nie wieder werde ich seine dummen Sprüchen und sein Lachen hören, wenn er mich zur Weißglut brachte und mir dann nur sagte, es sei ein Scherz gewesen. Nie Wieder. wird es so sein. Nie wieder. Ein Gedanke, der einen so schmerzt als würde man von jemand grausam gefoltert werden. Ein Schmerz, der so unbeschreiblich weh tut wie sonst kein physischer Schmerz je hervorbringen kann. Ein Schmerz, der leider auf eine Wahrheit beruht.
Langsam sackte ich zu Boden und blieb dort sitzen, weiterhin blieb mein Blick auf das Gerät in meiner Hand ruhen. Weiterhin rannen mir die Tränen an der Wange runter. Ein stiller Schmerz machte sich in mir breit und brachte mich dazu, meine Trauer zu zeigen. Für einen Decepticon eine große Schwäche, aber auch wir haben andere Gefühle als nur Zerstörungswut, Mordlust und andere rachsüchtigen Gefühle, welche wir nur eher selten zeigten. Trauer. Ich trauerte und es gab keinen Trost. Keine wärmenden Gefühle oder gar Worte. Nichts. Ich war damit alleine. Völlig alleine.



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Ungewollt kamen mir die Erinnerungen an die erste Begegnung mit Breakdown auf. Auch damals war ich allein und hilflos. Zu klein, um mich gegen größere zu wehren. Zu feige, um richtig zu kämpfen. Das einzige, was ich konnte war schnell zu sein. Schneller als die anderen, doch hatte man mich immer gekriegt und verdroschen für das, was ich ihnen antat. Doch irgendwann gab es ein Ende als ich Breakdown traf, der mich von da an immer beschützte und mich vor den anderen rettete. Durch ihn lernte ich mich zu wehren. Durch ihn lernte ich meine Stärken kennen. Durch ihn lernte ich was es hieß, jemanden zu haben, der mit dir einfach jeden TRANSFORMER durchmachte.
Wir hatten gemeinsam viel erlebt. Zogen allein durch Cybertrons Ödnis. Waren nur für uns da und kümmerten uns nie um andere, nur um uns. Wir waren ein Dreamteam. Gemeinsam traten wir den Decepticons bei. Gemeinsam kämpften wir uns in der Rangordnung hoch. Gemeinsam traten wir den Autobots in den Hintern oder steckten einige Schläge ein. Gemeinsam waren wir füreinander da, wenn man jemanden brauchte. Bauten uns gegenseitig auf und machten uns gegenseitig Mut. Gemeinsam. Gemeinsam...

Nun war ich aber allein. Es war keiner für mich da und ich musste lernen, alleine zu Recht zu kommen. Ich war schon lange aus der Kinderstube raus, doch hatte ich nie wirklich gelernt, allein zu Recht zu kommen und um mich selbst zu kümmern. Stets war ich auf der Flucht vor anderen. Versteckte mich und tauchte unter. Doch nun waren wir im Krieg und konnten es uns nicht leisten, uns zu verstecken und einfach zu verschwinden bis die Luft rein war. Wir mussten kämpfen. Wir mussten uns dem Kampf stellen. Aber wie sollte es gehen, wenn man auf sich allein gestellt war? Ich musste halt lernen, damit umzugehen. Egal wie.
"Alleine sein... So schlimm kann es doch gar nicht sein, oder?", fragte ich in die Stille und es kam keine Antwort. Bisher hatte Breakdown, der oft in meiner Nähe war, eine Antwort gegeben. Zwar nie eine kluge oder intelligente, dennoch eine Antwort. Ich hörte wie die Stille weiterhin anhielt und die Trauer in mir wieder stärker wurde. Ich konnte nichts dagegen tun. Wie sollte man sowas auch verkraften, wenn man einen Freund verlor, den man seid Äonen kannte? Wie?
"Wie soll man damit umgehen?", fragte ich erneut in die Stille und erwartete keine Antwort.

