Ein Dacia???
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erstellt am: 25/11/2012 um 00:37
Also ich bleibe dran....bin gespannt ![]()

erstellt am: 25/11/2012 um 00:33
2 Sportwagen mit Rennstreifen, ein BMW und ein Dacia... OK, das ist ein Argument^^
Aber wer weis....

erstellt am: 25/11/2012 um 00:23
Also 3 auffällige Sportwagen und ein Dacia in einer Kolone na wenn das keine gute Tarnung ist


erstellt am: 25/11/2012 um 00:17
nö um das handelsübliche Modell^^
Ist ja ein TARN- Modus 

erstellt am: 25/11/2012 um 00:10
Also wenn es so einer ist lasse ich mir das schon gefallen...und wer er ist weiß ich natürlich nicht denn es gibt ja ne Menge Bots....

erstellt am: 24/11/2012 um 23:57
| Zitat von Norrin-Raad, am 24/11/2012 um 21:47 |
Ein Dacia??? aber ehrlich ich will mehr davon |

erstellt am: 24/11/2012 um 21:47
Ein Dacia???
aber ehrlich ich will mehr davon
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erstellt am: 24/11/2012 um 21:03
Ok, bin jetzt grad fertig geworden und hab dann bemerkt das ich ein paar Seiten drüber war, daher... ja die kommen in Kapitel 3, was dann aber schneller folgen wird, daher ist hier einiges noch rausgeschnitten, nehmt mirs nicht übel^^
Ach ja: Ich freue mich natürlich über konstruktive Kritik, Kommentare etc. seit nicht scheu, und sagt mir wenn ich ins Klo greife^^
Jetzt aber:
[size=10pt]2. Kapitel: Auf sich allein gestellt[/size]
Er wachte auf, sein Blick war noch vernebelt. Er hatte schreckliche Kopfschmerzen. Er hatte ein seltsames Gefühl, ihm war kalt, sehr kalt. Sein Rücken schmerzte ihn, als hätte er einen schweren Schlag abbekommen. Alles um ihn herum war still.
Jetzt sah er nicht mehr verschwommen, alles war klar. Er war eingeschlafen, in seinem Auto, am Rand der Straße. Er hatte Hunger und Durst. Er brauchte einen Kaffee. Doch etwas machte ihn hellwach: Der Blick auf die Uhr! Joules würde den Termin mit dem Universitätsvorstand verpassen! Er startete seinen Wagen, wenn er sich beeilen würde, könnte er es schaffen. Er musste es schaffen, später konnte er noch einen Kaffee trinken, aber dieses Treffen war entscheidend für seine Karriere. Er fuhr so schnell er konnte, er überschritt dabei die Geschwindigkeitsbegrenzung, fuhr bei einem sehr rötlichen gelb an der Ampel vorbei. Er schämte sich dafür, er war eigentlich ein Mann, der Vorschriften nur irgend möglich befolgte. Doch jetzt war ihm das egal. Er fuhr gerade über eine Ampelkreuzung, wo die Ampel sich tatsächlich entschlossen hatte mal grün zu zeigen, als sein Wagen von der Seite gerammt wurde. Sein Auto ruckte zur anderen Seite und die Reifen protestierten (ganz davon zu schweigen das die Beifahrerseite jetzt nur noch halb so groß war, wie vorher). Er wurde weiter geschoben. Schade, dass dies eine T- Kreuzung war und er dadurch in ein Schnellrestaurant geschoben wurde. Sein Auto hob und senkte sich, er wurde hin- und hergeschleudert, Glas splitterte, Metall quietschte wegen der Belastung und er merkte wie er anfing das Bewusstsein zu verlieren, Blut floss an einer kleinen Kopfwunde in einem Rinnsal seiner Schläfe entlang, die Rutschpartie hatte aufgehört. Hatte er vorher schon Kopfschmerzen, fühlte es sich jetzt so an, als ob sein Kopf jeden Moment platzen würde, sein rechter Arm war eingeklemmt, aber er spürte ihn nicht, er wollte sich übergeben, er versuchte mit der linken Hand seinen Gurt zu lösen, sein Blickfeld trübte sich. Und das alles natürlich an einem Tag der seine Karriere entschied. Das konnte nur ihm passieren. Einige Leute kamen zu ihm gelaufen, vermutlich Gäste des Restaurant, einige schienen sogar verletzt zu sein, jedoch nur einige Schnitte und Kratzer, ein großer Mann öffnete die Autotür, doch dann schritt er plötzlich zurück, als hätte er etwas schreckliches gesehen. Joules hoffte nicht, dass es an ihm lag, doch ein dumpfes Auftreten, das klang wie eine Schrottpresse, ertönte direkt auf der Seite, wo der Verursacher des Unfalls sein sollte. Er hätte am liebsten seinen Kopf gedreht, aber er traute es sich nicht und vermutete, dass er sich übergeben müsste, wenn er es machen würde. Panik schien aus dem Gesicht des Mannes und er drehte sich um und nahm die Beine in die Hand, andere Gäste versteckten sich in den Trümmern von Tischen und Stühlen, oder taten es dem Mann nach. Ein Ruck erfasste den komplett kaputten Wagen von Joules, unfähig sich zu drehen, hob sich sein Auto auf einmal ein paar Zentimeter, bevor es gut mit mehr Kraft einen Meter in die Höhe gestemmt wurde. Joules konnte den Gurt lösen und als sich sein Wagen drehte fiel er einfach heraus, er hörte noch wie sein Auto wieder aufschlug, komischerweise klang es weiter weg, als er erwartet hatte, er hob sein Gesicht und erstarrte vor Angst. Vor ihm bauten sich zwei mehr als sieben oder acht Meter große Metallgestalten auf. Wüsste er es nicht besser, würde er sagen, dass es sich um riesige Roboter handelte. Sie hatten ein gewolltes kriegerisches Aussehen, der eine besaß große Hauer und zwei Augenpaare, lange und dicke Kabel sprossen aus seinem Rücken und schleiften gut zwei Meter auf dem Boden, der andere hatte wie sein Partner zwei Augenpaare, jedoch ein verhältnismäßig normales Gebiss, aus den Seiten seines grausam blickendes Gesichtes formten Drähte und Metallplättchen je drei Dreadlocks. Beide waren schwarz lackiert und Scheinwerfer leuchteten auf ihren Schultern. Ihre roten Augen glühten sowohl mit Verachtung als auch Brutalität. Er hatte also eine Gehirnerschütterung, ein Trauma. Wenn er Glück hatte, schließ er noch immer in seinen Wagen und war gar nicht aufgewacht, doch als der erste der beiden eine seiner großen Pranken nach ihm ausstreckte und ihn schmerzvoll packte, wurde er plötzlich aus seinen Überlegungen gerissen. Diese Pranken quetschten fast das Leben aus ihm, er hatte Tränen in seinen Augen und wollte schreien, doch er bekam keine Luft mehr.
„Lass ihm am Leben, Crowbar!“, befahl der andere mit den Dreadlocks.
Der andere knurrte nur widerstrebend zurück, doch lockerte den Griff etwas.
„Catalyst! Wir haben das Paket! Abtransport einleiten!“, sagte Dreadlock anscheinend zu niemandem.
Lautes quietschen von Reifen kündigte den dritten im Bunde an. Doch es war kein Roboter, sondern ein unbemannter Suburban, der wie von Zauberhand seine Tür öffnete, so das Crowbar ihn unsanft hineinwerfen konnte. Als Joules sich kurz aufrichten konnte spürte er jeden Knochen in seinem Leib und die Tür schloss sich wieder und der Wagen fuhr einfach weiter und legte selbst die Gänge ohne menschliche Beihilfe ein, eigentlich gar keine Beihilfe, keine Maschinerie oder ähnliches steuerte und gab gas, es war als fuhr der Wagen von allein.
„Was wird aus denen Crankcase?“, fragte Crowbar in grausamer Vorfreude und deutete auf die Leute im Restaurant.
„Soundwave sagt keine Zeugen“, informierte Crankcase dem anderen während sich seine Hand in eine Kanone verformte und er gleichzeitig mit der anderen zu seinem Rücken griff, nur um eine weitere Kanone zu ziehen.
„Sehr schön“, sagte Crowbar und zog eine Gatlingkanone die genau in seine Hand passt und legt an.
Am Ende liegt die Kreuzung und die Gebäude um sie in Trümmern, Einschusslöcher pflastern die Wände. Es gibt keine Zeugen. Das ist nicht ihr Stil. Das ist nicht der Stil der Dreads. Sie führen den Job aus. Und schrecken vor nichts zurück.
„Wo steckt er bloß?“, fragte Alex sichtlich besorgt und schaute wieder auf seine Armbanduhr. Joules kam nie zu spät und gerade heute, das war schlechtes Timing. Viktor las wie gewohnt in der Zeitung. Er wanderte im Flur auf und ab. Viktor ließ seinen Blick von der Zeitung ab und folgte mit dem Blick seinem Freund.
„Hier so rumzulaufen, lässt ihn nicht schneller kommen“, stellte Viktor.
„Ja. Du hast recht, dennoch sollten wir auf ihn warten“, erwiderte Alex, auch wenn er weiter lief. Viktor legte die Zeitung auf den Tisch und erhob sich von seinem Platz und marschierte Zielstrebig zum Kaffeeautomaten.
„Willst du noch einen?“, fragte Viktor ihn.
„Ich weis nicht wo du das alles hinschüttest“, stellte Alex fest, er setzte sich jetzt hin, dabei flog sein Blick kurz über die Zeitung:
In der Nacht zum 12. kam es vermutlich zu einem Einbruchsversuch im Autohaus Gerado, zwar wurde keines der Autos entwendet, trotzdem scheint der Besitzer Schäden erlitten zu haben, so wurde versucht über die Decke des Hauses einzudringen, herunterfallende Platten haben zum Teil schwere Schäden bei den Luxus- Wagen verursacht Wieso der Einbruch abgebrochen wurde oder die Täter nicht versucht haben einen leichteren Weg in das Gebäude zu finden, ist unklar.
Dabei musste er an die Nachrichtensendung denken, die Viktor und er gestern noch gesehen hatten, nun gut, er hatte sie gesehen, Viktor war bereits eingepennt. Dort hieß es, dass auf einen englischen Luftstützpunkt ein Einbruch stattgefunden haben soll, jedoch nichts entwendet wurde, einige Schäden hat das ganze dann doch verursacht.
Viktor setzte sich neben ihn und fing an den fünften Kaffee zu trinken.
Worum war Joules auch noch gefahren, hätte er doch wie Viktor und er selbst ein paar Stunden in der Universität ein Nickerchen gehalten. Er war um sechs los gefahren, er brauchte zwar eine halbe Stunde um zur Arbeit zu kommen, aber jetzt war es heller Tag.
Er war jetzt schon zehn Minuten überfällig. Er blickte nach draußen und sah wie Krankenwagen vorbei fuhren, vermutlich ein Unfall, er hoffte nicht das Joules etwas damit zu tun hatte. Tagaki hatte versucht den Vorstand zu beschäftigen, doch jetzt konnten sie Joules keinen Aufschub mehr verschaffen. Viktor hatte den Kaffee komplett ausgetrunken.
„Wir müssen, Alex“, informierte er ihn.
Er nickte nur und schloss sich seinem Freund und Kollegen an.
Er wachte auf, sein Blick war noch vernebelt. Er hatte schreckliche Kopfschmerzen. Er hatte ein seltsames Gefühl, ihm war kalt, sehr kalt. Sein Rücken schmerzte ihn, als hätte er einen schweren Schlag abbekommen. Alles um ihn herum war still.
Er spürte das warme Blut das an seiner Schläfe herunterlief und schmeckte den kupfernen Geschmack auf seiner Zunge. Er hob seine Arme, zum Glück beide noch da, wo sie sein sollten. Und drückte das gesplitterte Cockpit seines Fliegers auf. Er hörte immer noch das hämische und verachtende Lachen des Monsters in seinen Ohren, sah immer noch die tödliche Klinge auf sich zurauschen. Doch er lebte noch. John Wilder hob sich so lautlos wie möglich und unter furchtbaren Schmerzen aus dem zerschundenen Cockpit, sein Flieger war in zwei Hälfen geschnitten worden, Glücklicherweise hinter der Glasabdeckung. Er ließ sich kurz fallen um wieder Boden unter den Füßen zu haben und blickte sich um und sah nur Zerstörung. Die komplette Anlage war durchsiebt von Schüssen, überall lagen Trümmerteile herum, Glassplitter lagen verstreut auf dem Boden, Rauch quoll aus den Einschlagsstellen der Raketen. Und überall lagen Tote. Wilder musste sich setzen, er war schockiert von der Brutalität die er sah. Er wusste, dass er früher wohl nicht besser gewesen war, aber das jetzt auf Augenhöhe zu sehen…
Etwas raschelte neben ihm auf, er duckte sich sofort tiefer und wünschte das er etwas hätte um sich zu verteidigen. Er drehte sich um- zu spät, er blickte in die Mündung eines Sturmgewehrs. Er hob die Hände und verlor das Gleichgewicht. Der Mann der ihn mit der Waffe bedrohte senkte die Waffe, er war etwas größer, hatte dunkles Haar und eine gesunde bräune.
„Presto! Venite con me!“
„Was?“, fragt Wilder, wurde im nächsten Augenblick aber schon am Kragen gepackt und mitgezogen. Er zog ihn zu einem nahen Gebüsch, dort angekommen schubste er ihn unsanft hinein. Als er den Kopf hob sah er ein vertrautes Gesicht: Mike Steen. Verdreckt und blutig, wie er und die drei anderen Männer die sich hier versteckten.
„Mike!“, wollte Wilder fast schreien, doch besann sich kurz zuvor. Das war immer noch feindliches Gebiet.
„Wilder. Gut das du noch lebst…“, sagte der junge Pilot. Er deutete im Kreis rum:
„Das sind Vincent, Giovanni und Andrè.“
Wilder nickte kurz, zwei von ihnen waren Italiener, Vincent kannte er vom sehen, er gehörte zur Infanterie und trug neben seiner mit Blut und Staub verkrusteten Uniform eine Atemmaske und einige Granaten am Gürtel, ein M4 lag in seinen Händen und auf seinen Kopf war ein Vollhelm mit Schutzbrille, die momentan hochgeklappt war. Giovanni, der ihn gefunden hatte, war vermutlich ebenfalls ein Soldat, er hatte ein Sturmgewehr, welches Wilder nicht genau bestimmen konnte, in der Hand, unter dem Lauf war ein Granatwerfer angebracht, er hatte einen zusätzlichen Helm an seinen Gürtel geschnallt und zwei Pistolen baumelten in zwei nicht zueinander passenden Halftern, vermutlich geplünderte Waffen. Der andere Italiener trug einen verdreckten Overall unter einer Panzerweste, er trug einen Rucksack und eine Pistole. Mike hatte sich ebenfalls ausgerüstet und reichte Wilder einen Stahlhelm, den er nicht ablehnen würde, Giovanni reichte ihm eine seiner Pistolen.
„Was machen wir jetzt?“, fragte Wilder.
„Wir wissen es noch nicht, wollten abwarten, ob wir noch jemanden finden, aber… ich habe nicht mehr viel Hoffnung“, sagte Mike.
„Wir müssen die Leute warnen… vielleicht in der Stadt?“
„Distrutto, pensiamo“, sagte Giovanni
„Was?“, fragte Wilder wieder.
„Sie wird zerstört sein, nun… wir wissen nicht weiter.“
„Aber es wird doch wohl noch ein Telefon dort geben, oder?“
„Andare là fouri. Suicida.“
„Okay, so funktioniert das nicht“, informierte Wilder Giovanni.
„Er sagt, dass es Selbstmord wäre und er hat nicht Unrecht. Wieso kannst du kein italienisch?“
„Wieso redet er italienisch, wenn er mich anscheinend versteht?“, konterte Wilder.
„Andrè kann kein englisch... und Giovanni ist… sehr eigen.“
„Wir sollten gehen“, warf Vincent ein.
Wieder schob Wilder seine Fragen zurück und setzte den Helm auf. Ohne ein weiteres Wort ging er duckend in Richtung einer der großen Rauchsäulen von der Stadt.
„Entscheidung gefallen…“, bemerkte Mike nebenbei und folgte dem Schwadrons- Leutnant.
„Was wollen sie uns damit genau sagen?“, fragte der Universitätsleiter, Doktor Kurt Danner, ein schon älterer Mann mit einer durchaus großen Leibesfülle. Neben ihm saßen die anderen höchstrangigen Doktoranten der Universität, ihnen gegenüber Alex, Viktor und Tagaki.
„Nun, es handelt sich um eine hocheffiziente und relativ leicht herzustellende Energie, vorrausgesetzt man weis wie man sie herstellt“, fasste Alex noch einmal zusammen.
„Und haben sie einen Beweis?“, fragte Doktor Danner.
„Ja. Sehen sie diesen Computer?“, fragte Viktor und deutete dabei auf das besagte Gerät: „Oder den Bildschirm?“
„Ja und?“
„Was mein Kollege sagen will… Die komplette Universität läuft momentan von dieser Energie, durch eine von uns angeschlossene Batterie“, warf Alex ein.
„Was?“
„Ja, es tut uns leid, dass wir uns vorher keine Genehmigung eingeholt haben. Aber sie sehen selbst: Die Batterie versorgt die ganze Universität.“
„Diese Batterie?“, fragte Danner noch einmal.
„Sie hält nach unseren Rechnungen durchschnittlich fünfundsiebzig Jahre“, sagte Tagaki.
„Fünfundsiebzig? Im besten Falle, meinen sie, oder?“
„Nein, im besten Falle, über achtzig Jahre“, warf Tagaki ein.
Danner rieb sich den Nasenrücken und dann die Stirn, er wusste wohl nicht was er sagen sollte. Alex machte das ganze nur noch nervöser.
„Nun gut, wir müssen uns wohl erst noch beraten, sollte diese Energie jedoch tatsächlich so… so revolutionär sein, dann haben sie eine wahrlich große Errungenschaft entdeckt.“
Sie mieden Straßen und Wege und bewegten sich so schnell und leise sie konnten durch hohes Gras oder Sträucher, vor allem krochen sie durch den Dreck, Wilder und die anderen hatten nicht vor, jetzt doch noch entdeckt zu werden. Sie waren zwar bewaffnet, aber ihre Geschosse würden an diesem Ding einfach abprallen. Bei dieser Geschwindigkeit würden sie mit Glück in gut einer Stunde ankommen, wenn sie dort waren... nun… Wilder wollte Meldung machen, ein Angriff auf einen italienischen Luftstützpunkt mithilfe einer fortschrittlichen Kriegsmaschine. Was das Ding tatsächlich war, wusste Wilder immer noch nicht, es hatte die Gestalt von seinem Flieger angenommen, der aber ebenfalls im Hangar stand. Zweitens, wieso waren Streifen auf den Tragflächen und den Rumpf aufgemalt? Wie ist es unbemerkt dort gelandet? Wieso sind die Geschosse einfach abgeprallt? Wieso hat das Ding sie angegriffen? Selten hat er etwas so schreckliches gesehen. Wo kamen die Waffen her? Direkt aus den Händen, dass hatte er gesehen, aber wie?