"Indem man seinen Mann steht, sich dagegen wehrt und alles dafür tut, um Rache zu üben!", erklang es plötzlich hinter mir und erschrocken sah ich zu demjenigen auf. Immer noch rann mir ab und an eine Träne übers Gesicht. Es war Dreadwing, der hinter mir stand und mich mit einem leichten leeren Blick ansah.
"Und wie macht man das?"
Stellte ich die Frage in den Raum, doch dieses mal kam keine Antwort, nur eine Reaktion. Er kam auf mich zu, packte mich an der Taille und stellt mich einfach auf die  Beine. Verwundert drehte ich mich zu ihm um und sah ihn irritiert an. Ich bekam nur ein leichtes unwirkliches Grinsen.
"So macht man das!"
Immer noch sah ich Dreadwing verwirrt an und erkannte langsam, dass er mich nur aufheitern wollte. Was eher wohl auch seine Wirkung erzielte, nur nicht so wie man es gedacht hätte. Knurrend gab ich ihm nur zurück.
"Du bist nicht Breakdown, also hör auf zu Grinsen! Das steht dir eh nicht!"
"Gut, dann brauch ich mich auch nicht mehr zu verstellen!"
Kurz darauf verpasste er mir eine und von der Wucht getroffen, fiel ich heftig zu Boden und blieb kurz benommen liegen. Langsam setzte ich mich auf und rieb mir kurz den Kopf. Völlig verdattert und geschockt sah ich zu ihm auf.
"Sag mal sitzt bei dir ein Relais locker?!", brüllte ich ihm wütend entgegen und hielt mir meine schmerzende Wange, auf der mich Dreadwing mit voller Kraft schlug. Dieser grinste nun süffisant und erwiderte.
"Du bist keine Heulsuse, sonder Knockout! Ein Decepticon! Unter dem Dienste von Lord Megatron! Unser Doctor of Doom! Unser Folterknecht! Vergiss das nicht!!!"
Ich knurrte nur und erhob mich wieder. Wütend sah ich ihn an und stellte mich ihm entgegen. Das erste mal in meinem Leben, dass ich mich einem riesigen Cybertronier stellte und das auch noch alleine.
"Folterknecht, mhm? Soll ich das bei dir mal gleich testen? Was hältst du davon?!"
Fies grinste ich ihn an und zückte sofort meinen Bohrer und ließ ihn aufsummen. Die Trauer wich nun der Wut und der Lust, jemand richtige Schmerzen zu zufügen. Egal wem, egal wie, Hauptsache quälen und foltern. Der Wut freien Lauf lassen. Jemanden schreien hören. Jemanden den Schmerz zufügen, den man mir antat. Dreadwing bemerkte es und lächelte leicht, was mich stutzig machte.
"Was ist? Findest du das witzig? Ich bin nicht gerade in Stimmung für irgendwelche Faxen, Dreadwing! Also sag gefälligst, was du von mir willst!!"
Meine Stimme erklang wütend und wurde mit jedem Satz immer lauter. Es fehlte nicht mehr viel und ich würde dem großen Decepticon an die Gurgel gehen. Egal wie groß er war.
"Was ich will? Genau den alten Knockout wieder haben, den ich vor ein paar Stunden zurückließ!"
Stille. Ich nahm den Bohrer runter und sah Dreadwing nur schweigend an. Mir fiel wieder ein, dass er seinen Zwilling Skyquake verlor und dass er das über Millionen von Lichtjahren spürte. Es war sicherlich ein schlimmerer Schmerz als den, den ich nun ertragen musste.
"Den alten Knockout....? Den gibt es nicht mehr!"
Erwiderte ich ihn und sah ihn finster an.
"Es gibt nur noch einen rachsüchtig Knockout, der dazu gewillt ist, jeden zu foltern, der mir und Lord Megatron im Weg steht! Autobots, Decepticons, Menschen, Verräter. Egal wer! Also provozier mich nicht, sonst wirst du mein erstes Opfer!"
Darauf hin wich Dreadwing zurück und grinste trotzdem weiter.
"Nun, dann habe ich ja das erzielt, was ich wollte." Er machte eine Pause und ließ das auf mich wirken. Zum ersten Mal hatte mich jemand Fremdes getröstet, der nicht Breakdown war und mich auf die Beine gestellt.
"Vergiss nicht, dass auch ich jemanden verloren habe, mit dem ich viel gemeinsam erlebt hatte. Es ist nicht leicht, dass weiß ich und nun auch, aber trotzdem solltest du nicht aufhören. Leb weiter und übe Rache. Danach wird es dir mit Sicherheit besser ergehen! Also denk dran, was du demnächst tun wirst, wenn du die Spinne siehst!"
Nach seiner kleinen Predigt wandte er sich von mir ab und wollte gehen.
"Und noch was: So allein bist du nun auch wieder nicht... Kurzer!"
Rasch verließ er das Labor und ließ mich erst einmal völlig perplex zurück. Verwundert sah ich noch die geschlossen Tür an und fragte mich, woher er das mit dem 'Kurzer' kannte. Es dauerte nicht lange und mir fiel wieder ein, dass Soundwave ja mein Gespräch mit Breakdown mitbekommen hatte. Eilig verließ ich das Labor und brüllte Dreadwing hinterher.
"NENN MICH NICHT KURZER, DU FLIEGENDE MOTTE!"
Daraufhin drehte sich Dreadwing kurz zu mir um und lachte nur noch laut.
"So ist es gut!"
Dann ging er weiter, während ich mich wieder in mein Labor verkroch. Ich blieb erneut stehen und grummelte.
"Bekloppter Schraubenknutscher!"
Kurz ließ ich meinen Lüfter laut aufheulen und seufzte. Ich dachte grad über Dreadwings Worte nach und grinste leicht. Recht hatte er, dass wusste ich. Ich musste damit zu kommen, indem ich mich dagegen wehrte und dafür sorgte, dass es mir besser ergehen wird als es meinen einstigen Kumpel es konnte. Ich werde Rache üben, dass stand fest. Egal wie, Hauptsache es wird durchgeführt!
Abermals wanderte mein Blick zu dem Gerät und ich grinste kurz. Ich ging darauf zu und nahm es in die Hand, um es sorgsam wegzulegen. Es wird ein Andenken sein, zumindest eines. Innerlich sagte ich mich bereits: 'Das ist das einzige, was von Breakdown noch übrig war!'