Wilder wollte gerade geduckt weitergehen, als ein starker Windstoß das hohe Gras erwischte. Er hörte ein vertrautes Geräusch. Eine Eagle flog direkt über sie hinweg, im ersten Moment wollte Wilder aufstehen und winken, aber im nächsten ermahnte er sich, es konnte genauso gut dieses Ding sein. Er sah Mike neben ihm, der vermutlich genauso innerlich mit sich rang.
„Unten bleiben. Wir sind allein, vorerst“, flüsterte Wilder, er hoffte das der Flieger ihn nicht gesehen hatte, bisher sah es so aus. Sie warteten noch fünf Minuten dort, bevor sie sich weitertrauten.
Sie erreichten die Stadt am sehr späten Nachmittag, die Sonne stand schon etwas tiefer. Der Anblick der sich ihnen bot war schrecklich. Die Stadt lag in Trümmern, kaum ein Stein lag noch auf dem anderen, überall waren Ruinen, Autos waren zerschossen, einige brannten, andere lagen auf dem Dach, vereinzelte Krater auf den Straßen hatten tiefe Keile gegraben, überall lagen Metallteile und Steinsplitter. Diese Stadt war komplett vernichtet, eine Kirche war vermutlich direkt von einem großen Geschoss getroffen wurden und ist von inner heraus explodiert, Viele Fassaden von noch stehenden Gebäuden waren komplett mit Einschusslöchern durchsiebt, an einigen Stellen standen nur noch Balken und deuteten entfernt an, das dort Gebäude gestanden hatten, ein Laser war in der Mitte durchgeschnitten, vermutlich mit einer ähnlichen Waffe wie die die Wilders Flieger zerteilt hatte. Das schlimmste war der Geruch nach Tod und die verstreuten Toten. Diese Leute waren unschuldige Männer und Frauen. Und die die nicht komplett verkohlt waren oder gar zu Staub zerfallen, kündeten von dem schrecklichen Massaker. Hier konnte nichts überlebt haben. Giovanni sank auf die Knie und brach in Tränen aus. Wilder musste sich setzen, so etwas konnte nicht die Tat eines einzelnen dieser Dinger gewesen sein.
Keiner von ihnen fand ein Wort für diese Gräueltat. Wilder wusste, dass sie sich jetzt zusammenreißen mussten, dann gäbe es eine Chance andere zu warnen und selbst zu überleben. Er erhob sich von dem Trümmerstück das er als Sitzplatz genutzt hatte:
„Wir müssen weiter. Bleibt nah bei den Flammen.“
Mike sah ihn an, er wirkte auf einen Schlag zehn Jahre älter und nickte nur er half Giovanni auf. Vincent ging auf Wilder zu:
„Denkst du diese… Dinger nutzen Infrarot?“
„Alles ist möglich, so was hab ich noch nie gesehen“, antwortete Wilder.
„Alles ist möglich? Dann wären wir schon Tod, oder? Also wie ist der Plan?“
„Wir müssen eine Warnung schicken, ein Telefon oder was vergleichbares.“
„Und dann? Denkst du die glauben uns? Was ist, wenn es überall zu solchen Angriffen gekommen ist, Gott! Wir könnten zu den letzten Menschen überhaupt gehören?“
„Zu den letzten Menschen? Was denkst du war das?“, fragte Wilder skeptisch.
„Dieses Ding sah mir nicht nach was Menschlichem aus, es war… zu weit fortgeschritten. Oder irre ich mich da?“
„Nein, aber… du meinst Außerirdische?“, fragte Wilder besorgt.
„Wie du gesagt hast: Alles ist möglich“, antwortete Vincent ihn und schulterte sein Sturmgewehr.
Der Stützpunkt war komplett vernichtet wurden, hier lebte nichts mehr. Doch obwohl kein Mensch mehr lebte und auch die großen Monster verschwunden waren, raschelte es hier und da.
Kein Mensch hier lebte noch, bis auf den von einem Schrapnell getroffenen US- Techniker Morrison. Er konnte sich nicht rühren, das Raketenschrapnell steckte mitten in seinem Bein und er war eingeklemmt zwischen zwei umgestürzten Konsolen. Als plötzlich Licht in den Raum geworfen wurde, war er hellwach. Zuerst wollte er um Hilfe schreien, doch dieses Ding konnte noch dort sein. Dann hörte er ein metallisches Klicken. Als er es dann sah, wurde er kreidebleich. Es ähnelte einem Panther, doch statt aus Fleisch und Fell zu bestehen, war diese Kreatur aus sich überlappenden und zusammenpassenden Metallteilen, statt Muskeln sah Morrison kleine Kolben und den Gelenken und zweifelte nicht daran das dieses Ding innerhalb weniger Augenblicke eine große Geschwindigkeit aufbauen konnte. Der Schweif der Kreatur war lang und geriffelt. Er endete in einem Ansatz aus drei Sichelklingen. Das Ding näherte sich dem Zentralrechner im kaputten Tower. Als es sein Maul öffnete und dabei auch spitzer Rasierzähne zur Schau stellte, schnellten Kabel mit verschiedensten Anschlüssen heraus. Diese legten sich an den Hauptrechner, einige bohrten sich tief in den Computer. Morrison wusste was hier passierte: Informationsbeschaffung. Er hätte diesen Tag wohl überlebt, wenn er nicht eine Pistole gezogen hätte und auf das Ding drei Schüsse abgegeben hätte. Drei Schüsse. Bei dem ersten reagierte das Ding mit einem Knurren und zog die Anschlüsse zurück und drehte sich zu ihm um. Beim zweiten kam es auf ihn zugesprungen. Beim dritten bohrte es seine Metallklauen in seinen Bauch. Einen vierten konnte er nicht abgeben, das letzte was er sah waren die Rasierzähne und die Kabelzunge des Biestes.
Der Abend kam allmählich. Auf einer Straße nahe den Alpen war alles verlassen, fast alles. Ein Blitzer stand am Straßenrand und wartete nur auf den nächsten Temposünder. Eine Kolonne aus einigen Autos fährt in waghalsiger Geschwindigkeit, aber dennoch so das sie zusammenbleiben entlang. Der Blitzer kommt kaum nach, damit Fotos zu schießen. Auf dem ersten Bild ist ein weißer Sportwagen mit mittigen blauen Rennstreifen auf der Motorhaube und den Seiten. Auf dem zweiten ein brauner Dacia, das dritte lichtet einen roten Sportwagen mit weißen Rennstreifen auf der Korsoserie ab. Das letzte ist ein roter BMW. Alle diese Autos haben eines gemeinsam: Auf ihren Blitzerfotos sind keine Fahrer zu sehen und ihre Nummerschilder werden nicht registriert sein. Auf dem Nummernschild des weiß/ blauen Sportwagens stand: J-AZZ 50.
„Und Glück gehabt?“, fragte Wilder als Vincent wieder kam.
„Negativ. Die Leitungen sind Tod. Genau wie auf dem Stützpunkt.“
„Das gibt’s doch nicht“, merkte Mike Steen an.
Sie hatten ihr Lager in einer halb zerbombten kleinen Kapelle im Stadtzentrum aufgeschlagen, sie hatten ein kleines Feuer gemacht, was ja nicht wirklich auffiel, da es verstreut in der Stadt immer noch brannte und hatten sich einige Konserven und einen Topf organisiert. Alle zwanzig Minuten war je ein Team aus zwei Leuten rausgegangen und hatte in der Stadt versucht eine Kommunikationsmöglichkeit oder andere Überlebende zu finden, bisher hatten sie kein Glück gehabt. Jetzt war Wilder dran, er nahm Giovanni mit, der immer noch ziemlich mitgenommen aussah und noch kein Wort gesagt hatte, seit sie in der Stadt angekommen sind. Es hatte zwar wenig Sinn eine Handfeuerwaffe mitzunehmen, sollte dieses Ding oder was Wilder vermutete diese Dinger sie finden, würden die auch nicht helfen, aber er selbst fühlte sich wenigstens ein bisschen sicherer damit. Auch wenn es schon einige Jahre her war, seitdem er eine Pistole in der Hand gehabt hatte, er hatte immer den Steuerknüppel eines Kampfjägers vorgezogen.
„Komm“, sagte Wilder so freundlich wie möglich und winkte Giovanni zu, der Italiener erhob sich von seinem Platz und entsicherte sein Sturmgewehr. Dann folgte er Wilder aus der Kapelle.
Sie kamen gut voran, obwohl sie immer durch zerstörte Gebäude turnten und nach Lebenszeichen oder einer funktionierten Leitung schauten, hatten sie bisher weder das eine noch das andere gefunden, doch Wilder hatte das Gefühl das sie bald etwas finden würden, eine Art Vorahnung. Er erschrak als er plötzlich ein Geräusch vernahm und musste sich umdrehen um Gewissheit zu haben: Giovanni hatte ihn angesprochen und zwar in Englisch.
„Was?“, fragte Wilder erstaunt.
„Ich habe hier gewohnt. Ich bin hier aufgewachsen“, sagte Giovanni mit einem starken Akzent, aber dennoch deutlich. In seiner Stimme klang unheimliche Trauer mit.
„Es tut mir Leid…“, mehr fiel Wilder zu diesem Moment nicht ein.
„Dort drüben“, sagte Giovanni und deutete aus dem zerborstenen Fenster auf die Straße weiter unten: „dort haben meine Eltern gewohnt.“
„Dann sollten wir dort hin“, stellte Wilder fest, bevor er überhaupt wusste was er gesagt hatte.
„Lieber nicht“, erwiderte der Italiener und ging kletterte über ein Trümmerstück tiefer ins Gebäude. Vielleicht hatte er noch Hoffnung das seine Eltern lebten, seine Familie, würden sie dort nichts finden, wäre die Hoffnung zerstört gewesen, lieber Unwissend und wankend als klar in der Trauer. Wilder wusste nicht was er gemacht hätte, an der Stelle von Giovanni.
Plötzlich hörte er etwas anderes, ein vertrautes Geräusch über ihren Köpfen.
„Runter!“ flüsterte er, dennoch laut genug damit Giovanni wusste was er hörte.
Das Geräusch kam näher und als es direkt übe ihnen war, konnte Wilder es sogar ganz kurz durch ein Einschussloch im Dach sehen: Es war eine Eagle, aber es war nicht die, die den Stützpunkt vernichtet hatte, diese hier war komplett schwarz gefärbt. Was als nächstes Geschah würde Wilder nie vergessen, dieser trauernde fast verzweifelte italienische Soldat, der seine Heimat in Trümmer sah und ihre Bewohner massakriert stürmte wie ein Mann, de komplett von Sinnen war, aus dem Gebäude und schoss mit seinem Sturmgewehr in die Luft, während er immer wieder italienische Flüche ausspuckte. Das was dann geschah war keine Überraschung: Dort wo wenige Sekunden zuvor noch Giovanni in die Luft geschossen hatte, stand nun eine mechanische Geierklaue. Die Klauen waren geschliffen und auf geknickten Beinen stand ein stabiler und doch sehr agil wirkender Körper. Bis auf die Beinen den Kopf und die Färbung sah dieses Ding dem, Monster was den Stützpunkt in Grund und Boden getrieben hatte zum verwechseln ähnlich. Die roten Augen glühten bedrohlich und schauten sich morddürstend um. Wilder wollte entweder schreien oder weglaufen, in beiden Fällen wäre er gestorben, tatsächlich fiel er einfach auf den Rücken und verschwand fast nahtlos in der Trümmer übersäten Ruine. Doch das Ding schaute dennoch in genau seine Richtung, vermutlich weil der italienische Soldat mitten aus diesem Gebäude gestürmt war. Als das Ding einen Schritt vorwärts machte und dabei ein schmatzendes Geräusch entstand war Wilder klar: Er würde jetzt sterben, wenn nicht ein Wunder geschehe.
Doch genau das geschah…
Zuerst hörte er die Stimmen nur gedämpft, er wusste nicht wo er war aber er erinnerte sich leider: Diese großen Ungeheuer aus Metall, der Suburban der selbst gefahren ist, die Kreuzung, das Knallen von schnell aufeinanderfolgenden Schüssen.
„Wehe du hast ihn kaputt gemacht, Crowbar!“, drohte eine der Stimmen.
„Ach, und was willst du dann machen?“, tönte die andere.
„Ruhe jetzt! Er kommt“, sagte eine etwas autoritärere Stimme.
Er sah sie nur Schemenhaft, doch er erkannte zwei auf einen Blick wieder. Der eine mit den langen Kabeln die hinter seinem Kopf wuchsen und den starken mechanischen Pranken, der andere mit den Dreadslocks die ihn um das vieräugige Antlitz wuchsen. Der dritte sah den beiden anderen sehr ähnlich, auch er hatte ein kriegerisches Aussehen, war vorwiegend schwarz lackiert. Dort wo… wie hieß er? Crowbar schätzte er die langen Schleppkabel hatte oder der andere die Dreadlocks, so hatte dieser hier einen Irokesenschnitt aus demselben Material wie die anderen beiden. Er hatte auch anders als diese keine richtigen Hände, sondern eigenartig geformte Hybride aus Klingen und Kabeln.
„Der Fleischige ist wach“, bemerkte Crowbar mit seinen zwei mordlustigen Augenpaaren.
„Ruhe Crowbar!“, befahl Dreadlock mit einer herrischen Geste. Joules sah sich um, er hatte einen Traum, einen Alptraum. Er wurde auf einem zerbeulten Auto abgelegt, mitten in einer verlassenen Lagerhalle. Es sah verwahrlost aus. Eine dicke Staubschicht lag auf dem Boden und einige der Fenster waren zerbrochen. Joules sagte sich immer wieder das dies ein Traum war, wieso sollte er sonst noch am Leben sein? Als ein helles Licht hinter ihm erschien, bereute er es sich umzudrehen und spürte einen stechenden Schmerz in seinem Genick. Doch er verkniff sich einen Schmerzensschrei. Dort stand ein vierter Metallriese. Doch er sah anders aus, als die drei anderen. Er war nur etwas größer, wenn überhaupt und sein Körperbau war etwas geschwungener an den Schultern aber sein Auftreten zeigte deutlich das er ein geborener Krieger war, seine silberne Außenhülle spiegelte die nahe Umgebung um ihn. Seitenteile eines Autos bildeten die Schulterplatten und an seinen Armen hingen große Lautsprecher, seine Brust bestand aus überlappenden Teilen einer Motorhaube und wie es für Joules schien einer gefärbten Frontscheibe eines Autos. Als das Ding etwas sagte, hörte es sich so an, wie Joules sich eine Roboterstimme immer vorgestellt hatte, die drei anderen hätten der Stimme nach auch Menschen sein können, doch diese hier offenbarte keine Emotionen und war mechanisch und kalt.
„Ihr könnt gehen“, ließ der silberne Krieger die drei anderen wissen, diese gehorchten und verließen den Raum durch den selbe Schiebetür die auch der Silberne genommen hatte. Als der Schott schloss kam er näher, Joules konnte sich nicht rühren, er war nicht festgebunden, aber seine Angst ließ ihn verharren.
„Analyse: Sie sind Joules Merel. Doktor in Ingenieurswissenschaft. Momentan in einer Forschungen an einer Technischen Universität angestellt…“
Dies waren keine Fragen, sondern Fakten.
„… 29 Jahre alt, nicht verheiratet, keine Kinder…“
Der Silberne zählte noch mehr Fakten auf, wo er wohnte, arbeitete, seine Personalausweisnummer und vieles andere. Joules blickte nur weiter nach oben, woher wusste dieser… dieser Roboter das? Schlief er noch, dann wäre es langsam Zeit aufzustehen.
„Ja…“, sagte jemand leise und Joules merkte, das er es war, die türkisenen Augen des Roboters fokussierten sich genau auf ihn.
„Ich stelle die Fragen, sie beantworten sie.“
„Ja…“, keuchte Joules nur.
„Wo ist das Energon?“
„Das was?“
„Ich stelle die Fragen, sie beantworten sie. Unzureichende Antworten werden bestraft- Wo ist das Energon?“, fragte der silberne Roboter in der selben monotonen Stimmlage.
Joules konnte sich nicht vorstellen was Energon war, er wollte es auch nicht, er wollte aufstehen, er wollte wegrennen oder aus diesem Alptraum aufwachen. Das Ding war gut vier Meter weg, aber es konnte mit einem Schritt bei ihm sein, dass wusste er, und was dieses Ding unter Bestrafung verstand, wollte er sich nicht vorstellen.
„Ich… ich habe noch nie etwas… etwas von… Energon gehört.“
Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, Angst lähmte ihn.
„Frenzy- Maßnahme Zwei initiieren“, sagte der Roboter und die Brustpanelen verschoben sich schnell zur Seite und daraus sprang geradezu ein kleines nur schemenhaftes Etwas. Joules konnte es nicht verfolgen, es war bereits vor ihm als er es sah. Das Ding war kleiner als er, wenn auch nur etwas, es war dünn und bestand aus silbernem Metall, der Kopf, falls es einer war, bestand aus einem Augenpaar das zwischen einem roten Hahnenkamm und einigen Plättchen bestand, die Wangen und Mund bildeten. Der eine schlanke Arm endete in einer rasiermesserscharfen Klaue mit drei Krallen, der andere in einer wilden Ansammlung aus Stacheln und, wie Joules vermutete Spritzen und einigen Klingenartigen Auswüchsen. Die Beine waren leicht geknickt. Und es streckte den Spritzen- Arm nach ihm aus. Joules wurde klar: Er würde jetzt sterben, wenn nicht ein Wunder geschehe.
Doch genau das geschah…
Draußen wurde es lauter, Sirenen heulten laut auf, in der Universität wurde es unruhig. Alex beschlagnahmte die Fernbedienung und schaltete den Fernseher in dem gemeinsamen Büro mit Viktor um an. Was er dort sah, ließ ihn sein Blut gefrieren.
„…wer für diese Gräueltat verantwortlich ist und wieso sie ausgeführt hat ist zur Zeit noch nicht bekannt, jedoch ermitteln Polizei und Spezialkräfte sowie Anti- Terror- Einheiten bereits. Stadtbewohnern wird empfohlen ruhig zu bleiben und nicht in Panik auszubrechen. Es wurden bereits…“
Er schaltete den Fernseher aus. Er kannte die Straße, er fuhr sie auch sonst, wie Joules, wenn er heimfuhr. Sie war nur drei Straßen entfernt. Viktor konnte nicht glauben was er gesehen hatte. Der komplette Block war vernichtet wurden. Vieles war zensiert worden, doch eines war klar: Die Stadt war Opfer eines Anschlages gewesen. Und er hatte das komplett verbeulte auf dem Dach liegende Auto erkannt das auf der Straße gelegen hatte: Das Auto von Joules Merel.