Immer dachte ich, dass er von einem Autobot zerstört werden würde und nicht durch die Hand eines anderen Decepticons. Allein dieser Aspekt, machte mich fertig. Aber es ließ auch eine unbändige Wut in mir frei. Eine Wut, die dazu führend wird, ihn zu rächen. Ich nahm mir vor, Airachnid eigenständig auseinander zu nehmen und irgendwann wird der Tag kommen, an dem es so weit sein wird. Sie musste dafür bezahlen! Sie muss dafür leiden! Quälend. Folternd. Schmerzhaft. Ich wusste auch schon wie, doch bis dahin musste ich leider auf eine Gelegenheit warten. Leider.



http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/tumblrm1ssb2hmw5kejoqcas.png
Er ist solang online, solange wir an ihn denken!
R.I.P. Breakdown.



FIN



by Ratchet

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Schönen 2. Advent euch allen. :)


Antwort 1

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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2012 um 19:26   

Woha... das nenn ich mal eine gelungene FF in Deutsch in Sachen "Crossfire Drumherum". Cool dass du dich mal an den Stoff gewagt hast.
Viele Beschreibungen sind super gelungen und sehr intensiv. OOC hin oder her - es ist jedem Autor selbst überlassen wie man die Charaktere mit Emotionen und Leben versorgt. Und ich finde das hast du gut hinbekommen!

Frage: hattest du einen Beta-Leser? Mir fielen immer mal ein paar Ausdrucks- und Grammatik-Fehlerchen auf. Nicht gravierend oder unlesbar. Aber halt so ein paar Kleinigkeiten^^

http://s8.postimage.org/y505o0iut/stm.png


"We can either sit here and do nothing or we can grab those flare guns and go out there and do something really stupid!" (Herc Hansen, Pacific Rim)

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Antwort 2

red_folder.gif erstellt am: 9/12/2012 um 19:40   

Danke dir für deinen Feedback.  :-)

Was ist Crossfire? :gruebel:
Ja, es ist OoC belastet, aber dass war mir wurscht. Ich wollte halt nur zeigen, dass es einem Decepticon bestimmt nicht der Tod eines Freundes egal sei. Ich wollte auch zeigen, dass es auch für sie nicht gerade einfach ist, im Krieg ihren Mann zu stehen, während an ihrer Seite die Freunde versterben. Bei den Autobots sieht man es des öfteren mal, aber nie bei den DCs und das wollte ich mal ändern. Aber freut mich, dass es dir gefallen hat. ^-^

Öhm... Nein, der bin immer noch ich. Aber ich gestehe, wenn man nur 2 Stunden für diese FF braucht und sie um 2 Uhr morgens beginnt und erst gegen 4 Uhr morgens fertig ist, seien mal Fehlerchen erlaubt. Korrigiert wird sie aber demnächst noch, sobald ich meine HAs fertig und ich noch genug Atemluft habe, um dass zu bewerkstelligen. :)
Ach inspiriert wurde ich durch diesem Song hier:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=37CadOl8hu4&feature=player_embedded[/youtube]


Antwort 3

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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2012 um 19:45   

"Crossfire" heisst die Episode im Englischen in der BD hopps geht.  :';(

Epic music is epic. Genau solche Mugge muss laufen wenn ich mal kreativ sein will. Und ich sag ja auch nix gegen das OoC. Les solche Aspekte ja durchaus sehr gerne mal. ^^

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Antwort 4

red_folder.gif erstellt am: 9/12/2012 um 20:40   

Ach stimmt ja. Sorry, wo hatte ich nur mein Hirn verlegt? Dx

Ja, dass sage ich auch immer, aber auch das Gefühl muss stimmen. Gestern war es ein trauriger Tag für mich und aus diesem Grunde, konnte ich sie gut schreiben, auch wenn ich danach ziemlich kroggy war. xD
Wenn dass OoC nicht zu stark rüberkommt und es gut geschrieben ist, lese ich das ab und an auch sehr gerne. :)


Antwort 5
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