erstellt am: 21/11/2012 um 18:10
Gut, sorry das ich hier relativ lange nichts mehr rein geschrieben habe, aber ich arbeite halt im handel und die Vorweihnachtszeit ist (mal ganz zu schweigen in der Weihnachtszeit) ziemlich stressig. Eigentlich sollte Kapitel zwei seit gut 1 oder 2 Wochen fertig sein, aber ich kam nicht viel zum schreiben
, aber hier schon mal der Titel und ne kleine Info:
[spoiler]Auf sich allein gestellt
Wer im ersten Kapitel Botsfight vermisst hat, wird in dem Kapitel das vermutlich nicht mehr missen, mal sehen^^[/spoiler]

erstellt am: 31/10/2012 um 14:07
OK, wie versprochen, das erste Kapitel (Ach so: Da ich mich immer etwas schwer tue beim ersten Kapitel, hoffe ich das euch diese Version einfach zusagt (ich habe fast zwei weitere in meinem Speicher^^)
1. Kapitel: Der Vorbote der Vernichtung
Die Zeit hier oben, genoss er am meisten, hier war man frei, nein, nicht frei, man fühlte sich so, wenn auch nur kurz, ein Klicken kündigte bereits an, was er seit zwanzig Minuten befürchtete. Die Realität holte ihn wieder ein.
„Leutnant, zurück zur Basis, Landeanflug auf Bahn 5“, erklang es im Funk. Er überprüfte noch kurz die Instrumente und bemerkte etwas auf seinem Kurzstreckenradar, etwas, was zugleich gefährlich nah war und eigentlich nicht dort sein sollte. Er hatte auf einmal ein seltsames Gefühl.
„Station, hier Leutnant Wilder, ich hab hier was, Ausweichmanöver eingeleitet“, jetzt wurde es interessant, so etwas hatte es noch nie gegeben. Jedenfalls nicht bei ihm. Nicht bei einem gewöhnlichen Patrollieflug. Das Radar hätte eher reagieren müssen, egal was das war, es hätte schon einige Kilometer vorher, wenn nicht gar Meilen vorher etwas anzeigen müssen. Selbst wenn das, was es auch immer war, seinen toten Winkel ausgenutzt hätte oder unterhalb des Radars geflogen war, es war einfach nicht möglich, nicht hier ohne das er wenigstens kurz einen Sicht- oder Sensorenkontakt gehabt hätte.
Er zog die Maschine nach links und flog eine kurze ausholende Rolle, als er wieder auf das Radar blickte, war das Objekt so plötzlich verschwunden, wie es aufgetaucht war.
„Station, hier stimmt was--“ wollte er sagen, doch wurde unterbrochen.
„Wir hatten es auch kurz auf dem Schirm, es liegt nicht an ihrer Maschine, fliegen sie vorsichtig weiter, Augen auf. Rundflug ums Gebiet, wir schicken Unterstützung.“
Er drehte die Runde weiter, doch bis auf der Anzeige erschien nichts, jedenfalls nichts, bis die anderen Eagles erschienen, drei an der Zahl. Sein Radar und alle anderen Instrumente funktionierten großartig, die Langstreckensensoren der Station hatten ebenfalls ausgeschlagen, hier war also etwas. Oder hier war etwas gewesen. Egal was es war, er wollte es finden. Vielleicht konnte er sich nicht auf den Radar verlassen, aber seine Augen hatten ihn noch nie im Stich gelassen. Er musste sich auf sein Gefühl verlassen, doch selbst nach zwanzig Minuten voller Anspannung und einer erfolglosen Suche, erhielt der Schwadron den Befehl abzubrechen und nach Hause zu fliegen.
Widerstrebend musste Wilder zugeben, dass er nur noch wenig Treibstoff hatte. Nebenbei war er nicht auf einen Kampf vorbereitet, wieso eigentlich Kampf, fragte er sich plötzlich? Es könnte eine Zivilmaschine gewesen sein, die vom Kurs abgekommen war… aber nein, die flogen hier nicht, sie sollten nicht hier fliegen (nicht ohne das vorher Funk- Kontakt aufgenommen wurde), selbst wenn sie sich verfranst hatten oder es einen Notfall gäbe…
Wilder flog seit fast acht Jahren, er wusste, hier stimmt etwas nicht. Später würde dieser Vorfall entweder komplett in den Akten verschwinden oder, was er vermutete, auf ein fehlerhaftes Radar geschoben. Doch er wusste, das er dieses komische Gefühl gehabt hatte, er wusste das hier etwas gewesen war und er konnte sich vorstellen, das, egal was es war, immer noch irgendwo hier war, auch wenn es nach dem Radar verschwunden war.
In einer perfekten Pfeilspitzen- Formation flogen die Mehrzweckkampfflugzeuge F-15E zurück zur Basis, dem Luftwaffenstützpunkt Cameri in Italien. Während des Fluges hatte Wilder immer wieder ein komisches Gefühl, er sah sogar mal kurz Etwas oberhalb der obersten Wolkendecke aufblitzen, tat dies aber, mit etwas widerstreben, als Nebenprodukt der Anspannung und des langen Fluges ab.
Leutnant John Wilder, er hat eine saubere Akte, etwas mehr als acht Jahre aktiver Einsatz und hatte Einsätze im Nahen Osten und anderen Krisengebieten. Alle Mission die er geflogen war, hatte er erfüllt.
Im letzten Jahr wurde er in einem Bündnis- Programm nach Italien versetzt, wo er mit seiner Flug- und Kampferfahrung Rekruten ausbilden sollte. Das Programm selbst ging ihn kaum etwas an, militärisch- politischer Einsatz und Politik wurde von älteren Männern gemacht, die Steuergelder verprassen, jedenfalls das sagt Wilder immer, wenn er danach gefragt wird. Er ist ein talentierter Pilot der jeden Befehl ausgeführt hat.
Das jedenfalls steht in seiner Akte. Die Wahrheit sieht anders aus. Er fragt sich oft, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er weiter über Rübenfelder geflogen wäre. Und hätte Insektenschutzmittel oder etwas anderes abgeworfen, statt Raketen und Bomben. Ja, dies fragt er sich oft und er fragt sich wieso er Befehlen blind gehorcht hat. Man hat ihm gesagt, dass es feindliche Ziele gewesen sind, er hat sie als feindlich angesehen und das Feuer eröffnet, ein Fehler? Absolut. Er hat nie hinterfragt. Er hat diese Ziele nie von Angesicht zu Angesicht gesehen. Schuldgefühle plagen ihn jede Nacht, wahrlich frei fühlt er sich nur in der Luft, doch die Realität holte ich immer wieder ein, er kann ihr einfach nicht davon fliegen…
„War ja ganz schön aufregend, was?“, scherzte Mike später.
„Was?“, fragte Wilder erschöpft und rhetorisch zurück.
„Naja, ich hatte bei nem Aufklärungsflug noch nie was… Ungewöhnliches auf dem Radar, bist du sicher das deine Eagle nicht einfach nen Knick hat?“
„Da die Langstreckensensoren es auch bemerkt haben… nein“, das war das fünfte Mal das das Gespräch mit Mike auf diesen Schluss kam.
War es seltsam das so etwas auf dem Radar erschien? Ja, auf jeden Fall, jedenfalls in dieser Ecke. Das hier war Europa, keine Krisenzone. Er war ein erfahrener Pilot und hatte einige Luftgefechte und Unterstützungsaufträge hinter sich gehabt, sich über so etwas aufzuregen, kam ihm komisch vor, aber nach gut einem Jahr, wo das aufregenste war herauszufinden, was die Kantine in die Suppe mischte, sprach sich der Vorfall mit dem Objekt extrem schnell herum. Eigentlich hatte er gedacht, dass es hier in Italien besseres Essen gäbe.
Nachdem er seinen Bericht gemacht hatte und sich kurz aufs Ohr gelegt hatte, waren einige andere Piloten zu ihm gekommen. Als hätten die nichts Besseres zu tun... Wilder war es egal, er konnte sie schnell abwimmeln, nur Mike war hartnäckig, tatsächlich war der Junge ziemlich geschickt, er erinnerte Wilder an sich selbst, in seiner Zeit als Anfänger, er hoffte der Junge würde nicht die selben Fehler wie er machen. Allein ihn Junge zu nennen, er war höchstens neun Jahre älter... Er würde, bis er endlich schlafen konnte, die Geschichte bestimmt noch drei bis viermal durchkauen…
Manchmal geschieht es, dass eine Idee, die Welt von Grund auf ändern kann.
Das Feuer war die erste große Erfindung der Menschheit. Dann kam das Rad. Die Schusswaffe. Die Glühbirne. Das Flugzeug. Und dann überschwemmen sich große Erfindungen einfach.
Die meisten dieser Erfindungen gingen zuerst mit Fehlschlägen einher. Der Mensch lernt mit Fehlschlägen, doch manchmal kann es passieren, dass ein Fehler einen Erfolg bringt und noch viel seltener passiert es, dass eine Erfindung gleich zu Anfang gelingt. Und das hier, war garantiert so etwas.
„Das… das ist… unglaublich“, stellte Joules, Alex’ Assistent fest.
„Wisst, ihr was diese Kurve hier bedeutet?“, fragte Doktor Alex Müller, ein Mann im besten Alter, der sich auf Energieforschung spezialisiert hatte und nun seinen Durchbruch feiern konnte, rhetorisch während er auf den Bildschirm vor sich deutete, „Meinen Herren… Wir haben soeben eine neue Energiequelle erschaffen.“
„Ich glaub es einfach nicht“, staunte Viktor, Alex’ Kollege und treuer Freund, während er nervös im Labor auf- und ablief.
„Glaub mir, dass hier… genau das, wird die Welt verändern. Effiziente, günstige und Umweltschonende Energie, wie wir sie uns bisher nur im Traum vorgestellt haben.“
„Unter der Vorraussetzung, das wir es noch einmal schaffen…“, warf Joules ein, typisch für ihn, als Pessimist.
„Das werden wir. Wir haben die Aufzeichnungen. Viktor, bereite alles vor, es wird Zeit für den Feldtest.“
„So früh?“, warf Viktor ein.
„Ja, je eher desto besser.“
Soviel ging in seinem Kopf herum. War es tatsächlich ein Erfolg? Konnte man sie wirklich effizient nutzen… Er arbeitete seit gut drei Jahren daran, offiziell seit zwei Jahren.
Viktor war ihm immer eine Stütze gewesen, er war ein schlauer Kopf und Joules war ein guter Assistent, er brauchte jedoch Anweisungen um erfolgreich zu arbeiten. Er hatte es geschafft. Nein, sie hatten es geschafft. Er konnte die Welt verbessern, saubere und effiziente Energie, die nur noch einen kleinen Feinschliff benötigte. Irgendwann würde genau das, was sie gerade erschaffen hatten, die Welt antreiben. Er beobachtete noch kurz die Werte und nickte dann und verließ das Labor, zog seinen leichten Schutzanzug aus und stieg unter die Dusche.
Ein großer Tag für ihn.
Diese Energie würde die Welt verändern.
Zu diesem Zeitpunkt wusste er gar nicht, wie Recht er damit hatte…
In dieser Nacht sahen einige Astronomen seltsame Kometen, die sie vorher noch nie gesehen hatten, sie waren relativ klein und würden nie durch die Erdatmosphäre kommen und Schaden verursachen, doch sie nahmen alle direkten Kurs auf die Erde und hatten selbst auch eine lächerlich kleine Entfernung zueinander.
Es wurde als Zufall oder Defekt der Teleskope angesehen (oder jemand hatte sie einfach übersehen) und nicht weiter beachtet.
Später beobachtete man in ganz Europa viele seltsame Himmelslichter, die sich niemand wirklich erklären konnte. Einige Zivilisten sprächen später von einigen Meteoriteneinschlägen, andere von seltsamen Lichtanomalien oder plötzlich aufkommenden starken Winden.
Was keiner wusste, dass es sich weder um seltsame Lichter, Stürme oder Meteoriten handelte, keiner wusste es, aber mit diesen Anomalien hatte der Kampf um die Erde begonnen…
Es war früh, die Sonne stieg gerade über dem Horizont auf, als es an der Tür zu seinem Quartier klopfte. Das Geklopfe war energisch und obwohl er es gewöhnt war früh aufzustehen, wollte John Wilder eigentlich noch weiter schlafen. Vermutlich wieder Mike, der wieder etwas Reden wollte, oder einer vom Kommando, der den Bericht verlegt hätte, und einen neuen bräuchte.
„Leutnant Wilder, aufmachen, sofort!“, wurde von der anderen Seite der Tür befohlen.
Er stand auf und öffnete die Tür. Er war erstaunt Major Warren vor sich zusehen, den Befehlshaber der US- Kräfte auf diesem Luftstützpunkt. Er war deutlich älter als Wilder und seine grauen Haare waren geölt.
„Sir?“, fragte er erstaunt und versuchte einigermaßen Haltung anzunehmen und zu salutieren.
„Was haben sie vor? Wollen sie mich für dumm verkaufen?“, schnauzte Warren.
„Äh… was?“, fragte Wilder verdutzt.
„Stellen sie sich nicht komplett dämlich an! Wieso steht ihre Maschine mitten auf dem Landefeld?! Worum haben sie sie verschandelt?!“, fuhr Warren in seiner Tirade fort.
Langsam wurde Wilder wach und trat einen Schritt zurück, damit Warren ihm nicht noch eine verpassen konnte. An seiner Schläfe pulsierte eine Ader ganz nervös, bisher hatte er ihn zweimal so erlebt, und er hatte die armen Hunde die er angeschrieen hatte immer bedauert, jetzt selbst angeschrieen zu werden und das zu so früher Stunde (ganz davon zu schweigen, dass er nicht wusste worum es ging) machte ihn einerseits nervös und wütend, aber er wusste, dass er den Kommandanten wohl lieber nicht unterbrechen sollte.
„Sir, was meinen sie?“, wagte er sich kurz vor, bereute jedoch schon jetzt die Erwiderung.
„Das wissen sie genau!“
„Sir, wovon reden sie? Ich bin die ganze Zeit hier gewesen“, erklärte Wilder und zeigte in sein Quartier und rieb sich den Schlaf aus den Augen.
„Ach so! Worum sagen sie das nicht gleich, dann ist ihr Flieger natürlich ganz von allein aus dem Hangar gerollt und steht jetzt mitten auf der Startbahn? Und angemalt hat er sich auch noch, was?“, fragte Warren sarkastisch.
„Sir?“, versuchte Wilder noch einmal, doch Warren deutete ihm mit raus zu kommen.
Er zog sich seine Fliegerweste schnell über und folgte dem erbosten Major. Der Weg war kurz, sein Quartier lag keine Minute vom Flugfeld entfernt.
Und tatsächlich da stand sie: Seine McDonnell Douglas F- 15E, seine Dienstnummer stand an der Seite des Cockpits, er kannte die Maschine seit sieben Jahren, aber sie sah anders aus, nicht nur wegen der blauen und roten Streifen auf den Tragflächen und dem Rumpf, es war ein anderes Gefühl und noch zwei Frage bohrte sich in seinen Kopf: Wieso stand seine Maschine mitten auf dem Startfeld? Und wer hatte sie angemalt?
„Haben sie jetzt eine gute Erklärung?“, fragte Warren, mittlerweile etwas beruhigter, vielleicht weil er Wilders verblüfften Blick sah oder weil die frische Luft ihn abgekühlt hatte.
„Sir, was ich sagen kann: Ich habe nichts damit zu tun. Es könnte ein… nun, ja ein Streich sein, oder?“
„Ja? Und wie? Es gibt nicht viele die Zugang zu unserem Hangar haben, geschweige den, die Zugriff auf unsere Maschinen haben, noch weniger wären dumm genug dafür.“
Da musste Wilder einlenken, ja, die US- Einheiten in diesem italienischen Luftwaffenstützpunkt waren hier zum gegenseitig Austausch und anderer politischer Techtelmechteln da. Aber sie waren immer eine eigene Einheit mit eigenen Quartieren und Hangars gewesen, zu denen nur ihre Leute Zugang hatten.
„Ich kann es mir nicht erklären“, sagte Wilder, „aber, ich schlage vor das wir die Maschine in den Hangar zurückbringen, ich setze mich heute Vormittag dran, die Farbe abzukriegen.“ Hier ging es ums Image, das war hier wichtig, sollte die Presse von einem bunt lackiertem Kampfjet Wind kriegen, würden einige einen schicken Artikel haben, die das US- Militär hier bloß stellen würden, dass befürchtete jedenfalls Warren.
„Gut, tun sie das. Sie haben wirklich nichts damit zu tun?“, fragte Warren noch einmal nach, er war ein guter Kerl, aber wegen der Verantwortung die er trug, musste er eben den bösen Chef geben.
„Nein, so dumm bin ich nicht“, erwiderte Wilder, höfflich genug um wegen seiner Erläuterung nicht noch einmal angeschrieen zu werden, er salutierte kurz und überquerte dann das Landefeld bis zu seiner Maschine, gerade als er die bereitgestellte Leiter an die Außenhülle des Fliegers traf und er gerade das Cockpit öffnen wollte, passierte etwas, das sich Wilder nicht erklären konnte, plötzlich verschob sich ein Paneel der Außenhülle komplett fast bis zu den Tragflächen, die Bugspitze des Fliegers klappte in sich zusammen und die Seitenruder stellten sich wie von Geisterhand selbst hoch. Aus lauter Überraschung ließ Wilder die Cockpitscheibe los und stolperte nach hinten, er fand erst auf dem Boden das Gleichgewicht wieder, doch als sich die Tragflächen senkrecht aufschnellten und das Triebwerk sich in den Rumpf des Kampfjets bohrte, verlor er wieder das Gleichgewicht und landete auf dem Hintern. So gesehen rettete ihm genau das das Leben als ein Teil des Seiteruders nur eine Handbreite weit über seinen Kopf schnellte und sich an das Cockpit setzte.
Nach drei Sekunden, würde keiner mehr glauben, dass gerade vor John Wilder noch ein Kampfjet gestanden hatte, den aus Teilen des Rumpfes entstanden geknickte aber stabile
Beine, die in Klauenfüßen endeten, die Tragflächen formten Teile eines Torsos und die oberen Teile stachen heraldisch in den Himmel empor, Das Cockpit formte eine Brust und Teile der Aufhängung, die Seitenruder und der untere Teil des Rumpfes bildeten Arme, die in tödlichen und scharfen Klauen endeten, die Turbinen saßen am Rücken und ein bösartiges Gesicht mit tödlichen roten Augen blitzen in der morgendlichen Sonne auf und leuchteten drohend auf alle Anwesenden hinab.
Dies, ist Starscream, der Vorbote der Vernichtung, ein schneller und starker Krieger, Anführer der Luftstreitkräfte der Decepticons, den Seekern.
Er ist brutal und greift aus dem Hinterhalt an. Seine Waffen bringen seinen Feinden den Tod. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Starscream es auf Megatrons Thron als Anführer der Decepticons absieht, doch so wie er seinen eigenen Ruhm in der Schlacht mehren will und so groß sein Ehrgeiz auch ist, so groß ist auch die Furcht vor Megatron. Und Megatron sieht in ihm ein tödliches Werkzeug, was seine Befehle befolgt und sein Wort fürchtet.
Doch Megatron unterschätzt Starscream, denn dieser wird jede sich ihm bietende Gelegenheit nutzen, um sich zum Anführer der Decepticons zu krönen.
Nun sehen die Piloten, die Soldaten, die Offiziere und die Mechaniker, sowohl der US- als auch der italienischen Luftstreitkräfte in Cameri ihrem Tod entgegen. Seine eine Klaue formt sich zu einem dreiläufigen rotierenden Raketenwerfer um, aus der anderen Hand schnellen zwei gekoppelte Rotationskanonen, die sich jetzt schon ausdrucksvoll drehten.
Wilder weis in diesem Moment, dass er sterben wird, er nutzt seine Arme um sich nach hinten zu ziehen, weil er seine Augen nicht vor dem hochaufragenden Monster vor ihm abwenden kann.
Dann hebt das Ding seinen Raketen- Arm und eine Rakete schnellt aus der ersten Mündung heraus, während der Lauf sich weiterdreht um die zweite Rakete in Schussposition zu bringen. Dort wo die Rakete einschlug war früher der Tower der Anlage, nun ein Schutthaufen. Der Gatling- Arm hebt sich leicht und mit einem lauten Stakkato eröffnen die beiden Rotationsläufe ihr Feuer und mähen mehrere Schaulustige Piloten und Soldaten nieder, dort wo die Geschosse einschlagen bleibt nur blutige Masse zurück, Beton platzt und Fenster splittern. Jetzt wird Wilder klar, dass dieses Ding ihn noch nicht gesehen hat, sonst wäre er schon Tod.
Er schaut über seine Schulter, gerade in dem Augenblick, als das Monster seine Läufe in Richtung der Quartiere hält und Major Warren und das umstehende Personal in einem kurzen Geschosshagel tötet. Er rutscht weiter, er hat keine Hoffnung, dass er diesen Tag überlebt, aber ein innerer Trieb scheucht ihm in Richtung Hangar.
Dort könnte er sich einen Flieger schnappen und vielleicht einfach davonfliegen. Er konzentriert sich nur darauf. Er könnte sich fragen, was dieses Ding ist, ob es überhaupt sein Flieger ist, woher es kommt, worum es hier ist, wieso es das tut, aber er denkt nur ans Überleben. Das rettet ihm das Leben. Andere wehren sich, andere starren das Monster nur an, noch während Geschosse sie zerfetzen.
Eine weitere Rakete saust davon und schlägt in einem italienischen Schützenpanzer ein und bringt ihn zur Explosion. Umstehende Männer fallen um, Wilder hofft, das es bloß die Druckwelle ist, aber er weis es besser. In der Luft ist Staub und der Geruch nach Verbranntem liegt darin. Neben ihm fällt ein Mann um, es ist einer der Mechaniker, in seiner Brust klafft ein großes Loch. Das Monster feuert eine weitere Rakete ab, sie schlägt mitten zwischen zwei Flugabwehrgeschützen ein und schleudert diese durch die Luft. Einer der US- Soldaten hat einen Stinger- Raketenwerfer und legt ihn an, bevor er abdrücken kann explodieren einige der Geschosse aus den Gatlingkanonen und schmeißen Steinsplitter durch die Luft. Er kommt nicht dazu zu schießen. Einige Männer schießen mit ihren Gewehren oder Pistolen auf das Monster, doch die Schüsse prallen entweder ab, oder hinterlassen nicht einmal einen Kratzer auf der Oberfläche der Panzerung. Wilder rappelt sich auf und rennt so schnell er kann in Richtung Hangar. Er hört die Schreie der Männer, viele versuchen, wie er, um ihr Leben zu rennen, doch dieses Ding lässt niemanden entkommen. Er sieht ein vertrautes Gesicht bei der Schiebetür des Hangars: Mike Steen, er schaut wie gelähmt in Richtung des Monsters, starr vor Angst, wer könnte es ihm verdenken?
Das Ding wendet sich in Richtung eines Schützenpanzers und einiger italienische Soldaten die auf es feuern, er kennt keine Gnade. Der Raketenwerfer lädt nach, die nächsten drei Raketen sind in den Läufen, er dreht sich und innerhalb von vier Sekunden landen die Raketen mit tödlicher Präzision in ihren Zielen. Ein Quartier geht hoch, man kann nur schätzen wie viele Leute da drin waren. Die andere schlägt in einem geparkten F-15 am Rand des Flugfeldes ein. Die letzte explodiert mitten im Lazarettkomplex.
Wilder erreicht den Hangar, er packt Mike an der Schulter und zeiht ihn zu den Maschinen, er bleibt kurz stehen, er traut seinen Augen nicht, aber dort steht seine Maschine, mit seinen Markierungen. Er schiebt seine Gedanken weg und handelt, er schubst Mike zu eine der Maschinen und schiebt eine der Leitern in der Nähe zu seinem Flieger, als er am Rand des Cockpits steht tritt er die Leiter wieder weg, er sieht im Augenwinkel das wenigstens zwei Piloten das selbe tun, einer davon ist Mike. Er schaut auf die Anzeige und ist dankbar dafür, dass seine Maschine aufgetankt ist, die Bordgeschütze sind geladen, er hat zwar keine Raketen, aber hier geht es ums Überleben.
Drei neue Raketen sind im Werfer des Monsters. Die erste der drei zerstört die Langstreckenkommunikation, die zweite schlägt im Generatorraum ein, die letzte zerstört einen LKW der Treibstoff geladen hatte.
Seit dem ersten Schuss des Monsters sind vierzig Sekunden vergangen und mehr als die Hälfte der Anlage liegen in Trümmern. Er schließt das Cockpit und lässt seine Maschine an. Die Gatlingkanonen beharken einen weiteren Militärlaster und zerreißen ihn fast komplett, drei weitere Raketen schlagen nacheinander in den für sie vorgesehenen Zielen ab. Dies ist kein Kampf. Dies ist ein Massaker. Wilder rollt langsam an, er ist überrascht das das Monster ihn noch nicht bemerkt hat, in einem unachtsamen Moment merkt er, das sein Daumen zum Feuerknopf gewandert ist, es hätte keinen Sinn darauf zu schießen, ohne Raketen würde er keinen Schaden verursachen. Das sagt er sich jedenfalls, in Wahrheit hat er Angst das Ding könnte ihn einen Augenblick vorher sehen. Er wird schneller und er merkt das er jeden Augenblick abheben wird, in diesem Moment wendet sich das Ding seinem Jäger zu…
„Die Energiequelle ist eingebaut?“, fragte Alex rein rhetorisch, aber er wollte sich sicher sein.
Viktor nickt nur, und hält den Atem an. Alex legt den Schalter um, einen Augenblick passiert nichts, doch dann entflammt ein helles Licht vor ihnen. Jetzt ist es bewiesen: Die Energie versorgt sich selber und kann wie elektrischer Strom eingesetzt werden.
„Doktor Tagaki, wie sehen die Werte aus?“, fragt Alex über seine Schulter.
Tagaki ist ein noch relativ junger Physiker, doch Alex traut ihm, und er macht seinen Job sehr gut. Er überreicht ihm den Laptop, die Energiekurve steigt kurz an und bleibt dann konstant, anfangs haben Zweifel bestanden, doch jetzt nicht mehr.
„Joules, der Universitätsvorstand soll bitte Morgen im Büro erscheinen, sag ihnen… nun… am besten sagst du ihnen nichts, wir wollen sie überraschen“, während er das sagt muss er einerseits grinsen aber auch eine Freudenträne sammelt sich in seinem Auge. Seine Forschung, nein ihre Forschung und ihr Projekt ist erfolgreich. Mit etwas Anpassung wird diese Energiequelle auch Treibstoffe herstellen können, es könnte jede Art von Energie herstellen.
Drei Jahre Forschung und der erste Feldtest ist ein voller Erfolg. Die komplette Universität läuft mithilfe seiner Energiequelle und bald wird es die komplette Stadt sein. Irgendwann wird diese Energie die ganze Welt bewegen, da ist er sich sicher. Diese Energie ist jetzt für ihn schon die Zukunft. Sie ist sein Lebenswerk.
Joules verließ die Universität nachdem er einen Termin mit dem Vorstand ausgemacht hatte. Er stieg in seinen Wagen und knallte die Tür hinter sich zu. Er brauchte dreißig Minuten bis zu seiner Wohnung. Er war müde, sie hatten fast zwei Tage durchgemacht, sie hatten großes geleistet, aber er war jetzt einfach nur noch erschöpft. Er hatte gut acht Liter Kaffee getrunken und vermutlich noch über ein halbes Dutzend Tabletten seines Aufputschmittels. Aber nun war die Wirkung komplett weg. Er kämpfte darum die Augen aufzuhalten und starte seinen Wagen, auf der Straße wäre er beinahe mit einem anderen kollidiert und hielt es für besser schnell rechts ranzufahren. Wäre er nur in der Universität wie Alex und Viktor geblieben. Er schlief sofort ein nachdem er den er den Motor abgestellt hatte.
Die Gatlingkanonen verschwinden, sie klappen sich einfach in den Arm zurück, stattdessen formte sich die Hand des Monsters in eine Art Griff, als plötzlich ein lila Licht erscheint und einige Armteile mit dem Licht verschmelzen sieht Wilder seinen Tod.
Dieses Schwert hat nur begrenzt Ähnlichkeit mit einer Klinge, das dunkle Metall formt Leiter und Streben für die Klinge, es zeigt auf der Rückseite spitze Zacken, so groß wie Wilders Hand. Die Klinge selbst ist die Hand des Monsters, die dunkellila Klinge ist überzogen mit seltsam geformten Runen und Sägezähne sind in unterschiedlichen Abständen zueinander an der Seite und auf der Klinge aufgepflanzt. Es ist eine schreckliche Waffe. Wilder sieht seinen Tod. Das Monster gibt einen kurzen Schub mit denen am Rücken montierten Düsen ab und springt eine beachtliche Entfernung weit, die Klinge saust auf Wilder zu, er erkennt in diesem Moment jedes Detail. Diese Waffe ist dazu da um Feinde schnell, aber schmerzhaft zu töten, die Schneide schlägt kurz hinter dem Glasdach auf und zerteilt die Maschine wie ein Stück Butter, der Schnitt ist sauber, als wäre die Klinge auf keinerlei Widerstand getroffen.
Das letzte was Wilder hört ist ein unmenschliches und brutales Lachen.
Mikes Maschine wird komplett durchbohrt, das Monster reißt die Waffe seitlich heraus, Treibstoff klatscht auf das Flugfeld.
Die dritte Maschine versucht noch abzuheben, doch das Ding hebt seinen Gatling- Arm und ein kurzer Feuerstoß zerfleddert das Heck des Fliegers. Nach einem Wimpernschlag dreht sich das Monster wieder um und schlachtet alles ab, fast alles…
Starscream überprüfte nach dem kurzen und enttäuschenden Kampf innerhalb eines Nanozyklus seine Munition und Energie, er hatte mehr Munition verschwendet an diese Insekten als er gewollt hatte, nun ließ es sich nicht mehr ändern.
„Starscream an Soundwave, Stützpunkt gesäubert, Brückekopf wird gesichert“, sagte Starscream und tippte auf eine Taste in seinem linken Handrücken.
„Thundercracker! Skywarp! An alle! Angriff auf die Stadt beginnen!“, befahl er.
„Wird sofort erledigt, Starscream!“, erklang die stets düstere Stimme von Skywarp.
„Markiere Ziele mit hoher Priorität…“, informierte Thundercracker.
„Eröffne das Feuer“, sagte der schon in freudiger Erwartung klingende Bass von Havoc.
Cameri lag innerhalb von fünf Minuten komplett in Trümmern, Rauch hüllte die Ruinen ein. Nach der Zerstörung kamen die Seeker zur Basis. Zwei F15 Eagles flogen in Richtung Basis, der eine war fast komplett in einem gräulichen blau gehalten, lediglich an den Tragflächen waren exakte rote und silberfarbene Streifen aufgezeichnet, der andere war komplett schwarz gehalten. Als sie auf den Boden aufkamen waren sie keine Kampfjets mehr, sie waren Monster.
Thundercracker und Skywarp.
Der eine ist berechnend und gibt einen gut geplanten Angriff Vorzug vor einem dumpfen Gefecht.
Der andere wirft sich am liebsten mit brutalen Angriffen in den Feind. Beide sind Starscreams treuste Untergebene und waren dies schon, bevor sie sich zusammen mit Starscream den Decepticons angeschlossen hatten.
Die anderen Seeker landeten, es waren wenige, im Vergleich zu dem Luftangriffsheer das er einst auf Cybertron befehligte hatte, die Hälfte hatte er bei der Zerstörung von Iacon verloren, die meisten der Überlebenden waren nun in Stasis gefangen, wartend darauf, das er zurückkehrte.
Mit einem markerschüttertem Krachen setzte der letzte Krieger unter Starscreams Befehl auf den Erboden auf.
Obwohl die restlichen Seeker schon wahrlich große Monster waren, überragte dieses sie alle. Meterdicke Panzerung schützt die empfindlichen Stellen, muskulöse Arme hielten schwere Geschütze, ein langes Kanonenrohr ragte in den Himmel empor, die Schultern waren breit und verborgen noch größere Feuerkraft in Form von Raketenwerfern und Geschützen, der Kopf ist länglich und Cockpitscheiben formten ein kriegerisches Gesicht. Propellerflügel formen Panzerlamellen unter der Hauptpanzerung und boten zusätzlichen Schutz.
„Havoc, nett das du auch gekommen bist…“, stellte Starscream mit giftiger Galle fest. Er mochte ihn nicht. Havoc war stumpf und dumm. Er kann katastrophale Schäden austeilen und einstecken, ja aber er war dumm. Und er glaubte daran das Megatron der wahre Anführer der Decepticons ist. Dies war wohl sein größter Fehler.
„Starscream… Sag Soundwave das er… Informationen sammeln kann“, erklang es im schweren Bass der Stimme von Havoc. Er wollte keinen Streit anfangen. Starscream wusste, dass seine Zeit kommen wird.
„Soundwave, Mission erfüllt, Operation kann jetzt beginnen.“
„Verstanden“, erklang am anderen Ende des Koms eine absolut mechanisch und unmenschlich klingende Stimme.
Und gleich darauf stand eine der Wolken die über dem Stützpunkt hing in Flammen auf und ein einzelner Komet schnellte zur Erde…

erstellt am: 28/10/2012 um 18:28
Danke erstmal fürs Feedback, arbeite momentan an Kapitel 1- Titel:[spoiler]Der Vorbote der Vernichtung[/spoiler] schon zwei Seiten sind gefüllt, hier will ich aber nichts weiter spoilern (natürlich nur um zu erreichen das ihr noch aufgeregter seid, ich bin fies^^) Ungefähr mitte bzw. Ende der Woche werdet ihr mehr wissen...

erstellt am: 28/10/2012 um 12:32
Der Prolog liest sich gut. Macht Lust auf mehr 

erstellt am: 27/10/2012 um 22:53
schön!

erstellt am: 27/10/2012 um 21:01
Ok, hier der Prolog zum Einstimmen:
[size=10pt]1. Teil: Legacy[/size]
Prolog
Was ist eine einzelne Welt in diesem Universum wert? Es gibt Millionen andere, unzählige Monde, tausende Sterne. Sie alle sind einzigartig, jede unterscheidet sich von der anderen, doch was ist eine dieser Welten wert? Wird der Wert an ihren Bodenschätzen gemessen? An ihrer Technologie? Ihrer Bevölkerungsdichte? Ihrem Wissen? Ihrer Vielfalt?
Wenn dies so wäre, dann wäre der Untergang von Cybertron eine Katastrophe für das Universum gewesen.
Heute mag es sich wie ein Märchen anhören, doch Cybertron war ein geschliffener Diamant, der alle anderen Welten überstrahlte. Diese Welt war reich an Energie, reich an Wissen und diente unzähligen Lebewesen als Heimat. Doch so hoch ein Stern auch steigen kann, irgendwann fällt er und so kam der Krieg über diese Welt.
Machtgier formte eine Revolution, mit der die friedlebenden Autobots nie gerechnet hätten: Die Decepticons.
Der Rat von Iacon reagierte zu langsam auf die wachsende Bedrohung die sich von den Arenen von Kaon ausbreitete, die Decepticons nutzten Geschwindigkeit, Brutalität und Stärke um immer weitere Teile von Cybertron zu erobern. Die edlen und stolzen Primes waren es, die Licht ins Dunkel der Invasion brachten, dort wo sie kämpften und zu ihren Brüdern standen, hielt die Linie und wurde der Griff der Decepticons gelockert.
Doch Äonen des Krieges lichteten die Reihen der Primes. Einige fielen Verrat und Überzahl anheim. Andere Starben unter den Klauen von tödlichen Feinden. Wieder andere erlagen der Macht über die sie geboten hatten.
Doch mit jedem toten Prime, mit jeder neuen Ruine einer einstigen Autobot- Stadt, jedem Wächter der fiel, wuchs die Macht des Anführers der Decepticon. Megatron, ein Name der in den Herzen jedes freiheitsliebenden Wesens entsetzen auslöst. Seine Legion brannte sich über Cybertron bis am Ende nur noch wenige Städte der Flut trotzen konnten.
In den letzten Äonen des Krieges kämpften nur noch drei Primes. Sentinel Prime, schwer verletzt, verfiel in Stasis. Zeta Prime, starb durch die Hand des grausamsten Wesens auf Cybertron, bei der Verteidigung der Autobot- Hauptstadt Iacon und am Ende oblag es einem ehrhaften und geschickten Krieger die Autobots zu führen.
Er hieß Optimus. Er war der letzte Prime. Doch als die Flut kam, bewies sich der junge Anführer schnell und obwohl selbst Fortress Maximus und Omega Suprime deaktiviert wurden, so hielt die Verteidigung der Autobots.
Cybertron zerfiel dennoch, und am Ende konnte weder Technologie noch Glaube diese Welt retten, das lebensspendende Energon wurde rar. Und am Ende entdeckte der Wissenschaftskader der Decepticons eine Welt, die fortgeschritten genug war um Energie für Megatrons Armee bereitzustellen und militärisch schwach genug um schnell erobert zu werden. Alles steht auf Messers Schneide.
Sollte Megatron diese Welt erobern, hätte er genug Energie um seine Armee zu reaktivieren und Cybertron nach seinen Wünschen wieder aufzubauen. Optimus Prime ist eines klar, er muss jetzt handeln um sowohl Cybertron, diese neu entdeckte Welt und letztendlich auch das gesamte Universum zu retten.
Also, in was wird der Wert einer Welt gemessen? An ihren Rohstoffen? An ihrem Wissen? An ihrem Leben? Nun, dann wäre der Fall von Cybertron ein tragisches Ereignis im Universum.
Aber der wahre Wert einer Welt, wird an ihrem Vermächtnis gemessen.

erstellt am: 27/10/2012 um 10:16
Na dann....Möge die Macht mit dir sein.....klingt interessant denke da bleibe ich bei.

erstellt am: 26/10/2012 um 22:49
Ok, im Laufe der Zeit werde ich hier einige zusammenhängende Geschichte veröffentlichen (um genau zu sein, wie ich mir am liebsten immer die Filme oder Serien die auf der Erde spielen gewünscht hätte--> Erwartet ein paar Anachronismen).
Ich habe bereits FanFiction in Form von Kurzgeschichten und einzelnen Kapiteln für Warhammer 40.000 geschrieben und einige davon sogar "veröffentlicht" (sowohl im Internet, als auch mal bei Besuchen im Spiele- Club der Nähe oder im Games Workshop Leibzig/ bzw. Dresden, der Rest liegt noch in dem Speicher von meiner alten Mühle^^) Wer gerne einige Einblicke in meinen Schreibstil für "ernsthafte" Geschichten haben will (ja ich kann ernstahft schreiben...), kann ja fragen, dann kann ich entweder Links geben oder eben hier im Thema posten.
Nun aber zurück zu meinem persönlichen Transformers Projekt: Die grobe Story der Geschichte steht schon fest und auch zirka 70-80% der Charaktere, wer aber (gute) Ideen hat, darf natürlich gerne anschreiben (natürlich werde ich gute Ideen oder Charaktervorschläge mit erwähnungen belohnen^^), nur zur Klarstellung: Das ganze wird für mich endlich mal wieder ein Anreiz sein ein Schreib- Projekt zu starten (und hoffentlich auch durchzuhalten) Und mindestens 200 Seiten Papier zu bekritzeln--> Ja es wird eine Umfangreiche Geschichte), soviel sei gesagt, das ganze basiert nicht auf den Filmen, Spielen oder Serien (Keine Sorgen, ich werde auf dem Boden bleiben und geliebte Momente einfließen lassen), es geht Autobots vs. Decepticons, es spielt auf der Erde, es werden bekannte Transformers (und auch ein oder zwei weniger bekannte) dabei sein. Für Verbesserungen und Vorschläge bin ich natürlich offen)
Bisher gliedere ich die Story (ich will ja nix Spoilern, obwohl mir grade auffällt das man aus den Titeln der Abschnitte (die wieder in "Kapitel" unterteilt sind) einen gewissen roten Faden ableiten kann...) in 4 Teile (und ja, in Englisch klingen sie halt besser 
1. Teil: Legacy
2. Teil: Solution
3. Teil: Revelation
4. Teil: Deliverance
Dieses Schreibprojekt wird mich sicherlich über ein paaaar Monate ziehen, aber wenn alles glatt läuft, könnte ich vielleicht etwas stolz auf mich sein^^

erstellt am: 26/10/2012 um 22:49
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